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		<title>torwart.de-Forum - Blogs - La_Chat</title>
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		<description>torwart.de-Forum für Torwart, Torhüter, Torwarthandschuhe, Torwarttrikots, Torwartbekleidung, Torwartspiel</description>
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			<title>torwart.de-Forum - Blogs - La_Chat</title>
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			<title>Saisontagebuch 2012/13 - 2</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/310-Saisontagebuch-2012-13-2</link>
			<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 11:13:46 GMT</pubDate>
			<description>Es war das erwartet zähe Ringen nach einigermaßen ausreichenden Trainingszeiten, welches mich gestern Abend am Platz erwartete. Letztlich haben wir...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Es war das erwartet zähe Ringen nach einigermaßen ausreichenden Trainingszeiten, welches mich gestern Abend am Platz erwartete. Letztlich haben wir uns im Trainerstab dann aber geeinigt. Dienstags stehen mir die Torhüter von 19:00-20:00h zur Verfügung. In der Vorbereitung eine halbe Stunde länger und zusätzlich auch Donnerstags. Sollte Torschußtraining auf dem Plan stehen, wird rotierend ein Keeper aus dem Torwarttraining gezogen. Keine perfekte Lösung, aber besser als nichts. In Absprache mit den Torhütern der 1ten Mannschaft, versuchen wir Dienstags schon um 18:30h zu starten. Das verschafft uns eine zusätzliche halbe Stunde... Erfreulicher Weise wird sich der Keeper der 2ten anschließen, wenn es sein Schichtdienst zulässt. Im Idealfall habe ich dann vier motivierte Keeper mit denen ich arbeiten kann. Ich bin echt gespannt...<br />
<br />
Nachdem ich dann gestern den einen, mir zu Verfügung stehenden, Keeper &quot;bearbeitet&quot; habe (Koordinationsleiter und Hürden waren gestern Trumpf), konnte ich noch ein Gespräch mit unserem neuen Torwart führen. Der Eindruck ist absolut positiv. Er freut sich auf das Torwarttraining und möchte auch nicht getätschelt oder mir Samthandschuhen angepackt werden. Wenn schon, denn schon... Spielerisch habe ich noch ein paar Baustellen ausgemacht. Er hat 1,5 Jahre nicht mehr gespielt und das merkt man schon. Somit ist das vorrangige Ziel ihn erst mal langsam wieder aufzubauen. An den technischen Feinheiten kann man danach immer noch feilen.<br />
<br />
Ich lasse mich also überraschen wie das Ganze dann so anläuft, wenn ich ein 2 Wochen aus dem Urlaub komme und wieder regelmäßig am Platz bin.</blockquote>

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			<dc:creator>La_Chat</dc:creator>
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			<title>Saisontagebuch 2012/13 - 1</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/309-Saisontagebuch-2012-13-1</link>
			<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 09:36:03 GMT</pubDate>
			<description>Hallo zusammen. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, meine Erlebniss in der zweiten Saison als Torwarttrainer als Tagebuch zu bloggen. Mal sehen ob...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Hallo zusammen. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, meine Erlebniss in der zweiten Saison als Torwarttrainer als Tagebuch zu bloggen. Mal sehen ob ich es durchhalte... ;)<br />
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Vorbeitungsstart:<br />
Die Kaderplanung ist abgeschlossen, der grobe Vorbereitungsplan steht. Dieses Jahr kann ich durch den Zugang eines neuen Keepers aus der Bezirksliga mit 2-3 Torhütern der ersten Mannschaft pro Training planen. Naja, zumindest theoretisch. Keeper Nr.3 (wahllos durchnummeriert) hat Wechselschicht und fällt damit regelmäßig aus. Und die anderen beiden Keeper? Sagen wir unser &quot;Cheftrainer&quot; hat vom Torwartspiel soviel Ahnung wie ich von Makrobiologie - ich weiß daß es das gibt! Er ist leider immer noch auf dem Stand, sinnloses draufgebolze wäre ausreichendes Training für einen Torwart und plant die Keeper immer für seine Trainingseinheiten ein (entgegen der ursprünglichen Absprache). Naja, lassen wir uns dieses Jahr mal überraschen...<br />
<br />
Die Saisonvorbreitung für 2012/13 läuft schon von Beginn an sehr unglücklich. Trainingsauftakt war der 07.07.12, zu diesem Zeitpunkt war ich zum TW.de Camp. Eigentlich kein Beinbruch, da am ersten Tag eh nur locker gekickt wird. Blöd nur, daß ich - von heute abgesehen - urlaubstechnisch schon mal die ersten drei Wochen der Vorbereitung nicht da bin. Unsere Nr.1 der letzten Saison fehlt auch die ersten 2 Wochen und unsere Nr.3 ist auf Wechselschicht. Somit können wir ins regelmäßige TwT erst in der vierten Woche einsteigen. Eigentlich viel zu spät, aber kann man nichts machen. Es ist halt Urlaubszeit...<br />
<br />
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die heutige, erste Einheit zu nutzen um mir ein Bild vom Neuzugang zu machen. Denkste! Gerad' kommt 'ne SMS die mich jetzt schon auf 180 bringt. Natürlich vom &quot;Cheftrainer&quot;. &quot;Mirko (letztes Jahr Ersatz), kannst von 7-8 haben. David (Neuzugang) hat am Di zu Null gespielt. Den lasse ich heute bei mir mitmachen.&quot; Super! Wo liegt da der Sinn? Weil er gegen eine unterklassige Mannschaft keinen kassiert und aus der Bezirksliga kommt, braucht er kein vernünftiges Training? Es folgt mal hitziger SMS-Verkehr, in der Hoffnung das Anrecht &quot;meiner&quot; Torleute auf ein vernünftiges Training durchsetzen zu können. Ich bin mal gespannt, wie es heute Abend wird...</blockquote>

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			<dc:creator>La_Chat</dc:creator>
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			<title>Laufbahnende mit Hindernissen? Teil 3</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/64-Laufbahnende-mit-Hindernissen-Teil-3</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:43:38 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Und weiter geht's... 
 
Nun, mit etwas Abstand betrachtet, lässt die Enttäuschung nach. Ich habe schon schlimmere Gegentore bekommen in all den...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Und weiter geht's...<br />
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Nun, mit etwas Abstand betrachtet, lässt die Enttäuschung nach. Ich habe schon schlimmere Gegentore bekommen in all den Jahren. Bälle durch die Beine, unterlaufende Flanken. Das kurioseste war jedoch mein Eigentor in der C-Jugend, wo ich einen Heber mit einer Hand an die Latte lenke. Dummerweise vergaß ich beim Fallen die Beine anzuziehen und schoss mir den zurückprallenden Ball mit einem 1A Fallrückzieher selbst in die Maschen. Das sind Momente wo wir Torhüter am liebsten im Boden versinken würden, aber auch diese Momente müssen wir meistern und überstehen. Ich habe in meine Jugendzeit keine &#8222;Ausbildung&#8220; zum Torwart genossen. Alles was ich bis vor drei Jahren konnte, habe ich mir mühsam selbst beigebracht und es hatte bis zu Einsätzen in der Bezirksliga gereicht. Aber es ist bedeutend schwerer, als wenn man jemanden hat der einem seine Fehler aufzeigt und hilft diese zu korrigieren. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen als Torwarttrainer weiterzumachen und den Nachwuchs zu fördern. Ob es klappt? Nun, das ist nun wieder etwas unklarer. Denn gleich nach dem Relegationsspiel kam mein Trainer und meinte ich müsste eventuell noch eine Saison dranhängen. Ich lass mich mal überraschen. Auf jeden Fall wird es weitergehen &#8211; ob aktiv oder als Trainer. Ohne Fußball geht es eben nicht im Leben!</blockquote>

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			<dc:creator>La_Chat</dc:creator>
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			<title>Laufbahnende mit Hindernissen? Teil 2</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/63-Laufbahnende-mit-Hindernissen-Teil-2</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:42:36 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[So, weiter geht's: 
  
In Grumme stieß ich auf eine Mannschaft, welche sich zum Großteil aus ehemaligen Mitschülern meiner Grundschule, sowie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">So, weiter geht's:<br />
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In Grumme stieß ich auf eine Mannschaft, welche sich zum Großteil aus ehemaligen Mitschülern meiner Grundschule, sowie Mitspielern vom VfL Bochum zusammensetzte. Also ein Haufen, wo jeder den anderen schon lange kannte. Das machte sich in der Saison bemerkbar! Trainiert wurde im Sommer ausschließlich auf Rasen &#8211; jedoch auf E-Jugendtore. Trotzdem wurde ich immer stärker und wir erreichten mit dieser Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga B! Eine tolle Sache, die jedoch im Sommer 1993 durch ein internationales Turnier in Weervershoof in den Niederlanden getoppt wurde. Als Ersatz für den VfL Bochum fuhren wir in den kleinen Ort am Ijsselmeer und konnten uns dort mit Vereinen wie Feyenoord Rotterdam, Arsenal London und dem FC Nantes messen. Am Turnierende wurden wir mit 0 Siegen und 2:32 Toren glanzvoll Letzter. Umso mehr feierte meine Mannschaft meine Auszeichnung als &#8222;Torwart mit dem meisten Pech&#8220; für welche ich vom Veranstalter einen Wimpel überreicht bekam. Man erklärte mir den Umstand so, dass ich zwar die höchste Quote der gehaltenen Bälle hatte, jedoch leider auch die meisten Gegentreffer verzeichnen musste. Mitspieler und Trainer waren trotzdem stolz auf mich. Mir persönlich war das eher peinlich. War ich doch eher ein ruhiger und zurückhaltender Teenager, der nur seinen Spaß am Torwartspiel wollte.<br />
<br />
Bedingt durch viele Abgänge war das erste A-Jugendjahr nicht so erfolgreich. Dennoch machte es viel Spaß. Auch wenn ich nicht mehr der einzige Torwart in der Mannschaft war. Konkurrenz machte sich breit. Wir verstanden uns aber untereinander gut und wechselten uns in der Saison mit den Spielen ab. Heute finde ich das nicht optimal, aber damals sorgte es für den Mannschaftsfrieden. Auch im Sommer 1994 sollte ein Turnier in den Niederlanden der Saisonhöhepunkt werden, doch diesmal wurde es ein Flop. Die Niederländer zeigten ihre gastfreundliche Seite und beschimpften uns direkt am ersten Tag als Nazis und wir sollten lieber wieder nach Hause fahren. Nachts löste man die Verankerung unseres großen Zeltes, so dass uns die Eisenstangen fast verletzt hätten. Und letztlich lagerte uns eine Gruppe von holländischen Jugendlichen auf, so dass es zu einer ordentlichen Schlägerei kam. Nun, obwohl die Holländer in der Mehrzahl waren, zogen sie trotzdem den Kürzeren. Der Spaß am Turnier war uns dennoch vergangen. So blieb als Saisonhöhepunkt das Halbfinale im Kreispokal gegen die SG Wattenscheid 09 stehen, welches wir mit 15:1 verloren. Ich durfte die erste Halbzeit spielen (der Pausenwechsel war abgesprochen) und kassierte 12 der 15 Gegentreffer.<br />
<br />
Mein letztes Jugendjahr 1994/95 brachte einige Veränderungen mit sich. Zum einen war ich bis dahin größtenteils Verletzungsfrei geblieben und nun zeigte mir mein Körper erstmalig meine Grenzen auf. In einem A-Jugendspiel prellte ich mir beide Hüften. Hart im nehmen, spielte ich trotz Verletzung weiter. Ein fataler Fehler, denn die Prellungen wurden chronisch und begleiteten mich von nun an einige Jahre weiter. Ein schmerzhafte und äußerst unangenehme Sache, wenn die Hüften schön beim leichtesten Bodenkontakt blau werden und heftig anschwellen. Hart im Nehmen, hat mich das nie sonderlich beeindruckt. Heute muss ich aber sagen, dass es ein Fehler war die Verletzungen nicht auszukurieren!<br />
<br />
Neben dem Spiel in der A-Jugend passierte es im Frühjahr 1995, dass sich beide Torhüter unserer ersten Mannschaft verletzten. Die &#8222;Erste&#8220; befand sich gerade im Abstiegskampf in der Bezirksliga und so musste schnell ein Ersatz her. Die Torhüter der zweiten Mannschaft und der alten Herren wollte man aus Leistungsgründen nicht spielen lassen und so trat der Verein an mich heran, ob ich bereit wäre bei den Herren auszuhelfen. Ich sagte zu und so fuhr ich mit meinem Trainer zur Sportschule Kaiserau für eine sportmedizinische Untersuchung. Nachdem der Arzt grünes Licht gab und meine Eltern die Einverständnisserklärung unterschrieben hatten, war ich nun offiziell bei den Herren spielberechtigt.<br />
<br />
Mein erstes Herrenspiel machte ich kurz darauf gegen Westfalia Bochum. Zwar verloren wir das Spiel knapp, dennoch konnte ich soweit überzeugen, dass ich positiv in der Zeitung erwähnt wurde. Damals war es ein Highlight für mich, meinen Namen in der Zeitung lesen zu können. Den Rest der Saison spielte ich sowohl in der A-Jugend, als auch bei den Herren. Oftmals auch zwei Spiele an einem Tag, also erst A-Jugend und dann erste Mannschaft. Meine Hüfte dankten es mir soweit, dass sich die Prellungen verschlimmerten. Aber ich konnte meinen Verein nicht im Stich lassen und hielt bis zum Saisonende durch.<br />
<br />
Im Sommer 1995 wurde ich dann von der Jugend offiziell in die zweite Mannschaft versetzt. Die erste Mannschaft konnte in der Vorsaison den Abstieg nicht verhindern und es gab einige Umstrukturierungen im Verein. Mein erstes Seniorenjahr wurde so zum Supergau. Die Mannschaft in der nun spielte bestand zum Teil aus alten Herren, Kneipenkickern und lustlosen Spaßbremsen. Genau so spielte die Truppe auch. Es hagelte Niederlage um Niederlage. Zweistellig war keine Seltenheit, denn außer dem Torwart hatten wir anscheinend 10 Stürmer auf dem Platz. Verteidigung war Glückssache. Absolut frustriert und ohne jegliche Perspektive auf Besserung platze mir im Frühjahr 1996 der Kragen. Ich stellte die Mannschaft vor die Wahl: Entweder sie strengten sich an und verteidigten auch mal, oder ich würde ebenfalls meine Arbeit einstellen. Nun, zur Pause lagen wir 0:6 zurück und es passierte auf dem Platz gar nichts. Also nach ich in der Pause meine Tasche, warf meinem Trainer die Handschuhe und das Trikot vor die Füße, meinte nur &#8222;Such dir einen anderen Dummen!&#8220; und ging. Zwei Tage später ging meine Abmeldung in bei Eintracht Grumme ein. Im nach hinein betrachtet war dies eine erstaunlich hitzige Reaktion von mir, welche mich nicht wirklich viele Freunde bescherte. Mein damaliger Trainer redet noch heute (mehr als 10 Jahre später) nicht wieder mit mir. Fakt war, dass ich nun Vereinslos war und so machte mir mein Onkel den Vorschlag doch in den Verein zu wechseln, wo er als Schatzmeister tätig war.<br />
<br />
So wechselte ich zur Saison 96/97 in meinen vierten Verein, zu Teutonia Bochum. Auch hier spielte ich in der zweiten Mannschaft, einer wirklich tollen Truppe mit einem tollen Trainer! Leider hielt die Truppe nur 2 Jahre, bis die Mannschaft auseinander fiel. So verließ 1999 den Verein und wechselte zu den Sportfreunden Schnee in Witten. Mein Sportlehrer an der Berufsschule trainierte dort die erste Mannschaft und wollte mich alt Torwart haben. Ich brauchte nun fast eine Stunde zum Training und hatte im Winter ziemlich mit Schnee zu kämpfen. Ausgeglichen wurde es durch eine sympatische Mannschaft in der Kreisliga A und einer Finanzspritze in Form von Punktprämien zwei Mal im Jahr. Ich spielte eine gute Saison auf dem Schnee bevor ich 2000/2001 wegen der Abschlussprüfungen meiner Ausbildung freiwillig in die zweite Mannschaft wechselte. Leider fielen meine Leistungen im Laufe der Saison immer mehr ab. Eine tückische Krankheit machte sich breit, welche sich im Laufe des Jahres immer mehr verschlimmerte. In der Saison 2001/2001 machte ich letztlich kein Spiel mehr und konnte auch nicht mehr trainieren. Die Krankheit schlug mit voller Wucht zu und verhinderte zunächst das Laufen (nach 400m war ich mit der Welt am Ende) und letztlich auch das Autofahren. Es war ein mittleres Wunder, dass ich zur gleichen Zeit meine Abschlussprüfung der Ausbildung mit Bravour bestand. Mit dem Sport war es jedoch vorbei und so hing ich im Winter 2001 meine Handschuhe und Fußballschuhe an den Nagel. <br />
<br />
Zu diesem Zeitpunkt ging ich strikt davon aus, nie mehr Fußball spielen zu können. Mehr als ein Jahr rannte ich zu diversen Ärzten, bis ich meine Krankheit langsam in den Griff bekam. Um wieder Anschluß an meinen geliebten Sport zu bekommen, übernahm ich 2004 eine C-Jugend bei Markania Bochum als Trainer. Auch wenn die Kids als schwierig galten, was die auch waren, so erreichten wir doch den dritten Tabellenplatz. In den Folgejahren trainierte ich noch ein weiteres Jahr die C-Jugend, sowie 2 Jahre die E2-Jugend bei Markania. 2005 überredete mich mein damaliger Chef dazu, bei einem 5km Firmenlauf mitzumachen. Nun, sagen wir, er meldete mich einfach dafür an. Etwas verdattert begann ich also langsam wieder zu trainieren. Meine Krankheit noch im Hinterkopf. Aber es klappte. Ich brauchte letztlich für die 5km gute 36 Minuten, aber ich hielt durch. 2006 nahm ich aus Jux beim national Walking Day auf Schalke teil und erreichte beim 5km-Walking den dritten Platz. Überrascht das zu schaffen, trainierte ich weiter und nahm 2007 beim Karstadt-Marathon als Walker über Halbmarathondistanz teil. Hier erreichte ich einen guten, siebten Platz in der Gesamtwertung. Meine Krankheit war nun endgültig besiegt und ich konnte endlich wieder Sport treiben!<br />
<br />
Im Frühjahr 2007 veranstaltete ein Bekannter ein Freundschaftsspiel zwischen der A-Jugend die er trainierte und seinem Freundeskreis. Er fragte mich, ob ich bei diesem Spiel im Tor spielen würde. Ich hatte seit 5 Jahre nicht mehr gespielt, erklärte mich aber bereit es zu probieren. Nun war Not am Mann. Ich hatte ja außer den alten Trikots keine Ausrüstung mehr. Also schnell eine günstige Torwarthose gekauft und neue Handschuhe. Aber nanu? Was war das denn? Warum waren die Finger der Handschuhe so steif? Plastik in Torwarthandschuhen?! Ich hatte ein Adidas Modell mit Fingersafe gefunden. Das Modell CA Cup. Fasziniert holte ich mir diese für einen günstigen Preis und testete sie in dem Freundschaftsspiel aus. Letzteres lief gut. Wir besiegten die eingespielte A-Jugend im Elfmeterschießen und ich musste zuvor nur einmal hinter mich greifen. Dazu konnte ich einige gute Chancen der Jungs zunichte machen. Auch meine seit der A-Jugend so unglücklich geprellten Hüften, schwollen nicht mehr an! Erstaunlich auch, dass ich in den 5 Jahren anscheinend nichts verlernt hatte.<br />
<br />
So kam es dann, dass mich mein Bekannter dann fragte, ob ich nicht in der Folgesaison mit dem Kern der A-Jugend und einigen seiner Freunde die neue, zweite Mannschaft bilden wolle. Da es meine Gesundheit anscheinend zuließ und ich nach der Trennung von meiner damaligen Freundin eh nicht viel zu tun hatte, sagte ich zu. So spielte ich in der Saison 2007/08 nach 5 Jahren Pause für den SuS Beckhausen 05 in der Gelsenkirchener Kreisliga C. Es war eine tolle Saison! Mit der recht jungen Truppe überraschten wir die Konkurrenz und ich spielte die wohl beste Saison meines Lebens. So stiegen wir am Ende als Tabellenzweiter direkt in die Kreisliga B auf. Die Feier konnte sich sehen lassen.<br />
<br />
Im gleichen Jahr stieß ich im Internet auf die Website <a href="http://www.torwart.de/" target="_blank">www.torwart.de</a> und das zugehörige Forum. Ohne zu zögern meldete ich mich an und las mich fleissig durch die Beiträge. 2008 fand dann das erste Torwart.de-Camp in Ruit statt. Als reines Usertreffen geplant, bot es doch weitaus mehr. Zum ersten Mal in meinem Leben lernte ich richtig qualifiziertes Torwarttraining kennen und machte Bekanntschaft mit dem modernen Torwartspiel. Nebenbei lernte ich einige tolle Menschen kennen, welche ich heute zu meinem wichtigen, engeren Freundeskreis zähle.<br />
<br />
Auch wenn ich ursprünglich nur eine Saison spielen wollte blieb ich in Beckhausen und spielte in der Kreisliga B meine zweite Saison. Auch wurde mit Tabellenplatz 3 recht erfolgreich abgeschlossen. Jedoch machten sich nun vermehrt kleinere Verletzungen breit, welche verhinderten das ich in eine stabile Form kam. 2009 fuhr ich dann erneut nach Ruit zum Torwart.de-Camp. Wieder lernte ich eine Menge und machte sympatische und interessante Bekanntschaften. Meine letzte Saison war dann leider eher schwach. Wieder, oder immer noch, behinderten mich verschiedene Verletzungen und zu allem Überfluss machten nun auch noch meine Adduktoren schlapp. Der Kommentar meines Physiotherapeuten &#8222;Tja, das ist das Alter. Da kann man nicht viel machen.&#8220; gab mir dann doch zu denken. Trotzdem biss ich mich durch, litt aber neben den stätigen Schmerzen nach dem Sport an einer unkonstanten Form. <br />
<br />
Bis zu jenem 6ten Juni 2010. Eigentlich freuen sich alle auf die Relegation. Es ist brütend heiß, die Sonne lacht. Nach eine halben Stunde gehen wir, nicht unverdient, mit 1:0 in Führung. Ich muß zwei lange Bälle abfangen, rutsche in den Ball hinein, sicher ihn souverän. Auch die Flanken fange ich sicher herunter. Dann rollt der Ball doch ins Netz. Unordnung im Strafraum, meine Verteidiger bekommen den Ball nicht sauber heraus. Rotthausens Angreifer trifft den Ball nicht richtig und schiebt ihn mit dem Schienbein gegen meine Laufrichtung ins lange Eck. 1:1&#8230; Kein Grund zur Panik, denke ich. Die Halbzeitansprache ist nicht so deftig wie gedacht. Unser Trainer versucht den jungen Spielen den Druck zu nehmen, damit sie endlich mal befreit aufspielen können. Doch dieses Schuß geht nach hinten los. In der zweiten Halbzeit geht bei uns fast gar nichts mehr nach vorne. Rotthausens zweite Mannschaft bestimmt plötzlich das Spiel, ist giftiger und präsenter. Dennoch haben wir die große Chance zur Führung, doch der Freistoß prallt an den Pfosten, von dort an den Kopf des Rotthausener Keepers und von da ins Toraus. Der Gegner macht mehr Druck. Eine scharfe Hereingabe in den 5er kann ich entschärfen. Eine Flanke rutscht mir über die Hände ins Aus. Die Ecke bringt nichts. Durchatmen! Nichts ist passiert! Dann kommt die unglückliche 80te Spielminute. Aus 40 Metern schlägt der Rotthausener den Ball in meinen Strafraum. Der Angreifer bekommt den Ball nicht, mein Manndecker geht zum Kopfball. Im letzten Moment zieht er jedoch den Kopf weg und der Ball prallt hinter ihm auf. Gut 7m vor dem Tor. Völlig überrascht sehe ich den Ball über mich fliegen &#8211; Zeitlupenmäßig. Ich springe ab, strecke mich &#8211; stehe aber knapp 4m vor dem Tor. Der Ball senkt sich &#8211; genau in den Winkel. Meine Landung bekomme ich schon gar nicht mehr richtig mit... Den 1:2 Rückstand kann meine Mannschaft nicht mehr drehen. Auch nicht als 5 Minuten später ein Rotthausener mit gelb-rot vom Platz gestellt wird. Wir kommen nicht einmal mehr an eine Standart, so dass ich mit nach vorne könnte. Stattdessen laufen wir in einen Konter. Mein zweite Manndecker zieht die Notbremse &#8211; Rot! Mit dem Freistoß der Abpfiff. Vorbei der Traum vom Aufstieg im letzten Spiel.</blockquote>

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		</item>
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			<title>Laufbahnende mit Hindernissen?</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/62-Laufbahnende-mit-Hindernissen</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:35:07 GMT</pubDate>
			<description>Nachdem ich nun nach fast 25 Jahren aktivem Kickens vor habe die Handschuhen an den Nagel zu hängen, werde ich mal über das kommende ein wenig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Nachdem ich nun nach fast 25 Jahren aktivem Kickens vor habe die Handschuhen an den Nagel zu hängen, werde ich mal über das kommende ein wenig bloggen. <br />
 <br />
Fangen wir einfach mal an, indem wir die Zeit ein wenig zurückspulen:<br />
 <br />
Es ist Sonntag, der 6te Juni 2010. 18:30 Uhr. Das Thermometer zeigt noch immer gute 25°C an und ein paar kleine Wölkchen machen sich am Himmel breit. In meinem Gemüt ist es jedoch eine komplette Wolkendecke. Die Stimmung ist gedrückt seit der Schiedsrichter vor ca einer dreiviertel Stunde das Spiel abpfiff. Ein Spiel wie jedes andere auch? Mitnichten. Es war das Aufstiegsrelegationsspiel zur Kreisliga A. Und wir haben es vergeigt. 1:2 verloren nach einer wirklich schwachen Leistung des gesamten Teams. Vor knapp 800 Zuschauern im Jahn-Stadion in Gelsenkirchen zeigten wir nicht einmal in Ansätzen die Leistungen der letzten Saison. Für mich doppelt enttäuschend, denn es sollte mein letztes Spiel in der zweiten Mannschaft von Beckhausen sein. Hiernach wollte ich meine aktive Laufbahn beenden. Ein schwerer Entschluß - die Folger zweier verkorkster Spielzeiten und vieler, kleiner Verletzungen.<br />
<br />
Langsam schlender&#8217; ich zu meinem Auto. Sonderlich ansprechbar bin ich an diesem Abend nicht mehr. Im Kopf kommen viele Erinnerungen an alles was ich im Fußball so erlebt habe hoch. Von meinem ersten Training in der E-Jugend, bis zu diesem letzten Spiel.<br />
<br />
Rückblick:<br />
Sommer 1986. Das Jahr der Weltmeisterschaft in Mexico. Stolz in seine ersten Fußballschuhe geschlüpft wuselt ein kleiner, schmächtiger Blondschopf zusammen mit anderen, gleichaltrigen Kindern über den Hartplatz 2 des Trainingsgeländes am Ruhrstadion. Seit einigen Tagen war der Lütte Mitglied beim VfL Bochum und wollte Fußball spielen. So wie auch schon sein Vater lange gekickt hat. Doch schon relativ schnell zeigt sich das dieser kleine Junge relativ talentfrei am Ball ist. Während die meisten Kids den Ball locker jonglieren und 20-30 Mal hochhalten, gelingt es ihm nicht einmal 10 Mal. Auch läuferisch ist er den anderen weit unterlegen. Nun ja, es ist ja die Jugend des VfL Bochum. Nicht irgendein Verein in der Stadt, sondern der Bundesligist.<br />
Der kleine Junge, welcher auf dem Ascheplatz dennoch seinen Spaß hat und langsam den Umgang mit dem Leder lernte war ich. Drei Jahre trug ich stolz das blaue Trikot mit dem Emblem des VfL Bochum auf der Brust. Zwei Jahre in der E-Jugend, ein Jahr in der D-Jugend. Im Mittelfeld wurde ich eingesetzt, denn seinerzeit spielte man auch in der E-Jugend bereits mit festen Positionen. Sind wir mal ehrlich: Gut, war ich wirklich nicht. Aber es reichte um immer mal wieder ein paar Minuten spielen zu dürfen. Mag allerdings auch daran gelegen haben, dass mein Großvater als Stadionverwalter im Ruhrstadion arbeitete. Die war sicherlich auch der Hauptgrund, warum meine Eltern mich ausgerechnet in Bochums größtem Verein anmeldeten.<br />
1989, nach einem Jahr D-Jugend wurde es dann zu voll in der Mannschaft. Es gab zwei D-Jugendmannschaften, welche nach Leistung unterteilt waren. In der D2-Jugend, wo ich spielte, waren wir schon 24 Kinder. Definitiv zu viel um alle einzusetzen. Also folgte ich dem Ruf eines Mitschülers und wechselte in die D-Jugend von Arminia Bochum. Einem kleinen Verein im Bochumer Stadtteil Hofstede. Der Sportplatz war mit dem Trainingsgelände des VfL nicht zu vergleichen. Am Stadion war ein Jahr zuvor der erste Kunstrasenplatz der Region angelegt worden! Bei Arminia gab es nur einen einzigen Platz. Der Belag? Nun, in der Mitte war es rote Asche. Die Außenbahnen waren mit einem Gemisch aus Gras, Moos und Unkraut aller Art bewachsen. Als Kabinen dienten die Umkleiden einer Turnhalle der benachbarten Schule. Die Duschen waren Rohre an der Decke, in welche Löcher eingelassen waren. Aber das war mir egal, denn damals duschte ich eh nicht mit der Mannschaft.<br />
Das zweite D-Jugendjahr lernte ich meine Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Ich wurde nun als Außenverteidiger eingesetzt, wo ich keine schlechte Figur machte. Zugegeben, ich war zumeist langsamer als meine Gegenspieler, aber durch meine Größe und die Courage auch auf der Asche ordentlich reinzugrätschen machte ich das wieder wett und konnte meine Seite zumeist gut absichern. Dennoch war eins klar, meine Position bei diesem Sport war auch das nicht. Denn am Haus kickte ich nahezu täglich mit meinen Freunden auf die Wäschestangen im Hof. Die gaben tolle Tore ab. Und da ich schon immer etwas lauffaul war, spielte ich dort natürlich im Tor. Als Torwarthandschuhe diente ein paar alter, ausgedienter Skihandschuhe. Grip und Nutzen hatten die natürlich nicht, aber es sah cool aus. Und wenn die älteren Jungs drauf schossen, tat es nicht so weh. Etwas später kaufte ich dann einem Freund mein erstes Paar richtige Torwarthandschuhe hab. Für ganze 3DM! Es waren Uhlsporthandschuhe aus Stoff, welche als Fangflächen einen Gummibelag hatten, welcher dem der Tischtennisschläger ähnelte. Der Vorteil: Wenn mal was kaputt war, wurden die Handschuhe einfach wieder genäht.<br />
In meinem ersten C-Jugendjahr kam es dann zu einem, für mich sehr glücklichen, Umstand. Unser Torwart hatte sich den Arm gebrochen und konnte nicht spielen. Einen Ersatztorhüter hatten wir nicht. So standen unsere Trainer vor dem Problem, wen es nun in Tor zu stellen galt. Unser Torwart hatte mich schon öfter mit meinen Freunden spielen sehen und platze daher in die Überlegungen meiner Trainer: &#8222;Lasst doch den Christian ins Tor. Der kann das auch!&#8220;. Nun, mangels Alternativen entschied man sich letztlich dafür mich in das quietschgelbe Torwartdress zu stecken. Und so bestritt ich im Frühjahr 1991 mein erstes Spiel im Tor. Der Gegner war die C-Jugend von TuS Querenburg und wir gewannen das Spiel mit 1:12. Ich hatte genau zwei Schüsse auf das Tor bekommen. Der erste war direkt mal drin, den zweiten konnte ich doch, wenn auch eher unbeholfen, über die Latte lenken. Meine &#8222;Leistung&#8220; muß aber dennoch genug Eindruck hinterlassen haben, so dass ich ab sofort als Ersatztorwart in der Mannschaft geführt wurde. Das zweite Spiel war dann auch gleich eine Katastrophe. Mit 10:0 verloren wir gegen Waldesrand Linden und ich zeigte, dass ich wirklich nie gelernt hatte im Tor zu spielen.<br />
Egal, ab sofort durfte ich im auch beim Training ins Tor und lernte so nach und nach wie ich am besten zum Ball ging. Einen Torwarttrainer hatten wir natürlich zu dieser Zeit nicht. Ich musste mir die Techniken also bei den Profis im Fernsehen abgucken. Meine Ausrüstung war ebenfalls unzureichend. Eine lange Trainingshose, ein alter Pulli und die alten Uhlsporthandschuhe waren alles was ich hatte.<br />
Im zweiten C-Jugendjahr bekamen wir einen neuen Trainer. Ein Pole, welcher dort bereits hochklassige Seniorenmannschaften trainiert hatte und aus beruflichen Gründen nach Bochum gezogen war. Unter ihm machte ich einen großen Schritt nach vorn. Er zeigte mir viele Grundlagen des Torwartsspiels und machte, wenn es die Zeit zuließ, auch Torwarttraining mit mir. Die Übungen waren aus heutiger Sicht sicher nicht optimal, aber sie schlauchten unheimlich. Über mangelnde Sprungkraft konnte ich mich danach zumindest nie beschweren. Ich lernte in diesem Jahr sehr schnell und konnte schon in der Hinrunde unseren bisherigen Torwart von seinem Stammplatz verdrängen. Meine Reflexe waren damals schon mein großes Plus. Die waren aber auch nötig, da ich ohne Brille spielte, welches beim Abschätzen des Ball noch bis heute ein großes Hindernis sein sollte. Der schöne Abschluß der C-Jugend war für mich das Turnier in Wiemelhausen. Hier erreichten wir den dritten Platz und konnten sogar der C-Jugend des VfL Bochum ein Unentschieden abringen. Ich zeigte meine bis dahin beste Leistung im Tor und durfte dafür den gewonnenen Pokal behalten. Dieser ziert noch heute meinen Schrank und erinnert mich immer an diese schöne Zeit.<br />
Mein erstes B-Jugendjahr 1991/92 sollte eine Pleite werden. Wieder war ein Trainerwechsel angesagt und im Verein gab es eine starke Lobby aus Vätern rund um den Trainer. Schnell wurde ich in den Spielen aus dem Tor verbannt und das A-Jugendtorhüter auf falschem Pass anstatt meiner eingesetzt. Beschwerden meinerseits und meiner Eltern wurden mit den Worten &#8222;der ist nun mal besser&#8220; abgeschmettert. Ziemlich enttäuscht verließ ich am Saisonende den Verein und wechselte im Sommer 1992 zum SV Eintracht Grumme.</blockquote>

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