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		<title>torwart.de-Forum - Blogs - nordseekeeper</title>
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		<description>torwart.de-Forum für Torwart, Torhüter, Torwarthandschuhe, Torwarttrikots, Torwartbekleidung, Torwartspiel</description>
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			<title>torwart.de-Forum - Blogs - nordseekeeper</title>
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			<title>Mein Start in die Saison</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/473-Mein-Start-in-die-Saison</link>
			<pubDate>Sat, 20 Aug 2016 09:51:30 GMT</pubDate>
			<description>Es war eine gute Vorbereitung. Fünf Wochen Vorbereitung auf die neue Spielzeit starteten mit einem sonnigen Sonntag, an dem wir Teamfotos und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Es war eine gute Vorbereitung. Fünf Wochen Vorbereitung auf die neue Spielzeit starteten mit einem sonnigen Sonntag, an dem wir Teamfotos und Einzelportraits gemacht haben. Die Laune war hervorragend, den alle waren nach der Sommerpause wieder heiß darauf Fußball zu spielen.<br />
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Wir gehen in dieser Saison mit 4 Torhütern an den Start. In der Bezirksliga ist das ein absolutes Luxusproblem, aber es kommt immer wieder vor, dass jemand in den Urlaub fährt oder das Wochenende mit seiner Familie oder Freundin verbringt. <br />
Klar ist aber auch, dass die Einsätze dann für jeden weniger werden. <br />
Unser Trainer ist aber in Sachen Kommunikation ein Vollprofi. Die Ansage war klar: Wer eine gute Vorbereitung spielt, der bekommt das erste Pflichtspiel gegen HSV Barmbek-Uhlenhorst 2.<br />
Woche um Woche vergingen also mit intensiven Trainingseinheiten und ich hatte 100% Trainingsbeteiligung bis zur Woche vor unserem ersten Pflichtspiel. Da musste ich aus beruflichen Gründen meinen Urlaub hinlegen. Ich verpasste also das erste Spiel, welches wir mit 1:4 an der Dieselstraße für uns entscheiden konnten.<br />
<br />
<br />
Der Saisonauftakt also geglückt. Also ich nach meiner Woche Urlaub dann wieder beim Training war bat ich den Coach dann noch mal um ein Gespräch, einfach aus Interesse, wie es denn jetzt gehalten würde. Er guckt von Spiel zu Spiel, aber ich müsse mir keine Sorgen machen, ich werde auf jeden Fall meine Spielzeiten bekommen.<br />
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<br />
Gestern war es dann endlich so weit. Der Tabellenführer nach 3 Spieltagen, die TuS Berne war zu Gast am Bandenwald.<br />
Der Gegner mit einer sehr starken Offensive, aber auch immer wieder wackelig in der Defensive. <br />
Wir wussten also, dass wir auch zu Chancen kommen können. <br />
<br />
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Mich beschäftigte das Spiel schon am Abend vorher, denn ich hatte seit 3 Wochen kein Spiel mehr gemacht und ich brauche Spiele um Sicherheit zu bekommen, denn, und das wissen wir alle, Training und Punktspiel sind einfach zwei Paar Schuhe.<br />
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Wir starteten ganz gut ins Spiel. Mit Ruhe und sicheren Pässen konnten wir die Unsicherheit am Anfang des Spieles bei Seite schieben und kamen dann auch immer mal wieder mit langen Bällen in die Tiefe zu Halbchancen. Der Gegner tat es uns gleich und spielte seinen Fußball. <br />
Ich musste dann erstmals nach ca. 10 Minuten eingreifen. Eine von links, vom Tor weg geschlagene Ecke konnte ich sicher fangen. So kann man ins Spiel starten, so bekommt man Ruhe. Wenige Zeigerumdrehungen später eine Ecke von der anderen Seite zum Tor hin konnte ich aus der Gefahrenzone fausten.<br />
<br />
<br />
Nach 30 Minuten musste ich dann leider hinter mich greifen, als ich, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, einen abgefälschten Schuss noch mit dem Fuß abwehren konnte, der Nachschuss aber bedacht und unbedrängt ins Tor geschoben wurde. <br />
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Weitere 10 Minuten später liefen wir nach eigener Ecke in einen Konter und der gegnerische Stürmer lief 50 Meter über den Platz. Wurde kurz vor dem 16er dann noch ein bisschen von meinem Innenverteidiger gestört, der aber dann doch wegbleiben musste um nicht den roten Karton zu riskieren. Ich blieb sehr lange stehen und konnte den Schuss zu Ecke klären.<br />
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Pause<br />
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In der zweiten Halbzeit Ging das Spiel gut weiter. Wir hatten Chancen, standen aber hinten weitestgehend sicher und belohnten uns dann auch mit dem Ausgleich. Leider dauerte der Freudentaumel ein wenig zu lange, dass nach einem eigentlich geklärten Ball dann doch wieder die Führung der Gäste auf dem Papier stand. Den Rest des Spieles liefen wir dann dem Rückstand hinterher. Wir hatten noch einige gute Chancen, die den Ausgleich hätten erzielen müssen, aber es war uns nicht vergönnt. <br />
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Ich persönlich konnte mich noch zwei mal auszeichnen indem ich eine verdeckten Schuss aus 18 Metern noch an die Latte lenkte und einmal mehr im 1gg1 die Oberhand behielt.<br />
<br />
<br />
Am Ende verlieren wir ein Spiel, welches wir hätten gewinnen können oder aber zumindest einen Punkt mitnehmen. <br />
<br />
<br />
Für mich persönlich war es wohl mein bestes Spiel für diese Mannschaft, obgleich wir verloren haben. Wenn ich eine solche Leistung in jedem Spiel abrufen kann, dann werde ich uns bestimmt noch mal Punkte retten.</blockquote>

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			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorfreude</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/447-Vorfreude</link>
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 16:53:35 GMT</pubDate>
			<description>Hallo in die Runde! 
 
Viel zu unregelmäßig schreibe ich hier, bin ich doch eher einer der hierher kommt und Meinungen und Diskussionen liest. Aber...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Hallo in die Runde!<br />
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Viel zu unregelmäßig schreibe ich hier, bin ich doch eher einer der hierher kommt und Meinungen und Diskussionen liest. Aber ab und an mal meine Gedanken teilen in Form eines Blogeintrages mache ich ganz gerne.<br />
<br />
Es hat sich viel getan bei mir. Bereits im Herbst reifte in mir die Entscheidung zum Winter hin einen neuen Weg einzuschlagen. Unzufriedenheit mit meine Trainer nahm mir den Spaß an dem Spiel. Unqualifizierte, unsachliche und unsozial geäußerte "Kritik" brachten mich des öfteren in die Position mit ihm sprechen zu müssen. Leider hat sich in zweieinhalb Jahren nichts getan. Einzelgespräche, Gespräche mit dem Mannschaftsrat brachten nichts. Mir ging so der Spaß verloren. Die Mannschaft war super und noch immer habe ich Kontakt zu ihnen, aber auch sie schlagen sich noch mit dem Trainer herum, der nichts zulässt, einsieht, geschweige denn ändert.<br />
<br />
Ich habe es also geschafft zu wechseln, im Winter, mit Freigabe.<br />
<br />
Das neue Team kannte ich schon teilweise, aber hauptsächlich den Trainer mit dem ich schon zwei Jahre zusammenarbeite.<br />
Ein neues Team ist immer schwierig. Man kommt hin, wird begrüßt, beäugt und beurteilt. Es dauert Tage, Wochen, bis man ungefähr weiß wie die einzelnen Charaktere ticken, wie man sie ansprechen kann oder muss. <br />
<br />
Ich bin von Natur aus kommunikativ und so ist mir das nicht schwer gefallen, aber um ehrlich zu sein haben die Jungs mir das auch leicht gemacht. <br />
<br />
<br />
Fußballerisch war es für mich auch die absolut richtige Entscheidung. Ein guter Kunstrasen, ein Trainer der weiß wovon er spricht und eine Mannschaft, die Bock hat Dinge zu lernen und sich zu entwickeln.<br />
<br />
Am Anfang jedoch war mein größter Gegner ich selbst. Mir fehlte die Lockerheit und das Selbstvertrauen. Ich habe mir viel zu viel Druck gemacht und war nach keinem Training oder Testspiel mit mir zufrieden.<br />
<br />
Jetzt wo es am Sonntag bei uns wieder mit den Pflichtspielen losgeht bin ich endlich etwas gelassener. Ich bin ein Mensch, keine Maschine. Ich mache Fehler so wie jeder andere auch und trotzdem arbeite ich weiter hart an mir um besser zu werden, um dem Team zu helfen.<br />
<br />
Ich freue mich auf die verbleibenden 12 Spiele und wünsche euch allen eine erfolgreiche Rückrunde!</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Euphorie und Unzufriedenheit</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/432-Euphorie-und-Unzufriedenheit</link>
			<pubDate>Fri, 15 May 2015 19:11:45 GMT</pubDate>
			<description>Lange ist es her, dass ich hier im Forum aktiv war. Hat mich meine im letzten Jahr begonnene Ausbildung doch zeitlich sehr eingespannt. Die Freizeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Lange ist es her, dass ich hier im Forum aktiv war. Hat mich meine im letzten Jahr begonnene Ausbildung doch zeitlich sehr eingespannt. Die Freizeit hat sehr darunter gelitten, da ich eigentlich fast jedes Wochenende arbeiten muss. Ebenso auch der Fußball.<br />
<br />
Ich habe viele Spiele der Saison dadurch verpasst, konnte meiner Mannschaft in entscheidenen und wichtigen Spielen nicht so helfen wie ich wollte oder eben gar nicht.<br />
Durch das frühe Ausscheiden der Hamburg Freezers in den DEL-Playoffs konnte ich dann im Saisonendspurt doch noch ein paar wenige Spiele machen, was meine innere Unzufriedenheit etwas linderte.<br />
<br />
Jetzt haben wir vor kurzem unser letztes Saison- und gleichzeitiges Heimspiel mit Ach und Krach verloren, wobei wir in der ersten Halbzeit aus Spaß jeder auf seiner Wunschposition gespielt haben. Auch nach diesem Quatschspiel war ich mit mir selbst absolut unzufrieden und freute mich einfach auf 2 Wochen Pause um dann selbständig langsam wieder anzufangen.<br />
<br />
Gedanklich war ich wirklich schon durch mit Fußball für diese Saison, gab es leider mal wieder mehr Tiefen als Höhen und ich erinnere mich an kein einziges Spiel nach welchem ich mit mir selber zufrieden war. Teilweise war ich selbst nach einem Sieg so unzufireden, dass ich nicht schlafen konnte. <br />
<br />
Am Montag nach unserem letzten Spiel kontaktierte mich dann mein Trainer mit der Aussage, dass ich am Mittwoch zum Training unserer Oberligamannschaft erscheinen möchte, weil der Torwarttrainer mich gerne kennenlernen will. Dahinter steckt, dass die Erste und Zweite Mannschaft in der kommenden Saison dichter zusammenarbeiten sollen und mein Torwarttraining mit denen ist ein Teil davon.<br />
<br />
Ich war natürlich voller Vorfreude, war es doch insgeheim immer ein kleiner Traum von mir, mich mal mit den Oberligakickern unseres Vereins zu messen. Einfach mal schauen, wie groß der Abstand zwischen mir und denen eigentlich ist, war ich doch bisher immer nur der Kreisligakicker, der sich irgendwann aus Faulheit selbst zum Torwart ernannt hat.<br />
<br />
Ich also am Mittwoch zum Training. Ich wurde von allen ganz nett begrüßt und auch der Trainer hat mich vor dem Training zur Seite genommen und mir gesagt wie er sich das so vorstellt. All das euphorisierte mich nur noch mehr vor allem, weil ich nach dem ersten Training wirklich so ganz zufrieden mit mir war. Klar war die eine oder andere Unsicherheit drin, auch bedingt durch meine Aufregung, aber alles in allem war ich zufrieden.<br />
Ich darf zu den letzten Trainingseinheiten dieser Saison erscheinen und mittrainieren, geil!<br />
<br />
Heute dann das nächste Training, ich war wirklich heiß, meine neuen Fußballschuhe waren da und das Wetter war top. <br />
Auf dem Plan stand Schusstraining. Nicht wildes draufballern sondern 3 Aktionen nacheinander. Schuss, flache Flanke vor das Tor, 3 gegen 1.<br />
Wow...das war ein Tempo, was ich von meinem bisherigen Training nicht gewohnt war. Mir flogen die Bälle um die Ohren und ich habe gefühlt kaum einen gehalten.<br />
<br />
Nach dem Training sitze ich jetzt also am Computer und meine Euphorie mischt sich mit der Unzufriedenheit, die nach dem Training noch immer da ist. Was hätte ich anders machen können? Was hätte ich besser machen können? Kann ich es überhaupt besser? Bin ich vielleicht aber auch zu selbstkritisch und rede mich selber schlecht?<br />
<br />
Nun das alles sind Fragen, die ich mir nicht beantworten kann. Ich freue mich darauf, den Torwarttrainer kennenzulernen, der am Mittwoch kurzfristig abgesagt hatte, um endlich, nach knapp 6 Jahren im Tor, endlich mal eine Meinung, eine begründete Einschätzung meiner Leistung zu bekommen. Bis dahin muss ich mich gedulden.<br />
<br />
Was bleibt ist mein größter und vielleicht unfairster Kritiker - ich selbst.<br />
<br />
Freue mich auf Kommentare eurer Gedanken zum Thema.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		<item>
			<title>Die Saison ist vorbei - ein Gedanke</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/392-Die-Saison-ist-vorbei-ein-Gedanke</link>
			<pubDate>Sun, 18 May 2014 20:20:10 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Das letzte Saisonspiel ist abgepfiffen. Traditionell dürfen wir als Altona 93 "Die Zwote" unser letztes Spiel an der alt-ehrwürdigen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Das letzte Saisonspiel ist abgepfiffen. Traditionell dürfen wir als Altona 93 "Die Zwote" unser letztes Spiel an der alt-ehrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn bestreiten.<br />
<br />
9 Monate zurück starten wir mit einem Turnier in die Vorbereitung, schneiden überraschender Weise gut ab.<br />
Danach ins Trainingslager, in welchem ich den ersten Rückschlag einstecken muss, eine schwere Schulterprellung, die mich 12 Wochen daran hindert unser Tor zu hüten, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
In die Saison starten wir gut und erspielen uns die ersten Punkte. <br />
Bereits früh zeichnet sich für mich ab, dass ich nach meiner Schulterverletzung mit einer zweiten Sache zu kämpfen haben werde - mein Job. Nahezu jedes Wochenende muss ich arbeiten und kann meinem Team nicht helfen, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
Im Herbst der Tiefpunkt der Saison. Durch viele verletzungsbedingte Ausfälle konnten wir kein Spiel mit derselben Startelf bestreiten, wir haben viel Boden verloren, befinden uns unten drin. Der Trainer lädt zu einer Teambesprechung und gibt uns Zeit darüber nachzudenken, ob wir mit der Einstellung zufrieden sind, bleibt aber doch bei uns und wir steigern uns, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
Der Oktober für mich der Tiefpunkt der Saison. Diagnose Bandscheibenvorfall an den unteren beiden Bandscheiben. Das Gewebe ist nicht abgequetscht, sondern "nur" gewölbt, dennoch eine schwerwiegende Verletzung, die mich zu 3 Monaten Pause zwingt, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
Mühsam fange ich wieder an zu trainieren, mache kleine Schritte, Verbesserungen kommen nur langsam. Die Wintervorbereitung ist für mich mehr eine Phase des Zusehens, meistens alleine am Spielfeldrand auf einer Yoga-Matte. Erst im März mache ich meine erste Partie als Torwart wieder, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
Ebenfalls im März dann die Nachricht, dass wir den verdienten Torwart aus der Oberliga-Mannschaft zu uns in die Kreisliga-Truppe bekommen. Er integriert sich sofort ins Team, wird von allen respektiert und er selbst ist auch ein ganz großer Team-Player, hilft uns mit seiner Ausstrahlung, seinen Fähigkeiten. Ich bleibe auf der Bank, kann nur zusehen. Die berühmte  Medaille hat ja bekanntlich 2 Seiten und so lerne ich im Torwarttraining sehr viel von ihm. Immer wieder gibt er mir Tipps und Hinweise, was ich anders oder besser machen kann, in einer Saison in der alles besser werden soll.<br />
<br />
<br />
Jetzt - Das letzte Saisonspiel ist abgepfiffen. zu gleich war es das letzte Spiel des anderen Torwartes für unseren Verein. 3 Monate Kreisliga für einen Oberliga-Torwart. Er hat für das Team gespielt und war immer dabei. Wir haben ihn aufgenommen und mitgenommen. Man kann sagen er ist für alle ein Freund geworden. Abschiedsgeschenke gab es vor dem Spiel und auf die Frage, ob er ein wenig traurig sei, das er geht antwortet er mit einem deutlichen "Ja!". Schade, dass er geht, aber mit seiner Klasse kann er noch 2 Jahre bezahlten Fußball spielen. Ich habe mich zum Abschied bei ihm bedankt und werde wohl auch weiterhin in Kontakt mit ihm bleiben.<br />
<br />
Das letzte Saisonspiel ist abgepfiffen. 2:2 - ein Ergebnis mit dem wir leben können, obgleich wir es auch hätten gewinnen können.<br />
<br />
<br />
Das Saisonziel war der Aufstieg in die Bezirksliga. Saisonergebnis ist Platz 8. Wir hatten viel Pech mit Verletzungen, haben uns oft selbst geschlagen in der Saison in der alles besser werden sollte.<br />
<br />
Aber nächste Saison wird alles besser!</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Die Zeit...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/386-Die-Zeit</link>
			<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 20:42:08 GMT</pubDate>
			<description>Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren. 
 
4 Monate Pause wegen eines Bandscheibenvorfalls. 4 Monate kein Sport, dann sehr langsam...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren.<br />
<br />
4 Monate Pause wegen eines Bandscheibenvorfalls. 4 Monate kein Sport, dann sehr langsam anfangen, viele Übungen um wieder mobil zu werden. Zahlreiche Trainingseinheiten am Rande des Platzes, den Rest der Mannschaft beobachtend, verbracht. Fußballschuhe konnte ich die ersten drei Wochen Training zu Hause lassen, stattdessen war eine einfache Gymnastikmatte mein Berührungspunkt zum harten roten Grand. <br />
Die erste Belastung, war eine Sprintübung mit viel seitlicher Belastung, eine erste Probe, wie weit ich bin.<br />
<br />
Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren.<br />
<br />
Mittlerweile wieder im Mannschaftstraining voll dabei. Torwarttraining, ein stetiger Gedanke, aber auch eine Angst, der Rücken könnte versagen, ich würde um Wochen zurückgeworfen. Dann ein erster Test, eine simple Torschussübung. Von mir verhasst, weil die Mannschaft einfach blind aufs Tor schießt. Im Rahmen meiner Möglichkeiten geblieben und den Rücken nicht überstrapaziert.<br />
<br />
Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren.<br />
<br />
Durch meine berufliche Situation und die Tatsache, dass ich einziger Torwart der Mannschaft bin, musste die Mannschaft viele Spiele ohne mich bestreiten. Oft musste ich an Spieltagen arbeiten und konnte nicht mehr machen als gedanklich beim Team zu sein. Der Rücken lässt Training wieder komplett zu, obgleich ein ausladender Mobilitätsteil am Ende nicht fehlen darf. Ein Spiel wieder bestritten, gutes Gefühl.<br />
<br />
Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren.<br />
<br />
Nach einem weiteren Spiel ohne meine Wenigkeit bekomme ich die Nachricht, dass wir einen neuen Torwart ins Team bekommen, er soll am folgenden Dienstag zum Training kommen. Dabei handelt es sich nicht weniger als um die Nummer eins aus unserer ersten Mannschaft. Ein Mann, der nur aufgrund seiner Größe an einem Profivertrag gescheitert ist. 32 Jahre alt und ein wirklich guter Torwart. Nun dieser wird nun bei uns trainieren. <br />
<br />
Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren.<br />
<br />
Gleich im ersten Training gab er mir Tipps, beobachtete meine Bewegungen und wies mich auf Fehler in meinen Bewegungsabläufen hin. Wir bekommen jetzt regelmäßig Torwarttraining. Auf Rasen. Im Stadion der ersten Mannschaft.<br />
<br />
Die Zeit vergeht, Dinge ändern sich, Sachen passieren, aber es geht immer weiter. Ich freue mich darauf die nächsten 2 Monate mit jemandem trainieren zu können, der mich weiterbringt.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Sich selber kennen</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/362-Sich-selber-kennen</link>
			<pubDate>Sat, 05 Oct 2013 22:29:44 GMT</pubDate>
			<description>Lange nichts geschrieben, lange nicht mehr im Forum gewesen. Mir fehlte leider die Zeit, mich mit dem, was ich so liebe, intensiv auseinander zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Lange nichts geschrieben, lange nicht mehr im Forum gewesen. Mir fehlte leider die Zeit, mich mit dem, was ich so liebe, intensiv auseinander zu setzen, der Job verhinderte dies.<br />
Und auch der Titel des Eintrages klingt weniger spannend, und dennoch möchte ich meine Situation teilen.<br />
<br />
Sich selber kennen, darunter kann man vieles verstehen. Man kann sich psychisch kennen, wissen, wie man in dieser oder jener Situation auf dieses oder jenes reagiert. Man kann sich kennen, wenn man sagt, man sei ungeduldig oder schnell genervt oder gelangweilt. Das alles sind Dinge, die mancher sich vielleicht auch nicht eingestehen mag, aber ich behaupte, dass jeder eine Art "Macke" hat. Bei dem einen ist es ausgeprägter bei dem anderen weniger. Und es können auch die verschiedensten Dinge sein, aber jeder hat irgendetwas.<br />
Was uns aber, denke ich, alle eint, ist der Wille, die Lust und der Ehrgeiz Fußball zu spielen. Und wir Torhüter sind ein wenig spezieller als die anderen Spieler auf dem Feld. Bei uns wird ein anderes Maß angelegt, denn es ist einfach eine Schlüsselposition, die mit einer gewissen Portion Verrücktheit begleitet werden muss.<br />
<br />
Aber weg von dem Psychischen, hin zu dem Physischen. Sich selber kennen heißt auch seinen Körper kennen. Kennen und auch ERkennen, wenn etwas nicht ist, wie es vielleicht sein sollte.<br />
<br />
Was trägt denn eigentlich unseren Körper? Ja, man könnte meinen es seien die Beine, was sicher auch seine Richtigkeit hat. Die Wirbelsäule ermöglicht uns jedoch den aufrechten Gang.<br />
Der Rücken - mehrere Muskelpartien im Zusammenspiel mit ihren Gegenspieler an der Vorderseite des Körpers. <br />
Er wird oft, zu oft, vernachlässigt. Viele trainieren den Bauch, die Brust die Arme und die beine, aber viel zu selten wird der Rücken einbezogen, dabei ist er so wichtig.<br />
<br />
Mich betrifft das leider auch und so plage ich mich seit längerer Zeit mit leichten Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich herum. Bis zu dem einen Tag an dem ich bei einer simplen Auftaktbewegung einen Hexenschuss bekomme und in mir zusammensinke. Ein Schmerz, den ich so nicht kannte fuhr mir durch den unteren Rückenbereich, rein ins rechte Bein und lies mich zusammenfallen, wie ein Sack Kartoffeln. Training abgebrochen, zum Orthopäden. "Ist eine Blockade der Wirbel, das renke ich wieder ein, dann sollte es besser werden." Ungefähr so die Aussage des Arztes. <br />
Er hatte Recht es wurde besser, allerdings nur für ein paar Tage, dann kam dieser leichte Schmerz wieder. Aber wie das nun mal so ist, kann man mit leichten Schmerzen noch Fußball spielen, denn es geht ja um das Hobby, das was man gerne macht.<br />
Aber dann jetzt gerade Dienstag beim Aufwärmen war es dann soweit, dass ich diesen Schmerz vom ersten Mal wieder im Rücken spürte.Training abgebrochen und zu einem anderen Arzt gegangen. <br />
Ich wurde untersucht und er sagte dann zu mir, dass er um das ganze abzuklären ein MRT meiner LWS bräuchte. Auf meine Frage, was er denn vermutet bekam ich eine Antwort, die ich so nicht erwartet hätte.<br />
<br />
"Es könnte sein, dass Sie einen leichten Bandscheibenvorfall haben oder aber die Bandscheibe nur leicht gewölbt ist und ein bisschen die Nerven kitzelt."<br />
<br />
Na toll, ich meine mit 21 Jahren schon so etwas?  Nun ja, Montag geht es dann in die Röhre und Dienstag bekomme ich dann hoffentlich eine Diagnose, damit der Kram behandelt werden kann und ich vollkommen beschwerdefrei wieder zwischen die Pfosten kann.<br />
<br />
Gelernt habe ich aber aus dieser Sache, dass man auf den eigenen Körper hören muss. Er gibt nicht um sonst Signale ab, die man nur richtig zuordnen muss um schlimmeres zu verhindern. Training ist abgeblasen für die nächste Zeit und ich werde meinen Rücken so gut es geht schonen, um das ganze nicht zu verschlimmern.<br />
<br />
In diesem Sinne 'Glück Auf!'<br />
<br />
Ich melde mich wenn es etwas neues gibt.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Ein buntes Farbenspiel</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/360-Ein-buntes-Farbenspiel</link>
			<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 21:43:30 GMT</pubDate>
			<description>Jedes Mannschaft beginnt eine neue Saison mit der Vorbereitung. Bei den einen ist diese intensiver bei anderen weniger intensiv, das hängt immer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Jedes Mannschaft beginnt eine neue Saison mit der Vorbereitung. Bei den einen ist diese intensiver bei anderen weniger intensiv, das hängt immer davon ab, welche Ziele eine Mannschaft hat bzw. wie ambitioniert der Trainer ist.<br />
<br />
Nun unser Ziel ist der Aufstieg in die Bezirksliga, weshalb wir ziemlich motiviert gestartet sind und die Vorbereitung auch gut durchgezogen haben. Das ganze hatte ein Konzept. Ich bekam gesondertes Torwarttraining und es lief alles richtig gut.<br />
Und dann ging es in ein kleines Trainingslager in Friesland. So richtig gemütlich. Es wurde in einer Turnhalle gepennt, und zusammen gefrühstückt. 4 Einheiten am Tag, angefangen morgens um 8 Uhr mit einem 5km Lauf. Dann folgten über den Tag verteilt 3 weitere Einheiten. Am Samstag Abend passierte es dann. In einer Pause zwischen den Einheiten gingen wir an den See und kühlten uns ab. Dazu gehörte natürlich auch das Spiel mit dem Ball. Es kam was kommen musste. <br />
Mit meinem gesamten Körpergewicht, von immerhin 96Kg, landete ich auf meiner rechten Schulter. Sofort durchzog ein unglaublicher Schmerz meine Schulter und den ganzen Arm. Ich konnte den Arm nur Schwer halten, aber ich tastete die Knochen ab und stellte die Diagnose, dass nichts gebrochen sei. Wir sind dann zur Sportanlage zurückgefahren um die letzte Einheit zu absolvieren. Unvernünftiger Weise habe ich auch diese angefangen, bis ich auf die rechte Seite runter musste. Der Schmerz fühlte sich noch mal um ein vielfaches schlimmer an als zuvor am See. <br />
Die Bewegung war noch eingeschränkter und so wurde ich ins Krankenhaus gefahren. <br />
An einem Samstag Abend ist ein Krankenhaus in der Provinz nicht sonderlich vielzählig besetzt und so dauerte es ein wenig, bis mich ein Arzt untersuchte, mich röntgen ließ um mir dann zu sagen, dass nicht gebrochen ist. Ich bekam noch Schmerzmittel für die Nacht und durfte zurück ins Trainingslager.<br />
<br />
Ich konnte natürlich den ganzen Sonntag nicht trainieren. <br />
<br />
Das ganze liegt jetzt fast 3 Wochen zurück und noch immer ist meine Schulter farblich gestaltet. Quasi täglich änderte sich die Farbe. Täglich verspürte ich allerdings auch eine Besserung. Vor 3 Tagen konnte ich das erste mal wieder auf der rechten Schulter schlafen. Ich denke, dass ich noch 1-2 Wochen aussetzen muss, damit die Reizung der Schulter komplett zurückgeht.<br />
<br />
Ich sage euch, es ist ein Graus, wenn man nur am Spielfeldrand stehen kann und zusehen muss...<br />
<br />
Aber es geht weiter, ich muss nur geduldig sein.<br />
<br />
Ahoi</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Konkurrenz...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/356-Konkurrenz</link>
			<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:32:47 GMT</pubDate>
			<description>...belebt das Geschäft.  
Aber von vorne. Am 27.6. sind wir in die Vorbereitung gestartet. Wie wohl jede Vorbereitung ging es mit Laufen los. Vorher...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">...belebt das Geschäft. <br />
Aber von vorne. Am 27.6. sind wir in die Vorbereitung gestartet. Wie wohl jede Vorbereitung ging es mit Laufen los. Vorher wurden wir aber noch über Abgänge und Zugänge informiert. Interessant dabei war, dass unser zweiter Torwart das Team verlassen musste, weil er nicht gut genug ist. <br />
Ich bin danach zum Trainer und habe gefragt, wie er sich das vorstellt, weil mit einen Torwart in die neue Saison gehen schon riskant ist. Da die 1te aber 4 Torhüter hat sollte dann einer aushelfen bei uns. Nun gut, für mich kein Problem, ich werde alles geben und meinen Stiefel spielen.<br />
<br />
Nach einer Einheit gesonderten Torwarttrainings dann heute große Augen, als ich beim Training in die Kabine kam. <br />
Da sitzt mir einer gegenüber, der genau wie ich auch Torwartkleidung trägt. Naja, dachte ich mir, erstmal schauen was der Kerl drauf hat und sehen, wie er drauf ist.<br />
<br />
Wir haben uns da warmgemacht und uns natürlich unterhalten.<br />
Und dann wurden meine Augen größer...<br />
<br />
Der junge Mann (26) spielt sein Leben lang im Tor und hat bei Arminia Bielefeld angefangen und dann bei diversen Landesligisten oder auch mal in der Regionalliga gespielt.<br />
<br />
Der mann hat mir also einiges vorraus, was ich ihm dann auch angesehen habe während des Trainings. Technische Feinheiten, bei denen ich weiß, dass sie mir fehlen, sind bei ihm ausgebildet. <br />
<br />
Mir wurde also ein Konkurrent an die Seite gestellt, der technisch gesehen definitiv weiter ist als ich. Aber von solchen Spielern kann man auch einiges lernen und so haben wir uns ausgetauscht.<br />
Habe gleich unserem Co- und Torwarttrainer geschrieben, was er denn von dem neuen hält, habe von ihm aber Rückendeckung bekommen, dass wir natürlich noch viel arbeiten müssen, Potenzial aber auf jeden Fall vorhanden ist.<br />
<br />
<br />
So Worte tun natürlich dann gut, aber ich genieße sowas mit Vorsicht.<br />
Ich werde mich weiter reinhängen und alles geben, von dem neuen lernen und mir Sachen abgucken, und dann einfach hoffen, dass unser Trainer mich als Nummer 1 in die neue Saison schickt.<br />
<br />
Bis dahin,<br />
<br />
Ahoi</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Die Saison ist vorbei</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/345-Die-Saison-ist-vorbei</link>
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:40:32 GMT</pubDate>
			<description>Die Saison ist vorbei und viel ist passiert. Für mich war es nur eine sehr kurze Saison. Ins Team bin ich erst Anfang März gekommen und bin doch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Die Saison ist vorbei und viel ist passiert. Für mich war es nur eine sehr kurze Saison. Ins Team bin ich erst Anfang März gekommen und bin doch relativ schnell zu meinen ersten Einsätzen gekommen. <br />
Jeden einzelnen hier aufzuführen wäre zu umfangreich und würde den Rahmen sprengen. Das "Besondere" bei meinem Verein ist, dass die Oberliga-Mannschaft Vorrang hat. Das bedeutete für mich, dass ich einige Spiele nicht gemacht habe, weil der dritte Torwart zu uns runter geschickt wurde, um Spielpraxis zu bekommen.<br />
<br />
Ich bin aber trotzdem zu ein paar Einsätzen gekommen und habe eine ganz gute Figur gemacht, war selbst bei den Niederlagen der Grund, dass diese nicht höher ausgefallen sind. <br />
Unser letztes Spiel gestern durften wir in der alt-ehrwürdigen Adolf-Jäger Kampfbahn bestreiten und konnten es auch siegreich gestalten. <br />
<br />
Die ersten Monate beim neuen Team waren toll. Ich wurde so offen empfange, dass ich mich direkt wohlgefühlt habe. Meine Mitspieler sind menschlich alle top und es macht wirklich Spaß mit den Jungs zu kicken.<br />
<br />
In den wenigen Spielen scheine ich wirklich Aufmerksamkeit erregt zu haben. Heute hat mich ein Manager einer Landesliga-Mannschaft (wir spielen Kreisliga) angerufen und gefragt, ob ich nicht zu denen wechseln möchte. Nach der kurzen Zeit schon ein solches Angebot.<br />
<br />
Jetzt haben wir erstmal 4 Wochen Sommerpause, in denen ich wohl laufen gehen werde, damit ich auch fit in die Sommervorbereitung starten kann.<br />
<br />
Ahoi</blockquote>

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			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Fühlt sich an, wie laufen lernen</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/340-Fühlt-sich-an-wie-laufen-lernen</link>
			<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 22:05:24 GMT</pubDate>
			<description>Verwöhnt mag man ihn nennen, verwöhnt, verwöhnt im Sinne der Platzverhältnisse, die ihn jahrelang begleitet haben. Man könnte fast sagen er ist auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Verwöhnt mag man ihn nennen, verwöhnt, verwöhnt im Sinne der Platzverhältnisse, die ihn jahrelang begleitet haben. Man könnte fast sagen er ist auf Rasen als Fußballer gewachsen.<br />
<br />
Die Rede ist von mir selbst. Lange Zeit habe ich im Feld gespielt, als Verteidiger, Abwehrchef, wie auch immer man das nennen mag. Grätschen, kämpfen, das alles geht ohne große Probleme oder Blessuren davonzutragen.<br />
Dann vor 3 Jahren etwa die Entscheidung den Platz als Kapitän und Fädenzieher der Hintermannschaft zu räumen und mich einer neuen Herausforderung zu stellen. <br />
Auch hier war der Rasen, ja der Rasen, der oft Kopfschütteln verursacht hat, wenn man nach einem harten Winter darauf versuchte zu spielen, ein treuer Begleiter. Treuer Begleiter? Wie kann denn ein einfacher Rasenplatz ein treuer Begleiter sein? Nun Begleiter eher in einem übertragenen Sinne, vielleicht trifft es Träger eher? <br />
Ich meine sich ins Tor zu stellen klingt einfacher als es ist. Viele Fußballer und leider auch viele Trainer haben einfach wenig Ahnung davon, wie komplex das Torwartspiel eigentlich ist. Es ist einfach viel mehr als nur durch die Gegend fliegen und die Bälle halten, das wissen wir alle hier in diesem Fachforum.<br />
<br />
Wo wir gerade beim "Fliegen" sind. Steffen beschreibt es im Forum sinngemäß (!) oft als den "was-kommt-danach-moment".<br />
Tolle Flugparaden sehen super aus und schinden viel Eindruck, aber viele schauen einfach nur auf die Flugphase. Mindestens genauso wichtig ist das was danach kommt, die Landung.<br />
Und hier schließt sich der Kreis mit der Verbindung zu meiner Verwöhntheit mit dem Rasen. Einer relativ gut gepflegter Rasen verzeiht einfach so manche technische Unsauberkeit, was natürlich auch dazu führt, dass man einige dieser Unsauberkeiten einfach verinnerlicht. <br />
Hat man keinen TW-Trainer, der einem zeigt wie es richtig geht, einen berichtigt, bleibt es so.<br />
<br />
Nach meinem Wechsel nach Hamburg habe ich, wie schon beschrieben bei Altona 93 II angeheuert und durfte das erste Mal auf die rote Erde. Viele im Forum sind darauf groß geworden, ich aber eben nicht.<br />
Natürlich habe ich mich nach der Anmeldung hier im Forum, so viel mit dem Thema Torwartsein beschäftigt. Dazu gehörte für mich natürlich auch die Grundtechniken. Aber was hilft einem all die Theorie+Lehrvideos von Steffen, wenn einem niemand sagt, ob man es richtig ausführt.<br />
<br />
Und so ist es fühlt es sich für mich fast an als müsste ich neu laufen lernen, nur ist es praktisch das Landen auf der harten roten Erde. Ich ärgere mich über jede Aktion, nach der ich im Sand sitze und merke, dass ich es einfach falsch gemacht habe, ob der Ball gehalten war oder nicht. Spüre ich, meine Ellbogen, meine Knie, weiß ich, dass ich einen Fehler im Bewegungsablauf hatte. <br />
<br />
Ich hoffe, dass ich jetzt demnächst Torwarttraining bekomme, damit ich mein Selbstbewusstsein steigern kann und dann der Mannschaft mit 100% Leistung helfen kann.<br />
<br />
Ist ein langer Lernprozess, aber ich bin gewillt ihn zu gehen und noch einiges zu lernen!<br />
<br />
Ahoi</blockquote>

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			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Das Erste Mal anders!</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/334-Das-Erste-Mal-anders!</link>
			<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 22:25:29 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Wer meinen Blog ein wenig verfolgt hat, wird sich jetzt wundern: "Wie viele erste Male hat der Typ denn bloß erlebt? Das gibt es doch gar nicht!"....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Wer meinen Blog ein wenig verfolgt hat, wird sich jetzt wundern: "Wie viele erste Male hat der Typ denn bloß erlebt? Das gibt es doch gar nicht!". Nun ja, für einen verwöhnten jungen Mann, von der Insel, verwöhnt im Sinne vom Spiel auf Rasen, gibt es ein erstes Mal auf der roten Erde.<br />
<br />
Nun habe ich mich nach einigen mehr oder weniger heftigen Rückschlägen endlich aufgerafft und mir einen neuen Verein gesucht! Er liegt um die Ecke und hat eine über 100-jährige Tradition, Altona 93. <br />
Mit etwas Skepsis bin ich das erste Mal zum Training, kennt man doch niemanden und muss sich ein wenig überwinden sich einer ganzen neuen Mannschaft vorzustellen. Ich bin aber nicht auf den Mund gefallen und habe das ganze sehr locker gemeistert. <br />
Ich war erstaunt, wie herzlich ich empfangen wurde und wie einfach es war mit den Jungs in Kontakt zu kommen. Alles in allem ein sehr positiver Eindruck des gesamten Teams, einschließlich des Trainers.<br />
<br />
Es ging also auf den Platz. Das Wetter in Hamburg in den letzten Tagen war eher ungünstig. 15cm Schnee und eisige Temperaturen sorgten dafür, dass wir auf einem weißen Grant-Platz trainierten. Der Stand war schwierig und schnelle Richtungswechsel nahezu unmöglich!<br />
Und dennoch war es nach einem halben Jahr das erste Mal, dass ich wieder auf dem Platz stand, dazu das für mich unbekannte rote Monster. <br />
<br />
Was soll ich sagen, ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Gut die Schneedecke sorgt für ein wenig Aufprallschutz, und dennoch war ich fast positiv überrascht, wie es sich auf dem Untergrund landet! <br />
Richtiger Fußball war natürlich nicht möglich, aber ich habe dennoch eine gute Figur bei meinem <b>ersten Mal</b> auf der roten Erde gemacht und habe die Angst ein wenig verloren. Es bleibt abzuwarten, wie ich dazu stehe, wenn die schützende Schneedecke abgeschmolzen ist.<br />
<br />
Bis dahin werde ich im Training alles geben, damit ich Teil des Teams werden kann.<br />
<br />
Ahoi</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Der lange Weg...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/328-Der-lange-Weg</link>
			<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 09:55:58 GMT</pubDate>
			<description>Sommer 2012, ich kehre von meinem derzeitigen Wohnort Hamburg auf meine Insel zurück, dort wo alles begann, wo ich das erste mal die Fußballschuhe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Sommer 2012, ich kehre von meinem derzeitigen Wohnort Hamburg auf meine Insel zurück, dort wo alles begann, wo ich das erste mal die Fußballschuhe schnürte. <br />
Nach einem halben Jahr war es das erste Mal wieder, dass ich regelmäßig Fußball spielte, in dem Verein in dem ich groß geworden bin.<br />
Doch nach dem Sommer ging das Leben in Hamburg weiter. Topfit zurück nach Hamburg, wartete bereits der ALltag auf mich. Wobei, es gab da etwas neues, das sich Studium nannte. Nun musste ich also erst einmal die Welt des Studiums und der Universität kennenlernen, Abläufe, Wege, Menschen und all das was einfach so dazu gehört. <br />
<br />
So kam es, dass der Sport, speziell der Fußball aus dem Fokus rückte und ich die Kraft vom Sommer langsam aber sicher verlor.<br />
<br />
Dann Januar 2013. Das Jahr startet mit guten Vorsätzen, so wie jedes Jahr und doch war etwas anders. Es ging darum im neuen Jahr, den Kadaver wieder zu bewegen, litt ich doch an Rückenschmerzen, was einfach von mangelnder Bewegung kam.<br />
Ich begann also langsam mit dem Lauftraining, da ich komplett raus war. Es fühlte sich fast an wie die ersten Schritte und doch bemerkte ich nach jedem mal eine Verbesserung und die Motivation stieg wieder, weiterzumachen, wieder richtig ausdauernd und auch beweglich zu werden.<br />
<br />
Dann der Rückschlag. Es mag banal klingen, aber was mich wieder völlig aus dem Konzept brachte war ein eingewachsener Zehnagel am rechten Fuß. Betroffen war der "große Onkel".<br />
<br />
Manch einer mag diese Form von Verletzung schon gehabt haben und bei vielen ist sie vielleicht nach einigen Tagen abgeheilt.<div style="margin-left:40px">Nun ich hatte das Pech, dass es nicht abheilte sondern so schlimm wurde, dass es sich entzündete. Es bildete sich sog. wildes Fleisch und die Schmerzen, beim Laufen und später auch dauerhaft, wurden so groß, dass man erstens keinen Sport mehr machen konnte und sich zweitens eine Schonhaltung angewöhnte, die das Sprunggelenk belastet. Was also tun?<br />
<br />
Direkt zu einem Arzt, der mich direkt an einen Chirurgen verwies.<br />
Noch am selben Tag landete ich so beim Chirurgen im Wartezimmer, aufgeregt was dieser mir wohl dazu zu sagen hätte.<br />
<br />
Ein kurzer Blick des Arztes reichte um festzustellen, dass da nichts mehr zu retten ist und operiert werden muss. Bei der sog. Keilexzision, wird der seitliche betroffene Nagel inklusive der Nagelwurzel herausgeschnitten und die Wunde dann durch Tapestreifen zusammen gehalten.<br />
<br />
So weit so gut. Zwie Tage später hatte ich die besagte OP. Eine örtliche Betäubung, deren Schmerzen auszuhalten waren, aber wer schon mal einen Finger oder einen Zeh betäubt bekommen hat, der weiß, wie unangenehm das ist.<br />
Der Eingriff dauerte ca. 20 Minuten. Einen dicken Verband um und die Anordnung den Fuß hochzulagern die nächsten 48 Stunden und dann ab nach Hause.<br />
<br />
Seit gestern habe ich nur noch ein Pflaster und die Wunde sieht nicht mehr so brutal aus, wie auf den Fotos, die ich nach jedem Kontrolltermin gemacht habe.<br />
<br />
Das Ziel ist jetzt klar: Langsam wieder ins Lauftraining einsteigen, Kondition und Kraft aufbauen um mich dann in einem Verein in meiner Nähe wieder langsam an den Ball zu gewöhnen. Fußball soll also in den nächsten Wochen wieder gespielt werden und dann heißt es kämpfen und trainieren, um zu alter Stärke zurückzufinden.<br />
<br />
Aber bis dahin ist es noch...<br />
ein langer Weg.</div></blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Das erste Mal...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/296-Das-erste-Mal</link>
			<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 00:03:37 GMT</pubDate>
			<description>...aber mit der alten Liebe. 
 
Es war die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Ich konnte nicht schlafen, weil doch irgendwie eine innere Unruhe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">...aber mit der alten Liebe.<br />
<br />
Es war die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Ich konnte nicht schlafen, weil doch irgendwie eine innere Unruhe herrschte. Nicht weil ich einen miesen Tag hatte, sondern weil es Freitag, nach längerer Zeit, mal wieder in die Heimat zurück ging. Und ausnahmsweise auch mal länger als nur 24 Stunden.<br />
<br />
Aber Aufregung? Das mag sich mancher fragen, der auch mal wieder in die Heimat zurückkehrt, denn eigentlich ist ein "nach Hause kommen" doch etwas tolles. Und genau das ist es auch in meinem Fall. Diese Unruhe ist ausgelöst durch positive Gedanken, die ich als absoluter Familienmensch empfinde, wenn ich fast meine ganze Familie länger als eine Woche sehen kann.<br />
<br />
Und es gibt noch etwas. Anfang der Woche habe ich meinem alten Trainer Bescheid geben lassen, dass ich jetzt am Samstag aus Spaß an der Freude gerne wieder mit meinen alten Kollegen ein Ligaspiel bestreiten würde. Gesagt getan, der Trainer ist von meinen Fähigkeiten als Torwart und als Feldspieler überzeugt.<br />
<br />
Und es kommt wie es kommen muss. Die etatmäßige Nummer 1 ist verletzt und so ruhen alle Hoffnungen auf meiner Person. Es handelt sich um ein Auswärtsspiel beim Tabellen 4. Wir selbst stehen als Aufsteiger mit Platz 9 selbst nicht schlecht da und trotzdem wird es ein sehr hartes Spiel.<br />
<br />
Sehr viele Spieler sind nicht da oder haben größere oder kleinere Wehwehchen, sodass es sich am Samstag nur um die sogenannte Zweitbesetzung handelt.<br />
<br />
<br />
Lange Rede kurzer Sinn...<br />
bevor ich also nach knapp 6-monatiger Trainings- und Spielpause in der neuen Stadt Fuß fassen kann, muss ich mich noch einmal für die alte Liebe in der Dreck werfen.<br />
 <br />
Komplett ohne Kondition, Techniktraining und die psychische Vorbereitung auf so ein Spiel wird es nicht einfach, aber ich bin motiviert. Ich möchte nicht nur die alten Mannschaftskollegen von meiner Leistung überzeugen, nein, viel mehr geht es auch darum mich an mir selbst zu messen...<br />
<br />
Jeder wächst an sich selbst und so widme ich mich der ersten Hürde-meine eigene körperliche Verfassung</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Ein Neuanfang...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/291-Ein-Neuanfang</link>
			<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 23:59:02 GMT</pubDate>
			<description>Ziemlich genau vor einem Jahr war ich inmitten der heißen Phase der Meisterschaft, durch eine Verletzung der Nr. 1 nachgerückt und im Focus einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Ziemlich genau vor einem Jahr war ich inmitten der heißen Phase der Meisterschaft, durch eine Verletzung der Nr. 1 nachgerückt und im Focus einer ganzen Insel.<br />
<br />
Zugegeben eine kleine Insel mit ungefähr 8000 Bewohnern. Lange nicht alle teilen die Leidenschaft Fußball, aber die die es tun, kommen zu jedem Spiel in die "Hölle Helu". Kein Stadion, lediglich ein Rasenplatz in Strandnähe, mit kleiner Bewirtung und nur Stehplätzen. Eintritt? 3€ für Erwachsene und doch hat der Verein kaum Geld. Aber es geht in diesem kleinen Verein um die Freude am Spiel.<br />
<br />
Und da stand ich dann am letzten Spieltag, übergossen mit Sekt und Wasser, das wirklich hässliche Trikot (silber, pink) über der Schulter und einem breiten Grinsen im Gesicht. Hatte ich es doch tatsächlich geschafft mit der Mannschaft Meister zu werden. Gerade meine mitspielende Art hat dem Trainer gefallen. Und so hatte ich sogar die Bestätigung, dass ich in der nächsten Saison (2011/2012) die Nr. 1 sein würde. Warum würde?<br />
Nach dem erfolgreichen Abitur geht der Großteil der jungen Erwachsenen von der Insel, um etwas aus seinem Leben zu machen und so war es auch bei mir. <br />
<br />
Gerade mal 8 Spiele hatte ich als Nr. 1 absolviert und dennoch das Wissen die Nr. 1 sein zu können.<br />
<br />
Und trotzdem zog es mich runter von der Insel, die mir wohl die schönste Jugend geboten hat, die man sich vorzustellen vermag. <br />
<br />
Das Ziel? Hamburg! Nicht weil ich den HSV oder St. Pauli liebe, sondern weil es eine wunderschöne Stadt ist. Nähe zum Wasser, was mir als gebürtiger Insulaner wichtig war, offene Leute, trockener Humor, genau meine Welt.<br />
<br />
<br />
Nun ging es im Oktober nach Hamburg. Viele Freunde schon dort und trotzdem die ersten Wochen sehr einsam. Noch keine berufliche Orientierung und keinen geregelten Tagesablauf.<br />
<br />
<br />
Das alles ist jetzt anders. Ein 6 monatiges Praktikum bei einem Radiosender steht an und der Tagesablauf ist geregelt. Es wird Zeit wieder den Ball an den Fuß bzw. in die Hände zu bekommen.<br />
<br />
Anschluss finden in einer Stadt in der man eine Hand voll Menschen kennt, sich eine Mannschaft suchen, die einem gefällt, wo die äußerlichen Bedingungen stimmen, wo man nicht wie ein Fremder behandelt wird, sondern offen empfangen wird.<br />
<br />
Ein Verein ist bei mir um die Ecke. Die Bedingungen? Die zweite Mannschaft trainiert auf Grant, was mir gar nicht schmeckt, bin ich es doch gewohnt auf Rasen zu landen.<br />
Ein zweiter Verein, 20 Minuten mit dem Bus, Kunstrasenplatz zum Training, Erste und Zweite trainieren zusammen. Die Antwort auf die E-Mail erhalten und zum Training herzlich willkommen. <br />
<br />
Und so wird es kommende Woche losgehen. Das erste Training in einer neuen Stadt, bei einem neuen Verein, bei neuen Mitspielern und ungewohnten Bedingungen. Ich bin positiv gestimmt und habe ein unglaubliches Feuer in mir, diese neue Aufgabe zu meistern, besteht das Leben doch aus Aufgaben die es zu meistern gilt. Und immer werden einem Steine in den Weg gelegt. Ziel muss es sein aus diesen Steinen etwas zu bauen.<br />
<br />
<br />
Ich will mich auch in der neuen Stadt beweisen, zeigen was ich kann und das Bestmögliche erreichen.<br />
<br />
Es ist ein Neuanfang...</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">https://forum.torwart.de/de/entry.php/291-Ein-Neuanfang</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Meine Chance</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/240-Meine-Chance</link>
			<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 11:25:29 GMT</pubDate>
			<description>Die Saison steckt bei uns schon tief in der Rückrunde. Und an deren Anfang habe ich mir das Ziel gesetzt die Nummer 1 im Tor der 1. Herren zu werden....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Die Saison steckt bei uns schon tief in der Rückrunde. Und an deren Anfang habe ich mir das Ziel gesetzt die Nummer 1 im Tor der 1. Herren zu werden.<br />
Problem: die aktuelle Nr. 1 ist aus einem unerfindlichen Grund Imun gegen jegliche Art von Verletzungen.<br />
Somit musste ich das Tor der A-Jugend hüten und hier und da mal in der 1. als Verteidiger aushelfen, was auch mit Lob des Trainer bestätigt wurde.<br />
Mein Ziel habe ich jedoch nie aus den Augen verloren und habe vor dem Mannschaftstraining noch Sonderschichten TW-Training geschoben.<br />
Auch in den Trainingsspielen und bei Torschussübungen gab ich immer mein bestes. Leider gab es vom Trainer nie ein Zeichen, dass er meine Bemühungen registriert.<br />
<br />
Dann kam das Wochenende an dem der Co-Trainer mein Spiel der A-Jugend gesehen hat, in welchem ich durch einen gehaltenen Elfmeter und Ausstrahlung von Ruhe auf mich aufmerksam machen konnte.<br />
<br />
Nach dem Spiel dann die erste Rückmeldung des Co-Trainers: "Jetzt habe ich gesehen, dass ich dich ohne Bedenken auch bei uns (d.Red. den Herren) einsetzen kann!"<br />
<br />
Wow dachte ich mir endlich. <br />
<br />
Und im Training habe ich selbstredend weiter meine Leistung gezeigt und hatte die Hoffnung, dass ich auch ohne Verletzung unserer Nr. 1 mal wenigstens eine Halbzeit bestreiten darf.<br />
Am letzten Sonntag war es dann soweit. Ich selbst war von jeglichen sportlichen Aktivitäten befreit, da wir zu Hause Konfirmation gefeiert haben. Ich als Sportfreak habe es aber so gebogen, dass ich zumindest die erste Halbzeit sehen kann um mir ein Bild von unserer Nr. 1 zu machen, die gerne auch mal ein paar Fehler in sein Spiel einbaut.<br />
<br />
Ich erreiche unser "Stadion" Hölle-Helu ("ausverkauft" ca. 40 Zuschauer :D ) und bekomme die Frage gestellt, ob ich meine Sachen dabei hätte. Hatte ich natürlich nicht und so musste dann unser TwT in den Kasten.<br />
<br />
Selbstdiagnose des TW: Muskelfaserriss im Oberschenkel. Und das kann bei seinen 40 Jahren dann schonmal etwas länger dauern.<br />
<br />
Das ist meine Chance dem Team und dem Trainer zu zeigen, dass ich fähig bin zwischen den Pfosten zu stehen.<br />
Und der nächste Gegner ist Tabellenführer und es geht um den Aufstieg in die Kreisliga, wo wir auch noch drum mitspielen.<br />
Nun bin ich mir nicht ganz sicher ob ich mich freuen soll, dass es ein Topspiel ist.<br />
<br />
Ich werde wohl einfach auf meine Fähigkeiten vertrauen müssen und zeigen, dass ich etwas kann.<br />
<br />
Das wird ein Spiel, dass ich wohl nie vergessen werde.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>nordseekeeper</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">https://forum.torwart.de/de/entry.php/240-Meine-Chance</guid>
		</item>
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