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		<title>torwart.de-Forum - Blogs - ryx0riz0r</title>
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		<description>torwart.de-Forum für Torwart, Torhüter, Torwarthandschuhe, Torwarttrikots, Torwartbekleidung, Torwartspiel</description>
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			<title>torwart.de-Forum - Blogs - ryx0riz0r</title>
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			<title>Mein langer Weg zurück...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/494-Mein-langer-Weg-zurück</link>
			<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 19:19:12 GMT</pubDate>
			<description>Ich weiß gar nicht so wirklich wo ich anfangen soll. Ich hab mir hier zwar alles zusammengeschrieben, aber ich möchte euch hier auch keinen Roman...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Ich weiß gar nicht so wirklich wo ich anfangen soll. Ich hab mir hier zwar alles zusammengeschrieben, aber ich möchte euch hier auch keinen Roman auferlegen...<br />
Fangen wir am besten ganz von vorne an. Wir schreiben den 26.11.2016, einen Tag vor dem 1. Advent und ich habe endlich meine Chance mich wiedermal in der ersten Mannschaft in der Landesliga Mitte beweisen zu dürfen, da sich unser Stammtorwart im vorigen Spiel an der Schulter verletzt hatte und daher ausgefallen war. Ich fühlte mich gut, war fit und konnte auch beim Warmschießen schon ein paar gute Bälle "fischen". Leider musste wir auf den Kunstrasen ausweichen, da das Wetter zu dieser Zeit nicht mitspielte. Ich spielte bis Mitte der ersten Hälfte eine gute Partie und hatte auch ein, zwei Paraden um mich auszuzeichnen. Doch dann passierte etwas, was die letzten 9 Monate etwas anders beeinflussen sollte, als ich mir das vorgstellt hatte. Ich bekam von etwa der Mittellinie einen Rückpass und wollte diesen sofort weiter auf den Flügel spielen. Ich nahm den Ball mit der rechten Innenseite an, mache den Schritt zum Ball bzw. will den Ball wie beschrieben nach außen spielen - PLOPP. Ich spüre sofort ein taubes Gefühl in der linken Fersengegend und erwarte das Schlimmste. Als Sportler kennt man seinen Körper und ich kannte meinen. Ich saß mich also hin, Schiedsrichter unterbrach das Spiel und ich tastete in böser Vorahnung die Fersengegend ab und stellte fest, dass da keine Achillessehne mehr war. Ich war keine 20 Sekunden aus der Partie da kassierten wir das 0:1.... Das wir das Spiel am Ende noch 3:2 gewannen bekam ich erst spät Abends im Krankenhaus mit, denn die Diagnose konnte in dem Fall recht schnell gestellt werden und ich wusste, das das für mich bedeuten würde. Sehr lange keinen Fußball, ja überhaupt keine Bewegung.<br />
<br />
Ich wurde am darauf folgenden Tag morgens operiert. Die OP Schwester konnte sich ein lautes Lachen nicht verkneifen als ich meinte "So habe ich mir den 1. Advent irgendwie nicht vorgstellt". Die OP verlief allerdings gut und ich konnte auch schon bald nach Hause. Die nächsten Wochen waren allerdings der Horror. Man fällt von Arztbesuch zu Arztbesuch, darf sich täglich Spritzen gegen Thrombose ins Bein jagen und für jeden Mist braucht man eine helfende Hand. Man kommt sich vor wie der größte Idiot, denn man darf den Fuß ja kaum belasten. Ohne die entsprechende Orthese ja überhaupt nicht. Da wird selbst Ausziehen, Umziehen und Duschen zum Problem. Zähneputzen auf einem Hocker und anschließendes Schlafen (wenn überhaupt möglich) mit Orthese. 6 Wochen Tag und Nacht musste ich das Mistding tragen. Die Schmerzen traten ziemlich unterschiedlich auf. Meistens nach dem Aufwachen dachte ich, dass mir jemand mit einer Axt das Bein abtrennen würde. Zwischendurch dann 2x die Woche Physiotherapie und ein Studium lässt sich auch nicht von alleine organisieren, vor allem da zu diesem Zeitpunkt und gegen Ende Januar Prüfungen anstanden. War echt ein optimaler Zeitpunkt den ich mir da ausgesucht hatte.<br />
<br />
Etwa 8-9 Wochen dauerte diese "Leidensphase", die ich nicht mal meinem ärgsten Feind wünschen würde. Erst dann konnte ich langsam anfangen in normalen Schuhen zu gehen und sah wieder aus wie ein normaler Mensch. Da merkt man erst, wie schnell man überhaupt durch bestimmte Raster fällt. Mit Krücken bzw. Gehhilfen wird man angeglotzt als ob man ein Alien wäre...<br />
Wie dem auch sei, denn ich merkte von Woche zu Woche stetige Verbesserungen. Sollte diesen Bericht zufällig jemand lesen, der gerade die gleiche Verletzung hat, dann sei dem gesagt, dass es sich auf jeden Fall lohnt diszipliniert dem Behandlungsplan zu folgen. Nichts voreilig "verschlimmbessern". Dem Körper Zeit zum Heilen geben und nichts überstürzen. So habe ich auch die Orthese eine Woche länger getragen, habe eine Woche länger gewartet um wieder Autofahren zu können, habe bis zum 7. Monat gewartet bis ich wieder mit dem Lauftraining begonnen habe. Das war Anfang Juni. Da habe ich einsam meine Kreise um den Trainingsplatz gedreht mit dem Gewissen, dass, wenn ich jetzt hart aber nicht überhastet an mir arbeite, es alles wieder so wird wie früher. Ab dem 8. Monat habe ich dann angefangen mich wieder an Richtungswechsel und Sprünge zu trauen. Stabiübungen und Einzeltraining waren da an der Tagesordnung. Am Nebenplatz hat meistens zeitgleich die erste Mannschaft trainiert. So hatte ich mein Ziel immer vor Augen, was mir sehr geholfen hat. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich lediglich mit belastungsabhängigen Schmerzen zu kämpfen und mit einem natürlichen Kraftdefizit auf der verletzten Seite. <br />
<br />
Ende Juli dann der Sprung ins Mannschaftstraining und 100% im Torwarttraining. Vielen Dank nochmal an Phil, der mit mir auch immer wieder individuell trainiert hat und selbst in der Vorbereitung sich immer Zeit für mich genommen hat. Es war schließlich meine erste schlimme Verletzung in fast 20 Jahren aktivem Fußball. Für mich war das absolutes Neuland, aber ich wusste, dass nur harte Arbeit und Durchhaltevermögen sich auszahlen würde. Ende August hatte ich dann in einem Testspiel den ersten Härtetest ob der Fuß den Belastungen von 90 Minuten bereits gewachsen ist. Guten Gewissen konnte ich das damals mit "ja" beantworten. Ich gab mir selbst aber noch ein paar Wochen für nötige Fortschritte um auch ruhigen Gewissens wieder in Pflichtspiele gehen zu können. Mein Physio meinte immer 9-12 Monate sind das Mindeste, bis man wieder Pflichtspiele absolvieren kann. Ich sollte es in etwas mehr als 9 Monaten schaffen zurückzukommen.<br />
<br />
Heute schreiben wir den 10.09.17, 289 Tage nach der Verletzung. Ich bin heute 26 Jahre alt geworden und konnte mein Comeback mit einem 3:0 Heimsieg feiern, mit allen Kumpels und Freunden, die mir wichtig sind. Es war der schönste Tag seit langem. Auch wenn die Tage kürzer werden und die Dunkelheit wieder die Oberhand gewinnt: Das Licht am Ende des Tunnels ist heller, als jede Dunkelheit die hinter mir liegt. Ich bin einfach froh wieder meiner Leidenschaft nachgehen zu können. So dumm sich das anhört, aber sich hinter Bällen herzuwerfen ist mit das wichtigste in meinem Leben. Ein Ausgleich zum tristen Alltag, ein Zusammensein mit guten Freunden. Ich wünsche niemanden, dass er so lange seiner Leidenschaft von "draußen" zuschauen muss, wie ich. Natürlich gibt es schlimmere und wichtigere Dinge im Leben, aber um glücklich sein zu können, brauche ich diesen Gott verdammten Fußball. Und dieser hat mich endlich wieder.</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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			<title>Die ewige Nummer 2?</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/471-Die-ewige-Nummer-2</link>
			<pubDate>Tue, 19 Jul 2016 12:50:49 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA["Bin ich die ewige Nummer 2?". Diese Frage taucht bei mir seit einiger Zeit immer wieder im Gedächtnis auf. Klar, als Torwart - knapp 25 Jahre alt -...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">"Bin ich die ewige Nummer 2?". Diese Frage taucht bei mir seit einiger Zeit immer wieder im Gedächtnis auf. Klar, als Torwart - knapp 25 Jahre alt - sollte man sich diese Frage noch nicht stellen und doch hat sich diese These in mein Hirn gebrandt und nagt an mir wie eine Ratte. Im Winter 14/15 brach ich auf zu einem neuen Verein um einen Neuanfang zu versuchen (ich berichtete im Blog), nachdem ich als Torwart in meinem alten Verein vertrauenstechnisch "misshandelt" wurde. Ich spielte mich ins Team und war ein halbes Jahr lang die Nummer eins, doch der Druck zu der Zeit war enorm und hat mich für den Rest meiner "Karriere" geprägt. Es war neu und war bzw. ist immer noch unglaublich schön. Ich durfte so viele neue Leute kennen lernen, konnte mich in so vielen Sachen persönlich weiterentwickeln. Und trotzdem bleibt die Frage: Bleibe ich immer die Nummer zwei? Will mich keiner, weil ich zu schlecht, zu brav oder schlicht "zu fett" bin? <br />
<br />
Rollen wir das Feld von hinten auf.<br />
Nach diesem halben Jahr als Nummer eins zwischen den Pfosten hatte sich die Sachlage etwas verändert. Der verletzte Keeper, der als eigentliche Nummer eins geholt wurde, war wieder fit und zusätzlich wurde im Sommer noch ein Keeper geholt, der bereits Bundesligaerfahrung in der Jugend vorzuweisen hatte. Offiziell wurde ein Dreikampf in der Vorbereitung ausgeschrieben, was der eigentliche Witz an der Sache war, denn mir war klar, dass in diesem Dreikampf lediglich zwei um den Platz an der Sonne bzw. zwischen den Pfosten kämpfen. Ich wurde also in der Hoffnung gelassen mich Durchkämpfen zu können, wurde danach allerdings gnadenlos aussortiert und war plötzlich gerade noch gut genug für die zweite Mannschaft. Und "oh Wunder": Der Torwart, der den Kampf um die Nummer eins verloren hat, strich die Segel und schloss sich einem anderen Verein an. Ihr dürft 3x raten, was nun passiert ist. Plötzlich war ich wieder das ach so wichtige Glied in der Kette, der Bernd Leno hinter dem Manuel Neuer und durfte so praktisch bzw. sollte so praktisch wieder den Deppen vom Dienst spielen.<br />
Gut, dachte ich mir, in deinem eigenen Interesse trainierst du weiter hart mit und ziehst durch, denn nur so kannst du dich verbessern - alles andere wäre ebenso sinnlos wie dumm gewesen, auch wenn mir diese Rolle nicht schmeckt. Ich machte also meine 25 Spiele in der zweiten Mannschaft, stand 7x in der Elf-der-Woche und wurde in die Elf-des-Jahres gewählt. Ein schönes "Schmankerl", wie man in Bayern sagt, das meinen Eindruck bestätigt. Der Wechsel damals war der absolut richtige Schritt, trotzdem hänge ich jetzt Fest - wie ein Gefrierschrank im Super-Frost und einer defekten Platine. Insgesamt war ich bei 44(!) Pflichtspielen dabei, habe Stunden und Tage für meine Mannschaften geopfert. Da ist das bisschen Geld, das ich dabei verdiene, die geringste Genugtuung. Immer wieder wird mir doch erzählt wie wichtig ich bin...<br />
<br />
Nun also startete letztes Wochenende die neue Saison (übrigends mit einer Niederlage), nachdem ich im Landesliga Team letzte Saison auf Verbandsebene genau EINEN Einsatz als "Belohnung" gegen den Tabellenletzten "hingeworfen" bekam. Als könnte man mich damit zufriedenstellen und ruhigstellen wie einen Patienten in der Zwangsjacke. Mich beschleicht nur langsam wieder das Gefühl, als wolle man mir nicht vertrauen. Trainer und Nummer eins kannten sich von früher, wissen was sie aneinander haben und auch wir verstehen uns blendend, sind gute Freunde - also die Nummer eins und ich. Trotzdem bin ich genervt. Ich hau mich rein und bekomme nichts dafür. Klar kann ich der zweiten Mannschaft helfen und auch mit den Jungs verstehe ich mich super, aber es ist nicht das was ich möchte. Ich möchte einfach Vertrauen, weil ich weiß, dass ich es kann. Ich möchte mich einmal über mehrere Spiele innerhalb der Saison beweisen dürfen - auf Verbandsebene! Nur solange ich diese Chance nicht bekomme, wird es für mich auch schwierig mich anzubieten. Kreisliga Fußball kann man eben nicht mit Landesliga Fußball vergleichen, sich darüber anzubieten wird also schwer.<br />
<br />
Alles was mir also bleibt ist die Frage: "Bin ich die ewige Nummer 2?". Die Zeit wird es zeigen....</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Solche Geschichten schreibt nur der Fußball!</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/430-Solche-Geschichten-schreibt-nur-der-Fußball!</link>
			<pubDate>Thu, 07 May 2015 11:54:56 GMT</pubDate>
			<description>Ja, was soll ich sagen. Es ist Donnerstag der 07. Mai, der erste Tag nach unserem letzten Heimspiel 3 Spieltage vor Schluss und ich sitze hier und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Ja, was soll ich sagen. Es ist Donnerstag der 07. Mai, der erste Tag nach unserem letzten Heimspiel 3 Spieltage vor Schluss und ich sitze hier und kann es immer noch nicht fassen.<br />
Ich hatte euch ja bereits in meinen letzten Blogs erzählt, was um mich geschehen war. Ich hatte im letzten Winter beschlossen meinen Heimatverein zu verlassen und eine neue Herausforderung zu suchen.<br />
Jetzt, knapp 5 Monate nach meinem Wechsel kann ich wohl ein erstes Fazit ziehen, auch wenn noch ein paar Spiele (unter anderem das Pokalfinale gegen den Stadtrivalen) vor der Tür stehen.<br />
<br />
Ich habe mich damals unwohl gefühlt und wusste nicht, ob der Schritt der richtige sein wird. Eine neue Mannschaft, ein neues Umfeld und ein neuer Trainer- und Betreuerstab warteten auf mich; In Kombination mit dem Studium eine durchaus schwierige Aufgabe nicht den Fokus auf die wichtigeren Dinge im Leben zu verlieren. Die Mannschaft und alle anderen machten es mir aber leicht mich schnell einzufinden und mich an das Niveau anzupassen. Es klappte zwar nicht alles (dazu später mehr), aber ich hab nie das Ziel aus den Augen verloren. Denkbar ungünstig war allerdings der Start in die Vorbereitung. Mitte Februar war mir so gar nicht nach Karneval, denn ich lag mit Grippe eine Woche lang flach und musste im Anschluss einem kleinen Trainingsrückstand hinterherhecheln. Zu meinem "Glück" verletzte sich ein Torwartkollege in der Vorbereitung am Kreuzband, wodurch es nur noch ein Zweikampf um die Position des Stammtorhüters in der ersten Mannschaft war. Wir beide konnten in den folgenden Vorbereitungsspielen mit guten Leistungen überzeugen, wodurch es letzendlich eine knappe Entscheidung war, sich der Trainer jedoch für mich entschied.<br />
<br />
Im ersten Punktspiel nach der Winterpause gelang mir auch gleich ein super Einstand bei nasskalten Bedigungen und einem 1:0 Auswärtserfolg! Ich war glücklich, wusste aber, dass noch ein weiter Weg vor mir liegen wird. So  kam es dann auch wie es kommen musste. Erstes Heimspiel, sogar Kamerateams von fupa.net/oberpfalz waren vor Ort und ich hätte mich am liebsten bis nach Peking durchgegraben. Rückpass des Aussenverteidigers kurz vor der Halbzeit, ich will den Ball direkt zu meinem IV weiterspielen, Ball springt vorher unerwartet auf und mir gegen das Schienbein. Natürlich serviere ich dem Stürmer dadurch den Ball auf dem Silbertablet. 0:1, was gleichbedeutend mit dem Endstand war. Im Anschluss bekam ich natürlich einen saften Einlauf, zwecks Kontaktspiel etc. pp...ihr kennt die Phrasen und ich kannte sie auch, aber so ist eben Fußball. Ich gab auch in den folgenden Partien mein Bestes, konnte allerdings nur langsam den Druck abbauen, wodurch mir wieder ein, zwei Unkonzentriertheiten im Spiel passierten. Dadurch kam es soweit, dass ich zum folgenden Pokalspiel vor 2 Wochen "rausrotiert" wurde und mein Kollege sich beweisen durfte.<br />
Der machte das auch nicht schlecht und so fand ich mich auch im folgenden Heimspiel auf der Bank wieder. Ich hab die Entscheidung damals akzeptiert und mir selbst das Versprechen gegeben, es besser zu machen und an mir zu arbeiten. Vielleicht sollte mir die Pause noch gut tun um etwas die Gedanken sammeln zu können.<br />
<br />
Die nächste Story lieferte dann mein Konkurrent selbst, in dem er, warum auch immer, zwei Mal unentschuldigt nicht zum Training erschienen war. Da unser Trainer sehr auf Disziplin aus ist, hat ihm das natürlich gar nicht gefallen. Ich weiß nicht genau, was intern weiter vorgefallen ist, aber es sieht so aus, als wäre mein Kollege für den Rest der Saison suspendiert worden. Das war dann natürlich für mich die Chance mich wieder beweisen zu dürfen. Ich versuchte es besser und machen und machte es besser. Wir kassierten zwar sau dumme Gegentore, aber mit einem 3:2 auswärts und 4:1 Heimerfolg stimmten zumindest die Ergebnisse und ich hatte das Vertrauen des Trainers zurückerkämpft und mich nicht hängen gelassen.<br />
<br />
Das bisherige Highlight durfte ich aber gestern miterleben. Durch einen 3:1 Heimerfolg, bei dem ich Ruhe und Souveränität ausstrahlen konnte und durch einen Patzer des hinter uns zweitplazierten Teams aus Neukirchen, konnten wir bereits 3 Spieltage vor Schluss den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen! Wie geil ist DAS denn? Ich komme im Winter in eine neue Mannschaft, mache bis zum heutigen Tag 8 Ligaspiele in der ersten Mannschaft und darf nun auch noch den Aufstieg in die Landesliga feiern! Sensationell! Solche Geschichten kann nur der Fußball schreiben. Vor noch etwa einem Jahr, wurde ich in meinem alten Verein in der A-Klasse abgestempelt. Jetzt spiel ich Bezirksliga und werde nächste Saison Landesliga spielen.<br />
<br />
Fazit: Alles richtig gemacht! Ich freu mich auf mehr!</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Die schwerste Entscheidung meines Fußballerlebens</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/419-Die-schwerste-Entscheidung-meines-Fußballerlebens</link>
			<pubDate>Sun, 28 Dec 2014 12:40:26 GMT</pubDate>
			<description>Es ist Montag, der 22.12.2014 etwa gegen Nachmittag. Gestresst von der Vorweihnachtszeit, in der mir so gar nicht nach Weihnachten ist, renne ich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Es ist Montag, der 22.12.2014 etwa gegen Nachmittag. Gestresst von der Vorweihnachtszeit, in der mir so gar nicht nach Weihnachten ist, renne ich die Treppen hinauf. "Stefan, Telefon für dich", hallt es mir im Flur entgegen. "Was ist denn jetzt schon wieder, verdammt. Kann man denn nichtmal seine Ruhe haben?", murmel ich vor mich hin. Es war ein Anruf, der mich für die letzte Woche gedanklich Schach-Matt setzen sollte. "Tobi ist dran..", lässt mich meine Mutter wissen, was bei mir sofort die Ausschüttung von Stresshormonen bewirken sollte. Ich sagte, dass ich zurückrufen werde - grad keine Zeit. Ich wollte gar nicht zurückrufen, da ich eigentlich keinen Kopf für sowas hab und ich mich eigentlich für die anstehenden Prüfungen Ende Januar bereits etwas vorbereiten wollte. Am Abend klingelte jedoch erneut das Telefon und ich ging hin, wieder war Tobi am Telefon. Doch es kam anders, als ich erwartet hatte.<br />
Er rufe im Auftrag eines Vereins an, die einen Torwart suchen und es wäre eine riesige Chance für mich. <br />
"Gut.", dachte ich mir, hörste dir das Ganze wenigstens mal an. Noch am gleichen Abend telefonierte ich mit dem entsprechenden Abteilungsleiter des um mich bemühenden Vereins. Ab diesem Zeitpunkt war die Weihnachtszeit für mich gelaufen, denn ich Stand plötzlich zwischen Tür und Angel und musste mich entscheiden.<br />
In meinem Heimatverein war ich fest eingebunden, hatte viele Freunde und verstand bzw. verstehe mich mit allen gut. Jetzt hatte ich aber ein Angebot eines Vereins, deren erste Mannschaft wohl nächste Saison Landesliga spielen wird. Der erste Torwart hatte sich kurz vor der Winterpause das Kreuzband gerissen, ein weiterer Torwart ist weggewechselt. Es klaffte eine riesige Lücke, die nur von einem Torwart aufgefüllt wurde. Meine Chance also, sich zu beweisen und mich vielleicht höherklassig zu etablieren, sich fortzubilden, weiterzuentwickeln. "So einfach bekommst du es nicht mehr.", wurde mir der Wechsel nahegelegt vom Verein nahegelegt.<br />
Doch ich würde vieles aufgeben müssen für den sportlichen Erfolg. Es folgten bis gestern viele Gespräche mit Trainern, Freunden und der Familie, dann reifte in mir der Entschluss, dass ich es probiere.<br />
<br />
Ich war unzufrieden in meinem aktuellen Verein, es fehlte das Vertrauen seitens des Trainers. Mit teils haarsträubenden Begründungen wurden Torwartwechsel vollzogen, die mir teilweise jegliche Motivation raubten. Trotzdem holte ich für den Verein einen neuen Torwarttrainer, reorganisierte und designte eine neue "Stadionzeitung". Das war für viele der Grund, warum sie den Wechsel jetzt nicht verstehen, mitten in der Saison. Ich kann nur sagen, dass ich auf mein Herz gehört habe. Ich wollte nicht wieder im alten Trott, der Routine versinken und mich verarschen lassen. <br />
Mir wurden Fehler seitens des Trainers angelastet, bei denen ich mir nur ans Hirn fassen konnte. Der letzte Torwartwechsel wurde mit den Worten "Die Torwartposition ist die einzige Position, auf der ich im Moment etwas verändern könnte, daher nehm ich dich zum nächsten Spiel wieder raus", durchgeführt. Herzlichen Dank für nichts, kann ich da nur sagen.<br />
Im Nachhinein wird dann auf der ausgeglichenen Einsatzstatistik herumgehackt und ich hätte doch eigentlich nichts zum beschweren.<br />
<br />
Natürlich habe ich etwas, worüber ich mich beschweren kann. Ich beschwere mich darüber, immer loyal gewesen zu sein, nie Unruhe gestiftet zu haben, sich immer hintenangestellt zu haben, mir immer den Arsch aufgerissen zu haben, wenn Not am Mann war...aber die Statistik ist ausgeglichen? Na klar, das ist sie. Wenn man Verletzungen, Urlaub oder Formtiefs rausrechnet, hätte ich vermutlich in 4 Jahren Herren, ganze 10 Einsätze in der ersten Mannschaft gehabt. So waren es von 102 Partien, etwa 30, die mich vom Wechsel abhalten hätten sollen.<br />
<br />
Es tut mir unglaublich Leid für meine Mannschaftskameraden, auch für meinen Torwartkollegen Matthias, mit dem ich mich immer gut verstanden habe. Der Verein wird weiterhin ein Teil meines Herzens bleiben, das steht ausser Frage. Doch irgendwann muss man für sich entscheiden, ob es noch der richtige Weg ist, auf den man sich befindet und ob man diesen weitergehen möchte. Ich hab für mich beschlossen, dass ich darauf keine Lust mehr habe. Ich möchte die Lust am Fußball nicht verlieren, nur wegen eines Trainers, nur wegen eines Umstands. Ich möchte besser werden und micht weiterentwickeln um später dem Verein meines Herzens in anderen Positionen weiterhelfen zu können und auch um mir selbst einen Wunsch vom höherklassigeren Fußball zu erfüllen.<br />
<br />
Es war der Samstag, der 27.12.2014 an dem ich die schwerste Entscheidung meines Fußballlebens getroffen haben. Ich verlasse meinen Heimatverein um eine Chance zu nutzen, von der ich nicht weiß, ob ich sie nochmals bekommen hätte.<br />
Ich freu mich drauf.<br />
<br />
PS: Allen einen guten Rutsch ins Jahr 2015! Bleibt gesund und folgt eurem Herzen, auch wenn der Verstand etwas anderes sagt.<br />
<br />
Sportliche Grüße</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Der Frust eines Amateurtorwarts</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/410-Der-Frust-eines-Amateurtorwarts</link>
			<pubDate>Tue, 07 Oct 2014 20:26:05 GMT</pubDate>
			<description>Es muss raus, ich kanns nicht mehr halten. Es nervt mich einfach unendlich und ich muss jetzt hier meinen Kopf freischreiben, sonst wandert der Frust...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Es muss raus, ich kanns nicht mehr halten. Es nervt mich einfach unendlich und ich muss jetzt hier meinen Kopf freischreiben, sonst wandert der Frust in die falsche Richtung. In diesem Sinne, danke für euer offenes Ohr.<br />
Mir reicht es nämlich langsam. Mir reicht es, der Arsch zu sein. Ständig. Immer wieder die gleiche Debatte, Woche um Woche. Genauer gesagt geht es um unseren Spielertrainer. Fröhliches zur Nummer 1 befördert und zur Nummer 2 degradiert zu werden sind an der Tagesordnung. Mein letzter Stand - du bist die Nummer 1, hast die Chance, hattest die aber schon öfters und hast die nicht genutzt.<br />
Aha. Alles klar - dachte ich mir und fuhr nach Hause. Bin bestimmt nicht der erste der das hört, wir sitzen alle im selben Boot. Mit meinem Kollegen verstehe ich mich allerdings super, da gibt es überhaupt kein Problem. Ich bin ehrlich, würde mit uns offen und ehrlich kommuniziert werden, hätte ich auch kein Problem in der zweiten Mannschaft zu spielen. Aber dieses scheinheilige getue immer. Hass, purer Hass entwickelt sich da immer bei mir. Wir verlieren die Spiele derzeit im Sturm, nicht in der Abwehr. Ich sage keineswegs, dass ich fehlerfrei agiere, dafür spiele ich Kreisliga und nicht Bundesliga, aber das Gefühl, dass mir Fehler angerechnet werden, die keine sind, macht sich immer mehr breit. <br />
Kleiner Rückblick aufs letzte Wochenende. Wir führen 1:0 zu Hause, machen das Spiel und haben die Chance das Spiel zu entscheiden - machen es allerdings nicht. Im Gegenzug kassiere ich ein direktes Freistoßtor etwas doof ins "Torwarteck". Torwarteck ist bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da ich etwas mittiger Stand und mir so eine bessere Gesamtposition erhoffte. Dass der Schuss buchstäblich nach hinten los ging, ist Künstlerpech und darüber kann man diskutieren. Die Frage ist aber immer noch das "Wie".<br />
<br />
Zweites Tor - Zweikampfverlust auf der linken Seite, Gegenspieler flankt scharf in die Mitte aufs zweite Fünfereck. Ich verschiebe vorschriftsmäßig, doch der Stürmer köpft den Ball gegen meine Laufrichtung zurück aufs kurze Fünfereck, wo der Stürmer nur noch einnicken braucht. Fehleranalyse gestaltet sich einfach, so denkt man - zwei verlorene Zweikämpfe, etwas Pech und schon liegt man 1:2 hinten.<br />
Heute bekam ich dann im Training zu hören, dass der Ball ja durch den 5er Flog und ich den haben hätte müssen - danke!. Für einen kurzen Moment wollte ich die Sachen packen und heimfahren. <br />
Ehrlich? Demotivation pur, Diskussion zwecklos. Aber laut Trainer soll ich ja mein Selbstvertrauen wiederfinden! Lustig!<br />
<br />
Mal abgesehen von dem Umstand, dass ich seit einem geschlagenen halben Jahr versuche einen vernünftigen Torwarttrainer zu engagieren, aber das Okay vom Verein nicht bekomme. Angeblich scheitert es an den Kosten. Lustig! Im gleichen Augenblick wird aber von einem eine auf dem Feld tadellose Einstellung und Leistung erwartet und eine Leistungssteigerung im Laufe der Saison. Leider interessiert es keinen ob ich im Spiel 20 Paraden mache und Dinger im 1vs.1 rauskratze....die leidige Diskussion kennt jeder, denn der Torwart ist immer der Arsch.<br />
<br />
Allgemein: Es gibt keinen Handwerker ohne Ausbildung, keinen Akademiker ohne Studium und keinen guten Torwart ohne einen vernünftigen Torwarttrainer. Der Aspekt Talent ist bewusst mal aussen vor gelassen. Mit sowas stosse ich aber auf taube Ohren und ich könnte Fluchen und alles kurz und klein schlagen, so staut sich der Frust, die Wut über die Unverständnis und Nichtbeachtung. Nächster Ausweg ist der Trainer- oder Vereinswechsel, auch wenn ich im Moment noch in der ersten Mannschaft spielen "darf" - was für eine Gnade, danke! Nur ich hätte Lust mich zu verbessern, zu arbeiten, höherklassiger zu spielen....findet vllt. Anerkennung aber keine Beachtung. Frust.<br />
<br />
Nunja, leider ist aber nicht alles mit dem Privaten zu vereinbaren und so bleibt mir leider nur abzuwarten. In diesem Sinne, sportliche Grüße.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Saison mit Happy End</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/395-Saison-mit-Happy-End</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jun 2014 23:12:01 GMT</pubDate>
			<description>Tja, lange nichts mehr gelesen von mir, wa? Joa, kann man so sehen und vllt. habe ich mir auch ein wenig zu viel aufgespart, aber es wären einfach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Tja, lange nichts mehr gelesen von mir, wa? Joa, kann man so sehen und vllt. habe ich mir auch ein wenig zu viel aufgespart, aber es wären einfach gut und gerne 20 Blogeinträge geworden, hätte ich alle Höhen und Tiefen in schriftlicher Form festgehalten. Seit ein paar Stunden kann ich nun einen Haken an die alte Saison machen, wobei das Torwart.de Camp schon fast zur Vorbereitung der neuen Saison gezählt werden kann. Wie dem auch sei, ein paar Gedanken möchte ich trotzdem loswerden.<br />
<br />
Der Saisonstart mit der Vorbereitung war 2013 eigentlich relativ optimal. Ich konnte im Sommer eine gute Pause einlegen, Kräfte regenerieren und mit Elan ins torwart.de Camp gehen um die Vorbereitung zu starten. Die Arbeit sollte sich im Nachhinein schließlich lohnen, wodurch ein wenig Input und neue Gesichter ganz gut taten. Zum Camp 2013 gibts meinerseits auch einen kleinen Nachbericht, ebenfalls als Blogeintrag nachzulesen.<br />
Ich muss mir selbst eingestehen, dass mich das Camp definitiv weitergebracht hat. Man bekommt bei vielen Dingen unterschiedliche Sichtweisen zu Gesicht und kann sich damit selbst hinterfragen. Selten hab ich mich so nachdenklich nach Training und Punktspiel wiedergefunden - gefangen in den Gedanken um die Technik; Was hätte ich besser, anders machen oder soger unterlassen sollen?! Es hat mir geholfen. Es hat mir geholfen mich wiederzufinden in einer Situation, in der ich nicht sein will und daran konnte ich nun arbeiten.<br />
Den Lohn meiner Arbeitsleistung konnte ich im ersten Saisondrittel einfahren. Unser Stammtorhüter war verletzt und ich bekam die Chance mich in der ersten Mannschaft (erneut) zu beweisen. Es war die geilste Zeit in meiner bisherigen "Karriere". An den letzten "Godmode" kann ich mich gar nicht mehr erinnern. <br />
Was will er denn jetzt? God...mode? Ja, richtig. Godmode. Keine Ahnung, wie ich es bezeichnen soll, aber es beschreibt das Gefühl, das ich erleben durfte. Der Fels in der Brandung, die Mauer der Burg. Ich hatte das Gefühl, dass mich kein Ball überwinden kann. Ich habe geholfen Spiele für uns mitzuentscheiden, habe in 9 Spielen 9x gewonnen und nur ganze 4 Eier kassiert. Platz 2 war das Resultat. Geil.<br />
Was folgt war die Winterpause - scheiße.<br />
<br />
Und wie es eben immer im Leben ist - alles hat ein Ende, irgendwann, irgendwo. Ich fühlte mich zur Vorbereitung eigentlich gut, hatte allerdings den Kopf nicht frei. Private Probleme und Gedanken schwirrten mir durch den Kopf und erschlugen meine Selbsticherheit wie ein Vorschlaghammer eine Granitplatte. Der "Godemode" war weg. So schnell er gekommen war, war er auch wieder weg - Rechnung ging auf mich und ich hatte kein Geld dabei. Was folgt waren zwei dürftige Testspiele, in denen ich mir insgesamt 2 Dinger selbst reingelegt habe. <br />
Zu diesem Zeitpunkt hätte ich den Rückhalt spüren müssen, vor Allem vom Trainer. Es hätte so gut getan einfach mal ein nettes Wort zu hören, ein bisschen aufmuntern, motivieren, antreiben. Nichts.<br />
Stattdessen ein "klärendes" Gespräch am Rande einer Trainingseinheit mit dem Ergebnis, dass ich zurück in die 2. Mannschaft rotiert werde. Danke. Danke für nichts, bitte fürs A... aufreissen.<br />
So schnell geht das im Fußball. Heute Top, morgen Flop. Nur jetzt war ich natürlich erst recht am Boden, meine Motivation hatte sich nen Urlaub in Südkanada gebucht und ich war in Deutschland geblieben.<br />
<br />
Also die Saison zähneknirschend in der 2. Mannschaft zu Ende gespielt. Die Problemchen waren weg, ich hatte meine alte Sicherheit zurück, hab gute Leistungen gezeigt. Der Zug zur ersten Mannschaft und die Hoffnung weiterhin meinen Beitrag im Aufstiegskampf leisten zu können, war abgefahren. Ich fühlte mich nicht mehr gebraucht, hab meine Mannschaft aber nicht im Stich gelassen, hab auch meinen Kollegen unterstützt. Wir verstehen uns gut, aber ich hab es gehasst den Wasserträger spielen zu müssen - wie schon so oft in den letzten Jahren, trotz ansprechender Leistungen.<br />
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So kam es also am Ende, wie es kommen musste. Wir behielten Platz 2 und mussten in die Relegation. 3 Chancen, aufgrund der Auf- und Abstiegskonstellation in unseren Kreisligen. Erstes Spiel 0:1, das zweite mit 0:2 verkackt. Und was ist mit dem dritten Spiel? Genau. Stammtorwart fährt in den Urlaub (sei ihm gegönnt) und jetzt? Mr. Bankwärmer darf auch mal ran. Jetzt erst Recht, dachte ich mir. Auch wenn ich die Woche zuvor wegen einer Erkältung nicht trainieren konnte. Scheißegal!<br />
An jenem Mittwoch, 35 Grad in der Sonne die Seele aus dem Leib gespielt. Für die Mannschaft und den Verein meines Herzens. Ich behielt die Nerven und lieferte ein klasse-Spiel ab. Nach 90 Minuten stands 1:1..also nochmal ne halbe Stunde länger in der Hitze, nochmal konzentrieren und sich reinhaun. Nach 120 Minuten war es dann geschafft, wir erkämpften uns ein 3:1 und feierten den Aufstieg - mit mir im Tor, dem zu netten, aber gut spielenden Wasserträger, der da ist, wenn er gebraucht wird. <br />
Es war ein geiles Gefühl, denn ich hab es allen gezeigt und es war eine Genugtuung - auch gegenüber meinem Trainer. Der Sieg war auch für meinen Kollegen im Urlaub, denn wir sind Freunde und er ist ebenfalls ein guter Torwart! Aber dieser Sieg, auch gegen mich selbst, hat einfach besonders gut geschmeckt. Bier saufen und Kopfschmerzen + ausfallende Vorlesungen am nächsten Tag inklusive.<br />
Nüchtern betrachtet, habe ich also in der ganzen Saison in der 1. Mannschaft in 10 Spielen, 10 mal gewonnen. :cool:<br />
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Luftholen...mensch ich babbel aber auch wieder...naja, ich hatte euch ja gewarnt *g*. *Räusper* wo war ich? Ahh genau. Hm, also..wie kann man so eine Saison also noch krönen?<br />
Falsch!...Was? Doch! Ja genau. Mit dem Torwart.de Camp 2014. Dem ganzen noch die Krone aufsetzen, alte Leute treffen. Steffen, Marcel, Carsten, Phil.... Josi, Christoph...und wie sie alle heißen.<br />
Wenig Sommerpause? Pffff, wurscht - heißt wenigstens bessere Kondition. Nicht so wie letztes Jahr, als man mich Samstag Abend mit einem Pfannenwender im Bett drehen musste, weil ich mich nicht mehr bewegen konnte!<br />
In diesem Sinne..geil wars! Auch mit Sonnenbrand! Ebbo Trautner...ein Traum! Ich verneige mich vor Ihm, denn der Vortrag war einfach super. Genauso Christian Lasch mit dem Zonentraining...super!<br />
Ich sage jetzt schon mal bis 2015, denn es ist einfach jedes Jahr wieder eine Bereicherung! Ein Danke an dieser Stelle an alle Verantwortlichen und, dass ihr das Camp auf die Beine stellt und zum Leben erweckt!<br />
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So, jetzt aber auch wirklich genug von meinem Geschwafel. Ich wünsche euch allen eine super Saison 14/15, bleibt verletzungsfrei und vllt. sieht man sich dann ja wieder im nächsten Jahr. Ich geh jetzt feiern. Warum? Weil ich kann!<br />
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Spaß...geh mir jetzt den 2kg Ball in den Ranzen stampfen. Genauso wie es mir Steffen gezeigt hat.... ;)</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">https://forum.torwart.de/de/entry.php/395-Saison-mit-Happy-End</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Rückblick auf das letzte halbe Jahr.</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/368-Rückblick-auf-das-letzte-halbe-Jahr</link>
			<pubDate>Tue, 19 Nov 2013 13:18:59 GMT</pubDate>
			<description><![CDATA[Nach kleiner Abstinenz melde ich mich nun auch mal wieder zu Wort. Doch bevor ich nun einfach "irgendwas" schreibe, habe ich mich dazu entschlossen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Nach kleiner Abstinenz melde ich mich nun auch mal wieder zu Wort. Doch bevor ich nun einfach "irgendwas" schreibe, habe ich mich dazu entschlossen einen persönlichen Rückblick auf das letzte halbe Jahr zu geben.<br />
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Es hat sich viel getan in der Welt des Sports, nicht nur im Fußball. Auch privat haben sich viele Details geändert und beeinflussen nun mein Leben. Hierbei alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, aber ohne den Fußball könnte ich nicht leben. Es ist mein Ausgleich zum grauen Alltag - raus auf den Rasen und mit Freunden im Verein gegen den Ball treten; ab und zu auch ein paar Bälle fangen.. ;). <br />
Das im Juni stattgefundene Torwart.de Camp in der Nähe von Stuttgart hat für mich den Anfang eines sensationellen halben Jahres gebildet. Ich konnte viele neue Leute kennenlernen und habe zu keiner Minute meine Teilnahme bereut, auch wenn ich Samstag mehr die Beweglichkeit eines Echtholztisches vorweisen konnte, als jene eines austrainierten Fußballers. Die einzelnen Übungen waren stets gut durchdacht und man hatte echt Spaß, vor Allem Abends war die Stimmung im Camp immer hervorragend - Alkohol 1, Wehwehchen 0. <br />
Habe ich Alkohol erwähnt? Ich meine natürlich rein isotonische Sportgetränke....<br />
Nunja, den weiteren Verlauf habe ich bereits versucht in einem anderen Blog näher zu beschreiben - für diejenigen, die es genauer wissen wollen.<br />
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Springen wir also in unsere Saisonvorbereitung. Es war hart, aber erfolgreich. Kondition gehört schließlich dazu - auch wenn man seine gewählte Sportart ab und an bereut...;)<br />
Natürlich hab auch ich sofort versucht meine Eindrücke des torwart.de Camps umzusetzen, doch vieles war und ist leichter gesagt als getan. Es ist einfach unglaublich schwierig falsche Bewegungsabläufe abzulegen und dabei noch neue zu lernen, ohne diese auch sofort wieder falsch zu machen. "Übung macht den Meister", war das Motto in der Vorbereitung. Ausserdem habe ich versucht meine Erfahrungen mit meinen Torwartkollegen zu teilen. Nicht immer einfach für bereits etablierte und erfahrene Torhüter sich in solchen Situationen von einem Jugendspieler etwas sagen lassen zu müssen, allerdings geht es nur in dieser Art voran. Wer seine Fehler nicht einsieht und versucht zu korrigieren, der wird in seinem Leistungsbereich stagnieren. Soll ja nicht mein Problem sein dann.<br />
<br />
Nachdem wir also die Vorbereitung hinter uns gebracht haben, kann ich nun gegen Ende des Jahres zufrieden auf meine zurückliegenden Spiele blicken:<br />
7 Spiele in der zweiten Mannschaft. 3 Siege 2 Unentschieden 2 Niederlagen, bei 15:9 Toren.  Anmerkung: Nachdem ich für zwei Wochen pausieren musste (Handgelenksprellung), durfte ich für kurze Zeit im Feld ran. Ein Tor und eine Vorlage standen zu buche. Naja gut, ich mag nicht der beste Fußballer sein...egal lassen wir das Thema - im Tor fühl ich mich wohler ;).<br />
Nach einer Erkrankung des bisherigen Stammtorwarts in der ersten Mannschaft, konnte ich mich dort zusätzlich noch beweisen und auszeichnen. Auf diese Serie bin ich besonders Stolz, da ich behaupten kann, einen großen Anteil daran gehabt zu haben. Bei 9 Einsätzen, stehen 9 Siege zu Buche bei 24:4 Toren. Für uns bedeutet das Tabellenplatz 2 mit 34 Punkten aus 16 Spielen und damit beste Chancen auf den Relegationsplatz.<br />
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Ich kann also durchaus mit Freude auf die vergangenen Monate zurückblicken. Leider haben mich Krankheiten und Verletzungen im 2. Drittel der Saison bisher immer etwas ins Hintertreffen gebracht. Ich denke, dass es nun an der Zeit ist das zu ändern. Solange ich auf meinem Weg bleibe und das Ziel nicht aus den Augen verliere, bin ich guter Dinge, dass auch der Rest der Saison so verläuft, wie ich mir das vorstelle. Jetzt gönne ich mir allerdigs erst etwas Ruhe und gehe mit einem guten Gefühl in die Winterpause. 3 Monate werde ich aber nicht durchhalten....Naja irgendwie werde ich schon eine Beschäftigung finden.;)<br />
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In diesem Sinne wünsche ich euch bereits eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich wünsche euch Verletzungsfreiheit und, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen.<br />
Wahnsinn. In sechs Wochen ist 2013 bereits wieder Geschichte....wie doch die Zeit vergeht. Irgendwie beängstigend....</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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			<title>Mein erstes Torwart.de Camp...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/352-Mein-erstes-Torwart-de-Camp</link>
			<pubDate>Sun, 30 Jun 2013 19:59:14 GMT</pubDate>
			<description>...in meinem Leben und ich bin überaus glücklich und stolz zu gleich diese Aufgabe(n) gemeistert zu haben. Nach zusammengerechnet zwei Tagen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">...in meinem Leben und ich bin überaus glücklich und stolz zu gleich diese Aufgabe(n) gemeistert zu haben. Nach zusammengerechnet zwei Tagen schufften, sitz ich nun hier zu Hause - völlig kaputt - auf meinem Bürostuhl und versuche irgendwie meine Erlebnisse in die schriftliche Form zu bringen.<br />
<br />
Fangen wir also beim Freitag an. 10 Uhr aufstehen, Frühstücken und die letzten Sachen packen, nochmal alles kontrollieren. Die Nervosität steigt. Geht alles gut? Komme ich mit den Trainern klar, dem Umfeld und meinen Kollegen?...In Unwissenheit gehüllt begab ich mich also um kurz nach 12 auf die ca. 3,5 Stunden lange Reise zur Sportschule Ruit Richtung Stuttgart. Die ersten 230 Kilometer geht alles gut, doch dann der erste Schock. Autopanne. "Grandios", denke ich mir und steuere mit fröhlich blinkenden Amaturleuchten den nächsten Rastplatz an. Motorhaube auf, Öl prüfen - kurze Pause. Weiter gehts in der guten Hoffnung, dass das Auto wohl schon halten mag.<br />
Ich sollte Recht behalten, denn um kurz nach 16 Uhr kam ich als einer der ersten im Parkhaus an der Sportschule an. Nun galt es also das ganze Geraffel vom Auto zur Rezeption zu schleppen. Anmeldung - Schlüsselannahme - Zimmerbelegung. Mit mir auf dem Zimmer: Tobias, 31 Jahre. An dieser Stelle ein netter Gruß an dich, waren super Tage mit dir! :)<br />
Nachdem ich mich also etwas eingerichtet hatte, erkundete Tobias mit mir etwas die Gegend und nahm nach und nach die weiteren Besucher in Empfang, bis wir vom torwart.de Team offiziell begrüsst und uns der weitere Ablauf bekannt gegeben wurde.<br />
<br />
Nach dem Essen ging es dann auch direkt zur ersten Einheit. Erste Eindrücke sammeln, Ballgefühl bekommen. Die Sommerpause sitzt noch in den Knochen und man(n) machte sich hier und da dann doch Gedanken, wie man sich denn anstellen würde. So ganz als Neuling in diesem Camp...<br />
Die ersten Zweifel wurden bei Christian beseitigt. In einmaligem "Schwitzerdütsch" wurden die Übungen erklärt. Die Stimmung wurde lockerer, wodurch wir "Aktiven" uns etwas einfacher und besser kennen lernen konnten. Die Anschließende Übung bei Philipp hatte es dann in sich. Grob geschätzt kam unsere Gruppe pro Mann auf 50 Liegestützen. Ein Andenken für die nächsten Tage sollte sich anbahnen...meiner einer nennt es auch Muskelkater. <br />
Nach einer gemütlichen Runde im Anschluss an das Training ging es mit einem guten Gefühl ins Bett.<br />
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Tag zwei, es war Samstag und es regnete. Außerdem war es kalt. Na gut, als Torwart ist man ja nicht aus Zucker und so ging es in die zweite Einheit. Zwar tropfend Nass platschten wir von Übung zu Übung, doch es machte Spaß - immer und zu jederzeit! Highlight des Tages: Peppi. Ohne dich wäre die Gruppe nur halb so gut gewesen.. ;). Auch der Muskelkater machte sich bemerkbar, schränkte aber (noch nicht) ein. Kurzer Zwischenstopp in der Kantine zum Mittagessen, vorher natürlich duschen. Anschließend Campverkauf und wildes stöbern in Exklusiv- und Stangenmodellen der unterschiedlichsten Hersteller. Hauptsächlich aber von Uhlsport, dem Sponsor des Camps. Danach Umziehen und ab zur zweiten Einheit, die Vorfreude hielt sich auf niedrigem Niveau, denn das Wetter hatte noch immer keinen Bock. Wie dem auch sei, der halbe Schrank war bereits mit nassen Sachen gefüllt und die Fußballschuhe bis eben noch mit Klopapier ausgestopft...<br />
Doch auch in dieser Einheit konnte jeder Teilnehmer etwas Nützliches rausziehen und etwas für sich selbst mitnehmen. Jeder einzelne Trainer hat zwar nur um die 20-30 Minuten pro Gruppe Zeit, doch es wird stets versucht jeden Fehler zu korrigieren und Tipps zu geben. Echt klasse Typen, die sich torwart.de hier rangeholt hat! Auch Steffen durfte ich kennen lernen: Fallschule und Hechten über Hürden waren hier die Highlights für mich. Zum Fausten hats am Sonntag leider..-oder besser- dank des hervorragenden Demotrainings von Ebbo Trautner und seinem Sohn nicht mehr gereicht.<br />
Den Abschluss eines ereignisreichen Tages machte die Videoanalyse. In 1,5 Stunden wurden einzelne Aktionen der Torleute (auch ich wurde zur Schnecke gemacht *g*) in Augenschein genommen und nochmals analysiert. Hier konnte jeder nochmal zusätzlich seine Eindrücke der vergangenen Stunden bestätigen. Danach noch das ein oder andere Bierchen und dann ab aufs Zimmer. Einfach ins Bett legen und schlafen war das Motto. Umdrehen ging nicht mehr, die Leichenstarre setzte bereits ein - so zumindest war mein Gefühl.<br />
<br />
Sonntag Morgen beschlich einem dann so langsam das Gefühl, dass in ein paar Stunden schon wieder alles vorbei sein musste. Doch zuerst kämpfe man sich mit Muskelkater von der Nase bis zum kleinen Zeh durch die letzten 1,5 Stunden Training. Nochmals ein letzter Feinschliff. Ausnahmslos jeder hat sich in diesem Camp verbessert und das war auch gut so!<br />
Zum Glück war das Wetter jetzt besser. Bei einem Sonne-Wolken Mix und um die 20 Grad setzte Herr Trautner mit seinem Sohn, wie oben bereits erwähnt, zum Demotraining an. Solche Vorträge mag ich eigentlich nicht sonders, da ich es etwas eintönig und langweilig finde. Doch dieses Mal wurde uns allen etwas Geboten. Abwechselnd durften auch Campteilnehmer mitmachen. Hauptaugenmerk lag auf 1vs1 Situationen. Lange Distanz, kurze Distanz, mittlere Distanz, Ballangriff in verschiedenen Situationen, Raumverteidigung, Zielverteidigung. Alles wurde nicht nur angesprochen, sondern auch ausgiebig erklärt und veranschaulicht. Hätte ich einen Notizblock dabei gehabt, hätte der wohl nicht gereicht. Gut, dass die Kamera dabei war! :)<br />
Danach gab es noch ein leckeres Mittagessen in geselliger Runde, Sachen packen und der obligatorische Check-Out mit Schlüsselabgabe und Urkundenübergabe. Etwas Wehmut war bei der Verabschiedung auf jeden Fall dabei. So viele Persönlichkeiten, Eindrücke, Erfahrungen...Mir persönlich war es ein Anliegen meine Gedanken nun zu sortieren und etwas darüber zu schreiben. Leider kann ich nicht auf jedes Detail eingehen, da ich sonst einen Roman schreiben könnte (was es ja auch fast geworden ist :cool:). <br />
<br />
Fazit: Gänzlich überwältigt und euphorisiert von den Eindrücken des zurückliegenden Wochenendes bleibt mir nur eins zu sagen: Ich bitte um Wiederholung! Freue micht jetzt schon auf das 7. Camp unter dem Motto "Seven Up"...</blockquote>

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			<dc:creator>ryx0riz0r</dc:creator>
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		<item>
			<title>Dieser Moment...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/344-Dieser-Moment</link>
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 07:38:29 GMT</pubDate>
			<description>...wenn man sich wünscht, dass sich neben seinem Tor ein gefühlter 15 Meter breiter und 12,7km tiefer Krater auftut um darin versinken zu können. Ich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">...wenn man sich wünscht, dass sich neben seinem Tor ein gefühlter 15 Meter breiter und 12,7km tiefer Krater auftut um darin versinken zu können. Ich denke ich spreche jedem Torwart aus der Seele wenn ich behaupte, dass jeder schon mindestens einmal einen solchen Moment erlebt hat. Es ist ein Gefühl des unbeschreiblichen Versagens, das eigentlich keine Beschreibung rechtfertigt. In meinem Falle war es die ca. 70 Minute beim Stand von 0:2: Ein langer Ball mit Effet, etwas Rückenwind, einen kurzen Moment der Unentschlossenheit. Unser Verteidiger und der Angreifer springen am Ball vorbei - ich steh da wie ein Depp und der Ball kugelt ins Tor. "Wo ist die Schaufel?", denkt man sich und würde am liebsten oben besagtes Loch buddeln und sich darin vergraben. Es war das 0:3 - nicht Spielentscheidend sollte man denken, doch innerhalb von nur 10 Minuten kämpfen wir uns bis auf 2:3 heran und treffen danach alles, nur nicht das Tor. Es wäre wohl wahrscheinlicher gewesen wir hätten aus 30 Metern die Eckfahne getroffen, als aus 5 Metern ins leere Tor.<br />
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Im Nachhinein betrachtet stellt man sich daher die Frage: War mein Fehler spielentscheidend? Was hätte ich anders machen können? Warum habe ich es nicht anders gemacht - ich kann es doch eigentlich?...<br />
Mit etwas Abstand und einer etwas schlaflosen Nacht muss ich ernüchternd feststellen: Ja, es war mein Fehler und Ja, es hat uns einen Punkt gekostet. Denn nach dem Spiel und nach einer solchen Niederlage sprechen viele nicht von den paar guten Paraden im Spiel oder der mangelnden Chancenauswertung unseres eigenen Teams, sondern höchstwarscheinlich nur von dem entscheidenden Patzer meinerseits. So ist das eben im Leben eines Towarts. "Es ist doch so leicht" - "Stehst ja eh nur im Tor rum und fängst ein paar Bälle" - "Viel laufen musst du ja eh nicht"...Wer kennt sie nicht, diese aberwitzigen, schandlos vorgetragenen Flosekln von unwissenden Leuten, die vielleicht gerade einmal annehmen können, dass der Ball rund ist und am Spielfeldrand vier Eckfahnen stehen. Meistens ist es die große Klappe micht nichts dahinter, nur ist es für das leibliche Empfinden nicht unbedingt das Beste sich stets sowas anhören zu dürfen.<br />
Vergessen wird hierbei nämlich auch, dass wir weder einen fähigen Torwarttrainer haben, noch regelmäßiges Torwarttraining in irgend einer Weise durchführen können. Grob überschlagen würde ich davon ausgehen in den letzten 8 Monaten eventuell 2(?) mal Torwarttraining gehabt zu haben, allerdings ohne Trainer, sondern nur unter uns Torleuten selbst. Statt im Training auch nur Ansatzweise auf die Schwächen und Stärken eines jeden Torwarts individuell einzugehen bzw. eingehen zu können, spielen wir wöchentlich unser "lockeres Spielchen", "Tschechen Rolle" oder laufen uns den Buckel krum bei Diagonalläufen oder im 5vs2. Ist es wirklich so schwer dem Torwart das zu geben, was er verdient?<br />
<br />
Wie soll man sich also selbst besser machen? Wie soll man sich selbst trainieren? Soll ich mich klonen, Geld ausgeben oder in der Weltgeschichte rumfahren, nur um ein anständiges, torwartgerechtes Training erhalten zu können? Wieso ist es in der heutigen Zeit so schwer mal auf den Torwart einzugehen und nicht immer nur auf die Feldspieler? Wie soll man anständig mit Kritik umgehen, wenn es genügend Sachen zu ändern gibt, bevor man den Torwart an sich kritisiert?<br />
Natürlich steht man auch im Training im Tor und dann am Wochenende auf dem Spielfeld. Natürlich gibt man sein Bestes und versucht sein Möglichstes. Aber wo zum verdammt brennenden Tribünendach soll man in Herrgotts Namen sein Torwartspiel souverän auf konstantem Niveau abspulen können, wenn sich für die wichtigste Position in der Mannschaft keine Sau interessiert? Stattdessen bekommt man es beim geringsten Fehler breitseite mitten in die Fresse. Bitte entschuldigt meine Wortwahl, aber ich könnte mich hier stundenlang darüber aufregen, aber wie man als Torwart eben so ist, plaudert man sich die Fehler in der Öffentlichkeit schön, frisst den ganzen Mist aber dann doch immer wieder in sich rein und leidet darunter. Wenn man verletzt ist, interessiert das sowieso niemanden, denn objektiv gesehen kann sich ein Torwart ja gar nicht verletzen, bzw. wo soll der sich denn verletzen..fängt ja nur Bälle. *hust*.<br />
<br />
Im Endeffekt hilft alles wedeln mit der Fahne nichts, es muss weiter gehen. Auch ohne Torwarttrainer, auch ohne Unterstützung - alleingelassen von Mitspielern, kauernd auf seinem eigenen Schicksal und seinem eigenen Spielfeld - dem 16 Meterraum. Wenigstens gibt es das Torwart.de Camp, da trifft man gleichgesinnte, ist unter sich und kann vernünftig Arbeiten. Eigenschaften, die man im regulären Spielbetrieb heutzutage echt vermisst.</blockquote>

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		</item>
		<item>
			<title>Guter Start in das Jahr...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/341-Guter-Start-in-das-Jahr</link>
			<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 21:03:39 GMT</pubDate>
			<description>Zähneknirschend musst ich mit ansehen, wie meine Mannschaft ohne mich spielt. Laufend, kämpfend um jeden Zentimeter fightend, aber doch oft erfolglos...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Zähneknirschend musst ich mit ansehen, wie meine Mannschaft ohne mich spielt. Laufend, kämpfend um jeden Zentimeter fightend, aber doch oft erfolglos ohne mich auf dem Platz steht. Das war Ende 2012, der Ausklang eines sportlich grauenvollen Jahres. Ich musste mich mehreren kleineren Verletzungen und zusätzlich auch noch einer Grippe geschlagen geben, die nicht Enden wollte. Panik machte sich breit ob des doch engen Konkurrenzkampfes um die Stammplätze im Tor der ersten und zweiten Mannschaft. Ich fand in der Vorrunde bis zur Winterpause nie richtig den Faden, lieferte schwankende Leistungen ab und quälte mich mit einer Patellasehnenzerrung durch die Vorbereitung. Zwar Schmerzhaft und nicht weiter schlimm, aber ein Nachteil. Mein Konkurrent dagegen profitierte davon und wurde in den Spielen nichtmal sonderlich geprüft..da konnte man nichts machen und die Sache einfach hinnehmen.<br />
<br />
Ich hatte mir fest vorgenommen: 2013 wird alles anders!<br />
Voller Tatendrang und Vorfreude startete ich mit meinen Kollegen in die Wintervorbereitung Mitte Februar - Laufeinheiten. Ich hasse Laufeinheiten. Kilometer um Kilometer, Einheit für Einheit stieg mein Hass auf dieses Eintönige Laufen. Ich kam mir vor wie ein Schlittenhund in den Alpen, es wurde kein Berg ausgelassen...<br />
Es half aber nichts, ich musste da durch, wenn ich mich wieder zurückkämpfen wollen würde, zurück in die Mannschaft, zurück zu meinen Freunden, auf den Fußballplatz, eine große Seite meines Lebens gerade rücken.<br />
<br />
Dann ein weiterer Rückschlag: Ich wurde krank und musste 7 Tage mit dem Training aussetzen. Eigentlich müsste ich traurig gewesen sein, doch ich war es nicht, denn so schnell wie damals konnte ich noch nie ins Training zurückkehren. Als Allergiker mit angeschlagenen Bronchien, Lungen und Atemwegen brauchte ich normalerweise minimum 2 Wochen, auch bei einer kleineren Erkältung. Doch diesmal nicht - welch ein Glück!<br />
Auch das Wetter wurde langsam besser, wir konnten endlich auf unseren Rasenplätzen trainieren. Ungewohnt, fast schon befremdlich kamen mir die ersten Einheiten vor, nachdem man zuvor 13 Einheiten über durchschnittlich 10km auf Asphalt, teilweise Schnee gelaufen war. Ich konnte mich aber schnell wieder daran gewöhnen und fand meinen Spaß am Training wieder und habe bisher auch keine Einheit mehr ausgelassen. <br />
Vor zwei Wochen hatten wir dann das erste Punktspiel. Problem: Wir hatten zuvor lediglich 1x auf dem Rasen trainiert, für spielerische Raffinessen blieb da wenig Platz. Es musste über den Kampf gehen, Kondition hatte man ja genügen aufbauen können....<br />
Nach 90 Minuten stand es 3:0 für uns.  Gewonnen, zufrieden, abgehackt. Wir mussten gleich wieder nach vorne schauen. Letzte Woche kam dann der Tabellenführer nach Wenzenbach, ein hartes Stück Arbeit stand vor uns, da wir um jeden Punkt kämpfen müssen um in der Liga verbleiben zu können. Mit der halben A-Jugend erkämpften wir uns ein verdientes 0:0 und einen Punkt, der sich fast wie ein Sieg angefühlt hatte. Ich machte dabei ein gutes Spiel, hielt den Punkt fest und damit war ich glücklich.<br />
<br />
Als gesetzte Nr.1 in der zweiten Mannschaft kommt nun nach und nach mein Selbstvertrauen zurück, das ich die meiste Zeit im letzten Jahr nicht mehr hatte, da mir der Rückhalt des Trainerteams fehlte und, wie oben beschrieben, ein Seuchenjahr durchlebte...Mein Konkurrent war erkrankt, zwar nicht schlimm, aber es hielt sich wohl so hartnäckig, dass er bis auf eine Einheit in der kompletten Vorbereitung fehlte. Ich muss zugeben, wir sind nicht die besten Freunde, daher war durchaus zufrieden, so wie es gelaufen war.<br />
Morgen gehts nun zu einem, naja sagen wir mal "4 Punkte Spiel". Hört sich zwar doof an, aber sechs-Punkte-Spiel wäre noch zu hoch gegriffen, gewinnen sollten wir aber alle mal. Ich hoffe auf das Beste und natürlich auf weiterhin Fortune im Torwartspiel, denn das gehört auch ein Stückweit dazu. Wir brauchen die Punkte und ich mein Selbstvertrauen. Erst dann kann ich ein sicherer Rückhalt für ein sympathisches Team sein. Fußball ist ein Großer Teil meines Lebens, es ist mein Leben. Ich bin zwar nur Amateurfußballer, doch ich gebe alles und versuche weiterhin alles zu geben. Natürlich wünsche ich auch der ersten Mannschaft nur das allerbeste, es geht um den Aufstieg. Bisher läuft das Jahr also so, wie ich mir das Vorstelle, mal sehn wie es weitergeht. In diesem Sinne..."keep catching.."</blockquote>

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