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		<title>torwart.de-Forum - Blogs - Schnapper82</title>
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		<description>torwart.de-Forum für Torwart, Torhüter, Torwarthandschuhe, Torwarttrikots, Torwartbekleidung, Torwartspiel</description>
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			<title>torwart.de-Forum - Blogs - Schnapper82</title>
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			<title>Hoher, schneller, weiter...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/268-Hoher-schneller-weiter</link>
			<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:50:21 GMT</pubDate>
			<description>Die Saisonvorbereitung ist abgeschlossen, die arbeit läuft. 
Man will in jeder einzelnen Situation des Lebens immer mehr. Man will höher, schneller...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Die Saisonvorbereitung ist abgeschlossen, die arbeit läuft.<br />
Man will in jeder einzelnen Situation des Lebens immer mehr. Man will höher, schneller und vor allem weiter. Man mutet seinem Körper und auch seiner Psyche extreme Belastungen zu. Wie weit kann man gehen? Was kann man ertragen und verarbeiten? Fragen, die sich mir stellen in einer hektischen Zeit, die geprägt ist von körperlicher und seelischer Belastung.<br />
Im Sport läuft es gut. Die Vorbereitung war hart, aber sie war gut. Ich fühle mich fit, wie lange nicht mehr. Ich habe schon in der Pause geackert und an mir gearbeitet. Meine Stärken genutzt und die Schwächen verbessert. Auch im Jpb läuft es gut. Die Kurve zeigt nach oben, aber all diese Erfolge haben natürlich auch einen Preis.<br />
An Tagen, wo trainiert wird bin ich um 7 spätestens im Büro und um 22 Uhr zu Hause. Belastung für den Körper, aber nicht nur für diesen. Auch die Psyche muss von der Arbeit zu Sport wechseln und dann auf Familymodus umschalten. Irgendwann nach Wochen dieser Belastung merkt man einen Unterschied zu den vorherigen Tagen oder Wochen. Man fühlt sich müde, ausgebrannt. Was tunt? Runterfahren? Nein, dass ist nicht möglich. Zu viele Erwartungen an sich selbst und vor allem auch von anderen. Man will es allen Recht machen. <br />
Was tut man, um wieder herunter zu kommen, um die Balance zwischen Belastung und Regeneration zu halten? Ich denke an diesem Punkt unterscheiden sich die Menschen. Der eine trinkt, der andere raucht. Ich gehe locker laufen oder höre Musik. Ich muss runter kommen, damit nicht irgendwann der Akku komplett leer ist. <br />
Für gewisse Zeit kann man sich mit diesen Rituallen über Wasser halten, aber irgendwann kommt der Punkt, wo auch das nicht mehr hilft. Das einzige, was dann noch hilft ist die Reissleine. Runterfahren, Pause machen. Das weiss man vielleicht, aber tut man es? <br />
<br />
Wie weit ist jeder Einzelne bereit zu gehen, um erfolgreich zu sein?<br />
Setzen wir eventuell unsere Gesundheit auf Spiel?<br />
<br />
Ich für meinen Teil kenne meine Grenzen, zumindest hoffe ich das...</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		<item>
			<title>Wenn Fussball eher zur Belastung wird...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/201-Wenn-Fussball-eher-zur-Belastung-wird</link>
			<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 17:14:17 GMT</pubDate>
			<description>18:00 UHr, wieder zu Hause vom Spiel. Wieder 3 Gegentore bekommen. Wieder unzählige gute Aktionen gehabt, aber wieder verloren.  
14 Spiele, 6 Punkte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">18:00 UHr, wieder zu Hause vom Spiel. Wieder 3 Gegentore bekommen. Wieder unzählige gute Aktionen gehabt, aber wieder verloren. <br />
14 Spiele, 6 Punkte und 33 Gegentore. Eine Bilanz, wie sie ein Absteiger hat. Eine Bilanz, wo man sich fragt, ob diese Truppe ohne Torhüter spielt. Wen interessieren Paraden, die Woche für Woche ein Debakel verhindern? Keine Sau interessiert so etwas. Was bleibt ist die Gewissheit, die Mannschaft vor einer Blamage gerettet zu haben. Ist das Trost? Nein, im Gegenteil, man hinterfragt sich. Man ändert Woche für Woche seine Vorgehensweise, trainiert härter und länger. Diese professionelle Einstellung habe ich nunmal seit der B-Jugend. Zufriedenheit = Stillstand rede ich mir ein. Die letzte Saison lief gut. Wir wurden 4. in der Landesliga mit Kontakt zu den Spitzenplätzen. Beste Platzierung in der Vereinsgeschichte. <br />
Zur neuen Saison gab es kaum Veränderungen. Nur &quot;Verstärkungen&quot;. Die Saison fing super an für mich mit dem Auswahlspiel der &quot;Auf Asche Topelf&quot; gegen RWE, einen ambitionierten NRW Ligisten. Wir gewannen 2:1 mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe. Zum ersten Saisonspiel war ich nicht da, da ich an diesem Tag meine Freundin zu meiner Frau gemacht habe. 2:1 verloren. Unglücklich. Unglücklich, ich kann dieses Wort nicht mehr hören. Weiter ging es mit Niederlagen, die nicht nötig waren, sondern durch individuelle Aussetzer zustande kamen. In jedem Spiel klingelte es. Wir machen kaum Tore. Während der Ball vom gegnerischen Tor vom Pfosten wieder herausspringt, landet dieser bei uns halt im Tor. Kann man das alles nur mit Pech erklären? Fehlt die Qualität? Der Trainer tritt zweimal zurück und wird wiedergeholt vom Vorstand. Das Training ist immer von der Truppe, aber im Spiel sind Blockaden da. Woche für Woche fühle ich mich einsam im Tor. Nach einem durchgearbeiten Wochenende spielt dann unser Torwarttrainer. Wir holen einen Punkt. Die Woche drauf spielt wieder unser TWT. Er patzt und wir spielen wieder Unentschieden. In der kommenden Woche spielt er erneut, der Trainer gibt aber bekannt, das im folgenden Spiel ich wieder zwischen den Pfosten stehen werde und ja sowieso die unangefochtene Nr.1 bin, mit der beste in der Liga und weit höher spielen könnte...blablabla...<br />
Wir verlieren sang und klanglos gegen einen schlechten Gegener mit 3:1.<br />
Heute dann das Spiel gegen den Tabellenzweiten. <br />
Das Ergebnis wieder einmal schmeichelhaft. 3:1 verlieren wir. Wir hätten gut und gerne auch 8 Gegentore bekommen können. Die Entstehung war bitter.<br />
1. Gegentor ein Freistoß aus dem Halbfeld. Ein Mitspieler verlängert unglücklich nach hinten, ich kann den Ball noch an die Latte lenken, aber zwei Gegenspieler sind alleine da und können einschieben. Das 2. Gegentor war ein Elfer, das dritte eine 2 gg 1 Situation, die ich gewinne und dann der Abpraller wieder versenkt wird.<br />
Solche Dinge tun weh. Ich habe einen gewissen Anspruch an mich und verlange von jedem meiner Mitspieler zumindest die Selbe Einstellung. <br />
Ich habe noch nie so oft daran gedacht meine Handschuhe an den Nagel zu hängen, da ich teilweise mit der Einstellung der New Generation nicht klar komme. Große Fresse aber nichts dahinter.<br />
Es belastet. Beim lesen des Buches &quot;Ein allzu kurzes Leben&quot; erkenne ich mich wieder in vielen Situationen und versuche alles abprallen zu lassen. Ich brauche den Sport nämlich um im seelischen Gelichgewicht zu bleiben. Aber wenn sich alles so darstellt wie zur Zeit belastet auch der Ausgleich. Das ist gefährlich. <br />
Bis zum Winter schaue ich es mir noch an. Wir haben noch 3 Spiele. Danach entscheidet sich meine sportliche Zukunft....</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Seelenleben - oder aber der Versuch alles zu perfektionieren</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/181-Seelenleben-oder-aber-der-Versuch-alles-zu-perfektionieren</link>
			<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 07:06:11 GMT</pubDate>
			<description>Samstag Morgen, 5.00 Uhr der Wecker schellt. Mühsam quäle ich mich aus dem Bett, wandle wie in Trance ins Badezimmer und nehme eine Dusche. Herrlich,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Samstag Morgen, 5.00 Uhr der Wecker schellt. Mühsam quäle ich mich aus dem Bett, wandle wie in Trance ins Badezimmer und nehme eine Dusche. Herrlich, wie das Wasser am Körper entlang plätschert. 5.18 Uhr - schnell in die Klamotten gehüpft, heute zum Glück Casual und noch schnell einen Kaffee getrunken, Brötchen geschmiert und los geht es gegen 5:29 Richtugn Mönchengladbach. Um 6 Uhr treffen wir uns im Büro und bereiten die Migration vor - besser gesagt einen Dress Rehearsal, also eine Testmigration. Gegen 6:00 komme ich also an und immer noch wie in Trance wird das Notebook hochgefahren und die Emails gecheckt. Der nächste Kaffee steht bereit und die Brötchen werden vernichtet. Im Kopf habe ich schon die Zeit, wo ich Feierabend machen muss, um rechtzeitig bei unserem 7. Saisonspiel sein zu können. Das wird hektisch, denke ich mir, mache mir aber keine weiteren Gedanken. <br />
Während der Vorbereitungen auf die Migration und der Erstellung einer Access Datenbank für die Callcenter Agents zum prüfen der Reports denke ich doch immer wieder an das Spiel. 6 Spiele haben wir bisher gemacht. 0 Punkte haben wir auf dem Konto. Mein Telefon schellt und reisst mich aus den Gedanken. Info aus Spanien, dass die ersten Reports nun verfügbar sind. Also schnell in die erstellte Access Datenbank geladen und auf das Laufwerk gestellt. Die ersten Fragen/Fehler lassen nicht lange auf sich warten. Die Zeit vergeht wie im Flug. Gegen 13 Uhr schmeisse ich mir schnell ein paar Nudeln ein aus der Kantine und mache dann gegen 14 Uhr Feierabend, damit ich rechtzeitig am Treffpunkt sein kann um 14.45 Uhr. Ich schaffe es und bin erstmal froh, dass der Tag bisher gut verlaufen ist. Nun wieder abschalten. Gedanken schiessen mir durch den Kopf: Habe ich alles nötige gemacht auf der Arbeit? Wird der Test gut verlaufen? Hoffentlich muss ich nachher nich noch einmal zur Arbeit.<br />
Umgezogen stehe ich nun auf dem Platz und ziehe mein gewohntes Aufwärm Programm durch. Danach gehts in die Kabine um die Kleidung zu wechseln. <br />
Anstoß! Wir stehen nach 6 sieglosen Spielen enorm unter Druck. Der Druck des Umfeldes nimmt minütlich zu. Wir spielen nicht schlecht, aber kassieren wieder einmal das 0:1 nach einem Schuss, der natürlich wieder in den Winkel geht. Mit 0:1 geht es in die Pause. Deprimierte Gesichter. Wir nehmen uns vor mehr Druck zu machen, was uns auch gelingt und mit dem 1:1 belohnt wird. Chancen nun auf beiden Seiten.<br />
Freistoß aus dem Halbfeld für den Gegner. Der Ball wird zum Tor geschlagen und kommt ca. 6 Meter vor dem Tor herunter. Kein Problem, ich gehe raus, rufe &quot;Torwart&quot; und in dem Moment kracht es. Ein Ellenbogen des Gegenspielers erwischt mich im Gesicht. Ich liege am Boden, der Ball ist im Tor. Ich blute aus einer Platzwunde an der Lippe - bin benommen. Unser Physio ist schon bei mir und versucht die Blutung zu stillen. Ich musste tatsächlich kurz überlegen, wo ich bin. Nach 5 Minuten rappel ich mich auf, stelle fest, dass das Tor für die gegnerische Mannschaft zählt. Alles lamentieren bringt nichts. Es steht 1:2. Mal wieder. Zum Ende des Spiels erzielen wir zwar noch das 2:2, aber es war mehr drin. <br />
Was bleibt nach dem Spiel. Der schwarze Peter war bei mir. Wieso ich den Ball nicht weggefaustet habe, wurde ich gefragt. Wieso ich diesen extrem harmlosen Ball unterlaufen hätte, wurde ich gefragt. Ich sagte dazu nichts, sondern spuckte eine volle Ladung Blut aus und ging. Im Nachhinein frage ich mich, wieso ich überhaupt aufgestanden bin. Wieso mach ich weiter?<br />
Mit einem Brummschädel ging es nach Hause. Gekühlt habe ich den ganzen Abend. <br />
Den Sonntag konnte ich mich erneut nicht aufraffen ins Gym zu gehen. Wieder nicht. Wieso? Ich lag auf der Couch und habe fern gesehen. Entspannt. Habe versucht meine Seele baumeln zu lassen.<br />
Am nächsten Morgen wieder ins Büro. Wieder ein extrem langer Tag. von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr bin ich im Büro. Bin gegen 20 Uhr zu Hause, falle ins Bett. Ich ärgere mich über mich selber, dass ich nicht mehr ins Fitness Gym gefahren bin. Ich hatte die disziplin nicht. Ich habe meinen Schweinehund nicht überwinden können. Mal wieder, denn das passiert des öfteren in der letzten Zeit. <br />
Dienstag Morgen: Der Wecker klingelt, wieder das Gleiche bis zum Büro. Um 7.12 Uhr komme ich im Büro an. Ich weiss, dass heute ein Pokalspiel ansteht. Anstoß 19 Uhr. Ich melde mich gegen 12 schon bei meinem Trainer, da ich absehen kann, dass es nichts wird. Gegen 17 Uhr rief ich an und sagte definitiv ab. Feierabend habe ich gegen 18:50 Uhr gemacht. Danach stand ich zwei Stunden im Stau. Die Laune ist wieder auf dem Nullpunkt. Man merkt, wie der Kamm schwillt im Auto. Extrem schlechte Laune. Jetzt soll niemand auch nur ein Wort sagen, sonst kracht es. <br />
<br />
Im Moment stehe ich, wie man sehen kann, in einem Dauerkonflikt mit mir selber. Ich möchte alles, was ich anfasse, perfektionieren. Egal ob auf der Arbeit oder beim Torwartspiel. Selbstverständlich auch im Privatleben. Ich merke zunehmend, dass dieses nicht möglich ist und meine Seele langsam verbrennt unter diesem Dauerstress. Klar, ich bin kein Profi, aber so etwas passiert auch auf der Arbeit in Kombination mit Amateursport. Ich suche quasi zur Zeit mein Gleichgewicht und ich hoffe, dass ich es bald wieder finden werde. Ich bin froh, dass meine Frau und meine Familie mich unterstützt und mir auch nicht so liebe Worte nicht übel nimmt. Ohne diese Bezugspersonen, diese Kraftspender würde es wohl nicht gehen. <br />
Aber ich bin immer noch positiv gestimmt, dass ich bald aus diesem Tal wieder herauskommen werde...<br />
<br />
Wie ich ja selber immer so schön sage: &quot;Manchmal muss man verlieren, um zu gewinnen!&quot;</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Welcome to my little World again - Eine expandierende Bank...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/176-Welcome-to-my-little-World-again-Eine-expandierende-Bank</link>
			<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 07:19:32 GMT</pubDate>
			<description>Was passiert, wenn man expandiert, wenn man andere Geldinstitute dazukauft? 
Einiges muss getan werden. Ich möchte mich heute auf einen Teil beziehen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Was passiert, wenn man expandiert, wenn man andere Geldinstitute dazukauft?<br />
Einiges muss getan werden. Ich möchte mich heute auf einen Teil beziehen und zwar den Teil der Datenmigrationen von diversen Kernbankensystemen auf ein einheitliches, welches von unserer Muttergesellschaft in Spanien entwickelt und vorgegeben wurde.<br />
Wir befinden uns zur Zeit in der heissen Phase der Integration und Migration einer dazu gewonnenen Bank. Die Planung hierfür läuft bereits seit Ende 2009. Die ersten Testings begannen im Mai 2010, was schon recht spät war.<br />
Ich persönlich begleite die Migration im sogenannten DQSS Team (Data Quality and Structural Systems). Unsere Aufgabe ist es, dass nach der Migration alle Daten korrekt übernommen wurden, alle Altbestände korrekt ins neue System eingespielt wurden und das die Funktionalitäten der Altsysteme auch in unserem System zur Verfügung stehen. Bis zum Wochenende einer Migration ist es lang. Viele Testmigrationen und die sogenannte Certification Umgebung werden gemacht und der Ernstfall somit geprobt. Auch hier zertifizieren wir, dass alles korrekt übergeben wurde und einem reibungslosen Business as Usual nichts mehr im Wege steht. Der Kunde darf im Prinzip nicht merken, dass das System umgestellt wurde. Wird das erreicht, war die Migration mehr als erfolgreich.<br />
Vorstellen kann man sich unseren Job wie den eines TüV Prüfers. Wir begutachten die Dinge, die die IT gebaut hat und vergleichen diese mit den Anforderungen aus dem Fachbereich. Nachdem wir alle Funktionalitäten geprüft haben beginnen wir die Zertifizierung. Wir sprechen eine Empfehlung aus, ob die Migration durchgezogen werden soll oder nicht. Die endgültige Entscheidung liegt dann beim Vorstand. <br />
<br />
Für die jetzige Migration hauen wir uns seit Wochen die Wochenenden um die Ohren, da viele Fehler noch nicht beseitigt wurden und somit ein reibungsloser Betrieb nicht möglich ist.<br />
Für dieses Wochenende ist ein erneuter Versuch geplant eine Pilot Migration durchzuführen.<br />
Pilot Migration bedeutet, dass man mit einem kleinen Teil des Portfolios das System wechselt, um einen Totalcrash zu verhindern, sollte etwas komplett schief laufen.<br />
Ich bin gespannt, wie es an diesem Wochenende werden wird…</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Zwischen Topelf, Verein, Arbeit und geschrotteten Fingern...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/157-Zwischen-Topelf-Verein-Arbeit-und-geschrotteten-Fingern</link>
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:31:33 GMT</pubDate>
			<description>Am 17. Juli fand mein erstes Vorbereitungsspiel statt. Es ging mit einer Auswahl von Essener Amateuren gegen den NRW-Ligisten Rot Weiss Essen. Hier...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Am 17. Juli fand mein erstes Vorbereitungsspiel statt. Es ging mit einer Auswahl von Essener Amateuren gegen den NRW-Ligisten Rot Weiss Essen. <a href="http://www.auf-asche.de/aufasche/" target="_blank">Hier</a> kann man sich einen Eindruck über das Spiel verschaffen. <br />
Ein kleines Highlight direkt zum Anfang der Saiosn, welches mich an meine 4. Liga Zeiten erinnerte und mich doch ehrlich gesagt etwas Emotional werden liess. Wir gewannen dieses Spiel mit 2:1 gar nicht mal unverdient. Klar, wir hatten kaum Chancen, aber diese haben wir halt versenkt im Gegensatz zum NRW-Ligisten. Mit meiner Leistung war ich zufrieden und darauf kann man aufbauen. Die Vor-Vorbereitung hat sich also wieder einmal gelohnt und ich bin auf den Punkt topfit und hellwach.<br />
Leider habe ich mir bei diesem Spiel die Kapsel im rechten kleinen Finger angerissen, wie sich heute herausstellte. Ja, heute. Ich habe etwas getan, was ich eigentlich veruteile. Ich war nicht beim Arzt, sondern habe sogar noch zwei Vorbereitungsspiele ohne Diagnose gespielt. Aber der Reihe nach. Am 18. Juli stand das erste Vorbereitungsspiel mit meinem Verein auf dem Plan. Mein Finger schwoll über Nacht an und war grün und blau. Normalerweise hätte ich das Spiel ausgesetzt, aber unser 2. Keeper ist im Urlaub und unser TWT, der ansonsten schon mal einspring, wurde an der Nase operiert. So habe ich also gespielt unter Schmerzen. Ich hatte Glück und kein Ball oder Fuss erwischte mich am Finger. Wir verloren 4:1. Ganz schlechtes Spiel unserer Teams in der zweiten Halbzeit. Nach 70 Minuten merkte ich, dass ich total ausgelaugt bin. Dicke Beine, Schmerzen im Finger usw. Ich zog das Spiel durch. Konnte ein paar Bälle halten, aber 4 Gegentore wurmen schon. Gerade wenn man am Tag vorher noch mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe einen NRW-Ligisten geschlagen hatte. Montag fuhr ich runter. War bis 19:20 auf der Arbeit und habe das Training im Gym gecancelled. Dienstag dann das nächste Mannschaftstraining. Zum Glück waren wir nur laufen. Eine lockere Stunde. Ich hatte das Gefühl, dass meine Beine wieder fit werden beim laufen, also alles richtig gemacht. Mittwoch stand das nächste Spiel an. Warmgemacht nach einem langen Arbeitstag und gezockt. Klar, der erste Ball, den ich wirklich halten musste, der knallt voll vor den Finger. Egal. Wieder spiele ich weiter. Wieder gehen wir 1:0 in Führung. Ich spiele gut mit, sichere Flanken und bin echt zufrieden. Unser Spiel sieht gut aus. Der Gegner wurde dann stärker und schon kam die nächste Schrecksekunde. Ein langer Ball, ich gehe raus und will den Ball sichern. Der Gegenspieler rutscht rein und trifft mich genau am Kopf. Seltsamerweise ist nichts passiert. Ein paar Kratzer und das war es. Wieder Glück gehabt. Dann das 1:1. Ein Gegenspieler bricht durch, flankt rein und in der Mitte pennt unser Innenverteidiger. Kurze Zeit später das 2:1 für den Gegner in einer 2 gg 1 Situation gegen mich. Halbzeit. Wieder einige Wechsel und das Ergebnis nach 90 Minuten war 4:2. Unnötig, da alle Gegentore nach individuellen Fehlern fielen. Noch viel Arbeit. Donnerstag dann war ich bis 22:45 im Büro. Super. Wieder kein Gym. Egal. Regenerieren, soweit es geht. Heute Morgen klingelt der Wecker um 5:30 Uhr. Ich fühle mich wie ein alter Mann. Los gehts. Fertig machen und zum Doc. Endlich mal. Nach der Untersuchung und dem Röntgen dann die Erleichterung. Die Kapsel ist nur angerissen, der Knochen ist in Ordnung. Der Reha Handschuh von Torwart.de wird noch in der Arztpraxis per iPhone bestellt. Danke hierfür noch mal an Marcel für seinen Einsatz. Sonntag kann ich also spielen. Kleiner Finger und Ringfinger werden zusammengetaped und dann funzt es. Erlaubnis vom Doc habe ich. Fragen steigen in mir auf. Wieso mach ich das alles? Wieso ziehe ich es durch? Ich habe selber keine Antwort im Moment, aber ich bin froh, wenn das geregelte Training und die geregelten Spiele wieder losgehen. An Trainingstagen gehe ich um 6:15 aus dem Haus und bin um 21:30 Uhr wieder zu Hause. Ich stelle hohe Ansprüche an mich selbst und merke, dass das man Antrieb ist. Des Weiteren Liebe ich natürlich den Sport und auch das sagt mir: MACH WEITER!<br />
Ich werde weiter machen und zwar so lange, bis ich merke, dass ich meine Ansprüche an mich selbst nicht mehr erfüllen kann. Das wäre ein Zeichen für mich die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Das ist der Grund, wieso die Landesliga das Maximum ist für mich. Arbeit und Fussball in Kombination ist nicht leicht, aber machbar. <br />
Sonntag stehe ich wieder da, wo ich hingehöre. In einem halbseitigen Käfig bestehend aus drei Stangen und einem Netz. Mein zu Hause. My Home is my castle...ich hoffe noch für einige Zeit.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung auf die Saison 2010/2011 - Greetz from Hell</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/148-Vorbereitung-auf-die-Saison-2010-2011-Greetz-from-Hell</link>
			<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 05:49:47 GMT</pubDate>
			<description>9.Juli 2010: 
Ein Zirkeltraining steht auf dem Programm. Für Torhüter recht harmlos, denn wir stehen im Tor. Nach dem Aufwärmprogramm, welches ca. 20...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">9.Juli 2010:<br />
Ein Zirkeltraining steht auf dem Programm. Für Torhüter recht harmlos, denn wir stehen im Tor. Nach dem Aufwärmprogramm, welches ca. 20 Minuten in Anspruch nahm wurde direkt losgelegt. Wir Keeper wechselten uns im Tor ab bei nur einer Torschussübung, die meiner Meinung nach einfach nur langweilig ist.<br />
Am 16 Meterraum liegen 5 Bälle. Der Spieler muss zu einem Hütchen Richtung Mittellinie sprinten, um das Hütchen herum und zurück zum Ball, um diesen auf das Tor zu feuern. Die Belastung im Parcour und dann bei der Torschussübung ist recht hoch, was die Streuung der Schüsse eventuell erklären kann. Der Torhüter der gerade nicht im Tor stand hat sich mit dem Medizinball beschäftigt. Also wie gesagt, eine entspannende Einheit für uns Schnapper.<br />
<br />
10. Juli 2010:<br />
Um 11 Uhr trafen wir uns zum ersten kennenlernen, Frühstücken und einer Trainingseinher der <a href="http://aufasche-topelf.de/" target="_blank">Auf Asche Top Elf</a>, einer Auswahl aus Essener Amateursportlern, die gewählt wurden. 6200 Stimmen wurde insgesamt abgegeben und ich habe die &quot;Ehre&quot; am 17.07.2010 gegen Rot Weiss Essen zu spielen. Wir haben also ersteinmal alle organisatorischen dinge erledigt, dann haben wir unsere Klamotten bekommen: Ausgehanzug, Poloshirt, Aufwärmshirt, Trikot, Hose und Stutzen.<br />
Nach dem Fototermin, der bei gefühlten 400 Grad im Schatten stattfand ging es dann an die erste Einheit. Lockeres Eckchen für 20 Minuten und dann ein schönes Spielchen über den halben Platz. Vollkommen okay, wenn es nicht so warm gewesen wäre. <br />
<br />
11. Juli 2010:<br />
Training um 10 Uhr bei uns am Platz. 28 Grad bereits und die Tendenz war steigend. Auch hier wurden nun Fotos gemacht für unsere Vereinshomepage und für die Zeitung. Danach habe ich mich warmgemacht. Unser zweiter Torhüter war verhindert. Mein warmmach Programm dauerte ca. 30 Minuten. Ich habe unter anderem viel Wert auf Beweglichkeit und Stabilisierung gelegt. Jetzt ging es los. Torschusstraining für ca. 90 Minuten. Es war die Hölle. Es war einfach nur heiss und anstrengend. Erholung hab es jeweils bei Flanken Übungen, wo man vieles pflücken konnte und somit die Torschüsse verhindern konnte. Nach dieser Einheit musste ich erst einmal 30 Minuten sitzen, bevor ich duschen gehen konnte, denn ich schwitze nach - und zwar richtig. ;)<br />
<br />
12. Juli 2010:<br />
Eine Einheit im Gym. Kein Problem. Hingeradelt und ab gehts.<br />
Als ich das Gym betrat, traf mich fast der Schlag. Die Klimaanlage war ausgefallen. 35 Grad und gefühlte 120% Luftfeuchtigkeit. Schwitzen, ohne etwas zu tun. Fein, fein...Ich zog mein Ganzkörpertraining innerhalb von 80 Minuten durch. Ich fühlte mich gut. Mein Programm bestand aus Bankdrücken mit zwei Kurzhanteln, Butterfly, Klimmzügen in den Nacken und im Untergriff, Schulterdrücken und Seitheben für die Schulter. Zum Schluss schob ich noch lockere Kniebeugen mit ein. Nach dem Kraftprogramm noch gedehnt und dann wieder nach Hause geradelt. Herrlich...<br />
<br />
13. Juli 2010:<br />
Heute hatten wir die Gelegenheit in der Praxis unsere <a href="http://www.hand-arbeit.com/" target="_blank">Physiotherapeuten</a> zu trainieren.<br />
<br />
Es erwartete uns ein Zirkel mit 12 Stationen, die ein Ganzkörpertraining darstellten.<br />
Es galt 4 Sätze zu bewältigen, die jeweils 30 Sekunden dauerten. Das interessanteste Gerät war eine sogenannte <a href="http://www.gesundheit.de/fitness/sportarten/fitnessstudio/power-plate-trainieren-mit-power-plate" target="_blank">Powerplate</a>. Hierauf wurden Liegestütz gemacht und diverse Beinübungen. Dieses Teil hat gezeigt, wer etwas Kraft und Koordination drauf hat und wer lieber noch etwas trainieren sollte! ;)<br />
Die Einheit dauerte etwas über 60 Minuten und war wirklich angenehm. Einigen wurden ihre Grenzen aufgezeigt.<br />
Das Beste ist, dass uns angeboten wurde, jederzeit in der Praxis zu trainieren. Diese Chance werde ich versuchen zu nutzen. Ein besseres Krafttraining, welches speziell auf Fussballer zugeschnitten ist, kann man wohl kaum bekommen.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Welcome to my little world oder the spanish way of life</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/146-Welcome-to-my-little-world-oder-the-spanish-way-of-life</link>
			<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:16:01 GMT</pubDate>
			<description>Es ist schon etwas her seit meinem letzten Blog Eintrag und das hat auch Gründe. 
Zwischenzeitlich war ich in Madrid bei einem Marathon Meeting von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Es ist schon etwas her seit meinem letzten Blog Eintrag und das hat auch Gründe.<br />
Zwischenzeitlich war ich in Madrid bei einem Marathon Meeting von Freitags bis Montags. Genau an dem Camp Wochenende. Ich habe wie immer rechtzeitig Bescheid bekommen und zwar am Mittwoch. Ja, man muss flexibel sein, sicher.<br />
Also alles umgeworfen, Flüge zum Camp storniert (hat die Firma übernommen) und umgeplant.<br />
Freitags früh ging es dann los. Bei angenehmen 21 Grad im Büro. Die Aussentemperatur war jenseits der 35 Grad.<br />
Das Gebäude oder soll ich sagen die eigene Stadt sind schon beeindruckend. <br />
Der Meeting Raum war sehr groß und ausreichend Getränke waren vorhanden. Schön, dass immerhin diese Dinge funktionieren. Fachlich gesehen war es eher Mau, was dort abging, aber dazu später mehr. <br />
Interessant finde ich immer, dass viele Dinge einfach wegdiskutiert werden, um dann Wochen später wieder aufzukommen und dann richtig eskalieren.<br />
The spanish war of life ist entspannt. Einige Kollegen haben sogar noch in ihren Arbeitsverträgen die Siesta als festen Bestandteil. Kaum zu glauben, aber wahr.<br />
Die Arbeitstage waren lang. Sehr lang. Freitag war ich gegen 22.30 aus dem Büro, Samstag ähnlich und Sonntag schon gegen 20 Uhr oder so um den Dreh.<br />
Im Ausland ist es mir egal, denn da kann ich auch Arbeiten, bevor ich auf dem Zimmer herumsitze. Bei meinem letzten Besuch in Madrid haben wir das Bernabeu Stadion besichtigt. Dieses mal waren wir nur im Firmeneigenen Museum, wo Kunstwerke ausgestellt werden, die unserem BigBoss gehören. Dort zu Arbeiten in Madrid wäre schon geil, denn dort gibt es Kinderbetreuung, ein Fitness Studio, zwei Tennisplätze, einen Fussballplatz und einen eigenen Golfplatz. Ergänzt wird das ganze durch einen riesigen Pool. Ja, man muss zeigen, wenn es der Firma gut geht. ;)<br />
Was haben wir gemacht? Was war das Ergebnis dieses Meeting? <br />
Keine Ahnung muss ich sagen, denn wir kamen zu keinen Ergenissen. Auch an diese Art der Arbeit muss man sich gewöhnen. Viel Wind um nichts.<br />
<br />
Zurück in Germany brannte natürlich der Baum. Schnell, schneller, ich. Sicher, ich habe ja 12 Arme, 23 Beine und 17 Köpfe.<br />
<br />
Wir stecken einfach fest. Fest in einer Sackgasse und die Mirgationstermine der Daten rücken näher und näher. Unaufhaltsam. Was bleibt also? Richtig, die Termine müssen verschoben werden. Diese Entscheidung kann nur jemande treffen, der mächtige Cojones hat, denn eine Verschiebung kostet Geld.<br />
Jeder weiss, dass ein Termin nicht gehalten werden kann, aber öffentlich sagt es niemand. Schwer nachzuvollziehen, aber es ist die Realität.<br />
<br />
Was hält so eine Migration von einem Bankensystem zu einem anderen eigentlich auf?<br />
Zu meist liegt es an der Datenqualität. Jedes Bankensystem ist anders. Jedes System hat andere Validierungsregeln für Daten und sobald diese nicht passen wird es interessant und es muss manuell angefasst werden.<br />
Des Weiteren müssen alle Rädchen perfekt ineinander spielen, ansonsten hakt es und das ganze Projekt könnte platzen.<br />
In diesem Zusammenhang habe ich neulich in der Reporting Sprache aufgeschnappt, dass der Staus &quot;Kirschgrün&quot; wäre. Schön formuliert, aber dennoch extrem treffend.<br />
<br />
Nicht nur die Migration hält auf, nein auch das BAU (Business as Usual) muss gemanaged werden. Klar, da kommen Fehler hoch, diese müssen beseitigt werden...im nächsten Moment hat das Marketing Department wieder einmal eine super Idee, die natürlich gestern umgesetzt worden sein muss, egal was für ein IT Aufwand dahinter steckt...oh und noch eine Meeting Einladung. Ein Kick Off Meeting für ein komplett neues Thema. Sicher, ich hab noch Kapazitäten zwischen 22 Uhr und 5 Uhr Morgens...<br />
Man schaut auf die Uhr und merkt, dass es schon wieder nach 18 Uhr ist. Langsam wirds Zeit für den Feierabend. Naja, dann nimmt man den Rechner halt mit. Einige Dinge kann man ja noch nach dem Training erledigen.<br />
<br />
Wieso ich diesen Job mache?<br />
Ich liebe es. Es wird nicht langweilig, jeden Tag kommen neue Dinge auf den Tisch und vor allem ist es ein geiles Gefühl, wenn ein Projekt dann doch mal endgültig abgeschlossen wird. :)</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung auf die Saison 2010/2011 - next steps</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/137-Vorbereitung-auf-die-Saison-2010-2011-next-steps</link>
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 05:57:06 GMT</pubDate>
			<description>5. Juli 2010: 
Eine Einheit im Gym stand an. Ein Ganzkörpertraining, welches in in ca. 90 Minuten absolviert hatte. Die Intensität habe ich etwas...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">5. Juli 2010:<br />
Eine Einheit im Gym stand an. Ein Ganzkörpertraining, welches in in ca. 90 Minuten absolviert hatte. Die Intensität habe ich etwas heruntergefahren, da die Belastungen auf dem Platz schon recht hoch sind. Stabilisation und Bewegklichkeit standen im Vordergrund bei dieser Einheit. <br />
<br />
6. Juli 2010:<br />
18.45 Uhr und ich komme am Platz an. Schnell umgezogen und los gehts es. Erstmal eine lockere Ecke spielen. Danach wird sich individuell warmgemacht. Ich mache einige Dehnübungen und einige Kräftigungsübungen. Jetzt kann das TWT beginnen. Erstmal hinsetzen und lockere Bälle nach links und recht geworfen. Danach nach hinten und zum Schluss im Spreitzsitz und dann nach vorne. Gefolgt wurde dieses von Dropkicks auf den Mann. Aus 5 Metern, recht stramm, um Sicherheit zu bekommen. Nun weiter mit 5 flachen Bällen recht und 5 flachen Bällen links. Nicht auf Tempo, sondern zum warmmachen. Nun bin ich auf Betriebstemperatur und wir können richtig loslegen. Zack, durch die Koordinationsleiter und am Ende der Leiter wartet der TWT und schiesst einen flachen Ball. Dieses wiederholen wir 8 mal. Pause...dehnen, etwas laufen und weiter gehts...nun 5 Bälle links und 5 Bälle recht - nun jedoch auf Tempo. Schnelles aufstehen und die richtige Schnelligkeit sind gefragt.<br />
Weiter ging es dann mit der Mannschaft. Torschusstraining für etwas 40 Minuten. Es war okay, aber man merkte einigen Spieler ihren etwas kaputten Zustand an, da die Streuung der Schüsse schon extrem war.<br />
Ich hasse nichts mehr, als wenn 10 Schüsse komplett daneben gehen und dann kommt einer, der genau passt. Bitter so etwas und schwer die Konzentration oben zu halten. <br />
<br />
8. Juli 2010:<br />
Ein Ausdauertraining steht auf dem Programm, also ab in den Park und los geht es. Zwei Gruppen, eine läuft und die andere macht Kraftübungen. Ca. 3 km auf Zeit. Zeitvorgabe waren 14 Minuten. <br />
Die Kräftigungsübungen waren okay, kein Problem, da ich gut im Saft stehe. Einige begannen schon zu pumpen. Jetzt gings ans Laufen. Eine eklige Strecke. Nur bergauf und bergab. Nicht schön, aber auch das war erledigt.<br />
Ab an die Treppen: Treppenläufe. Mal auf einem Bein hüpfen, mal die Treppen sprinten und mal mit jemandem Huckepack. Schöne Sache ;)<br />
Zum Abschluss noch 1 km auslaufen und zurück zum Platz.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung auf die Saison 2010/2011 - die ersten Einheiten</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/124-Vorbereitung-auf-die-Saison-2010-2011-die-ersten-Einheiten</link>
			<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:02:25 GMT</pubDate>
			<description>Am 2. Juli ging es nun endlich los. Die Mannschaftsvorbereitung auf die Saison 2010/2011 beginnt. 
Um 19 Uhr stand der erste Trainingstermin an....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Am 2. Juli ging es nun endlich los. Die Mannschaftsvorbereitung auf die Saison 2010/2011 beginnt.<br />
Um 19 Uhr stand der erste Trainingstermin an.<br />
Erstmal schauen, welche neuen Spieler am Start sind und erstmal vorstellen und quatschen. Kurz vor 19 Uhr. Die Trikots für das Mannschaftsfoto werden übergestreift und es wird schon einmal eine kleine Ecke gespielt. Bei mörderischen 35 Grad nicht unbedingt ein Fest auf einem Staubtrockenen Ascheplatz. Egal. Endlich wieder Fussball. <br />
Nach dem Mannschaftsfoto machen wir auch direkt ein Spiel über den ganzen Platz. Unser Kader hat 27 Spieler und zwei Torhüter. Man kann jetzt schon ahnen, dass einige in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen werden. VIele A-Jugendliche sollen integriert werden und an den Seniorenfussball herangeführt werden. <br />
45 Minuten spielen wir. Es ist herrlich wieder zwischen den Pfosten zu stehen. Nach dem Spielchen noch schnell ein paar Bahnen auslaufen und rein in die Kabine.<br />
<br />
Am 3. Juli war ich im Gym. Habe ein leichtes Krafttraining absolviert und bin danach noch eine kleine Runde geradelt. Nichts wirklich tolles, aber ich habe mich bewegt,<br />
<br />
4. Juli:<br />
Eine Einheit um 10 Uhr stand auf dem Programm. Nach der obligatorischen Ecke wurde sich ordentlich warm gemacht und danach haben wir ca. 45 Minuten Torwarttraining gemacht. Koordination und Beweglichkeit standen auf dem Programm. Bei dem Wetter war es nicht schwer auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach den ersten Übungen haben wir einige Kräftigungsübungen für den Bauch und den Rücken gemacht, bevor es an die wirkliche Ballarbeit ging. Schnelligkeit und Ausdauer waren gefordert:<br />
Schlusssprünge über Hütchen und dann der flache Ball ins Eck. 5 Stück auf jeder Seite um wieder hereinzukommen. Der jeweils nicht beschäfitgte Torhüter hatte Spass mit dem Medizinball ;).<br />
Nächste Übung. Schlusssprünge über den auf der Linie liegenden Ball und schnelle Reaktion auf Kommando. Auch hier zwei mal 5 Bälle. <br />
Nach dieser Übung war die erste Einheit des TWT auch schon durch.<br />
Weiter ging es mit der Mannschaft. 3 gg 3 auf kleinem Feld. Insgesamt 6 x 4 Minuten. Bei dieser Übung ist fast alles dabei, was ein Torhüter braucht. Ich liebe diese Übung, denn hier geht es Schlag auf Schlag.<br />
Zum Ende haben wir noch einen lockeren Ausdauerlauf von einer halben Stunde gemacht. <br />
<br />
Um 12.06 Uhr war die Einheit überstanden.<br />
<br />
Heute gehe ich ins Gym und Morgen steht die nächste Einheit auf dem Platz auf dem Programm...<br />
<br />
To be continued...</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung auf die Saison 2010/2011 - next Part</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/79-Vorbereitung-auf-die-Saison-2010-2011-next-Part</link>
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 16:29:20 GMT</pubDate>
			<description>Auf gehts. Der Arbeitstag ist vorbei und nun widme ich der schönen Seite des Lebens.  
Sport - endlich mal früh zu Hause! 18:25 Uhr. Großartig....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Auf gehts. Der Arbeitstag ist vorbei und nun widme ich der schönen Seite des Lebens. <br />
Sport - endlich mal früh zu Hause! 18:25 Uhr. Großartig.<br />
Heute werde ich eine lockere Runde mit dem Rad drehen, nachdem ich Samstag und Sonntag meine Einheiten im Gym absolviert habe.<br />
30km stehen jetzt an. Mit dem MP3 Player auf den Ohren wird das hervorragend. Zeit zum Nachdenken über die bevorstehende Saison, Ziele und die eigene Zukunft.<br />
Herrlich. Das ist Freiheit und das bei Sonnenschein...<br />
Die Strecke ist anspruchsvoll, kaum gerade Strecke, sondern fast nur Bergauf und Bergab, aber es macht Spass. Wenn ich diese 30km geradelt bin, dann fühl ich mich gut. Dann freu ich mich auf eine entspannte Nachtruhe und habe Energie für den morgigen Tag getankt. Am 2. Juli geht die offizielle Vorbereitung endlich wieder los. Ich fiebere der Saison schon entgegen. In meinem Alter geniesst mal die Spiele nur noch, denn ich weiss genau, wie schnell alles vorbei sein kann!<br />
Dann ist ja noch das Camp. Ich freue mich. Meine Klamotten sind bereits eingepackt und ich warte nur noch darauf, dass ich ein endgültiges &quot;Go&quot; geben kann. Wenn alles schief läuft, dann mach mein Arbeitgeber mir einen Strich durch die Rechnung. Das wäre dann zum zweiten Mal der Fall. Ich hoffe das Beste.<br />
<br />
Zurück zu meiner Vorbereitung. Ich fühl mich fit. Ich fühle mich powerfull. Ich will Gas geben. Ich will spielen. Ich will Bälle fangen. Jedes Jahr in der Sommerpause merke ich, was mir der Fussball bedeutet. Ebenfalls hoffe ich, dass sich meine Mitspieler gut vorbereiten auf die Saison. Im Herbst meiner Karriere will ich noch einen Aufstieg. Angebote waren da, aber ich bleibe, denn das Team ist geil und auch das Umfeld ist in Ordnung. Aufwand und Ertrag stimmen. Ich bin bereit und werde in den kommenden zwei Wochen weiter Gas geben. Im Schwimmbad, auf dem Rad, im Wald zu Fuss und natürlich im Gym - das Alles kann das Spiel auf dem Platz allerdings nicht ersetzen. Ich sehne den ersten Anpfiff herbei und werde fit sein und bereit sein für eine lange und beschwerliche Saison!</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung, Gedanken und Fragen!</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/68-Vorbereitung-Gedanken-und-Fragen!</link>
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 06:53:58 GMT</pubDate>
			<description>Gestern war wieder ein anstrengender Tag auf der Arbeit. Ja, ich weiss, kein körperlich anstrengender. Aber geistig und seelisch. Viele Dinge, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Gestern war wieder ein anstrengender Tag auf der Arbeit. Ja, ich weiss, kein körperlich anstrengender. Aber geistig und seelisch. Viele Dinge, die ich mittlerweile nicht mehr beim verlassen des Gebäudes hinter mir lassen kann.<br />
Nein, ich nehme sie mit. Denke drüber nach. Suche Lösungen.<br />
Gestern Abend dann stand wieder ein kleiner Lauf auf dem Programm. Freundin auf dem Fahrrad, der Hund und ich zu Fuss unterwegs. Wir laufen los. Wie in Trance laufe ich meinen gewohnten Weg. Nehme kaum etwas wahr, sondern denke nach.<br />
Noch 7 Tage bis zum Camp. Noch 14 Tage bis zum Start der Vorbereitung.<br />
Hoffentlich klappt alles auf der Arbeit, so dass ich zum Camp fahren/fliegen kann. Ärgerlich wäre es, da ich mich seit Wochen oder gar Monaten freue. <br />
Ich werde es kurzfristig erfahren auf der Arbeit. Leider kurzfristig. Das stimmt mich negativ.<br />
14 Tage noch bis zur Vorbereitung. Ich habe die fussballfreie Zeit genossen. Sie war schön, aber langsam juckt es wieder. Auch über die Zeit nach dem aktiven Fussball denke ich nach. Was kommt danach? <br />
Wieder schiessen mir die Gedanken des Jobs durch den Kopf. Wieso muss alles so kompliziert sein. In diesem Moment erinnerte ich an meine Kindheit. Meine Jugend.<br />
Schön war es. Absolut unkompliziert. Eine wunderschöne Zeit. Heute regiert der Stress, das Geld und es bleibt viel zu wenig Zeit für die wirklich schönen und wichtigen Dinge im Leben. Gerade jetzt, wo sich der 19. Juni nähert. Der Tag, an dem im Jahre 2007 alles hätte kippen können. Der Tag, an dem sich meine Mutter von mir verabschiedete - für immer. Das Ganze vor einer OP an der Lunge. Der Lungenkrebs sollte entfernt werden. Eine komplizierte OP mit ungewissen Ausgang. Ich konnte sie bis zum OP bringen. Dann der Abschied. Wie in Trance fuhr ich zur Arbeit und wartete darauf, dass das Telefon endlich klingelt. Eine Minute wurde zur Stunde. Eine Stunde zu einem Tag. Endlich kam dann das ersehnte klingeln. Von jetzt auf gleich war es einfach herrlich. Ein gutes Gefühl - alles ist erfolgreich verlaufen. <br />
Dieser Tag hat einiges verändert. Aber leider fallen wir immer wieder dahin zurück und stellen Nebensächlichkeiten in den Vordergrund. Leider...<br />
<br />
Manchmal wünschte ich mir, dass ich noch mal klein bin. Unvoreingenommen von allem. Leider wird das nicht mehr der Fall sein. Man wird älter...merkt wie die Tage, Wochen und Monate an einem vorbeiziehen. Die einzigen Orte, wo ich wirklich entspanne sind auf dem Fussballplatz und beim Laufen. Das sind meine Zufluchtsorte. Hier bin ich in meiner eigenen Welt. Hier kann ich schwelgen in Erinnerungen, Wünschen und Fragen. <br />
<br />
Bald kommt es zu einem neuen Lebensabschnitt. Die Gründung einer eigenen Familie. Viele Fragen sind noch offen, aber es wird klappen. Es wird schön. <br />
Egal was passiert, eines bleibt. Das sind unsere Gedanken an gute und schlechte Zeiten...</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Welcome to my little world oder @ work Part II</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/56-Welcome-to-my-little-world-oder-work-Part-II</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:06:16 GMT</pubDate>
			<description>Wieder einmal um kurz nach sieben Uhr auf der Arbeit angekommen greifen die Automatismen. Erstmal das Notebook hochfahren und die Emails, die seit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Wieder einmal um kurz nach sieben Uhr auf der Arbeit angekommen greifen die Automatismen. Erstmal das Notebook hochfahren und die Emails, die seit gestern Abend eingegangen sind, checken. Während das Notebook vor sich her bootet, ziehe ich mir einen Kaffee und Frühstücke erstmal mein Müsli.<br />
<br />
Notebook ist gebootet, Lotus Notes, schnarchig wie immer, ist geöffnet. Erstmal die Termine sondieren für den heutigen Tag. Klasse, wieder kaum Zeit zum Arbeiten. Wieder einmal verplant mit Meetings. Viele Meetings zu vielen verschiedenen Baustellen, ehm Themen. Naja. Schauen wir einfach mal, wie der Tag wird. <br />
Verwunderung macht sich in mir breit, als ich eine Email lese und sehe, dass diese um 1:23 Uhr geschickt wurde. Ich frage mich, ob Leute auch noch Privatleben haben und frage mich gleichzeitig, ob diese Person noch auf eine Antwort gehofft hat. <br />
Nein, ich denke nicht, wobei bei einigen kann man sich nicht sicher sein.<br />
<br />
Kurz rufe ich mir die 6 Phasen eines Projektes in den Kopf:<br />
<a href="http://img197.imageshack.us/i/6phasen.jpg/" target="_blank"><img src="http://img197.imageshack.us/img197/5985/6phasen.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<br />
Es klingt vielleicht komisch, aber in vielen Fällen läuft es wirklich genau so ab.<br />
<br />
Nun fällt mir ein, dass ich noch zwei Vorstandspräsentationen vorbereiten muss. Diese Herren kennen keine Verspätungen, wenn man etwas zu liefern hat. Oh, das wird wieder einmal ein Fest beim Vorstand etwas vorzutragen in den heilligen Hallen des Vorstands. Es gibt Dinge, die würde ich lieber tun.<br />
Antworten fehlen mir auch noch für diese Präsis, also ran ans Telefon bzw. schnell noch ein paar Reminder Mails verfasst. Ein Blick auf die Uhr: 9:30 Uhr. Meetingtime. Schnell nach dem Thema geschaut, Sachen zusammengepackt und los gehts.<br />
Angesetzt war das Meeting bis 10 Uhr. Kurzer Blick auf die Uhr: 10.46Uhr. Hat ja wieder bestens geklappt. Was ist mit der Präsentation? Nichts ist. Um 11 Uhr ist der nächste Termin, also nutze ich die Zeit bis 11 noch schnell und mache danach weiter. 12:24 Uhr. Das Meeting war mehr oder weniger erfolgreich. Zurück zur Präsentation, die um 16 Uhr stehen muss. Zumindest eine von beiden. Wie es so ist klingelt ununterbrochen das Telefon und Emails kommen im Sekundentakt. Alles muss natürlich schnell gehen. Noch schneller als Schnell. Gestern am besten. <br />
Um 13.20 schaffe ich es dann mal endlich Mittag zu machen. <br />
Spagetti mit Tomatensoße versüßen mir den Mittag. Ein Kaffee nach dem Essen muss auch sein. 13:55 Uhr. Zurück am Platz. Das Emailpostfach scheint heute von allen benutzt zu werden. Egal. Priorisieren. Nur nicht den Kopf verlieren.<br />
Die Präsentation wird gut. Ich bin mir sicher, dass heute eine Entscheidung zu meinem Thema fallen kann. 15:55 Uhr. Ich mach mich auf den Weg zum Vorstand und präsentiere von 16 Uhr bis 17:45 Uhr mein Anliegen und die Herren scheinen zufrieden zu sein. Jetzt nur noch eine endgültige Entscheidung und mein Tag könnte gerettet sein. Yes. Die Entscheidung steht. Ich kann endlich Dinge veranlassen, die das Projekt weiterbringen. 18:36 Uhr. Ich bin soweit mit meinen Mails durch und habe die ein oder andere Sache noch veranlassen können. Das Projekt ist wieder &quot;grün&quot;.<br />
19:21 Uhr. Zeit für Feierabend. Ich mache alles aus und begebe mich in den wohlverdienten Feierabend.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Vorbereitung auf die Saison 2010/2011</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/43-Vorbereitung-auf-die-Saison-2010-2011</link>
			<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 16:04:56 GMT</pubDate>
			<description>Nachdem ich Donnerstag eine locker Reiteinheit gemacht habe. Ich habe tierischen Muskelkater an Stellen, die ich noch nicht kannte, habe ich gestern...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Nachdem ich Donnerstag eine locker Reiteinheit gemacht habe. Ich habe tierischen Muskelkater an Stellen, die ich noch nicht kannte, habe ich gestern eine wunderschöne Einheit im Studio hingelegt. Es war angenehm leer im Gym und somit konnte ich mein Programm ohne irgendwelche Probleme durchziehen. Auch die Luft war erstaunlich gut. Wieder einmal bin ich hingeradelt, habe mein Programm wie in Trance abgespult und radelte dann nach 60 Minuten schweisstreibenden Übungen wieder zurück. <br />
<br />
Heute stand dann eine lockere Laufeinheit auf dem Programm. 8 km bin ich gelaufen in 45 Minuten. Wie immer dabei war natürlich mein Laufpartner.<br />
<a href="http://img812.imageshack.us/i/img1196.jpg/" target="_blank"><img src="http://img812.imageshack.us/img812/5633/img1196.th.jpg" border="0" alt="" /></a><br />
<br />
Er trödelte die ersten 2 1/2 Kilometer doch etwas, so dass wir kaum auf Touren kamen. Mal hier einem anderen &quot;Kumpel&quot; begrüßen und mal da schnuppern. Gut, das gehört dazu und ist ja auch nicht schlimm. Nun schien er warmgelaufen zu sein und machte Druck auf mich...ich musste mehr Gas geben! ;) Nun hatten wir unser Lauftempo gefunden und zogen die Einheit gut durch. Auch mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück. Es blieb trocken bei angenehmen 18 Grad Celsius. Hervorragend. Der Waldboden absorbiert die Schritte und kaum hör man etwas. Aus den weissen Apfelkopfhörern ertönen Klänge aus &quot;Tanz der Vampire&quot; und es läuft sich gut. Die Zeit fliegt und nach 45 Minuten und 8km komme ich mit meinem Laufpartner wieder zu Hause an. Nun fühlen wir uns gut. <br />
<br />
Morgen gehts weiter. Morgen allerdings wieder auf dem Rad und im Studio.</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Muskelkater - nicht aus dem Studio und nicht vom Fussballplatz</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/35-Muskelkater-nicht-aus-dem-Studio-und-nicht-vom-Fussballplatz</link>
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 06:56:31 GMT</pubDate>
			<description>Leute, Leute...ich ziehe seit gestern meinen Hut vor Menschen, die reiten - die professionell reiten. Ich hatte gestern meine erste richtige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Leute, Leute...ich ziehe seit gestern meinen Hut vor Menschen, die reiten - die professionell reiten. Ich hatte gestern meine erste richtige Reitstunde bei meiner zukünftigen Frau. Als erstes war alles wie gewohnt. Eine kleine Runde ausreiten im Gelände. Ca. 30 Minuten waren wir unterwegs. Danach ging es in den &quot;Longierzirkel&quot;<br />
<br />
Erstmal locker im Schirtt und dann mal etwas &quot;trocken Traben&quot; im Schritt.<br />
Leute, ihr glaubt nicht, wie anstrengend es ist.<br />
Ich kann es nicht wirklich beschreiben, aber ich habe Muskeln gespürt, die ich nicht kannte bisher. <br />
Also weiter gings. Kommando von meiner zukünftigen und das Pferd geht in den Trab über. Ich hatte tatsächlich das Gefühl als würde ich 4 Meter aus dem Sattel fliegen - wieder Schritt. <br />
Die Sitzposition wurde noch einmal korrigiert und dann ging es in die zweite Runde des Trabens. Siehe da...es funktionierte besser. Ich kam gut in den Rhythmus und konnte sehr gut &quot;sitzen&quot;. Nach gefühlten drei Stunden Trab (wirkliche 30 Sekunden) hatte ich das Gefühl, dass meine nie gekannten Muskeln explodieren. <br />
<br />
Die ganze Geschichte haben wir dann noch einige Male wiederholt, bevor wir dann mit Beweglichkeitsübungen auf dem Pferd im Schritt begonnen haben. <br />
Diese konnte ich durch gute Beweglichkeit und vor allem gute Balance sehr gut umsetzen.<br />
<br />
Nach 45 Minuten war ich nass geschwitzt.<br />
<br />
Als ich abstieg musste ich erst einmal meine Koordination wieder ins Reine bringen, um nicht direkt auf die Nase zu fallen.<br />
<br />
Es war eine hervorragende Abwechslung und ich werde weiter am Ball bleiben. <br />
Heute geht es allerings wieder ins gewohnte Gym... ;)<br />
<br />
Auf diesem Zirkel bin ich gequält worden:<br />
<img src="http://www.unterhansberg.de/assets/images/sidebar_48.JPG" border="0" alt="" /><br />
<br />
Das ist Ätte (Eternity)<br />
<a href="http://img824.imageshack.us/i/pferd.jpg/" target="_blank"><img src="http://img824.imageshack.us/img824/7381/pferd.jpg" border="0" alt="" /></a></blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Auspowern deluxe...</title>
			<link>https://forum.torwart.de/de/entry.php/31-Auspowern-deluxe</link>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:47:19 GMT</pubDate>
			<description>Gestern, nach einem anstrengenden Tag im Büro, mit sehr viel Ärger, bin ich gestern gegen 19 Uhr zum Gym geradelt. 2,5 km zum warm werden. 8 Minuten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Gestern, nach einem anstrengenden Tag im Büro, mit sehr viel Ärger, bin ich gestern gegen 19 Uhr zum Gym geradelt. 2,5 km zum warm werden. 8 Minuten war ich unterwegs. Nachdem ich angekommen war, sah ich schon wieder Gestalten, wo ich nicht wusste, ob Mensch oder doch noch Äffchen. Einige haben wahrscheinlich am Vortag erst gelernt aufrecht zu gehen.<br />
Ich hatte mein Programm im Kopf, wie immer...alle Übungen laufen schon vor meinem inneren Auge ab. Ich beginne...mache meine Übungen und lasse mich nicht beirren von wirren Gesprächen meiner Nachbarn an den Geräten. Das Training läuft gut...richtig gut...ich bin gut drauf und ziehe das Programm schnell durch. Meine Deltamuskeln sind warm, ja heiss sind sie und ich beende meine Programm nach ca. 1 Stunde. Ab in die Kabine und umziehen. In der Kabine erwarten mich 3 Gestalten und diese stehen vor dem Spiegel...werfen diverse Kapseln ein und kippen ihren Shake in den Hals. Sie posen und posen...fühlen sich wohl unbeobachtet. Ich schau mir das Ganze ein wenig an, während ich meine frischen Klamotten anziehe...als ich gehe sind die drei immer noch dabei sich selbst anzugeilen. Während ich zurückradel merke ich, dass ich noch Wut im Bauch habe. Einige Dinge der Arbeit gehen mir durch den Kopf und ich muss noch was tun. Also zu Hause angekommen schnell in die Laufsachen und eine schnelle Runde durch den Wald. Herrlich...ein Gefühl von Freiheit, der sich breit macht in mir. Langsam merke ich an einer Steigung etwas Erschöpfung. Herrlich. Nicht mehr weit bis nach Hause. Ich denke an meine Rinderfilets, die auf mich warten und an eine heisse Dusche - schon bin ich zu Hause...</blockquote>

]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schnapper82</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">https://forum.torwart.de/de/entry.php/31-Auspowern-deluxe</guid>
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