Zwar verdienen die Profis verdammt viel Geld - aber das ist nun mal die Marktwirtschaft. Sie spielen ja auch so viel rein - und dann sollen sie das doch auch bekommen, das Geld.
Es wäre doch total schwachsinnig, denen allen die Hälfte zu geben und der Verein würde auf seinem Geld sitzen.
Ist ja immer noch ein Verein - also gemeinnützig und darf erst einmal keinen Gewinn machen.

Die Einführung eienr Gehaltsobergrenze - Salary Cap - ist eine ebenso blöde wie nicht durchzusetzene Idee.
Zum einen ist dazu zu sagen, dass das Problem im Fußball nicht ist, dass überragende Spieler (Kahn, Nowotny, Deisler + Co) - halt die Stars einer Mannschaft - zu viel Geld bekommen, sondern, dass die mittelmäßigen bis unterdurchschnittlichen Spieler zu viel Geld bekommen.
Das würde man durch einen Salary Cap ja nicht ändern. Im Gegenteil, die mittel-guten/schlechten Spieler würde verhältnismäßig mehr Geld bekommen, da ja Geld von den Stars übrig bleibt.

Zun anderen würden solche Obergrenzen durch zusätzliche zahlungen (Prämien, Sachwerte) ausgehebelt werden.

Ein wenig sinnvoller erscheint mir da doch die Idee, einem Verein eine gewisse Obergrenze zu geben, über die die Lohngesamtausgaben nicht kommen dürfen. Allerdings wäre auch das nicht wirlich fair, denn VEreine wie - in Deutschland - Bayern und der BvB haben einen großen, qualitativ hochwertigen Kader, der nun mal teurer ist als der von Pauli. Würde man den Topvereinen durch eine Obergrenze - die ja prinzipiell auch wirklich die Ausgaben stoppen muss, denn sonst muss man sie ja gar nicht einführen - limitieren, besände die Gefahr, dass sie ihre Qualität nicht halten können.
Es könnte eine große Fluktation entweder ins Ausland der Stars geben (wenn das Ausland nicht mitmacht), oder aber zu kleineren Vereinen, da die ja noch Kapazitäten in ihrem Lohngefüge haben.
Die Folge wäre eine Verwaschnung des Leistungsgefälles. Ob das im Sinne des Fußballs ist, mag ich einfach mal bestreiten ....


das fliegende haus schrieb:
>
> guden tach...
> durch eine limitierung der gehälter würder man wohl das
> fördern, was man eigentlich nicht will, und zwar, dass die,
> wenn auch wenigen, guten deutschen spieler ins ausland
> abwandern. die buli könnte leute wie...neee, keine
> namen...nicht mehr halten. ausserdem würde die buli auch für
> ausländische spieler uninteressandt werden. denn: man braucht
> sich ja nix vormachen: den meisten liegt es nicht an vereinen,
> sondern nur die kohle, die sie monat für monat nach hause
> schleppen. zum größten teil ist das zu viel kohle, das ist
> wahr. es gibt so viele überbezahlte=überbewertete profis, da
> schlackern einem die knie. aber man will ja auch
> konkurrenzfähig bleiben international gesehen, selbst wenn ich
> persönlich die champions-league verabscheue. und so würde man
> sich ins eigene mark schießen.
> mfg, dfh