Die meisten Reporter haben niemals im Leben einen Ball gefangen und falls doch war mindestens ein Finger gebrochen. Aber die Zuschauer und selbst die eigene Mannschaft können oft nicht einschätzen, ob ein Ball leicht oder schwer zu halten ist. Da jubeln sie über einen halbhohen Ball, dan man halt nur mit einem Sprung halten kann, der aber kein Problem darstellt, und beim nächsten plazierten Flachschuss, bei dem man sich fast die Ohren bricht um ihn noch mühevoll rauszukratzen, stehen sie gelangweilt draußen und lassen die Hände in den Hosentaschen.
Die Keeper in den Topligen wissen natürlich, ob ein Sprung bei einem leichten Ball toll aussieht und nicht riskant ist. Für sie ist der Beifall von den Rängen und natürlich die guten Kritiken wichtig. Manchmal sitz ich auch lachend vor der Glotze wenn ich merke, wenn ein Kommentator mal wieder auf eine tolle Parade "reingefallen" ist, aber das ist wohl nicht zu ändern.
Gruß aus München
Alex




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