Ich wärme das alte Thema nochmal auf und komme gleich zu einer Frage die mir aktuell auf der Zunge brennt.
Es geht dabei um ein Problem welches ich in letzter Zeit immer öfter zwischen mir und Mannschaft feststelle. Es geht darum, dass ich scheinbar für einige Mitspieler den Mund zu viel aufmache und für andere zu wenig.
Kleines Beispiel: Beim Spiel am Wochenende verloren wir die Ruhe und die Kontrolle über das Spiel, weil es einige strittige Situationen gab. Meine Mitspieler fingen an lautstark zu meckern, gegen den Schiedsrichter und auch gegen die eigene Mannschaft. Als es mir dann irgendwann zu bunt wurde, forderte ich einen meiner Mitspieler lautstark dazu auf "endlich mal den Mund zu halten und Fußball zu spielen". Als Antwort darauf kam "Was willst DU mir denn erzählen?".
Da fragt man sich natürlich ob man in solchen Situationen lieber den Mund hält oder dennoch dazu auffordert das Meckern zu unterlassen.
Ein anderes Beispiel: Bei einem Angriff sah es für mich so aus als ob einer unserer Abwehrspieler einen Stürmer im Rücken nicht bemerkt hat. Ich dirigierte ihn also relativ direkt ("XXX, im Rücken!") und bekam als Antwort "Ja, ich bin doch nicht blind" in einem recht unhöflichen Ton zu hören.
Sagen wir es so: Hätte der Abwehrspieler den Stürmer wirklich nicht bemerkt und dieser hätte ein Tor erzielt, wäre es meine Schuld gewesen, den Abwehrspieler nicht dirigiert zu haben.
Meine Mitspieler verstehen scheinbar nicht, dass ich meine Kommandos nicht böse meine. Selbst wenn ich sie jedes Mal unnötig zum nächsten Mann dirigiere, ist es doch besser als wenn ich es einmal zu wenig mache?!




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In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
