Hallo Le Fug

ich kann dein Problem verstehen. Ich war 2 Jahre Bambini-/F-Jugendtrainer im Fußballverein in unserer Kleinstadt (ca.5.000 EW), und, um es kurz zu machen und niemanden zu langweilen, wurde ich wegen einer intriganten Mutter "entlassen". (Nein, nix persönliches oder so). Mein Sohn war der Torwart der Mannschaft. Aus vielen Gründen spielt er nun im Verein zwei Orte weiter. Dort sind alle (Eltern der Spieler, die AH-Kollegen usw.) sehr nett und waren von Anfang an sehr freundlich. Trotzdem zieht es meinen Kleinen "nach Hause" zu den alten Kameraden, mit denen er auch in der Schule sitzt.

Der Trainer des neuen Vereines "wollte ihn unbedingt" als TW und er ist dort die Nummer eins, im "Heimatverein" wäre nicht mal sicher ob er wieder ins Tor dürfte (ohne dass der andere TW wirklich besser wäre), bzw. ob er überhaupt im Kader ist (Komplizierte Verhältnisse, daher hier nicht weiter erläutert.). Leider spielt "meine alte" Mannschaft wieder um die Meisterschaft und das auch noch in der selben Klasse wie unser neuer Club. Und der ist leider nur unteres Mittelmaß, sodass es für den TW manchmal mehr als eine Herausforderung ist, wenn du weißt, was ich meine.

Und nun zu unserem gemeinsamen Problem: Was tun?. Bleiben? Zurück wechseln? Woanders hin? Halma spielen? Und dann kommen auch die Fragen, die du dir gestellt hast: "unfair gegen den neuen Club", "Mannschaft im Stich lassen" etc. Aber ich denke, wir sollten bleiben, zumindest die Runde zu Ende spielen. Wir haben zwar keine Probleme mit dem menschlichen Umfeld, eher ist die sportliche Situation halt nicht ganz so prima. Und dann halt Heimweh. Ich weiß nicht, was wir tun sollen. Wenn bei dir aber der sportliche Erfolg stimmt und du eigentlich ein netter, offener Typ bist, dann versuch doch, dort zu Hause zu sein. Denk dir, wie blöd es im alten Club war und wie schön im neuen, dann gehts vielleicht. Und wenn du wieder zurück willst, dann würde ich warten, bis sich die Umstände dort wieder geändert haben. Das werden wir wohl auch tun.

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu langweilig. Mit schönen Grüßen an alle, die es interessiert.