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Thema: Kahnbeinbruch

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Freizeitkeeper
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    Zitat Zitat von Schnapper80 Beitrag anzeigen
    Da hast du wohl wirklich glück gehabt.

    Ich für meinen Teil suche dringend eine Anleitung wie ich mir das Handgelenk nach meinem Kahnbeinbruch tapen muss, damit die Hand nicht nach hinten weg knicken kann...

    wenn jemand einen Link, Bilder oder sonst irgend eine Idee dazu hat, der kann mir sicherlich schnell helfen, oder? :-)
    Ich würde dir vorschlagen du benutzt Handbandagen!

  2. #2
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Anstelle Bandagen oder Tape, die wieder doch nur verletztes Gewebe oder Strukturen stützen, entlasten oder in deren Funktion förmlich ersetzen, sollte man hier doch wieder daran denken, Handgelenk und Unterarm Muskulatur zu kräftigen.
    Erneut blase ich wieder in das Horn der Ausgleichssportarten, die sich just zur Winterpause und Sommerpause anbieten: Geht ins Judo raufen, geht zum Klettern und kräftigt durch natürliche Bewegungen und Einsatz Eures Körpers gezielt die Hände.
    Dort kann man sich dann auch mit Leuten unterhalten, die einem ganz gezielt und sehr direkt Tipps und Tricks zu diesem Thema anbieten und zeigen können.

    Warum ich immer das Klettern empfehle, wenn es um Hand oder Arme geht, schaut es Euch doch mal an!
    - Bouldern im Dachboden
    - Lizenz zum Klettern 2010 -> Guggt Euch mal da die kurzen Impressionen des Krafttrainings an.
    - Klimmzüge, mal anders
    - Klimmzüge, mit 2 Fingern (insgesamt)
    - Bouldern, the moves
    - Bouldern, hard moves

    Das ist nun eine völlig eigene Sportart, doch man kann sehen, zum Bouldern ist nicht viel nötig, meist nur ein Faltbarer Weichboden, gute Kletterschuhe, ein Beutel mit Talkum/Dolomit und schon geht es los. Keine Sicherung, keine Höhenangst, da sich alles in maximal 2 Meter Höhe bewegt...
    Bouldern kann man in vielen Kletterhallen, kann man also ohne Aufsicht und mit Spaß auch bei widrigstem Wetter machen und tut etwas für Hände und Arme.
    Anstelle den "Big Pump" im Fitness Studio ist das gezieltes Training für den gesamten Oberkörper, und wer nun die Sache richtig anpackt, der darf dann auch mit ein paar Kumpels und eine Einweisung Top-Roping machen, dann geht es nicht nur in die Arme, sondern ist ein vollständiges Körperworkout..
    Allerdings: Ihr müsst lernen und müsst, Tipps und Tricks annehmen.

    Dann sind Bandagen, Fingerschutz, etc. nicht notwendig und Ihr habt vielleicht einen tollen, für Euch als Torleute auch noch sinnvollen Ausgleichssport gefunden.

    Übrigens: Ich bin zu fett für diesen Sport, doch im Alter von 19 bis 26 Jahren war ich regelmäßig zum Bergwandern und Klettern unterwegs... und auch dieses Jahr war ich mal wieder auf meiner alten "Hausroute" zu treffen! Fragt nicht, wie es mir danach ging, aber es geht noch
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  3. #3
    Nationale Klasse Avatar von nik1904
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    Zwei Übungen finde ich klasse. Die Klimmzüge sind nicht so statisch, man kann quasi alle Muskelgruppen einbauen - spätestens, wenn man hängend den Körper waagerecht halten will. Die Übung mit Gymnastikball und Seilen ist auch eine super Sache. Durch die Instabilität werden auch da fast alle Muskelgruppen eingebunden.

    Generell gebe ich Steffen Recht hinsichtlich der Ansage, dass sinnvolles Training die beste Prophylaxe ist und besser als Tape etc. Ich habe - wie schon mal erzählt - wieder angefangen, im Auto mit Handdrückern zu hantieren. Immer mal wieder 30 Sekunden oder eine Minute. Das ist z.B. eine gute Sache für Unterarm und Hand. Nur: Wenn es ein paar Mal in den Fingern eingeschlagen hat mit Kapselverletzungen o.ä., dann halte ich Tape für eine sinnvolle dauerhafte Maßnahme. Dann aber bitte trotzdem Übungen machen, die die Stabilität der Handmuskulatur erhöhen. Sonst hat man den Effekt, dass der Körper sich voll und ganz auf die Unterstützung des Tapes verlässt.

    Und zu früh anfangen geht gar nicht! Sogar bei einer Prellung kann das schon eine heikle Sache sein. Beispiel gefällig: Ich mir auf die Weise mal einen abgekapselten Bluterguss in der Hüfte geholt. Ergebnis: Wochenlanger Schmerz, Aussage des Arztes, bis auf ein bisschen Schmerz kann nichts passieren und das dauerte, bis ich übers Wochenende bei meinem Schwager war, der Orthopäde ist und mir eine "Kuhspritze" voll altem Blut rausgezogen hat. Schmerzen sagen "Stop" und nicht "weiter so"! Bei einem Kahnbeinbruch geht es darum, ein Leben lang womöglich die Hand nicht mehr voll einsetzen zu können. Risiko und Ertrag sollten schon in einem vernünftigen Verhältnis stehen! Bei Amateur-Torhütern und bei allem Verständnis für die Verrücktheit, die wir alle in uns tragen, ist der Ertrag doch wohl eher ideeller Natur und den bekommt man auch ein paar Monate später.
    Geändert von nik1904 (16.11.2010 um 10:35 Uhr)

  4. #4
    Freizeitkeeper
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    Hat sich hier jemand dem eine herbertschraube ins kahnbein eingesetzt wurde,diese wieder herausoperieren lassen?

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten!

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