Es ist ein Trick!
Trockene Schleimhäute vermindern die Leistungsfähigkeit des Atmungssystems, weshalb ein Läufer auch versucht, durch die Nase zu atmen. Denn die hohe Befeuchtungsleistung, die die Schleimhäute erbringen müssen, die schafft die Mundschleimhaut nicht. Zudem wird so eine Menge Feuchtigkeit verbraucht, die wir wieder aufnehmen müssen.
Befeuchten wir aber die Schleimhäute, kühlt dies diese, löst den Schleim und all diese Effekte zusammen sorgen dafür, daß der Durstdrang gelindert wird.
Denn wenn dieser Drang zu hoch ist, lassen wir anstelle vertretbaren 250 ml auch mal gern 1000 ml in uns reinlaufen, was das System aufgrund Belastung und aufgrund Zeitspanne nicht sinnvoll verwerten kann - hier belastet Trinken die Leistungsfähigkeit mehr, als es gut ist.
Daher nie vergessen: Daumenregel - 30 Minuten vor körperlicher Belastung 500 ml trinken. Dann sind die Depots voll. Weniger führt zu Mangel des Flüssigkeitshaushaltes und vermindert die Leistungsfähigkeit - mehr belastet das System, was auch die Leistungsfähigkeit vermindert.
Während der Belastung in kleinen Schlucken regelmäßig trinken
@McClain: Du als Frau bist anders, aber Du musst Dich zwingen! Frauen leiden im Gegensatz zu Männern häufiger an Leistungsverlusten aufgrund Flüssigkeitsmangels, weil Frauen generell meist weniger trinken als Männer - ein Fehler unserer Kultur. Daher: Flasche mit ins Tor, und angewöhnen, häufiger zu trinken.
In 45 Minuten sollte man rund 500 ml trinken, so als Daumenregel. Ist es warm, darf das auch mehr sein.
Beispiel:
Auf der Dampfeisenbahn habe ich zum Teil 2 Stunden körperliche Belastung unter möderischen Temperaturen: 3 Liter sind hier keine Seltenheit und trotzdem ist das dann immer noch gerade so viel, um den Haushalt gerade so zu denken. Es darf nach der Schicht dann nochmals richtig getrunken werden, denn bisher sind so nur die Ausfälle durch Schweiß gedeckt worden, nicht aber das Blut- und Stoffwechsel System: Um nun dies zu puffern, muss man in den Pausen auch mal zuschlagen, vor allem am Schicht Ende jedoch, um die Ausscheidung, und damit das Spülen der Ausscheidungssysteme zu fördern.
Sprich: Wer in den 90 Minuten gerade genug getrunken hat, muss nicht auf's Klo. Der sollte nach dem Spiel aber drauf und nachlegen, um das System zu spülen und die Depots zu füllen. Zudem begünstigt dieses Verhalten den Abtransport von Schlacken.
Wer in den 90 Minuten zur Halbzeit auf dem Klo war und vor dem Anpfiff auch, der hat richtig dosiert. Das System hat genug Flüssigkeit bekommen, auch das Stoffwechsel System konnte Flüssigkeit und damit Schlackenstoffe ausscheiden, die Leistungsfähigkeit ist optimal
Wer in den 90 Minuten auf der vollen Blase sitzt, der übertreibt - von Leistungsfähigkeit kann keine Rede sein (Lehmann läßt grüßen)




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