damit ihr net auf timos hp suchen müsst, hier ist sein statement :
Was soll das?
In Absprache mit unserem Trainerstab und der Vereinsführung vom VfB war ich am Sonntagvormittag nicht in Stuttgart beim Auslaufen bei der Mannschaft, sondern habe einen Werbetermin wahrgenommen. Als ich dann am Montag den „Kicker“ durchgelesen habe, hat es mich fast aus den Socken gehauen. Steht da doch tatsächlich, dass ich beim VfB „auf dem Absprung“ sei und dass mein Berater bereits den Markt sondiere, nach interessierten Klubs Ausschau halte. Wie es eben so läuft in den Medien, nehmen dann auch andere diese Meldung auf. Sport 1.de beispielsweise nimmt Bezug auf den Kicker, viele Leute lesen es – und schon ist es passiert: Ich stehe mal wieder als jemand da, der abhauen will, der nicht zu seinem Verein steht.
Ich weiß nicht, was das soll, ich kann mich nur wundern, dass so etwas veröffentlicht wird. Und ich möchte an dieser Stelle eines klarstellen: Ich bin nicht auf dem Absprung. Niemand sucht für mich nach einem anderen Verein, ich bin beim VfB Stuttgart, ich kämpfe für ihn, ich will dort einiges erreichen. Und ich finde es respektlos, solche Dinge in die Welt zu setzen, ohne dass ich vor der Veröffentlichung die Chance bekomme, dazu Stellung zu beziehen.
Um es in einem Satz zu sagen: Ich bin ziemlich sauer deshalb.
Ich möchte an dieser Stelle auch all den vielen Mailschreibern an meine Fanpostadresse sagen, dass an der Geschichte nullkommanull dran ist. Mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen.
Selbstverständlich bin ich derzeit unzufrieden mit unserer Leistung. Wir spielen schlecht, wir machen viel zu viele Fehler. Das sieht doch jeder. Und wenn ich in diesen Interviews gleich nach Schlusspfiff ein mieses Spiel nicht schönreden will – na ja: Da bist du eben noch auf Hundertachtzig und lässt es eben raus. Und weil ich ganz zu Beginn der Saison einen kleinen Zwist mit unserem Trainer hatte, entsteht jetzt der Eindruck, dass meine Unzufriedenheit mit Giovanni Trapattoni zu tun hat. Falsch! Wir Spieler sind es, die schlecht spielen. Jeder von uns hat mehr drauf, als er in den letzten Spielen gezeigt hat. Nur das muss jetzt im Vordergrund stehen, alles andere ist unwichtig.
Nach vorn geblickt: Wir haben enorm wichtige Tage vor uns. Uefacup, Leverkusen, DFB-Pokal, dann das Heimspiel gegen Hertha. Das sind verdammt schwere Brocken, räumen wir sie weg!
Ich hoffe ihr seid mit uns, danke noch mal für die vielen, vielen Zuschriften der letzten Tage – und tschüs,
euer
Timo Hildebrand
(derleiderdemKickergegensBeinkickenmuss)




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