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Thema: TSG 1899 Hoffenheim

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  1. #1
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    Zitat Zitat von Anadur
    Traditionsverein ManU ? Die Geldscheffelfabrik schlechthin im Fußball, die zwei US Investoren gehört, die beim Begriff Football sicherlich nicht an Fußball denken als Kontrast zu Chelsea? Meinen die das wirklich ernst? Wie kann man nur so mies vorbereitet in ein Interview gehen.
    Bevor man so etwas schreibt sollte man sich evtl. auch informiern (wie kann man nur so unvorbereitet in ein Forum gehen...).
    Als Glazer ManU übernommen hat, hat er einen Kredit aufgenommen den er nach der Übernahme auf den Verein überschrieb (ManU hat aktuell nur aus diesem Kredit ca. 650 Mio. PFUND schulden), da fließen keine Millionen in den Verein. Was, auch wenn es paradox klingt, in der Geschäftswelt gang und gäbe ist.
    Manchester ist kein Traditionsverein? Schonmal von den Busby-Babes oder George Best gehört?!

    Abramowitsch hat mittlerweile ca. 540 Mio. Pfund in den CFC gepumpt, die aber auch dort als unverzinsten Darlehen in der Bilanz auftauchen, da heißt im Prinzip hat er es ihnen auch nicht geschenkt und könnte es zurückfordern.

    Die Zahlen stammen aus einem anlässlich des CL-Finales erschienenen Artikel der Süddeutschen Zeitung.

    Ich hab es schonmal geschrieben:
    Ich würde mich über Fotuna Düsseldorf, Waldhof Mannheim etc. in der Bundesliga freuen, aber mir ist ein Dorfverein der mit privaten Mitteln gefördert wird dreimal lieber als ein maroder Traditionsverein der nur durch Gelder aus der öffentlich Hand überlebensfähig ist (K´lautern, Dresden etc.).
    Abgesehen davon leben Vereine wie Augsburg, Leverkusen, Wolfsburg und Ingolstadt auch von einem Mäzen bzw. Unternehmen das sie pusht (ist bei Ingolstadt entgegen aller Annahmen scheinbar nicht Audi, weiß ich aber nicht genau).

  2. #2
    Nationale Klasse Avatar von Anadur
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    Zitat Zitat von steka81
    Bevor man so etwas schreibt sollte man sich evtl. auch informiern (wie kann man nur so unvorbereitet in ein Forum gehen...).
    Als Glazer ManU übernommen hat, hat er einen Kredit aufgenommen den er nach der Übernahme auf den Verein überschrieb (ManU hat aktuell nur aus diesem Kredit ca. 650 Mio. PFUND schulden), da fließen keine Millionen in den Verein. Was, auch wenn es paradox klingt, in der Geschäftswelt gang und gäbe ist.
    Richtig, er will nur ein: Geld verdienen. Denen ist Fußball vollkommen egal, solange die Kasse stimmt.

    Manchester ist kein Traditionsverein? Schonmal von den Busby-Babes oder George Best gehört?!
    Und ein Verein, der den Europapokal der Pokalssieger 1971 gewann oder etwa 1955 englischer Meister wurde, oder der 1915 im FA Cup Finale spielte etwa nicht?

    Abramowitsch hat mittlerweile ca. 540 Mio. Pfund in den CFC gepumpt, die aber auch dort als unverzinsten Darlehen in der Bilanz auftauchen, da heißt im Prinzip hat er es ihnen auch nicht geschenkt und könnte es zurückfordern.

    Die Zahlen stammen aus einem anlässlich des CL-Finales erschienenen Artikel der Süddeutschen Zeitung.
    Und du hast nicht verstanden was ich meinte. Hier wurde mit der Frage versucht zu suggerieren, das ManU die Guten und Chelsea die Bösen wären. Das ist aber schlicht Bullshit. Dabei gibt es eigentlich schon einen ziemlich deutlichen Unterschied zwischen den beiden Vereinen. Abramowitsch hat sich Chelsea als Fußballverein gekauft, die Glazers haben sich die Marke Manchester United gekauft. Abramowitsch möchte die CL gewinnen, Glazer seinen Gewinn maximieren.
    Die großen Vereine in England funktionieren letztendlich nunmal alle gleich. Da gibts keine Guten und keine Bösen.

  3. #3
    Nationale Klasse Avatar von fragsiN
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    Wer die heutigen Vereine in der Bundesliga nicht als Unternehmen sieht, der sollte sich mal ein Wecker stellen damit er aufwacht.

    Ich glaube das ist einfach nur nen Trend unter Jugendlichen jetzt gegen Hoffenheim "Hass" auszusprechen. Irgendein Feindbild muss es ja geben.

    Wer richtige Clubs und Tradition sehen will, der muss sich in den unteren Ligen zwischen Landesliga und höchstens Verbandsliga bewegen. Dadrüber hat doch alles nichts mehr mit Tradition im entferntesten zutun. Wie kann ich über einen Verein sprechen mit jahrzentelanger Tradition wenn dort kaum Deutsche und vorallem kaum Einheimische spielen? Dann wurde aus dem Club ein Unternehmen, dessen Ziel ist den sportlichen Erfolg mit Hilfe von Spielern aus anderen Regionen (national, international) zuerreichen.

    Übrings ist das auch immer sehr lustig, wenn von den Revierderbys gesprochen wird. Außer 2-3 Spielern (pro Mannschaft) und den Fans/ehemaligen Spielern kann doch keiner was damit anfangen. Oder glaubt ihr ein Brasilianer der 1 Jahr in einem Team spielt hasst sofort den anderen Club, so wie es die Fans tun?

    Noch was: Deutschland ist in vielen Teilen einfach nur zu einem Deutschland des Neids geworden. Schrecklich.
    Geändert von fragsiN (03.06.2008 um 07:58 Uhr)

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