Serwus!

Ich wohne auch am Land. Ich habe meine "Schule" des Torwartseins überall dort durchgemacht, wo ich gwohnt habe (das waren 2 Vereine) vom 6. bis zum 21. Lebensjahr.
Weiß nicht wie das bei euch läuft aber bei uns gab es immer einen Vereinsbus (9 Sitzer) und mit diesem wurde vom Sportplatz weggefahren - zu Auswärtsspielen, Turnieren etc. Das Alles von meinem Heimatort weg, wo ich Fußball gespielt habe. Richtig gewechselt habe ich erst, als ich den Führerschein und mein eigenes Auto hatte und somit selbst mobil war.
Wenn ich mich erinnere, waren bei den Auswärtsspielen oder Turnieren meine Eltern nie dabei. Hat mich auch nicht gestört. Mir hat das Gefühl gefallen, "selbstständig" zu sein und auch nicht immer von meinen Eltern "beäugt" zu werden
Wir waren 4 Kinder, ich war der einzige der Fußball gespielt hat. Die anderen waren Kletterer, Schifahrer und Musikanten. Jeder hat sein Ding gemacht und war auf sich alleine gestellt - Das ganze am Land. Vielleicht ist bei uns das am Land mit der Fahrerei (Vereinsbus) etwas besser organisiert als bei euch. Aber es ist in jedem Verein Standard, dass nicht die Eltern ihre Kinder weiß Gott wohin fahren müssen. Egal ob letzte Liga oder höher.

Ich habe auch mal überlegt in meiner Jugendzeit zu wechseln und hätte die Chance gehabt auch dort höher zu spielen - aber - ging nicht, da mich niemand dorthin fahren konnte zum Training, zu den Spielen etc.
Im Endeffekt egal, mache auch keinem einen Vorwurf, dass das nicht geklappt hat. Ging halt nicht und war zu akzeptieren. Das Beste aus den vorhandenen und bestehenden Möglichkeiten machen und "kleine Schritte" vorwärts bzw. auch mal zurück damit man wieder 2 Schritte weiter kommt.

lg
Letztendlich