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Thema: Trainigsbuch: Empfehlung?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Freizeitkeeper
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    Zitat Zitat von Fliegenfänger01
    Ich kann das Buch empfehelen, aber kauft es eurem Trainer, die Übungen sind alleine nicht umsetzbar.
    Es stehen 40 fertige Einheiten drinn, die aber nur für das anfängliche allgemeine Übungen gut sind, um individuell auf Fehlersuche zu gehn brauchst schon nen TW trainer
    dieses buch kann ich auch nur empfehlen ist wirklich gut

  2. #2
    torwart.de-Team
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    Das passt in diesen Thread wohl besser.
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  3. #3
    Amateurtorwart Avatar von HeeslingerNr.1
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    Zitat Zitat von Paulianer
    Das passt in diesen Thread wohl besser.

    Was? Wieso? ist doch in diesem thread. Irre ich? Klär mich auf

  4. #4
    torwart.de-Team
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    Avatar von Stetti
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    Zitat Zitat von HeeslingerNr.1
    Was? Wieso? ist doch in diesem thread. Irre ich? Klär mich auf
    Er kann als Moderator die beiden Threads zusammenführen.

  5. #5
    Freizeitkeeper
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    hi
    Also ich bin auch auf der Suche nach einem Trainingsbuch.
    Es sollte auch im Bereich Fitness und Stretching auf neuestem Stand sein.
    könnt ihr mir da weiterhelfen?

    gruß bani

  6. #6
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Idee

    So ich schließe diesen Thread mal wieder an die Herz-Lungen-Maschine an.

    Ich habe nämlich ein paar Buchtipps, von denen ich gerne wüsste, ob jemand schon mit ihnen Erfahrungen gemacht hat. Dabei ist ein Austausch immer das schönste.
    Zur Vorgeschichte: Ich trainiere ca. seit 1 1/2 Jahren im Fitnessstudio. Die Motivation dafür kam mehr oder weniger durch das Kommentar meines Ex-Trainers, dass ich für das Tor eigentlich zu klein sei (die alte Diskussion ). Meine Sprungkraft war von meinem vorherigen Sport Voltigieren schon sehr gut ausgeprägt, nur wollte ich daran und auch insgesamt an meiner Fitness, die eigentlich nie sehr zu wünschen übrig ließ, noch mehr arbeiten.
    Die Anfangszeiten im Studio waren sehr gut. Erst arbeitete ich für ein Studio ca. eine 3/4 Stunde von mir entfernt und konnte dort kostenlos mit Trainer trainieren. Nach der Kündigung jedoch waren mir 60 € im Monat eindeutig zu teuer, so wechselte ich zu einem etwas billigerem Konkurrenten. Dort trainierte ich dann das erste Jahr und alles lief super. Ich fühlte mich topfit und motiviert. Doch vor einiger Zeit merkte ich, dass das Training im Studio auf längere Sicht nichts für mich ist. Der Grund?
    Es fing klein an. Ich wechselte in der Rückrunde letztes Jahr den Verein. Dort stand jede Einheit vor dem Fußballtraining Krafttraining auf dem Programm. Dabei hatten wir natürlich keine Geräte und bedienten uns der üblichen Kraftübungen: Crunches, Liegestütze,... Irgendwann kamen dann komplexere Übungen dazu und dort zeigte sich erstmals meine Schwäche: Ich konnte die Kraft, die ich im Fitnessstudio antrainiert hatte, nicht unbedingt voll ausnutzen. Das sagte mir mein Gefühl. Eigentlich sollte ich von der sichtbaren Fitness (athletischer Körperbau) die Übungen mit dem kleinen Finger wegstecken, doch so einfach war es nicht. Das brachte mich ins Grübeln. Dazu kam eine sehr seltsame Geschichte, die mir Kopfschmerzen bereitete: Das Hechten mit Übergreifen machte mir Probleme, da ich nach der Aktion immer ein heftiges Ziehen im unteren Rückenbereich verspürte, obwohl ich diese Region eigentlich trainiert habe.
    Nach ein paar Wochen war ich definitiv nicht mehr zufrieden. So konnte es nicht weitergehen. Zu mal die Trainingseinheiten, im Gegensatz zu meinem alten Verein, vermehrt wurden, so dass der alltägliche Gang ins Studio nicht mehr möglich war und die 20 € pro Monat immer mehr rausgeschmissenes Geld wurden.
    Also legte ich mir dann zuerst das Buch "Besser trainieren" von Oliver Schmidtlein (Fitnesscoach der dt. Nationalmannschaft) und Müller-Wohlfahrt (Arzt der dt. Nationalmannschaft/von Bayern München) zu. Dort kam ich das erste Mal mit einem Training mit dem Physioball in Berührung. Es nannte sich "Functional Training" und sollte im Gegensatz zum Training im Studio, komplexere Bewegungen ausführen, also nicht nur gradlinige Bewegungen in einer Ebene wie bei Liegestützen, sondern mindestens in zwei Ebenen. Das sollte bewirken, dass man die antrainierte Fitness auch im Alltag und Sport optimal nutzen kann, da dort die Bewegungen sehr komplex sind. Dazu sollte mehr die Beweglichkeit und Balance geschult werden. Das Konzept überzeugte mich, ich band diese Übungen ins Mannschaftstraining, wenn ich die Krafteinheit leiten sollte, mit ein und konnte mich vor dem Maulen meiner Mitspielerinnen ab und zu nicht mehr retten Langfristig ist der Trainingsplan sehr gut, doch ich suchte noch nach mehr Vielfalt, nach Aufwärmübungen und guten Dehnübungen. Auch wenn die Übungen anstrengend waren und man gehörig ins Schwitzen kam, wirkten doch die Bereiche "Prehab" (verletzungsvorbeugung, Schulung der individuellen Defizite), Erwärmung und Regeneration etwas lasch und nicht optimal für den ambitionierten Sportler.

    Über den Film "Deutschland, ein Sommermärchen" (den sicher keiner von euch kennt ) wurde ich dann auf Mark Versteegen aufmerksam, einen von Jürgen Klinsmann angeheuerten, amerikanischen Fitnesscoach. Damit war ich sicherlich nicht die einzige, denn schon kurz nach der Premiere des Films, hatten seine Bücher erstmals auch in Deutschland großen Erfolg.
    Vor ca. 1 1/2 Monaten legte ich mir also das Buch "Core Performance" von Mark Versteegen und Pete Williams (amerikanischer Sportjournalist) zu (danke für die Infos, Paulianer ). Schon von der Optik her überzeugte mich das Buch sofort.
    Es ist in 7 Bereiche mit jeweils anderen Farben unterteilt. Zu aller erst liest man ein 6 seitiges Kommentar eines berühmten amerikanischen Footballers, der sich mit Mark Versteegens Programm sehr intensiv auseinander setzte. Danach erzählt Mark Versteegen in einigen Kapiteln etwas zur Grundidee und betreibt etwas Motivationspsychologie, um den Leser zur Durchführung des "Core Performance"-Programms zu animieren.
    Nun kommen wir zum interessanten Teil. Mit sehr ausführlichen und informativen Erklärungen vorher folgen die sieben Kapitel, die sieben Säulen des Trainings:

    1. Movement Prep - Ein Aufwärmprogramm, das Elemente aus Kampfsportarten, Kampftanz wie Capoeira, Yoga und Aerobic einbindet. Es vereint Aufwärmen, Kräftigung und aktive Dehnung in sich. Meist wird in mehreren Eben gleichzeitig trainiert. Dadurch werden auch Beweglichkeit, Koordination und Balance sehr gut spürbar geschult.
    2. Prehab - Vorbeugen von Verletzungen, die Arbeit ein individuellen Problemstellen und Schwächen, teilweise arbeitet man hier auch mit dem Physioball
    3. Physioball-Training - ein Paar Elemente dieses Trainings haben wir bereits im Movement Prep durchgeführt. Sie werden hier nur durch den Physioball erweitert. Dieses Training dient zur Verbesserung der Beweglichkeit, Aktivierung der kleinen Muskeln im Körper (z.B. im Rücken), die im Studio nicht gezielt angesprochen werden, zur Entwicklung von Säulenkraft im Core und Stabilität im Körper, Aber ebenso Steigerung der Koordination und Balance.
    4. Elastizität - hier wird die elastische Energie im Körper gesteigert. Das heißt im allgemeinen, dass Spritzigkeit, Explosivität und auch Beweglichkeit geschult werden. Die meisten Elemente dieses Programms bestehen aus schnellen Sprüngen in verschiedenen Ebenen und aus Körper- & Hüftendrehungen
    5. Kraft - Kräftigung des Körpers, Steigerung der Beweglichkeit in den Gelenken, der Gelenksfunktion und auch der Balance.
    6. ESE (EnergieSystem-Entwicklung) - Es ersetzt das herkömmliche Ausdauertraining, Es gibt verschiedene Zeitspannen (Belastung 12-15 Min / Regeneration 30 Min.). Unter Belastung wird mit 3 Herzfrequenzbereichen und Intervallen gearbeitet, die mit verschiedenen Wiederholungszahlen verbunden sind. Auch Treppenläufe oder Bergläufe können mit eingebunden werden.
    7. Regeneration - Elemente zum Ausdehnen. Dabei wird aktives und passives Dehnen verbunden (mit Hilfe eines Seils - Ropestretch/oder dem eigenen Körper). Auch das Training mit einer Hartschaumrolle, die eine Art Massage übernimmt, kann durchgeführt werden.

    Das Konzept überzeugte mich gleich. Das Zubehör hält sich finanziell in Grenzen. Ein Physioball, ein Hantelset, ein Seil sind die Utensilien, die ich benutze. Mein Hantel-Set besteht aus 2x 1kg und 2x 2 kg. Die herkömmlichen Kraftübungen führe ich aber im Studio durch. Meist suche ich mir jedoch die Übungen raus, für die ich keine großen Gewichte sondern vielmehr meinen Körper brauche und verbinde sie mit Elementen des Functional Trainings.
    Im Buch ist ein kompletter Trainingsplan über 13 Wochen beinhaltet, in 4 Phasen (Aufbauphase, extensiv, intensiv, gemischt). Dazu gibt es einen Ernährungs-Guide und ein FAQ.

    Nach eineinhalb Wochen Training mit diesem Programm (mit Auslassen/sehr geringer Belastung des oberen Rücken und der Schultern, aufgrund einer Verletzung) bin ich begeistert. Ich fühle mich fitter als zuvor, beweglich, spritzig. Gerade bei den Intervallläufen merkt man, wie der Körper immer mehr zu einer Einheit wird und die Laufbewegung mit einer Dynamik und Leichtigkeit ausführt. Die Auswirkungen auf meine Leistung im Tor kann ich leider erst am Donnerstag abschätzen. Das kann natürlich ein Placebo-Effekt, also psychologisch sein, als nur rein physisch, aber, wenn man sich dabei gut fühlt? Welche Rolle spielt es?

    Nun, nach diesem etwas zu lang geratenen Bericht würde ich gerne hören, ob ihr diverse Erfahrungen mit diesen oder anderen Fitnessbüchern gemacht habt.
    Luke, vielleicht kannst du ja mal deine Erfahrungen mit dem "Functional Training" hier einfließen lassen.
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
    06.11.09 † 10.11.09

  7. #7
    Welttorhüter
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    Avatar von Believer
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    Na Lucky Luke, bist du nicht mehr vom "Functional Training" begeistert?
    "Bangerang"

    Krieger des Lichts
    06.11.09 † 10.11.09

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