Nach meiner Überzeugung wird von manchen, die hier mitdiskutieren, fälschlicher Weise "gläubig" mit Christ sein bzw. an die Bibel/das Evangelium glauben gleich gesetzt. Das ist eben das große Missverständnis. Natürlich hängen nicht nur manche Christen sondern auch bspw. manche Moslems oder auch angehörige weiterer Religionen dieser Vorstellung an, nur IHRE Religion sei die alleinig richtige. Aus meiner Sicht ist das aber falsch.

Das ist fast schon Hybris, Andersgläubige als ungläubig oder Heiden einzustufen. Ein Mensch, der etwa an Naturgeister glaubt und im Respekt vor der Schöpfung den Schöpfer ehrt, ist doch nicht ungläubig (Hier soll jetzt nichts gesagt werden, ob und wie die Welt entstanden ist).

Ich möchte weiter zu Bedenken geben, dass im jüdischen Glauben meines Wissens die Bibel (in Teilen) Gültigkeit hat (Das von den Christen so genannte AT). Die Juden sind nicht der Ansicht, dass der Messias bereits erschienen ist, sondern warten noch. Im Gegensatz zu den Christen. Überspitzte Frage: Sind die dann "halb gläubig"? (Jemand hat, ich meine, es war Bushido, weiter oben auch auf die inhaltlichen Ähnlichkeiten zwischen Islam, Judentum und Christentum hingewiesen).