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Thema: Was tun bei Rückschlägen?

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  1. #1
    Amateurtorwart
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    Standard

    Hi,

    ja, das Gefühl kenne ich nur zu gut. Bin grad' vom Spiel heimgekommen, da ging's fast genauso. Wichtiges Spiel (3. gegen 2.) und ich patze kurz vor Schluß beim 0:1. Dann machen wir natürlich hinten auf, um doch noch den Ausgleich zu schießen und verlieren schließlich mit 0:2. Und auch sonst hatte ich noch so einige Unsicherheiten drin. Jetzt auf dem Heimweg hätte ich am liebsten die Handschuhe in die Ecke geschmissen und nie wieder Fußball gespielt...
    Mein Tipp: Auf jeden Fall erst mal zur Ruhe kommen, irgendwas Schönes machen, was nichts mit Fußball zu tun hat und ein bißchen Abstand gewinnen. Bei mir legt sich der Frust erfahrungsgemäß nach einem Weilchen (so ein bis zwei Tage... maximal 'ne Woche, wenn's ganz schlimm war). Und irgendwann fängt's dann an, daß mir immer mehr Situationen einfallen, wo ich im Spiel gut reagiert habe, und damit kommen dann auch der Spaß und das Selbstbewußtsein wieder. Und noch was: Ich weiß zwar nicht, wie es bei euch in der Mannschaft ist, aber ich hab' heute im Spiel (nach dem Patzer) mal meine Mädels beobachtet: Was die an Fehlern gemacht haben, war teilweise nicht mehr feierlich. Nur wenn das ein Feldspieler in der gegnerischen Hälfte macht, passiert halt meistens nichts weiter. Als Torwart hast du da einfach die A...karte gezogen.
    Ein Trainer von mir hat mal gesagt: Wenn der Ball überhaupt auf's Tor kommt, dann ist der entscheidende Fehler schon irgendwo bei den Vorderleuten passiert. Und ich denke, er hat recht damit.
    Und außerdem (auch wenn's abgedroschen klingt): Fehler passieren einfach ab und zu, daran läßt sich nichts ändern. Hauptsache, man hat sein Bestes gegeben.
    Naja, und die Sache mit dem Ersatztorwart: Da ich diese Saison der einzige TW bei uns bin, kann ich da zwar nicht wirklich mitreden (ich hab' sozusagen 'ne Stammplatzgarantie)... aber heute habe ich mir echt gewünscht, wir hätten einen Ersatzkeeper! Und zwar einfach als Entlastung. Denn wenn es keinen Ersatz gibt, muß man in jedem Spiel ins Tor, egal, ob man sich sicher fühlt oder nicht. Und das kann manchmal ziemlich besch... sein

    Hoffe, ich konnte dir ein bißchen helfen.

    Grüße,
    Charlie
    Geändert von Charlie (30.04.2006 um 15:31 Uhr)

  2. #2
    Freizeitkeeper
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    jop dankeschön für den beitrag werdes mal versuchen erstmal abzuschalten wie du gesagt hast und im training versuchen meine sicherheit zu bekommen,und hoffe das dan der spaß wieder zurück kehrt nochmals dankeschön

  3. #3
    Blickfeld
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    Zur Fußabwehr:
    Ich kenne von mir, daß manchmal Fuß und Hand gleichermaßen möglich sind, und ich erst "wie mit dem Fuß" zum Ball gehe", dann aber irgendwie irritiert bin, da es auch mit der Hand ginge und "wie mit der Hand" weitermache und letztendlich verfehle.

    Manchmal kann man auch mit beidem hingehen vieleicht etwas Handballmäßig, aber wenn man den Ball abwehrt und sowieso nicht festhalten kann, ist es ja egal, wie man das macht.

    Dieses Innehalten ist glaube ich garnicht so schlecht, denn wenn tatsächlich noch Zeit ist, die Bewegung zu optimieren, dann ist es garnicht so blöd, etwass zu verzögern, und eine sicherere Variante zu wählen.

    Es kommt ja nicht auf SChönheit darauf an, auch nicht, daß man immer die Abwehrvariante stur durchzieht, die einem als erstes eingefallen war - wenn noch Zeit ist, kann man sich auch umentscheiden, muß es nur dann auch durchführen.

    Man darf nur nicht in Irritation verfallen und garnichts mehr machen, weil man sich vieleicht selbst überrascht - solange auch nur ein bischen Zeit ist, kannst du noch voll zum Ball gehen, zur Not mit Kopf,Hand,Fuß (erstes Ziel ist ja, das Tor zu verhindern).

    Hmm, für das Training kann das bedeuten, daß nicht nur die optimalsten Fangtechniken bei geraden Bällen trainiert werden sollten, sondern auch (selten) Varianten mit den Füßen und anderes Timing beim Fangen.

    Fußabwehr fördert sicherlich auch die "1-1 Kompetenz" des Torwarts.
    Mit anderem Timing beim Fangen meine ich, daß du mit der optimalen Bewegung anfängst, aber dann den Ball anders fängst, zum Beispiel mit einem schnellen beidhändigen Griff, anstelle ihn mit dem Körper (Korb) aufzunehmen - das kann helfen (selten), wenn man sich bei einem Ball verschätzt, der doch nicht so schnell ist [funktioniert mehr so bei Bällen, die nicht 100% klar sind wie man sie nehmen muß, z.B. in den Händen Fangen oder springen und Korb-Fang].


    Bei einem Kleinfeldturnier habe ich letzt einen Ball pariert, der scharf auf die Ecke geschossen war - ich wollte ihn Fangen, bzw. mit den Händen abwehren, aber aus de Dynamik habe ich ihn zur Seite weggegrätscht, praktisch mit der Fußsohle. Das war überraschend, aber sehr sicher, denn wahrscheinlich hätte ich ihn nicht festhalten können, außerdem hatte ich so zur Not noch eine Hand zum reagieren, falls er verspringt. Aber als Basistechnik würde ich das nie benutzen, denn alle Winkel müssen stimmen, damit der Ball nicht dumm zurück ins Feld springt. Hätte ich innegehalten, zwischen hand und Fuß, dann wäre das ein Tor geworden, da war kine Zeit zu.

  4. #4
    Freizeitkeeper
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    normalerweise hätte ich den ball auch gefangen aber der hat sich so komisch gedreht und da hab ich den fuß genommen was ja der fehler war,kennt ihr auch dieses problem wenn sich der ball so wegdreht und man schon ein stück in die ecke gegangen ist wo er eigentlich hinfliegen sollte?

  5. #5
    Freizeitkeeper Avatar von Ksv-Kevelaer-nr-1
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    jo das problem kenn ich war eine meiner schwächen das ich auf dem falschen fuß war udn dann mühe hatte noch dran zukommen.

    ich und mein torwart trainer haben bis zur ermüdung gearbeitet nach jedem training nocjh ne halbe stunde extra dran gehangen für die sprungkraft.

    wenn es nun zu dieser situation kommt spring ich immer auf jedenfall noch mit den händen hin udn schaff es auch noch in 80% der fällen

    also mein tipp: Sprungkraft is dafür auch sehr wichtig also üben


    hoffe ich konnte helfen

    greez
    Stefan
    FC SCHALKE 04

    und Frank Rost

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