Fakt ist aber, dass der Tariner in einer deutlich stärkeren Position ist, als du es bist. Insofern würde ich, im eigenen Interesse, "leiser" auftreten. Gibt halt Situationen, in denen man besser nichts sagt. Ist zwar nicht immer leicht, vor allem wenn man meint recht zu haben, aber mitunter bringt es einen weiter, seinen Ärger runterzuschlucken, als wenn man sich sofort auf eine Konfrontation einlässt.
Lass ihn doch reden. Wenn er dir auf unqualifizierte Art und Weise Fehler vorwirft, die du nicht begangen hast, ist dies zwar sehr ärgerlich eventuell auch verletzend, aber letztendlich schadet er sich und seinem Ansehen dadurch doch selber. Wenn du dich dann aber auf sein Niveau herablässt, machst du denselben schlechten Eindruck wie er.
Ich musste auch schon viele, für mich ärgerliche / entäuschende, Entscheidungen hinehmen, weil ich sie ja doch nicht ändern kann bzw. konnte, am allerwenigsten dadurch, dass ich ausraste. Oder was meinst du, wie oft ich für mein rosa Trikot von gegnerischen Fans angegriffen werde? Klar ärgere ich mich darüber, aber ich setze den Ärger in Leistung auf dem Platz um und nehme ihnen so "den Wind aus den Segeln". Sprüche wie : "Die Schwule Sau" oder "Guck mal, Tim Wiese für arme" pushen und treiben mich nur noch mehr zu guten Leistungen an.
Wenn dein Trainer dich nochmal angreift: Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus, nicht darüber nachdenken und erst gar nicht darauf antworten, sondern die antwort durch Leistung auf dem Platz geben. So zeigst du ihm vor allen Zuschauern, was er für ein Stopschild ist.




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