Problem bei der Technik ist, daß dieses "wegschmeißen" der Beine langsam ist.
Denn der Torwart liegt für einen Moment förmlich waagrecht in der Luft, bevor er nur durch die Schwerkraft allein zu Boden kommt.
Nun ist das bei der Schwerkraft ja so, daß diese schwere Körper heftiger beschleunigt, als geringer schwere Dinge... Also, ein Dicker Torwart könnte hier theoretisch einen Vorteil haben, doch auf die Wegstrecke gesehen, ist das verschwindend gering, so bleibt es Wurscht ob Dick oder Dünn, der Torwart fällt mit nahezu gleichbleibender Geschwindigkeit zu Boden.
Es ist logisch, was nun passiert...
Der Torwart hat keinerlei Einfluss darauf, wie rasch er zu Boden kommt, er kann das nicht beeinflussen.
Zeit geht verloren.
Insbesondere weil erst einmal die Beine hoch gehen, also weg von dort, wo man hin will, und erst dann geht alles runter. Müllinger...
Also bleibt beim richtigen Tauchen ein Bein mit Bodenkontakt erhalten, so daß auch die Muskulatur versuchen kann, den Körper zu beschleunigen, was im Rahmen der Schwerkraft möglich ist und daher Geschwindigkeiten besser der natürlichen Fallbewegung erreicht wird.
Daher nicht Beine wegschlagen, sondern das Ballnahe Bein am Standbein vorbei schwingen, das Standbein entlasten und mit dem Standbein das Gesäss aktiv zu Boden ziehen... der Rest geht von allein, weil man nun Übergewicht zu der Stelle bekommt, wo das Bein weggezogen wurde, man kippt also automatisch zum Ball hin....
Diese Technik ist korrekt ausgeführt eine der schnellsten Techniken für die nahe Distanz... Leider wird diese nur zu selten Torleuten vermittelt....




Zitieren
