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Thema: Faustabwehr

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Hmm, naja, Korbgriff in 1,70 Meter Höhe, will ich sehen, wer das hinkriegt.

    der Vorteil der typischen Handhaltung (W oder so) ist halt, daß der Ball nicht so leicht durchrutscht, der "Nachteil" ist, daß bei sehr harten Schüssen, wenn man es richtig macht, der Ball noch einmal senkrecht vor einem auf den Boden auftropft, bevor man ihn dann richtig fängt.

    Das ist, was die Profis machen, und man sieht das auch immer wieder in den Topligen.

    Ich denke das ist gemeint - wenn der Korbgriff möglich ist, dann ist der natürlich obligatorisch.

    -------------------------

    wenn man mit den Händen ganz drankommt und der Ball sehr schnell ist, kann man ihn, so er seitlich kommt, auch mit den Handflächen zur Seite lenken, das entspricht der Elastizität beim Fangen hoher Bälle auf den Körper, wenn der Ball doch zu stark war und man ihn auf den Boden aufprellen muß.

    Ich habe einmal einen Torwart einen tiefen Ball fausten sehen, dabei ware die Faus durch den Körper dahinter abgesichert (!! sonst wäre die flache Hand und weiches weglenken wohl sicherer), der Ball war sehr schnell und seitlich, der Torwart ist mit dem Körper runter und hat dann gefaustet, so daß der Ball seitlich vom Tor ins Aus ging.

    Je nach Timing kriegt man den Ball auch nur noch von unten mit der Faust tuschiert (hohe Freistöße oder so) dann springt er schön über das Tor, man braucht sich nur zu strecken.

    Ansonsten ist fausten doch dort angebracht, wo man keine Chance hat den Ball festzuhalten, bzw. will daß er eher weit wegspringt.
    Wenn man gerade noch so herankommt vor einem Stürmer ist die Faust auch weniger Verletzungsanfällig als ausgestreckte Finger.
    Geändert von katzundgold (04.06.2006 um 12:15 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von katzundgold
    Hmm, naja, Korbgriff in 1,70 Meter Höhe, will ich sehen, wer das hinkriegt.
    Wo steht da irgendwas von einem Korbgriff in 1,70 Höhe???????????????
    "...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."

  3. #3
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    Das ist nicht als Beleidigung gemeint -
    ich wollte nur das Abprallenlassen als die technische (!) Konsequenz der "sicheren" Fanghaltung ("W") darstellen, für sehr harte Bälle.

    Bälle ungefähr auf Kopfhöhe kann ich mit "W" festhalten, oder zur not einmal auf dem Boden aufprellen lassen, natürlich kann bei denen keiner die Korbfanghaltung benutzen.

    Das meintest du auch nicht, natürlich ist es besser, den Ball direkt zu fangen.

    Die W Haltung sorgt dafür, daß zwischen Tor und Ball im Zweifel noch Daumen und Zeigefinger beider Hände sind, bei schlechtem Timing z.B., dann kann es sein, daß die helfen, den Ball doch noch wegzulenken, oder den Rest der Hand mit einkoppeln zu lassen, daß man den Ball festhalten kann.
    Die Alternative ist (übertrieben) den Ball mit den Händen von beiden Seiten zu umgreifen (oder die Hände herumrutschen zu lassen), dabei ist klar, daß wenn das Timing nicht 100% ist, der Ball dann zwischen den Händen durchfliegen kann.
    Das "W" verhindert das mehr oder weniger, dafür kann es passieren, daß man den Ball nach unten freigeben muß (sehr harter SChuß), also daß er einmal aufprellt, bevor man ihn dann festhalten kann.

  4. #4
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    Wenn ich ehrlich bin weiß ich jetzt nicht genau ob wir aneinander vorbeireden, seis drum.
    Verstehe aber nicht die Aussage "das Abprahlen als sichere Konsequenz des W-Griffes" und verstehe auch nicht daß man manchmal "den Ball nach dem W-Griff nach untern freigeben muß".
    Wenn Keeper schon dazu bereit ist - was ich auch immer vorziehen würde - den Ball zu fangen, dann setze ich als Konsequenz voraus, daß er auch in der Lage ist den Ball nach dem W-Griff (welcher nun wohl in jeder Situation Standard sein sollte, Daumen hinter den Ball bzw. W-Griff gehört zu den Grundregeln des Torwartes!!!) festzuhalten und an seiner Brust zu sichern anstatt ihn "abprallen lassen zu müssen". Daß es manchmal vorkommt, daß der Ball doch abrallt kann ich schon verstehen, kann vorkommen keine Frage, aber einen Ball "absichtlich abrallen" lassen ist in meinen Augen Unfähigkeit.
    "...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."

  5. #5
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    Naja, leider geht es oft eher optimal als Perfekt, das bedeutet, daß man sich so stellt, daß man auf die wahrscheinlichsten Begebenheiten sehr gut reagieren kann, aber nie auf alle gleich gut.

    Guck dir doch mal das Stellungsspiel an... stehst du auf der Linie, sind hohe Bälle kein Problem mehr, stehst du vier Meter draußen, ist der Winkel gut abgedeckt - die Nachteile der beiden Varianten kannen ja wohl alle.

    Es geht nicht immer Perfekt, es geht meistens nur "optimal".

    Bei dem W-Griff ist es ähnlich... wenn du Stabilität in Daumen und Zeigefinger willst, büßt du etwas von den Handflächen ein, so daß du mehr über den Ball kommst, im Zweifel, als daß du ihn wirklich mit der gesamten möglichen Fläche (Finger+Ballen) von den Seiten festdrückst. Dadurch kann es nötig sein, den Ball wieder nach unten freizugenben (besser als wie nach vorne).
    Gibst du die Stabilitätin Daumen und Zeigefinger auf, um besser zuzupacken, verlierst du die Absicherung in Richtung Tor etwas, du preßt mehr von den Seiten, aber wenns mal etwas mehr rutscht, geht der doch durch die Hände durch.

    Dabei ist zu beachten, daß nicht alle Bälle in der Perfekten Haltung angenommen werden können, das heißt, es gibt leichte Ungenauigkeiten [wenig Zeit, Verspannung, Flatterball usw.], sonst würde man ja jeden Ball fangen - abprallen lassen (nach unten) und sofort wieder fangen ist eine Notlösung, aber eine verhältnismäßig gute.

    Die Anfälligkeit gegenüber diesen Ungenauigkeiten bestimmt die Güte der Technik, dort sind die Nachteile und Vorteile klar zu sehen.

    Wie gesagt, man übt natürlich den Ball zu fangen, aber es gibt eben diese Randbereiche, und da muß man sehen, was passiert...

    Wenn man den die Handschuhe schnell an den Ball bringt, mit größtmöglicher Fläche, dann kann der Ball aber eben doch auch durchrutschen, da man durch die schnelle lockere Bewegung stabilität verliert, ist man zu starre, prallt er ins Feld zurück, das geht garnicht - also etwas elastisch, und wenn dann so abprallen lassen, daß man ihn gleich wieder kriegt, das kann man in allen Profiligen dauernd wieder sehen, das sind keine Fehler, sondern Standarts.

    Perfektion wird es hier nicht geben, aber natürlich Leute, die das besser können, die Grundhaltung, dann den Ball auch zu fangen ist aber natürlich essentiell.

  6. #6
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    Ja hoppla,
    ich hab nicht ganz richtig gelesen - absichtlich...

    sogar das machen Profis manchmal, es ist aber dann eine klare Entscheidung, sie wissen, daß der Ball zu schnell zum festhalten ist, zu hoch für die Brust, oder zu wenig Zeit zur Seite hin - dann (das ist garantiert trainiert!) lassen sie ihn eben einmal kontrolliert abprallen und nehmen ihn wieder auf - das ist besser als wegfausten, wenn genügend Platz und natürlich Kontrolle vorhanden sind.

    Sonst wäre absichtlich abprallen lassen natürlich eher unsinnig.

    Ich wollte nur einbringen, daß das Körper und so weiter hinter den Ball mit sich bringt, daß man manchmal an "Griff" verliert und eventuell abprallenlassen muß- wenn dann aber bitte in die richtige Richtung!

  7. #7
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    Gut dann machen es IMO halt auch die Profis in meinen Augen falsch wenn du mir sagst die trainieren es absichtlich den Ball so abprallen zu lassen. Dann sollten sie in meinen Augen mehr das sichere Fangen üben, anstatt die Variante mit Absichtlichem Abprallen und Nachfassen. Nur meine Meinung...
    "...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."

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