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Thema: Faustabwehr

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  1. #1
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    Danke gleichfalls.

    Mir fällt eben eine "Klasse" von Situationen ein.

    Das sind sehr schnelle Bälle, aus dem Spielgeschehen heraus, vieleicht verdeckt oder überraschend geschossen, kein Gegner in unmittelbarer Nähe und der Ball flattert direkt auf den Torwart zu, eher auf Kopfhöhe oder etwas darunter.

    Sehr wenig Zeit oder eben sehr unklare Flugbahn (flattert eben), sehr schneller Ball.

    Ich habe da im mer wieder Profis gesehen (Fernsehen), die dann gefaustet oder abgeklatscht haben.

    Genaugenommen ist beidhändiges Fausten, soweit ich das überblicke, eher etwas, was man im Stand macht, denn der einzige Vorteil ist Stabilität und größere Fläche. Mehr Kraft hat man mit zwei Fäusten ja nicht...

    Aber das sind seltene Situationen, die in den unteren Spielklassen (z.B. meine) sehr selten vorkommen, praktisch ganicht, weil die meisten Leute bestenfalls im Training wirklich schnelle Bälle aufs Tor hinkriegen.

  2. #2
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    hab mal hier die diskusion von el-tchibo und katzundgold mir angesehen.
    muss schon sagen El-Tchibo, scheinst ja reif für die bundesliga zusein.
    wenn du hier behauptest, noch nie mit zwei fäusten zum ball gegangen zu sein und das auch nicht nötig hast.
    also ich selber steh jetzt seit 22 jahren im Tor und muss sagen auch in unteren Klassen gibt es immer wieder situationen in denen man mit beiden Händen faustet.
    Ich möchte einen Torwart sehen der im 16er zum ball der auf brusthöhe reingesegelt kommt und wo der stürmer parallel mitläuft, das der TW den ball ohne Probleme einfach fängt.
    denn da kann man nur den ball nach aussen fausten, erstens ist man ein stück schneller am ball, zweitens wesentlich sicherer, da man sich sonst zum "Wiese" macht wenn mal etwas körperkontakt da ist.
    und wenn ein Trainer sagt, jeden Ball den man mit beiden Händen faustet kann man auch festhalten, der hat für mich keine ahnung vom Spiel eies Torwarts.
    selbst bei den Profis gibt es immer wieder situationen zu sehen in denen so gefaustet wird.
    ich behaupte ja nicht das es in jedem fall so ist das, bei den bällen die man faustet die nicht festhalten könnte, aber man kann auf jeden fall nicht alle bälle festhalten die man letztlich faustet.
    Der Torwart der das kann, gehört in die Bundesliga bzw. Nationalmannschaft. und ich denke nicht das es diesen Typen irgendwo gibt.

    So dat war mal etwas Länger!!!


    Ach ja El-Tchibo: Nicht persönlich nehmen!!

  3. #3
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    Nein nein ich nehme es nicht persönlich, jeder hat das Recht auf seine Ansicht der Dinge. Allerdings erkenne ich nicht den Grund wieso du irgendwas hineininterpretierst was ich nie von meiner Person behauptet habe. Vielleicht würde es nützlich sein bevor du sowas schreibst nicht nur meine Dinge zu lesen sondern auch zu verstehen was ich überhaupt getippt bzw. gemeint habe oder kannst mich ja darauf hinweisen, wenn es dir nicht so klar ist.
    Weder habe ich in meinen Beiträgen geschrieben ich sei bundesligatauglich, noch habe ich mich als Superkeeperalleswisser bezeichnet (bei Gott ist wohl eher das Gegenteil der Fall) noch habe ich beschrieben, daß meine Ansicht der Dinge die einzig Wahre ist. Und ich habe mehrmals betont dass es IMO meine Ansicht der Richtigkeit ist, wobei ich niemals den Anspruch auf hundertprozentige Richtigkeit hege. Selbst wenn ich schreibe, dieses und jenes ist meine Ansicht der Dinge, dann habe ich niergends geschrieben, daß ich auch in der Lage bin dies immer 100%ig anzuwenden.
    Wenn in behaupte, ich kann mich an keine Situation erinnern in der ich in meinen Leben mit beiden Fäusten an die Sache rangegangen bin heißt das nicht automatisch, daß ich die Situation besser gemeistert habe. Außerdem -kannst mich ja belehren - habe ich niergends geschrieben ich hätte es nie NÖTIG gehabt. Vielleicht hätte ich es nötig gehabt und es wäre richtiger gewesen mit beiden Fäusten, und ich hätte eine Situation besser gemeister. Aber ich habe es trotzdem nicht gemacht, weil ich stur meine Philosphie die heißt "niemals mit zwei Fäusten ran" befolgt habe. Vielleicht bin ich mit zwei offenen Händen an den Ball und habe auch abprallen gelassen, aber mit Sicherheit nicht weil ich das absichtlich wollte, sondern weil ich den Ball falsch berechnet habe oder falsch gefangen habe. Also niergends steht auch nur ein Wort von mir, ich sei bundesligareif, oder ich wisse alles besser oder sonstiger Blödsinn.
    Ich könnte ja jetzt genauso machen wie du und behaupten: "mir scheint wenn ich deinen ersten Beitrag lese, dann seist du das Nonplusultra eines Keepers. Wow, du faustest kaum und hältst jeden Ball fest. Kompliment, das können nicht mal alle Bundesligaprofis, wieso hast du dich in deiner langen Karriere nicht mal bei einem bewirb dich mal bein einem der ersten Liga." So ein Typ bin ich aber nicht, weil ich mir nie dieses Recht herausnehmen würde das so zu beurteielen auch wenn ich es nach deinen Worten mir so vorkommen könnte.
    Also auch nicht persönlich nehmen, aber zuerst lesen, versuchen zu verstehen wie ich die Sache meine und dann wenn du meinst ich habe mich zu hoch gestellt einfach mich mal drauf hinweisen oder nachfragen, dann kann ich ja erklären wie ich bestimmte Dinge meine. Viel besser anstatt etwas hineinzuinterpretieren was dir erscheint aber was ich dennoch nie behauptet habe. Ansonsten halt mal voher drauf hinweisen. Ich bin der allerletzte auf der Welt der seine Fehler nicht zugibt.
    In diesem Sinne... ;o) au revoir.
    "...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."

  4. #4
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    Zitat Zitat von Goaly1
    und wenn ein Trainer sagt, jeden Ball den man mit beiden Händen faustet kann man auch festhalten, der hat für mich keine ahnung vom Spiel eies Torwarts.
    Ist ein original Zitag von Sepp Maier. Und auch ein Frans Hoek ist dieser Meinung und hat uns dies in seinem Torwartcamp sehr eindrucksvoll weisgemacht. Über ihre Arbeit als Torwarttrainer kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Daß sie nicht in der Lage sind den Keepern Keepern ihre Philosophie anzulernen, das ist auch ein anderes Thema, aber ob die beiden keine Ahnung vom Torwartspiel haben, lasse ich jetzt mal mit einem süffisanten Lächeln dahingestellt...
    Geändert von El Tchibo (08.06.2006 um 10:48 Uhr)
    "...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."

  5. #5
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    Öhm,
    ich glaube alle habRichtig Torwarttraining von Patric Mudersn

    hopla, copy and paste...

    Also äh, das mit dem Nachteil habe ich mir selbst studiert, nachdem ich den Tipp von David Seaman aus irgendeinem Video angeschaut habe, der sagt das über die V-Haltung.

    Aber es ist einfach ein Prinzip, wenn man an einen Ball kommt, ihn nicht ganz festhalten kann, dann muß der Ball eben irgendwo hingelenkt werden, wo man etwas mit ihm anfangen kann, jedenfalls nicht ins Tor, dafür muß die Muskulatur eingestellt sein, flexibel und elastisch.

    Ich glaube, wir reden über verschiedene Kontexte und Situationen.

    ALLE AUSSAGEN, die ich bisher gelesen habe (einschließlich meiner) sind in bestimmten Situationen zutreffend und beschreiben eine optimale Vorgehensweise, sind aber für andere SItuationen natürlich nicht zu gebrauchen.

    Da reden wir natürlich aneinander vorbei.

    Wenn man einen hohen Ball mit rauslaufen mit beiden Händen faustet, hätte ("hätte", man hat sich umentschieden) man ihn wohl genausogut fangen können, damit stimme ich absolut mit überein.

    Mit einer Faust hat man eine größere Reichweite, deswegen ist sie in Situationen brauchbar, in denen man eben nicht sicher fangen kann.
    [ schnelle Bälle, die man trotz beider Hände nicht festhalten könnte, kann man ja mit der Handrückseite z.B. weiter verlängern, das müßte gehen, da man mit einer Hand mehr Kopplung dahinter kriegt.]

    Beide Fäuste bieten mehr "Fläche" und eventuell mehr Stabilität, vor allem mehr Sicherheit (z.B. auch für den eigenen Körper/Kopf), wenn man in Verletzungsrelevanten (Kollision bei 90 Grad laufrichtung oder entgegen mit hohem Tempo, z.B oder schlecht einzuschätzenden Situationen (matschiger Ball, schnell, wenig Zeit), noch etwas erreichen will.

    Dabei ist zu beachten, daß die Grundhaltung für zwei Fäusten vor de mfausten ähnlich zu der mit einer sein kann, daß man sich im letzten Moment erst entscheidet, gemäß Verletzungsgefahr und Timing.

    Der Ball kann ja noch unterschnitten sein oder sowas, auf halber Höhe ist mit einer Faust auch so eine Sache, wenn man sich ganz streckt, da muß man aufpassen.

    Es gibt ja auch bei dem Aufnehmen flacher Bälle so Verletzungsfragen, wenn man den Kopf vorbeugt, z.B....
    Dann kann natürlich der Kopf getroffen werden, außerdem velriert man überblick, dafür sieht man den Ball 100% - man kann aber auch so runtergehen (im Vorwärtslaufen), daß der Rücken mindestens der Kopf nach oben gerichtet bleiben, darf nur den Ball nicht aus den Augen lassen.


    Das hängt ja völlig von der Situation ab, mit beiden Fäusten in einen halbhohen Ball reinzugehen (mit Stürmer), bedeutet zwar weniger Reichweite, dafür mehr Abwehrfläche, falls er den Ball spitzelt, und mehr SChutz für den eigenen Kopf, falls sich jemand die Situation vorstellen kann...
    Ich mach soplche Sachen noch nicht, da sie Beschleunigung(viel) und viel Verletzungsgefahr beinhalten, dafür will ich mehr Koordination in bestimmten Muskelbereichen haben, denn ich will nicht nur mich selbst verteidigen (das kann ich) sondern zusätzlich das Tor - ähnliches leiste ich mir eher am Boden, aber da hat man eine Seite ja schon mal frei (vom Boden her tritt keiner in die Rippen).

  6. #6
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    @ el-tchibo

    das mit dem bundesligareif war nicht so ganz ernst gemeint.
    ich denke wir sind beide nicht bundesligatauglich
    nochmals zu deinen einträgen, wenn ich das was falsches, wie du sagst hineininterpretiert habe, dann sag ich sorry. hörte sich halt alles etwas
    so an als ob du bundesligatauglich wärst.
    aber mal im ernst, natürlich akzeptiere ich deine meinung hier, wäre ja auch schlimm wenn man das hier nicht machen würde, aber wie ich schon sagte, sehe ich manche sachen einfach anders.
    und das ein sepp meier das mit dem fausten sagt, ist ja okay. aber wann hat der zuletzt bei einem spiel im tor gestanden?
    das spiel eines Torhüters hat sich in meinen augen total geändert, ich denke nur daran das ein nationaltorhüter wie jens lehmann sich über den WM ball beschwert, da diese viel schwieriger einzuschätzen ist.
    und die bälle zu meiers zeiten waren wohl auch nicht ganz so scharf geschossen (geflankt) wie heutzutage.

    Will nur noch eins dazu sagen, jeder soll natürlcih so spielen wie er es für richtig und für ihn am sichersten ist, egal ob mit fausten oder nicht.
    denn irgendwann fangen wir uns doch immer ein gegentor, egal ob man fausten oder fangen wollte, richtig???

    in diesem sinne lasst uns weiterdiskutieren, mit ein wenig spass und ironie dabei

  7. #7
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    Zu Frankreich-Schweiz:

    1. (oops, war das diese Partie?) Zuberbühler wollte eine Flanke fangen, beidhändig,, konnte sie aber nicht festhalten, da er irgendwie nicht sehr hoch gesprungen ist, da hätte er nur effizient mit einer Hand weitermachen können [?ist das ein Beispiel für einen Automatismus, wo man sich nicht umentscheidet, obwohl es nötig gewesen wäre, oder mindestens möglich?]

    2. Barthez hat einen Ball mit beiden Händen weggefaustet, unter folgenden Bedingungen: Sonne blendet, sehr schneller Ball auf ihn.

    Netzers Kommentar, daß Barthez eine Schirmmütze hätte tragen müssen, in der Partie finde ich übrigens zweifelhaft, da die Mütze bei bestimmten Situationen ausschließlich irritiert, da muß man sie abnehmen (Kopfballabwehr, war auch in dem SPiel, oder nicht), das Abnehmen ist genbauso irritierend, wie die Hand vor die Sonne zu halten, so eine Mütze hält doch nur die Sonne ab, wenn man nach unten guckt, das kann man aber nicht immer, naja...

  8. #8
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    Man sieht bei dieser WM doch öfters die beidhändige Faustabwehr, aber eher bei sehr scharfen Bällen, die so mittelhoch kommen, aber nicht nur voll auf den Torwart, auch 90 Grad.

    der Petr Cech hat aber die Einhändige sehr schön gezeigt, in einer Randsituation...

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