Kein Grund gleich gastig zu werden! Jeder hatte schon mal eine brenzlige Situation am Torpfosten keine Frage und sicherlich haben alle auch schon bewußt erlebt, daß Aluminium härter als Mensch istZitat von Schöppi
Doch die Eingangsfrage kam von Jannick:
Hier geht es einfach um den letzten Abschnitt, also Hirnblutung, Platzwunde, Schädelbruch.... ich mein, daß sind dann so Phantasien, die wenn man Fernsehn schaut, auch rasch im Kopf erscheinen. So wie jedes Auto über eine Klippe stützt und unten dann in einem Atompilz erxplodiert, so malen sich viele Fahranfänger auch aus, wenn sie durchs Gebrge gondeln und dann die Abgründe betrachten. Das die Filmcrew 20 Kilo hochexplosives im Kofferraum geparkt hatte, damit es eben so toll knallt, daß ist in den Köpfen der Fahranfänger nicht drinne, die meinen echt, der Benzintank, wenn er "hochgeht" legt ein ganzes Dorf in Schutt und Asche.Zitat von Beachsoccer
Und damit wird der Atompilz aus dem TV rasch zum Mythos der sich wacker hält UND veteidigt wird.
Ebenso ist es mit dem Sturz oder Fall gegen einen Pfosten.
Der Mythos, daß dann der Schädel wie eine reife Melone aufplatzt, Gehirnmasse sich wacker auf dem Rasen verteilt und der Torhüter röchelns am Boden wälzt, werden nur zu gern ausführlich diskutiert und dargestellt.
Das sieht man ja.
Doch sehen wir es nüchtern: Würde es häufiger vorkommen, währe der TorhüterSport in der Form längst so verboten oder würde nur von ein Paar Spinnern ohne Schutzanzug ausgeübt, und diese wären förmlich geächtet.
Das es nicht so ist, bedeutet also zwangsläufig:
Schwere Verletzungen sind bei einem Torwartspiel im Rahmen der Möglichkeiten nicht zu erwarten und sollten durch eine gute Technik und entsprechendes Torwartspiel auch nicht forciert werden.
Sprich: Keiner von uns ist eine Leuchte, aber man bekommt ins Gefühl, wo der Pfosten ist und bewegt sich in dessen Kollisionsbereich auch entsprechend anders, eben durch das Unterbewußtsein kontrolliert.
Somit ist die Angst nun gegen den Pfosten zu knallen und sich schwerst zu verletzen sicherlich, und das wirst Du bestätigen, übertrieben.
Wenn sich dann nun eine Diskussion rund um das Thema und die Technik entspannt, und damit das Gefühl, wie ich als Torwart meine Position zum Tor ins Unterbewußtsein und die Kontrolle meiner Position zu diesen Hindernissen im Unterbewußtsein kontrollieren lernen kann, dann ist mir das nicht nur recht, sondern es bestätigt bloß was ich eingangs schrieb:
die korrekte Technik verhindert solche Kollisionen (zumeist)
Das Du deine Position nicht kontrollierst, belegt, daß deine Erfahrung und deine Praxis schon so sind, daß Du es unterbewußt tust und daher gar nicht verstehst, warumman so einn Aufriss daraum macht.
Doch auch hier zeigt sich: Nur weil einer etwas kann und verinnerlicht hat, heißt es nicht, daß man es nicht aus einem neuen Blickwinkel neu betrachten sollte und ggf. auch sich neu ins Bewußtsein rufen sollte.
Also, kein Grund garstig zu werden oder jemand etwas vor zu werfen.
Also 5 Meter, da mute nicht wirklich flott sein. Geht mal auf 8 bis 11 Meter in der Distanz... Dann mußte wirklich loslegen und auch lernen, daß man nicht rückwärts läuft, sondern eben eher seitlich nach hinten läuft, den Ball im Auge und dann mit der Technik des Ablenkens des Balles im Fluge mit Übergreifen der Hand den Ball über die Querlatte ablenkt.Zitat von VisioN
Denn sonst sieht man nicht wohin man geht, steht nicht garde günstig zum Tor, Spieler und Ball, daher halte ich stupides Rückwärtslaufen für die Basis dieser Übung, die Creme aber ist es eben aus weiterer Distanz, um dem Torwart auch zu vermitteln, wie er z.B. bei einer Flanke rasch rückwärts kommt und trotzdem den Überblick behält und dennoch auch den Ball sicher abfangen kann.
Und die Bogenlampenübung ist nur Mittel zum Zweck... ein torwart läuft nur ungern und sehr selten wirklich rückwärts![]()





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