Hmm Spinnerei, naja...
Man kann das auch Meditation nennen oder abschalten, wo kann man das besser, als an dem ruhigsten verfügbaren Platz?
Hmm Spinnerei, naja...
Man kann das auch Meditation nennen oder abschalten, wo kann man das besser, als an dem ruhigsten verfügbaren Platz?
Medition bedeutet IMO nicht nur ruhig irgendwo verweilen, das ist IMO ein Klischee.
Meditieren, in sich gehen, abschalten, seine ganze Energieen auf einen Punkt bringen kann man IMO auch wenn man nicht ruhig dasitzt sondern wenn man wie oben z.B. beschrieben laute Musik hört, bestimmte Tagesabläufe hat... ecc... Ob einem dann das ruhige Meditieren mehr zusagt als das etwas "lautere" ist jedem sich selber überlassen.
"...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."
Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, als wir in der Grundschule, 4. Klasse mit unseren Klassenmannschaften das interne Schulturnier gespielt haben. Das war das erste Mal, dass ich richtigen Druck verspürt habe - und wie. Leider hat mich keiner drauf vorbereitetund so stand ich das erste Spiel lang wie angewurzelt im Tor, konnte mich die ersten 5 Minuten kaum bewegen. Durch pures Glück habe ich keinen Ball kassiert... In der nächsten Halbzeit wurde ich dann ausgewechselt.
Aber bei aller Nervosität begreift man mit der Zeit, dass es nur ein Spiel bleibt - bei mir war das eine Entwicklung: Je öfter ich spielte, desto sicherer wurde ich. Und gegen die leichte Nervosität die immer da ist, lass ich mich warmschiessen. Lenkt von der Nervosität ab, konzentriert aufs Spiel und gibt Bestätigung. Danach einfach rausgehen, fangen was man kann und nicht von Gegentreffern mitnehmen lassen...
Leider ist jetzt meine Schulzeit zu Ende und ich kicke jetzt 100% hobbymäßig... Vielleicht findet sich ja noch ein Platz in meiner Hochschulmannschaft, falls ich gut genug sein sollte![]()
Langjähriger Hobbykeeper
etwas nervosität is gar nit mal so schlecht find ich!so is man wenigstens hoch konzentriert und immer bei der sache!
1995-1996 Greifswalder SC(D-Jug) 1999-2000 FSV Blau-Weiss Greifswald(C-Jug) 2001-2002 Greifswalder SC(B-Jug) 2003-2004 FSV Blau-Weiss Greifswald(A-Jug)Kreisliga 1.Platz(Aufstieg) 2004-2005 FSV Blau-Weiss Greifswald(A-Jug)Bezirksliga 7.Platz 2005- SV Gützkow Kreisoberliga 2.Platz(Kreispokalsieger 05 und 06)http://www.sv-guetzkow.de/
Und wie bestimmt man ob man "genau richtig und nicht zuviel" nervös ist, damit das auch ok ist? Erklär mir auch bitte "nervös zu sein" damit man "konzentriert ist". Das verstehe ich nicht so ganz recht... Danke
"...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."
Ich kann es nicht wirklich erklären.
Im Amateurfußball übertreiben die Leute leider vollkommen das Klischee des "ruhig" spielen müssens...
Das halte ich für vollkommen bekloppt.
Alle Profis haben eine äußerlich sehr klar zu erkennende sehr hohe AKTIVITÄT,
das sieht man nur nicht so gut, wenn die Kamera das ganze Feld aus der Entfernung zeigt.
Die Profis sind auch ruhig, aber nicht nur!
Amateure verwechseln oft die nötige Kreislaufaktivität mit "Unruhe" oder "Nervosität", fangen an zu maulen und vermiesen das ganze MAnnschaftsspiel, nur weil sie irgendetwas sehen, was sie meinen einordnen zu können.
Zur Meditation:
"Eigentlich bedeutet Meditation, nirgendwo zu verweilen.
Es handelt sich daher innerlich eher um höchste Bereitschaft und Aktivität.
Gibt es durch Sinnesreize "äußerlich angeregte Aktivität", verwechselt man vieleicht beides."
Das wäre eine Perspektive, unter der man sagen würde, einen ruhigen Platz aufzusuchen, wäre eine sinnvolle Sache.
Aber das muß man natürlich nicht, man kann fast alles fast überall machen, ich bin auch eher mit viel Bewegung und so.
Vieleicht ist aber das in die Ecke gehen gar nciht so blöd, wenn man bedenkt, daß es einen UNTERSCHIED bereitstellt zwischen dem gekicke im Strafraum und der Ruhe am Spielfeldrand.
Damit stellt es eine GEMEINSAMKEIT mit dem Spiel dar, in dem die spieler sich extrem viel bewegen, während der Torwart beinahe stehen bleiben muß, und sich erst dann bewegt, wenn die anderen schon fast wieder stehen
Ich gehe raus mach mich warm. Wenn ich warm bin frage ich meistens einen Betreuer nach der Zeit, ich gehe immer so etwa 15 min. vor Anpfiff als erster in die Kabine um noch mal in mich zu gehen und eine innere Spannung aufzubauen. Manchmal bete ich noch kurz, dass ich gesund aus dem Spiel rauskomme, genauso wie meine Mannschaftskameraden
Gesunde Nervosität ist für mich quasi Vorfreude, innere Spannung mit positiver Einstellung und einer Portion gesunden Selbstbewusstseins.Zitat von El Tchibo
Ungesund wirds, wenn man an sich zweifelt oder die Nervosität selbst vom Spiel "ablenkt", die Konzentration beeinflusst oder schlimmstenfalls sogar lähmend wirkt. So weit darf man es nicht kommen lassen - man muss lernen negative Gedanken und Selbstzweifel zu verscheuchen, denke ich. Nicht verrückt machen lassen, ist doch nur ein Spiel
Edit: Aber auch zu viel der positiven Nervosität (die berüchtigte "Übermotivation") ist eher kontraproduktiv, denn ein Torwart muss ein gesundes Risikobewusstsein behalten. Zu einem Ball den man "vielleicht noch bekommt" 10m rauszulaufen ist ein mögliches Beispiel für solchen Übermut.
Geändert von v0dka (27.06.2006 um 20:57 Uhr)
Langjähriger Hobbykeeper
Es ist wie Höhenangst wenn man Angst hat past man besser auf. So ist auch damit.Zitat von El Tchibo
Aber wenn man Höhenangst hat dann geht man erst garnicht aufn Berg oder auf "höhere" Gefielde. Hmmm... muß ich erstmal drüber nachdenken denn IMO hat Angst im Fußball nichts verloren... hmmm... mal nachdenken...Zitat von Hansi1907
"...wer mich ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen..."
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