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Thema: Mentale Trainingsmethoden

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Freizeitkeeper
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    Standard

    Also ich gehe 10 minuten vor dem Spiel, also noch vor den Feldspielern, nocheinmal in die Kabine. Da zieh ich mir dann mein Trikot an, feuchte meine Handschuh an, ziehe Schienbeinschoner an und lege alle Sachen die ich mit ins Tor nehme Bereit.

    Bei mir ist es allerdings seit einem halben Jahr nichtmehr so, dass ich vor einem Spiel einen großen Druck verspühre bzw. mir selber Druck mache.
    Vor einem halben Jahr, also in der Hinrunde 2005/2006 habe ich mir vor jedem Spiel sehr viel Druck gemacht und ich hatte Angst Fehler zu machen, da zwischen mir und den anderen beiden Torhütern in meiner Mannschaft ein reger Konkurrenzkampf herrschte. Durch diesen Druck und die Angst ,Fehler zu machen, machte ich fehler und war nicht Stammkeeper.

    Am Anfang der Rückrunde hab ich mir dann vor einem Spiel mal gedacht: "Jetz ists auch egal wenn ich Fehler mache" und ich hab ein super Spiel gemacht. Seitdem gehe ich immer locker an die Sache ran und Versuche die Aufregung und Nervosität so niedrig wie nötig zu halten. Und... Was soll ich sagen. Ich hab eine Überragende Rückrunde gespielt und war in der Rückrunde auch Nr1.

    An euch kann ich nur folgende Tipps geben um die Aufregung vor dem Spiel in Grenzen zu halten:
    -Geht am besten vor den Feldspielern so 10 Minuten vor dem Spiel nochmal in die Kabine damit ihr eure Ruhe habt.
    -In der Kabine ggf. mit einem Betreuer oder Trainer einfach mal ein Paar Worte wechseln, die nicht mit dem Spiel zu tun haben, damit man ein bisschen abgelenkt ist.
    -Vielleicht noch ein bisschen Musik hören (macht die Nationalmannschaft ja auch)
    -Einfach an etwas anderes denken.
    -Seine Sachen bereitmachen. Dabei ist man auch etwas abgelenkt.

    Bei alldem was ich euch aus eigener Erfahrung geraten habe, dürft ihr nicht vergessen, dass man ab dem Moment, in dem man auf den Platz einläuft, 120% konzentriert sein muss. Wenn man konzentriert ist, hat man auch keine nervosität.
    Außerdem ist es wichtig, dass man keine Angst hat Fehler zu machen. Weil wenn man die Angst davor hat, macht man erstrecht Fehler.

    Außerdem ist ein ganz wichtiger Punkt, dass man sich nicht an dem Spieltag zu viele Gedanken über das Spiel machen sollte. Man sollte einfach locker sein.

  2. #2
    Freizeitkeeper
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    Joar da hat der Langer09 eigentlich schon alles gesagt was von Nöten is Das schwerste für mich war es auch meist (wie halt schon angesprochen) die Angst vor Fehlern wegzubekommen. Bei mir war es auch ähnlich wie bei Langer09 und bei mir ist eigentlich acuh genau das passiert was Langer09 beschrieben hat.

  3. #3
    Freizeitkeeper Avatar von Rothenburg
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    Was LANGER sagt finde ich richtig und kann dem nur Zustimmen.
    Anhand der Ausführung mit dem Konkurrenzkampf sieht man ja mal wieder, wie wichtig es ist, das gerade der Torwart das absolute Vertrauen genießt.
    Wer nicht klar die Nummer 1 ist, oder an dem ständig gezweifelt ist, bzw. der nicht unumstritten ist, wirkt und wird unsicher.
    Deswegen ist es immer von Vorteil wenn die anderen Mitspieler, mal ein Wort der Anerkennung oder des Lobes auf den Lippen haben. Ich persönlich fand es immer sehr angenehm, wenn gleich nach der ersten gelungenen Situation ein Spieler voll des Lobes zu mir meinte: "Das haste super gemacht!" - da fühlt man sich doch gleich stärker! ;-)

    Ansonsten beginnt oder begann meine Vorbereitung aufs Spiel bereits zu Hause. Bevor ich zu einem Spiel fahre, lege ich mich noch für 20 bis 30 Minuten auf die Couch und gehe im Kopf verschiedene Spielsituationen durch. Während der Autofahrt pushe ich mich bereits mit verschiedenen Liedern für´s Spiel und denke auch ab und an, an die Stärken und Schwächen verschiedener Gegner, falls man sie schon kennt. Da es bei uns Sitte ist, auch unsere 2. Mannschaft zu unterstützen, schaue ich mir noch 30 Minuten derer 1. Halbzeit an. Manchmal, gar nicht mal so selten, spielen die 2. Mannschaften das gleiche System wie deren 1. Mannschaft und man kann sich schonmal etwas darauf einstellen. (Ich sagte manchmal, denn 2. Mannschaften stellen sich manchmal auch selbst auf, denn sie werden in manchen Vereinen "bloß" als Thekenmannschaft angesehen. Leider wahr!) In der Kabine höre ich während des Umziehens etwas Musik und konzentriere mich auf mein Aufwärmprogramm.
    Das Aufwärmprogramm ziehe ich mit hoher Konzentration durch und lasse mir auch nicht von verschiedenen Spielern aus 10 Metern aufs Tor schießen. Stört mich nur in meiner Konzentration und was soll ich nach einem Ball springen, den ich eh nicht halten kann. Das Aufwärmprogramm soll mir ja die nötige Sicherheit geben.
    Danach gehe ich wieder in die Kabine und wechsle meinen Overall gegen das Trikot aus. - Dann hält der Trainer seine Ansprache, die ich meist mit geschlossenen Augen verfolge, um mir die Schwächen, unsere Taktik usw. besser einprägen kann.
    Ab dem Zeitpunkt, an dem wir die Kabine verlassen versuche ich mir zu 100% zu Konzentrieren und halte auch keine Smalltalks mehr. Den gegnersichen Torwart und Kapitän begrüße ich selbstbewusst kurz und knapp. Quatschen kann man nach dem Spiel noch genug.
    Ab Anpfiff halte ich meine Konzentration und beobachte den Ball, bzw. die Spielsituation.
    Am liebsten ist es einem Torwart natürlich, wenn man sich gleich in den ersten Minuten auszeichnen kann, dann halte ich eigentlich immer ganz solide, bzw. souverän.

  4. #4
    Amateurtorwart Avatar von Moreira
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    Also ich bin auch immer ziemlich aufgeregt.
    Um auf andere Gedanken zu kommen schieße ich immer noch ein paar Fernschüsse aufs leere Tor, um den Kopf freizukriegen.
    BBBBBBBBBBBBBBBBBBVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVBBBBBBBBB BBBBBBBBBBBBBBBBBB

  5. #5
    Blickfeld Avatar von Future
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    Standard

    vor einem Elfmeter machen mir meine Leute eigentlich in sofern mut, als dass die sagen: Wenn du dass so machst wie im training, hat der keine Chance. Los Flo, der Typ kann doch nichts!" Das gibt mir sicherheit, denn ich weiss, dass man an mich glaubt. Nur den Blick auf die Tribüne oder zu den Zuschauern vermiede ich...

  6. #6
    sausewind
    Gast

    Standard

    Hallöchen

    Mein Problem ist nicht die Konzentration vor dem Spiel, sondern die Konzentration während des Spiels aufrecht zu halten, wenn man wenig zu tun hat.

    Man sieht, dass man gegen einen schwächeren Gegner spielt und unterschätz bestimmte Situationen, wobei man dann in bedrängnis gerät, was eigentlich nicht passieren bräuchte.

    habt ihr da vllt. Tipps?

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