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Thema: Kondition

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  1. #1
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Hallo,
    also die Grundkondition sollte ein Torwart schon haben.
    Daher ist es immens wichtig, daß z.B. in der Vorbereitung der Torwart auch die Grundkonditionseinheiten ruhig mit der Mannschaft absolviert.
    Die Grundkondition erhält man durch simples Laufen, Radfahren oder auch Schwimmen. Dabei sollte man 15 Minuten aufwärmen, dann Stretching und dann 30 bis 45 Minuten diese Form (Laufen, Schwimmen, Radfahren) ausüben.
    Bei Radfahren und Schwimmen sollte es kein Planschen sein, auch beim Laufen kein Gehen, sondern zügiges Tempo. Also mit den Fahrrad eine Geschwindigkeit von ca. 22 bis 25 km/h, bei Steigungen logischerweise weniger.
    Hat man das durch, soltle sich bei drei Einheiten pro Woche eine signifikante Konditionsverbesserung schon in wenigen Wochen einstellen, da Kondition nur etwas mit Sauerstoffaufnahme und Transport zu tun hat, auch mit richtig Atmen.
    Wem das zu langweilig ist, sucht sich einen Trimm-Dich-Parcours, am Besten in einem schönen Park oder Waldstück. Man darf ruhig mit dem Fahrrad hinfahren und dann läuft man diesen Parcours. Auch hier wird sich nach und nach eine Verbesserung einstellen.

    Beim Torwarttraining kann man ebenfalls eine Verbesserung der Kondition erreichen, indem man Übungen macht, die Laufarbeit enthalten und mit ca. 10-20 Bällen eine Steigerung der Intervallkondition herbei führen.
    Dies sind dann weniger Einheiten wo man hechten muß, als Einheiten zum Werfen und aufstehen. auch das ist Konditionsarbeit, und das jemand mit wenig Kondition danach einfach 'platter' ist als jemand, der es gewohnt ist, ist auch klar.
    Was hilft?
    Logisch, immer wieder machen, dann wird es besser.

    Und jetzt ist es doch klasse! Gerade solche Übungen macht man nun gern im Sand. Also Schuhe aus, Handschuhe aus, und dann ab in die Sandkiste.
    Aber ohne Eimerchen und Schäufelchen sondern mit 10 bis 20 Bällen und denn, links werfen, aufstehen, drei vier Schritte, rechts werfen und aufstehen, drei vier Schritte, links werfen und aufstehen.... optimale Konditionsarbeit....
    Wer es eher dröge möchte....
    Legt 10 Bälle auf die eine Seite der Sandgrube, auf die kurze Seite.
    Jetzt loslaufen, so flott es geht und dn Ball holen und auf die andere Seite tragen, dann flott zurück und den nächsten holen. Versucht ein sehr hohes Tempo zu halten, Spurten ist im Sand sowieso kaum drinne.

    Achja, vergesst nicht während solchen Trainings rund 1 bis zwei Flaschen Wasser zu trinken.... ruhig mit einer Messerspitze Salz versetzt...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  2. #2
    Nationale Klasse Avatar von fragsiN
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    Dein letzter Satz; viele bei mir in der Mannschaft trinken gar nichts in der Vorbereitung oder generell beim Training. Das kann für die Leistung doch gar nicht positiv sein oder? Ich meine 0,5 oder 1l mit einer Magnesium/Vitamintabeltte trinken ist doch vollkommen ok und ich finde es persönlich wichtig um nicht direkt ausgelaugt (dehydriert?) zu sein.

    Und noch eine Frage zum Thema; bei einer schlechten bzw. nicht ausreichenden Kondition leidet doch auch die Konzentration dadrunter, oder nicht? Das habe ich mir für die Vorbereitung bzw. den Sommer vorgenommen, eine solide Konditionsgrundlage.

  3. #3
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Zitat Zitat von fragsiN
    Und noch eine Frage zum Thema; bei einer schlechten bzw. nicht ausreichenden Kondition leidet doch auch die Konzentration dadrunter, oder nicht? Das habe ich mir für die Vorbereitung bzw. den Sommer vorgenommen, eine solide Konditionsgrundlage.
    Das kann man so sagen, finde ich.
    Mein TW-TRainer sagt immer: Kondition ist Konzentration.

    Eine solide Kondition braucht man als Keeper auf jeden Fall.
    Wir haben es mal probiert. Durch die Anspannung und durch die körperlich Aktivität habe ich locker 3 bis 4 kg in 90 Minuten verloren.
    also trinken ist einfach enorm wichtig!
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
    Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
    Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !

  4. #4
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von fragsiN
    Dein letzter Satz; viele bei mir in der Mannschaft trinken gar nichts in der Vorbereitung oder generell beim Training. Das kann für die Leistung doch gar nicht positiv sein oder? Ich meine 0,5 oder 1l mit einer Magnesium/Vitamintabeltte trinken ist doch vollkommen ok und ich finde es persönlich wichtig um nicht direkt ausgelaugt (dehydriert?) zu sein.
    Nein, es ist nicht positiv für die Leistung, nichts oder nur wenig zu trinken.
    Bei hoher Belastung muß, damit der Stofftransport optimal bleibt, regelmäßig Flüssigkeit zugeführt werden.
    Oder warum saufen Radsportler und Marathonläufer wie die Putzeimer?
    Eben! Auch, und das sieht man eher selten, Profi Fußballer trinken eine Menge, auch während des Spiels.
    Zwar kann man 45 Minuten durchhalten, doch in der Halbzeit wird dann die meiste Zeit schweigend, atmend und trinkend verbracht - ein krasser Gegensatz zu vielen Amateurmannschaften.

    Lass die Multivitamintablette / Magnesiumtablette weg, sie bringt nur was für den Kopf, für deinen Körper ist es nicht gerade hilfreich. Denn die wenigsten Sportler leiden wirklich an Magnesiummangel und es ist eine der tollsten Mythen bis zum Profisport hoch, daß Leistungsport einen höheren Magneisumbedarf verursacht.
    Auch dein Vitaminverbrauch steigt nicht, jedenfalls alle nicht so, als das man so etwas braucht.
    Den die entstehende Mischung ist selten isotonisch und kann daher den Verbrauch an Flüssigkit zum lösen der Stoffe im Verdauungstrak nur noch verstärken, als dem Körper Flüssigkeit zuführen.
    Und darum geht es: dem Körper Flüssigkeit zuführen.

    Hier ist ein sehr dünner Pfefferminze Tee toll, ein dünner Kamillentee wirkt ebenso. Dünner schwarzer Tee, aber wirklich dünn ist gerade so erträglich.
    Am Besten ist Wasser: Leitungswasser in Zimmertemperatur.
    Wer es braucht, eine Apfel- Trauben oder Orangensaft-Schorle. Eine gute Mischung ist der "Drittelmix" also 1 Drittel Fruchtsaft zu 2 Drittel Wasser...
    Hierbei ist das Ausgangsprodukt, der Saft Lieferant für die Vitamine, die Kohlenhydrate und auch sekundäre Pflanzenstoffe, wie Phytohormone und Enzyme. Auf Ballaststoffreiche Säfte, wie mit viel Fruchtfleisch, sollte man verzichten: Sie belasten den Organismus unnötig und verzögern die Aufnahme der Inhaltsstoffe, zudem braucht der Körper wieder mehr Flüssigkeit im Verdauungstrakt, um die Ballaststoffe Aussscheidungsfähig vorzubereiten und zu transportieren.

    Also, weg mit den Brausetabletten, die taugen nichts, hin zu selbst gemischten Produkten, einfach und gut.

    Und noch eine Frage zum Thema; bei einer schlechten bzw. nicht ausreichenden Kondition leidet doch auch die Konzentration dadrunter, oder nicht? Das habe ich mir für die Vorbereitung bzw. den Sommer vorgenommen, eine solide Konditionsgrundlage.
    Ja, Konzentration ist abhängig von der Kondition. Wobei man sagen muß, es geht nicht um die körperliche Kondition, sondern um die Fähig des Körpers auch unter hohen Belastungen ausreichend Sauerstoff UND Zucker dem Gehirn zur Verfügung zu stellen.
    Hat man nun eine gute Kondition, gelingt es dem Körper leichter, dies zu erreichen, als bei einer schlechten Kondition.
    Kondition ist für uns schwer zu ermitteln, denn die wenigsten von uns lassen Ihre Laktatwerte und Sauerstoffsättigung zur Konditions- und Trainingsüberwachung regelmäßig ermitteln...
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  5. #5
    torwart.de-Team Avatar von Schnapper82
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    Zitat Zitat von Steffen
    Kondition ist für uns schwer zu ermitteln, denn die wenigsten von uns lassen Ihre Laktatwerte und Sauerstoffsättigung zur Konditions- und Trainingsüberwachung regelmäßig ermitteln...
    Wer die Möglichkeit hat seinen Laktatwert und die Sauerstoffsättigung messen zu lassen, sollte dieses auf jeden Fall tun, denn so kann man sein Training optimieren, ohne das man zu viel oder zu wenig tut.
    Klar ist, dass dieses wohl nicht allen hier möglich sein wird, aber wenn ihr mal die Möglichkeit bekommt, dann nehmt diese Wahr
    In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
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  6. #6
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    meine kondition ist auch nicht die beste,für 800 meter brauche ich 3 minuten....ich hab sen aber auch schon mal besser gelaufen,aber ich bin der 2.schnellste im sprinten aus unserer mannschaft,würde ich ziemlich komisch finden,wenn der torwart schneller ist als man selber

  7. #7
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Sorry,
    800 Meter und dann 3 Mins ist eine Aussage, für was?
    Für einen Leichtathleten vielleicht ein mieser Wert, für einen Schwimmer aber gut, und ebenso für einen mittelmäßigen Marathonläufer vielleicht nicht gerade der schlechteste Wert....

    Was ist also die Aussage wert? Nix!

    Kondition kann man so vielleicht bei einigen Test, wie dem Cooper Test messen, aber dieses ist nur bedingt für einen Fußballer eine Aussage, insbesondere für einen Torwart. Bei einem Torwart wäre eher ein Shuttle-Run-Test anzuraten, oder andere Tests.
    Aber wer das genau wissen will, der kann mal einen Arzt aufsuchen und seine Kondition erfassen lassen, denn der misst die Kondition sehr präzise.
    Denn Kondition misst sich insbesondere daran, wie gut der Laktatzyklus im Körper funktioniert, wie sich die Sauerstoffsättigung verhält UND insbesondere wie der Kreislauf auf die Belastung reagiert, und auch sich danach verhält....
    Alles andere sind Daumenwerte....
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  8. #8
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    Ist es nicht sinnvoll, bei einem Sportarzt vor Beginn der Vorbereitung einen Fitnesstest durchzuführen und sich mit dessen Hilfe einen Trainingsplan zu erstellen...? Da kann man optimal für sich trainieren ohne einfach drauf los zu machen. Ich könnt mir sowas schon vorstellen. Was haltet ihr davon?

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