Würde mich auch mal interessieren. Geh ich da einfach zum Arzt (Hausarzt, Orthopäde, etc.?) und der nimmt mir Blut ab, sieht sich den Laktatwert an und sagt dann mehr sprinten, weniger Ausdauerläufe oder wie kann ich mir das vorstellen?
Würde mich auch mal interessieren. Geh ich da einfach zum Arzt (Hausarzt, Orthopäde, etc.?) und der nimmt mir Blut ab, sieht sich den Laktatwert an und sagt dann mehr sprinten, weniger Ausdauerläufe oder wie kann ich mir das vorstellen?
Hallo,
klar geht man zum Arzt. Der überweist einen ggf. zum Spezialisten, wie einem Internisten, denn hier müssen spezielle Geräte für ein Belastungs EKG und der Aspirationsmessung vorhanden sein.
Dann geht es los... Blutprobe zu beginn, ermitteln der Grundwerte. Meist muß man ein Fitness-Fahrrad besteigen, welches Computer gesteuert ist.
Und feste treten. Es wird EKG und Aspiration gemessen.... Nach der Messung wird in einem bestimmten Abstand wieder eine Blutprobe genommen und nach einiger Zeit eine neue Blutprobe, um einfach die Laktatkurve zu ermitteln....
So, und daraus ermittelt sich nun die Fitness.
Laktat ist ein Abbauprodukt. Es lagert sich in der Muskulatur und im Blut ab, wenn nicht genug Sauerstoff vorhanden ist, um Laktat abzubauen.
Wir hatten auf dem Übungsleiterlehrgang ein Beispiel, wo der Lakatzyklus für Kinder gegeben war. Dabei hat man Kinder einen 400 Meter Spurt machen lassen, und selbst nach 24 Stunden Pause hatte sich der Lakatwert nicht in den Normalbereich zurück entwickelt.
Eine Folge des kindlichen Stoffwechsels und ein Indiz dafür, daß z.B. beim Fußball schnelles Rundenlaufen völliger Schwachsinn für Kinder ist.
Langsames Laufen hingegen ist kein Thema, wichtig ist hier der aerobe Prozess, den Laktat bildet sich dann, wenn die Sauerstoffversorgung des Stoffwechsels nicht passt und daher die Energiegewinnung in den anaeroben Bereich kommt.
Somit ist bei einem jugendlichen/erwachsenen Sportler der Laktatanstieg bei Belastung und aufgrund der Belastung ein Indiz für die Verstoffwechselung und damit Energiegewinnung für Muskelaktivität ein klares und sicheres Konditionsindiz.
Mit der Messung der Aspiration, also Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe durch die Atmung kann man so genau verfolgen, was im Körper passiert und wie es um die Fitness steht....
Daher, man braucht einen Arzt dafür...
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
.... und mit Hilfe des Arztes kann man sein training perfekt dosieren?!
*lachen* So machen es jedenfalls die Profis!
Da wird sogar die Ernährung kontrolliert und überwacht.... als nichts mit Nutella zum Frühstück
Wenn das nicht passt, dann isst der Leistungsportler was anderes....Der Arzt kontrolliert es, und so wird einfach der Körper optimal auf die Leistung eingestellt und vorbereitet.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
So sieht es aus.Zitat von Steffen
Und das wird schon bei manchem Teams ab der Landesliga gemacht. Nicht ganz so extrem, aber es kommt zu meist auf den Coach an.
Ab Oberliga würde ich sagen, dass es normal ist, so etwas zu machen.
Und wie Steffen schon sagte, bringt es nichts einfach mehr und mehr zu machen, sondern beim Training zählt, wie bei so vielen anderen Dingen auch die Qualität und nicht die Quantität!
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Schnapper,
was man aber nicht verleugnen kann und darf:
Leistungssport hat selten etwas mit Gesundheit zu tun
Sicher: Nur ein gesunder Körper bringt maximale Leistungen, doch was zum Teil gemacht wird, ist ein wenig mehr. Sprich man kitzelt selbst an den Reserven, und das ist auf Dauer gesehen ungesund und kann einen Sportler ruinieren.
Wer aber sein Geld mit dem Sport verdient, der macht es schon, der kennt dieses Risiko weiß darum und weiß auch, daß er eigentlich immer unter Aufsicht ist, so daß es eben wie überall ist: Ein Beruf kann krank machen, muß er aber nicht.
Nur für uns selbst ist das wenig praktikabel und anwendbar. So eine Überwachung und "on-the-edge" Optimierung bringt bei uns nichts.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Da gebe ich dir Recht. Man muss eine Balance finden und für sich selber dann entscheiden, wie weit man gehen will.Zitat von Steffen
Fussball spielen wir vielleicht bis wir 35 sind auf hohem Niveau und für etwas Kleingeld. So ist es ja bei den meisten hier. Unseren Körper brauchen wir aber noch bis zum Ende des Lebens.
Wenn man sich im Amateurbereich kaputt macht durch zuviel Training, durch falsches Training oder aber durch Verletzungen, die einfach ignoriert werden, dann bringt das nichts und ist einfach nur dumm meiner Meinung nach.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
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