Zitat Zitat von Mörv1992 Beitrag anzeigen
Blickrichtung zum gegnerischen Tor? Warum nicht gleich die Augen zu machen?
Man schaut immer in Richtung des Balls!
Zitat Zitat von Paulianer Beitrag anzeigen
Und wie soll man den Ball sehen, wenn man zum anderen Tor schaut?
Ich vermute. dass er gemeint haben könnte, dass der Körper Richtung gegnerisches Tor zeigt. Man guckt natürlich dabei auf den Ball.

Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
Noch ein Tipp von mir beim Rauslaufen: Bei eckbällen immer ein paar meter vorm Tor stehen (ca 3) und blickrichtung zum gegnerischen tor. dann habt ihr ungefähr den größt möglichen Radius um den Ball runterzuholen.
Gut und schön. Da scheinst du offensiv zu denken. Das finde ich soweit OK. Nur muss es dir bewusst sein, dass diese Position gerade bei den Bällen die sich zum Tor drehen gravierende Nachteile mit sich bringt. Die möchte ich hier nicht näher erläutern. Jeder wie er mag.

Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
Totaler Schwachsinn ... für einen Torhüter ist es vielleicht einfacher an den Ball zu kommen wenn die Abwehr offensiver steht, allerdings ist die Gefahr das ein gegnerischer Spieler in den freien Raum läuft und einköpfen kann viel zu groß.
Und wer macht diesen freien Raum kleiner? Natürlich der Torwart. Ich gebe dir absolut recht, dass es ziemlich beschissen für die Feldspieler sein kann einem Gegner hinterher zu laufen, und nicht etwas tiefer auf ihn zu warten. Eine weiter aufgerückte Abwehr muss einen Torwart haben der mitspielt und viele Flanken abgreift, und auch schnelle Verteidiger.

Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
Daher empfehle ich, dass die Abwehr tief steht um auf den Ball zu zulaufen und so klären kann. So haben wir das in der Südwest-Verbandsauswahl immer gespielt und nach Standarts haben wir immer weniger Gegentore bekommen als die anderen Teams.
Das mag schon sein. Ich praktiziere andere Methode und es klappt genauso gut. Das kann man soweit nicht verallgemeinern. Das hängt alles von der Mannschaft ab, und von der Absprache untereinander. Mit einem Torwart der auf der Linie klebt kann die Abwehr nicht weiter vorrücken, denn dieser schützt die gefährliche Zone nicht ausreichend. Man muss sich da einfach absprechen, und dann klappt es schon.

Zitat Zitat von T93 Beitrag anzeigen
Sorry wenn das ein bischen hart klingt... aber ich habe schon zu viele schlechte Erfahrungen mit "16 Schluss" gemacht
Da bist du nicht der einzige. Vielleicht war es auch in diesen Situationen nicht angebracht am 16-er zu stehen, sondern etwas tiefer. Gerade dieses "16-er Schluss" kann ich echt nicht mehr hören. Die Abwehr verschiebt sich je nach Position des Balles und manchmal steht sie 5 oder 10, manchmal 16, und manchmal 20 Metern vorm Tor. Schaue ich mir aber so viele Freistöße im Amateurbereich, dann stehen sie halt alle immer brav am 16-er, egal aus welcher Position der Freistoß kommt, weil viele zu blöd sind ohne eine fest gezeichnete Linie auf dem Boden eigenständig eine Linie als Abwehr zu bilden. Bei manche Freistößen ist die Position dann zu passiv, und der Gegner kann leichter das Spiel nach vorne betreiben, weil der Raum zu groß ist. Und oft ist das Gegenteil der Fall, in dem der große Raum hinter der Abwehrkette viel zu schnell mit einer scharfen Flanken erreicht werden kann, und zwar auch so, dass der Torwart nicht dran kommen kann. Und wenn ich manch stümperhafte Mauern sehe, dann frage ich mich oft warum der Schütze den Ball einfach nicht in den Rücken der Abwehr passt, anstatt zu flanken. Ich kann mir daher schon vorstellen, dass du schlechte Erfahrungen mit "16-er Raus" gemacht hast, denn es kann womöglich wirklich sein, dass 11 oder 12 Metern vor dem Tor die bessere Position in diesen Fällen gewesen war.