Spielen in Uganda nicht so viel Spieler aus Ruanda?Zitat von Heuschrecke
Spielen in Uganda nicht so viel Spieler aus Ruanda?Zitat von Heuschrecke
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
Ne , die Ruandaner spielen in Burma .Zitat von Bela.B
Ist der Thread wirklich so langweilig das du dir die Signaturen durchliest?
Burma? Heißt das nicht Birma?Zitat von Heuschrecke
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
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BELAFARINROD
Das Gänsehaut-Gefühl
Ein bewegter Robert Enke verspricht den Fans, ein „Roter“ zu bleiben
Von Jörg Grußendorf
Hannover. In der sentimentalen Stimmung gab es viele Versprechen, doch seines war mit Abstand das schönste; und nicht nur für die Fans von Hannover 96 wohl auch das wertvollste. „Wir sehen uns im August“, sagte Robert Enke ins Mikrofon – und Zigtausende spendeten ihm minutenlang Beifall und stimmten immer wieder Sprechchöre an. Die Nummer 1 der „Roten“ und der „roten Herzen“ bleibt Hannoveraner und beendete damit wohl alle Wechselgerüchte. Der 30-Jährige fühlt sich rundum wohl bei 96 – und machte dies nicht nur durch diese spontanen Worte direkt nach 4:0 gegen Energie Cottbus deutlich.
Enke war auch hinterher noch sichtlich bewegt. So positiv bewegt, wie man den Nationaltorhüter in seiner vierjährigen Zeit bei den „Roten“ noch nie erlebt hat; der gebürtige Jenaer war regelrecht aufgekratzt. Zum einen mit Sicherheit wegen der Nominierung als Nummer 2 für die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz, aber auch aufgrund der gefühlsbetonten Atmosphäre in der AWD-Arena.
Schon vor dem Spiel skandierten die Fans immer wieder seinen Namen; mehrere Transparente im weiten Rund machten seinen Stellenwert deutlich. „Unser Robert – Nummer 1 der Herzen – Nummer 1 in Deutschland“ war auf einem zu lesen. Während und nach der Partie setzten sich die Sympathiebekundungen der 96-Anhänger für ihren Liebling fort. Und das blieb nicht ohne Folgen bei Enke, der alles andere als ein emotionaler Mensch ist. „Toll. Mir ist wirklich eine Gänsehaut über den Rücken gelaufen. Allein beim Warmmachen war es schon unglaublich laut“, sagte er. Und ergänzte sichtlich angetan: „Wie die Leute sich hier mit mir über die EM-Nominierung freuen, das ist unglaublich. Das macht mich wirklich auch stolz.“
Stolz sein darf er auch. Kein Bundesligatorwart spielt wie er seit Jahren auf so einem sagenhaft hohen Niveau; Enkes Fehlerquote ist minimal beziehungsweise tendiert in den meisten Spielen gen null; er hat den „Roten“ mit seinen Reflexen und Paraden etliche Punkte gerettet; und er kommt als einer der wenigen Torhüter auf diesem Leistungsstand ohne die bei anderen üblichen Ausraster oder Eskapaden aus. Aktionen wie der Kung-Fu-Tritt von Bremens Tim Wiese gegen den Hamburger Stürmer Ivica Olic wird es von ihm nicht geben. Robert Enke benimmt sich auf dem Platz wie im alltäglichen Leben: zwar ungemein ehrgeizig und selbstbewusst, aber eben auch anständig.
Dieses Verhalten mögen und honorieren die Fans von Hanover 96. Sie haben ihn deshalb in ihr Herz geschlossen, und auch, weil sie schnell gemerkt haben: Hier ist jemand, der immer alles gibt. Natürlich für sich selbst, aber auch für den Verein. Und dieser tadellose Sportler wird aller Voraussicht nach bis auf Weiteres ein „Roter“ bleiben.
Der Saisonabschluss gegen Cottbus war schön, aber diese Aussicht ist wunderschön. Und wer weiß, vielleicht ist Enke im August auch die deutsche Nummer 1. Der Nationalkeeper im 96-Trikot, das hätte doch was! Verdient hätte es Enke allemal.
Quelle: HAZ, 19. Mai 2008
Farblegende: Moderator | Privatperson
Nachgefragt …
… bei Robert Enke,
Nationaltorwart von Hannover 96
„War immer Optimist“
Herr Enke, wann und wie haben Sie von Ihrer Nominierung erfahren?
Andreas Köpke hat mich am späten Freitagvormittag angerufen. Ich habe da zu Hause gerade Rasen gemäht.
Was haben Sie empfunden, als der Bundestorwarttrainer Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie zum EM-Kader gehören werden?
Die Nachricht hat mich schon mit Stolz und Freude erfüllt. Bei der EM dabei zu sein, war ein Ziel, auf das ich hingearbeitet habe. Und ich war immer optimistisch, es auch zu schaffen. Als ich dann bei der Mannschaftsvorstellung im Fernsehen den Jungen im Trikot mit meinem Namen gesehen habe, war das ein tolles Gefühl. Für Timo Hildebrand tut es mir leid, er hätte es auch verdient gehabt.
Sind Sie auch nicht ins Zweifeln gekommen, als es in den vergangenen Tagen immer wieder Spekulationen gab, in denen Ihr Platz im Team infrage gestellt wurde?
Ich bin ruhig geblieben, weil ich mir relativ sicher war, dass es klappen würde, und das soll jetzt nicht überheblich klingen. Ich hatte keinen großen Grund zu zweifeln, auch weil ich immer ein positives Feedback von den Trainern bekommen habe. Letztlich muss man immer seine Leistung betrachten und nicht, was drumherum passiert und wer sich zu was äußert.
Andreas Köpke hat Sie gestern in der Reihenfolge der deutschen Torhüter an Nummer 2 genannt. Was sagen Sie dazu?
Was das heißt, wird man sehen. Mir hat das noch keiner so gesagt. Und ich weiß auch nicht, was das für die Zeit nach der EM zu bedeuten hat. Was ich versprechen kann ist, bei der EM in guter Form zu sein und so zu kämpfen, dass ich danach eine neue Chance bekomme.
Als Torwart von Hannover 96?
Als Stürmer bestimmt nicht. Und wenn Sie auf die Vereinszugehörigkeit anspielen: Es gibt nichts Neues zu sagen. Ich habe einen Vertrag, Anfragen liegen nicht vor. Insofern muss ich mich mit diesem Thema nicht beschäftigen. Vielmehr sieht man: Man kann auch bei 96 den Sprung in die Nationalelf schaffen.
Interview: Norbert Fettback
Quelle: HAZ, 17. Mai 2008
Farblegende: Moderator | Privatperson
...Enke ist einfach sympathisch! Obwohl er mit Abstand der beste deutsche Keeper der letzten Jahre ist, reißt er nie das Maul auf und stellt irgendwelche Ansprüche. Ich würde es ihm gönnen, nach der EM Nr.1 zu werden!
Ich mag ihn deswegen auch gerne. Nicht nur dass seine Leistung in den letzten Jahren immer solide wahr, nein, von ihm kennt man auch keine Ausraster. Nicht mal als die schlimme Sache mit seinem Kind war ist er irgendwie ausgetickt oder ähnliches, geschweige denn hat es seine Leistung beeinflusst (was eigentlich nur menschlich gewesen wäre)
Vielleicht ist das ja auch ein Grund warum er evtl nie Nummer 1 sein wird in der Nationalelf, weil er einfach einer ist mit dem man das machen kann.
Ich hab ihn zwar noch nie Live trainieren gesehen aber genügend Videos von ihm beim Training. Auch das find ich klasse, der ist immer 100 % dabei und ärgert sich sogar bei Bällen wo er nix machen kann. Man soll sich ja nicht mit BuLi Keepern vergleichen, aber ich bin da ein ähnlicher Typ. Nur ich raste halt auch ab und zu aus (auch wenn ich mir viel verkneifen kann), und eben weil dass bei ihm nie passiert bewundere ich ihn dafür.
Ich hatte lange kein Vorbild, ich dachte mir irgendwie bist du aus dem Alter raus, aber Enke nenn ich gern als Vorbild. So wie es als Kind Andi Köpke für mich war![]()
Ruhe in Frieden, Robert Riese !
Ich werde dich vermissen .......
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"Für Tormänner hat sich nichts geändert. Sie dürfen immer noch kein Tor zulassen." (Lew Jaschin zum Thema moderne Fußball Strategien)
Gut gekontert!Zitat von Paulianer
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So wird Enke die Nummer eins
Nach der EM Wettstreit mit Adler und Neuer
Robert Enke will sich bei den Positionskämpfen vor der EM als Nummer zwei im deutschen Tor gegen René Adler behaupten. Der 96-Star bewirbt sich damit auch schon um die Erbfolge von Jens Lehmann.
PALMA. Sie haben ihre von der langen Bundesliga-Saison doch etwas müden Muskeln gestern in dem mit Kunstrasen, Vorhängen und Fahnen aufgemöbelten Fitnessbereich des Estadio Son Moix getrimmt – und man darf sich ruhig vorstellen, dass René Adler und Robert Enke gegenseitig die physische Performance des Kontrahenten kritisch gemustert haben.
Enke hat es ja bei 96 als Vollzeitkraft auf 34 Bundesliga-Einsätze gebracht, Adler stand für Leverkusen 33-mal in der Liga sowie zehnmal im UEFA-Cup im Tor, was eine gewisse mentale wie körperliche Erschöpfung rechtfertigen würde. Jens Lehmann dagegen kam nach nur sieben Premier-League- und zwei Champions-League-Einsätzen recht ausgeruht nach Mallorca. Sie hatten ihn bei Arsenal schon in den Vorruhestand verabschiedet, in der DFB-Auswahl dagegen gibt der 38-Jährige den Seniorchef im Tor.
Lehmanns Position als Nummer eins bei der EM ist unumstritten. Dahinter allerdings muss Enke (30) den Angriff des jungen Hüpfers René Adler abwehren. Der 23-Jährige wird ja schon als „Mann der Zukunft“ gefeiert, in einer Medienkampagne wurde über prominente Fürsprecher wie Franz Beckenbauer vor der Nominierung des EM-Kaders eine starke Lobby für Adler aufgebaut.
Seine Berufung ist allerdings ebenso gerechtfertigt wie die von Enke und die Nichtberücksichtigung von Timo Hildebrand, der in Valencia wiederholt kleine Unsicherheiten zeigte. Die Bundesliga-Konkurrenten spielten beide eine starke Saison, wobei Adler sich mehrmals durch spektakuläre Paraden auszeichnen konnte, während Enke selten Gelegenheit dazu bekam und seinen Job im 96-Tor meist unaufgeregt, aber dadurch nicht schlechter versah.
Adler, dessen Entwicklung von BTT (Bundestorwarttrainer) Andreas Köpke wohlwollend begleitet wird, wurden zudem Wackler im Zuge der medialen Begeisterung um den neuen „Bundes-Adler“, wie er in der Leverkusener Mannschaft schon genannt wird, eher verziehen. Der Name wurde zur Vorlage, natürlich „fliegt keiner schöner“ als der Blondie vom Rhein.
Enke allerdings genießt als starke Persönlichkeit und wegen seines nahezu kompletten Torwart-Spiels als sprintstarker Ausputzer hinter der Abwehr und Souverän im Strafraum sowie auf der Torlinie trotz der vielen Gegentore bei 96 hohe Wertschätzung bei Joachim Löw.
Wenn Lehmann sich vor oder bei der EM verletzen sollte, gilt der 96-Liebling auch seiner Erfahrung wegen als erster Anwärter auf den Vertreter-Job.
„Robert Enke ist erstmal die Nummer zwei“, stellt NP-Kolumnist Fredi Bobic fest. „Wenn Robert gebraucht werden sollte, wird er voll da sein. Adler ist zunächst zum Kennenlernen und Reinschnuppern dabei.“
Wenn Lehmann seinen Rücktritt nicht plötzlich noch bis zur WM 2010 hinauszögern will, beginnt jedoch nach der EM ein neuer Wettstreit um die Nummer eins im DFB-Tor.
„Dann wird ganz neu gemischt“, glaubt Bobic. „Neben Enke und Adler wird Manuel Neuer dazukommen. Dann werden Löw und Köpke sehen wollen, wer sich am besten durchbeißen kann.“ Es werde kaum sofort die neue Nummer eins bestimmt, „es dürfte viel rotiert werden in den Länderspielen“, vermutet Bobic. „Da kann viel passieren.“
Eine Chance, die Enke nutzen sollte.
Quelle: Neue Presse, 21.05.2008
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Ist Enke wirklich die Nummer zwei?
PALMA. Hört er nun auf nach der EM, oder schiebt Jens Lehmann seinen Abschied von der Nationalelf doch noch weiter hinaus? In dieser Frage meldete sich Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff nun zu Wort. „Ich gehe davon aus, dass nach der EM ein Schnitt gemacht und ohne Jens Lehmann geplant wird“, wurde er in der „Sport Bild“ zitiert.
Dass sie beim DFB zukünftig ohne Lehmann planen, mochte Joachim Löw gestern aber nicht bestätigen. „Der Oliver Bierhoff“, verwies Löw den Teammanager in seine Kernkompetenz, „hat in sportlichen Dingen relativ wenig Einfluss.“ Der Bundestrainer will „unmittelbar nach der EM“ mit Lehmann über den Ausstand sprechen. Bei dem Alpen-Championat wird der Arsenal-Reservist als Nummer eins im deutschen Tor stehen, „wenn alles normal läuft und Jens in den Spielen die Form und die Ausstrahlung zeigt, die wir von ihm kennen“, schränkte Löw ein.
Offen blieb, wer hinter Lehmann nun die Nummer zwei ist. „Es gibt keinen Grund, jetzt eine Rangfolge festzulegen“, blockte Löw ab. Wichtig werden für Robert Enke und René Adler nun die kommenden zweieinhalb Wochen bis zum EM-Start: „Wir wollen sehen, welchen Eindruck sie im Training mit Andreas Köpke machen.“ Enke sei ja „auch noch nicht so oft bei uns“ gewesen.
Vermutlich wird in den beiden letzten Tests auf der Ersatzbank rotiert. Enke könnte kommenden Dienstag gegen Weißrussland zum Kader gehören, Adler am 31. Mai gegen Serbien.
Der junge Überflieger aus Leverkusen (23) bekam allerdings ein üppiges Sonderlob von Löw: Adler habe „eine gute Ausstrahlung“ und „eine gute Persönlichkeit“. Seine Interpretation des Torwartspiels „entspricht dem modernen Fußball“. Abwarten, was Löw noch über Enke sagt.
Quelle: Neue Presse, 22.05.2008
Farblegende: Moderator | Privatperson
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