Wenn sie ihn vom Zug zermatscht aus nächster Nähe fotografieren dürften, dann hätten sie es gerne getan. Das verkauft sich wie warme Semmeln. Und leider ist die Gesellschaft voller Gaffer, die sowas noch spannend finden und sich gerne das angucken. Wenn ich einen Unfallort sehe, dann laufe ich weiter, denn ich brauche das Elend und die Trauer anderer Menschen nicht als meine Unterhaltung. Es gibt Momente in denen einfach niemand dabei sein darf, und erst recht keine Kameras oder Fotografen.
Zum Tod von Robert Enke kann ich an sich gar nichts sagen, denn warum und wie soll ich das überhaupt ausdrucken. Er hat als Torwart eine klare und leider fatale Entscheidung getroffen. Ich wünschte mir irgendjemand hätte das verhindern können, mehr nicht.





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