Na ja, wenn es nach der Anzahl der Gegentore ginge, hätten Torhüter wie Köpke, Enke und auch Neuer niemals ins Nationalteam kommen dürfen. Zum Glück geht es beim Torwartspiel um mehr...
Na ja, wenn es nach der Anzahl der Gegentore ginge, hätten Torhüter wie Köpke, Enke und auch Neuer niemals ins Nationalteam kommen dürfen. Zum Glück geht es beim Torwartspiel um mehr...
Farblegende: Moderator | Privatperson
Natürlich hält sich fast kein Keeper daran, aber ich bin der Meinung, dass ALLE Schiris die Regel durchsetzen sollten, denn i-wann würden sich alle daran halten - Regeln sind nunmal Regeln![]()
"Es geht heute gar nicht mehr, dass du absolut fehlerfrei spielst - der Einzige, der das kann, bin ich." Oliver Kahn
Lehmann hat gesagt:
„Meines Erachtens ist Roman Weidenfeller seit eineinhalb Jahren der Beste. Er spielt einfach konstant und hält sehr viele wichtige Bälle.“
und
„Natürlich ziehe auch ich meinen Hut vor den jungen guten Torhütern. Doch habe ich das Gefühl, dass immer nur nach dem Potential bewertet wird, nicht aber nach der tatsächlichen Leistungsstärke. Und da war Weidenfeller letzte Saison sogar besser als Neuer.“
Ich glaube nicht das es Lehmann da nur um die Anzahl der Gegentore ging...
Ich will die Diskussion nicht unnütz anheizen, aber einerseits hat Köpke im Interview auf fussball.de relativ deutlich den Standpunkt zur Auswahl der Torhüter in der Nationalmannschaft definiert. Nach welchen Kriterien gesucht wird. Dazu kommt die Aussage von Löw: "Weidenfeller ist ein sehr guter Torhüter. Wir finden Zieler aber besser." Ist eine deutliche Aussage, die aber wiederum nur im Kontext mit den gegebenen Kriterien in Verbindung gebracht werden muss. Köpke betont nochmals, dass die "ältere Generation" der Torhüter sich das auch noch bis zu einem gewissen Niveau aneignen kann, allerdings sind die "Neuen" damit aufgewachsen und sind sowohl beidfüßig, als auch geschulter in ihrem Mitspielverhalten.
Die Erfahrung im europäischen Fußball dürfte Weidenfeller nicht wirklich helfen, hier geht seine Anzahl der Spiele auch auf keine bedeutende Marke zu. Ich finde auch Weidenfeller einen sehr guten Torhüter, Spiele wie die gegen Leverkusen bereiten mir Freude und ich kann auch über die Paraden eines Weidenfeller staunen und mich freuen. Allerdings muss ich weiterhin bei einer Nationalelf ein Konzept erkennen, welches verfolgt wird. Das wird weiterhin umgesetzt und man glaubt an eine bestimmte Philosophie. Bei solchen oft auch unpopulären Entscheidungen muss sich ein Weidenfeller leider hinten anstellen und kann sich nur ärgern, dass er keine 10 Jahre jünger ist und nur zu den guten, alten Zeiten des Gerry Ehrmann ausgebildet wurde und nicht die Vorteile eines hochgerüsteten Nachwuchsleistungszentrum genießen durfte.
Fand ihn gestern gut! Abgeklärt und souverän... am Tor schuldlos.
Hab leider nur das Tor in der Wiederholung gesehen und die gute Parade kurz vor Ende.
Wollte mal fragen, wie ihr das beim Tor seht. Ich finde, dass Weidenfeller einen Tick zu früh zu Boden geht und auch ziemlich in Rückenlage gerät. Van Persie macht es natürlich sehr clever, aber denkt ihr nicht das es taktisch klüger gewesen wäre, länger stehen zu bleiben und die Balance nach vorne zu suchen um so vielleicht mehr Trefferfläche abzudecken? Oder liege ich mit meiner Einschätzung völlig daneben?
Richtig, zu sagen, dass Weidenfeller da gar nichts machen kann, ist etwas verfrüht. Es handelt sich dabei um die typische "Überraschung" eines Torhüters, der noch nicht ganz fertig ist und keine gute Position hat, um "frei" reagieren zu können. Man könnte sagen, dass Weidenfeller zu tief steht und dann nicht mehr früh genug die Distanz zum Gegenspieler verringern kann. Folge ist, dass er aus dem Lauf heraus reagieren muss. Er hat keine Balance, kann eben nicht gut zum Ball agieren und kippt dadurch leicht weg; aber eher nicht nach hinten, sondern seitlich. Auf jeden Fall war es nicht ideal. Also ist es ein taktischer Fehler, weil er einen Tick zu tief steht und nicht in Position kommt. Ob er das Tor anders verhindert hätte, bleibt allerdings zumindest mal sehr fraglich. V. Persie kommt relativ zentral in Richtung Tor und hat dadurch den perfekten Winkel.
Sehr gut war indes die Fußabwehr im 1gegen1, wo er nämlich die Distanz zum Schützen viel schneller reduziert, sich breit macht und stehen bleibt. Wenn man so will, ist das ein prima Beispiel dafür, wie wichtig es ist, eine gute Distanz zum Spielgeschehen zu haben und eine gute Ausgangsposition vor einem möglichen Eingreifen einzunehmen. Ein Mal schlechter, ein Mal richtig gut.
Geändert von nik1904 (14.09.2011 um 15:46 Uhr)
Danke nik, toller Beitrag. Habe es so in der Art gemeint, nur meine Ausdrucksweise und die Sicht der Dinge ist bei weitem noch nicht so ausgereift![]()
Hab es grad nochmal gesehen und kann nik1904 nur zustimmen.
Leider konnte ich nicht erkenn, ob Weide zu tief stand oder ob er schlichtweg zuspät los ist... aber eagl.
Danach hat er es auch besser gemacht!
Weidenfeller steht nicht optimal zum Spiel, soll heißen, mit zu großem Abstand zum Ball. Doch grundsätzlich ist das der Punkt für eine grundsätzliche Frage: Ist es in einer 1gegen1-Situation wichtiger, so nah wie möglich an den Gegner heranzukommen und den Gegner unter Druck zu setzen, oder muss der Fokus darauf liegen, zur Not auf weniger Distanz zu verzichten und in jedem Fall eine gute Grundposition zu haben, aus der man reagieren kann?
Ich bin ein Verfechter davon, (und sei es auch nur für eine Hundertstelsekunde) stabil zu stehen, um in alle Richtungen reagieren zu können. Aus einer offensiven Position heraus kann man bei Bedarf immer noch ein, zwei Meter näher an den Ball rücken. Es gibt natürlich auch Situationen, in denen der aggressive Ballangriff die richtige Wahl der Mittel darstellt. Aber bleiben wir mal bei der "klassischen" 1gegen1-Situation.
Was sagt ihr zum 2:0 gestern Abend in Marseille? Ich werde das Gefühl nicht los, dass die kurze Ecke, wo das Tor fällt zu weit offen ist. Mit einem Schritt weiter links aus seiner Sicht wäre der Schuss haltbar gewesen ohne die lange Ecke entscheidend weiter aufzumachen. Klar ist es eine blöde Situation für den Keeper, aber meiner Meinung nach hat er hier im Rückwärtslaufen nach dem Fehler von Hummels nicht das optimale Stellungsspiel.
Ich finde, dass das Stellungsspiel soweit richtig war von Weidenfeller. Allerdings sind mir in der Zeitlupe 2 Sachen durch den Kopf gegangen.
1. Weidenfeller macht viele Rückwärtsschritte, was die Situation soweit auch verlangt. Doch kurz bevor Remy in eine Situation kommt, in der er abschließen kann, geht Weidenfeller nochmal einen Schritt rückwärts. Vielleicht hätte er da schon seine Situation beenden sollen und auf den Abschluss warten.
2. Viel deutlicher fand ich die Tatsache, dass Weidenfeller im Moment des Schuss absolut nicht bereit war in seiner Aktion. Als Remy den Ball berührt, sieht man in der Zeitlupe sehr deutlich, dass Weidenfeller noch einen kleinen Sprung nach oben macht. Er konnte sich also nicht rechtzeitig vom Boden abdrücken zum Schuss hin. Diese entscheidende Zentimeter haben ihm wahrscheinlich in dieser Situation gefehlt um vielleicht den Ball abzuwehren.
Hätte er seine Position weiter nach links verbessert, hätte er die lange Ecke angeboten. Aber wenn er nicht noch einen kleinen Schritt macht, erübrigt sich vielleicht diese Frage.
Was mir auch noch mehrere Male aufgefallen ist, dass Weidenfeller sehr große Abstände zwischen seiner Abwehr hatte. Bei einer Abseitssituation (die keine Ware), war der Ball lange im ungedeckten Raum und ich würde sagen, dass Weidenfeller mit anderer Spielweise diesen Ball ablaufen hätte können.
Vor dem 3:0 hätte er auch mit einem bisschen offensiveren Stil den Ball am Strafraumeck erreichen können und so die Situation bereinigen.
Geändert von Skanatic (29.09.2011 um 11:32 Uhr)
Weiß nicht so recht... hatte da gestern auch kurz dran gedacht. Aber andersrum kann der Schuss aus der Postion fast überall hingehen.
Klar kann man jetzt sagen wenn er weiter links steht kommt er evtl. dran.
Andersrum, wenn er weiter links steht und der Spieler schießt in die lange Ecke würden wir evtl. jetzt darüber reden ob er weiter rechts stehen muss... von daher... entscheidend an diesem Tor war eh zu 95% der Fehler von Hummels. Die restlichen 5% kann man Weide ankreiden wenn man denn will... mehr aber auch nicht.
Ich finde, dass ein Dampfhammer aus zehn Metern knapp neben den Pfosten wie beim 2:0 nicht als Diskussion über ein Fehlverhalten taugt. Weidenfeller stellt sich gut zur Situation, ist fertig und m.E. deckt er das Tor in Gänze so gut wie möglich ab. Nehmen wir die Frage, ob er was gegen v. Persies Schuss machen kann, zum Anlass zu fordern, dass der Torwart im Zweifel die Priorität setzen muss, fertig zu sein, anstatt die Distanz auf Teufel komm raus zu verkürzen, dann müssen wir hier konstatieren, dass er fertig war und hier genau richtig gehandelt hat.
Problematischer das Verhalten beim 1:0: Weidenfeller ist mit der Spielsituation in der Bewegung nach rechts und macht einen Schritt "über den Spielablauf hinaus". Was ich damit sagen will: Als Ayew zum Abschluss kommt, bewegt er sich nicht mehr nach rechts (vom Torwart aus), sondern in Richtung Tor. Durch diesen Schritt zu viel ist Weidenfeller nicht fertig, als der Schuss erfolgt bzw. muss sogar gegen die Laufrichtung agieren. Der Schuss ist daher eindeutig haltbar. Wobei Weidenfeller den Ball womöglich ganz kurz nicht sehen kann. Trotzdem: In der Tendenz ist das ein Stellungsfehler.
Sieht man hier aus der anderen Perspektive als bei Sky sehr gut (ganz am Anfang):
http://www.youtube.com/watch?v=owyqlcDRySg
Erneut schöne Fallbeispiele zu Stellungsspiel und für den Schuss bereit zu sein! Man erkennt, wie komplex das ist und wie wichtig es ist, auch hier Trainingsschwerpunkte zu setzen.
@TW-MiK: Ich glaube nicht, dass er mit einem Schritt weiter links die lange Ecke preisgeben würde. Genau das ist ja der Effekt des Winkel-Verkürzens. So wie er steht macht er quasi die lange Ecke vollkommen zu, was m.E. nicht unbedingt notwendig ist. Der Winkel ist zwar alles andere als Spitz, aber dennoch ist es so, dass er mit einem kleinen Schritt in die kurze Ecke dort wesentlich mehr zumacht als er in der langen Ecke aufmacht.
Weidenfeller dieses Tor anzukreiden würde mir im Traum nicht einfallen, aber ich finde halt, dass er hier besser zu Ball und Gegner stehen kann.
Gerade 2 mal Klasse herausgekommen! 1 mal auf einen Schnittball und 1 mal eine Hereingabe gut geholt. Hinter ihm hätte schon jemand einschussbereit gewartet
lg HannSchuach
Kommt immer drauf an wie groß der Schritt ist...
Nein mal im Ernst: Ich glaube die Erklärung von Skanatic trifft es ganz gut!
Stimmt!
Da kann man gut erkennen das er einen Schritt zu viel macht und dann wie oben beschrieben zu spät kommt. Gut gesehen nik!![]()
Um nochmal zum 2:0 zurück zu kommen. In der Zeitlupe bei 2:19 sieht man gut, dass er nochmal einen Hüpfer macht und keinen Bodenkontakt hat. Ich finde diese Zentimeter fehlen ihm, auch wenn es ein Dampfhammer war.
Vllt. hilft dieses Bild dabei, zu erklären was ich meine:
Weidenfeller.jpg
Das ist der Moment direkt vor dem Schuss. Ich finde, hier ist die kurze Ecke ein ganzes Stück weit offen, dies wird umso ärgerlicher, wenn man bedenkt, dass er am Schuss fast dran ist. Ausserdem ist es für den Schützen in dieser Position wohl relativ schwierig, den Ball ins lange Eck zu ziehen.
Seltsam, das habe ich im bewegten Bild anders wahrgenommen. Wenn man die Perspektive "virtuell" hinter den Torschützen dreht, wird der Winkel für Weidenfeller noch fataler. OK, falsch gesehen! Er lädt regelrecht dazu ein, den Ball in die kurze Ecke zu schießen. Das war tatsächlich ein weiterer Stellungsfehler. Man muss allerdings fairerweise anfügen, dass die richtige Position keine Garantie gewesen wäre, das Ding zu halten, sie hätte lediglich die Chancen erhöht.
sah ich auch so. Ist quasi ne Einladung zum Schuss in die kurze Ecke.
Hier trainiert er in einem neuen Puma Design.
![]()
Designtechnisch scheint sich bei Puma auch im kommenden Jahr also nicht viel zu ändern. Wobei das Design als solches ja auch nicht zu großen Diskussionen geführt hat.
Und sie nannten ihn Piplica...
Sehe ich genauso!
Hoffe es geht so weiter...
ein paar mehr Torchance wären gut so ists ein bischen fad
1:0 "Weide" noch dran aber naja ledier drin
Geändert von HannSchuach (23.11.2011 um 21:54 Uhr)
lg HannSchuach
An einem guten Tag hat er den Ball vielleicht.
lg HannSchuach
Die Qualität des Breierzeugnisses ist reziprok proportional abhängig von der Quantität der partizipierten Köche.
Kann er ihn halten? Ja, wenn er zehn cm weiter in der Ecke steht. Steht er falsch? Nein, sonst steht er zu weit in der Ecke. Also, dass er dran ist, mag dafür sprechen, dass er den Ball natürlich abwehren kann. Ich sehe es dennoch wie icewolf, da kann man eher sagen, dass es schon eine Leistung ist, an den Ball heranzukommen.
Zusatz:
Jetzt habe ich mir das Tor noch ein paar Mal angesehen. Weidenfeller ist schnell unten, zumal er keine Position hat, sondern aus der Bewegung mit dem Ballflug heraus reagieren muss. Wenn Weidenfeller aber nicht seitlich zum Ball runtergeht, was in der gegebenen Situation schwierig ist, sondern in die Grätsche fällt und sich à la Kahn oder Neuer breit macht, dann hat er eine sehr gute Chance, den Ball zu halten. Für mich ein Beispiel, warum die These "möglichst immer mit der Hand zum Ball" durchaus keinen Anspruch auf ein Dogma haben sollte. Das soll allerdings keine Kritik sein an Weidenfellers Verhalten. Es ist nach wie vor schwer genug, an einen guten Kopfball aus der geringen Distanz überhaupt dran zu kommen!
Geändert von nik1904 (24.11.2011 um 13:23 Uhr)
War mMn der verletzung geschuldet.. Und wieder geht gomez auf der torwart, diesmal halt lagerak.
An einem guten Tag hält er ihn vielleicht... als Fehler würde ich es ihm aber nie ankreiden! Da muss man sich die drei Fahnenstangen an der Seitenlinie angucken, die der Flankengeber stehen lässt...
Vielleicht war der Kopfball nicht absolut unhaltbar, allerdings muss man an so einen Ball erst mal noch heran kommen. Mit ein wenig Explosivität oder vielleicht auch ein wenig mehr Körperspannung, hätte er diese Ball tatsächlich noch abwehren können, aber letztendlich war er hier machtlos.
Höchstens Leute wie Wiese oder Casillas hätten diesen Ball an regelrechten Glanztagen abwehren können.
Und sie nannten ihn Piplica...
Bin auf Grund meiner Verletzung wegen solch einer Aktion bisschen "vorgeschädigt"![]()
frage tobias, wie kannst du wiese und casillas in einem atem zug nennen?^^
Weiter, immer weiter!Oliver Kahn
Weil Wiese auf der Linie, genau wie eben Casillas, bärenstark ist.
Exakt. Spielerisch haben beide nicht ihre absoluten Stärken, aber auf der Linie sehe ich Wiese schon auf internationalem Niveau, ebenso wie Casillas.
Dass Casillas wiederum als dreifacher Welttorhüter noch mal in der Gesamtübersicht eine andere Nummer ist, möchte ich nicht bestreiten, aber auf der Linie sehe ich beide ähnlich.
Allerdings verkörpert Casillas auch nicht den offensiven Keeper wie beispielsweise ein Neuer.
Und sie nannten ihn Piplica...
Wie beurteilt ihr das Gegentor?
Er schien auf jeden Fall nicht unhaltbar, da er relativ mittig bzw. nicht platziert geschossen war.
ohne Gegenstimmen gewählter Torwart.de User der Jahre 2016 und 2017.
Danke an alle Beteiligten.
Es gibt nur einen Gott
BELAFARINROD
Habe ich beim Gucken der Sportschau auch gedacht. Weidenfeller kommt irgendwie nicht richtig weg, fällt eigentlich nur und springt nicht wirklich ab. In meinen Augen definitiv nicht unhaltbar...
Ist für mich irgendwie vergleichbar mit dem Tor in Marseille, wo hier auch lang und breit diskutiert wurde.
Für mich ist auch hier die von ihm aus rechte Ecke sehr offen. Ich weiß nicht, aber irgendwie scheint es mir so, als würde er sich bei Bällen, wo der Stürmer leicht von der Seite kommt zu weit mittig postieren. Das konnte man jetzt schon mehrmals bei ihm beobachten. Klar, er darf die lange Ecke nicht herschenken, aber für den Stürmer ist ein Ball eben dorthin viel schwieriger als ihn in die kurze Ecke zu schießen (gerade dann, wenn diese recht offen ist). Vor diesem Hintergrund müsste ich eigentlich, um meine Chancen zu erhöhen, dem Stürmer die einfache Möglichkeit erschweren, in dem ich weiter im kurzen Eck stehe. Ein Schritt reicht ja hier, dann hält er den Ball.
Meinem Empfinden nach muss er in diesen Szenen an seinem Stellungsspiel arbeiten, denn hier ist fast schon ein Muster erkennbar.
Edit: Hier muss ich ein wenig zurückrudern. Hanke steht weiter mittig, als ich die Szene in Erinnerung habe. Dennoch macht es Weidenfeller ihm wohl schwerer, wenn er etwas weiter rechts steht.
Geändert von Torbinho (04.12.2011 um 10:39 Uhr)
War gestern im DFB-Pokal sua stark und hat die Truppe zusammen mit Hummels im Spiel gehalten!
Sicherlich kann man über manche Aktionen streiten, ob er den ein oder andern Ball nicht fangen kann oder so aber das ändert für mich nix an der super Leistung.
Das sein Auftreten beim Elfmeterschießen dann nicht gerade positiv rüberkommt weiß ich auch. Aber das schiebe ich mal auf die Emotionen![]()
Ja gestern war er saustark.
Für die Leistung im Elfmeterschießen zieh ich meinen Hut. Ich glaube ich hätte den Gräfe niedergestreckt. Wenn man mal bedenkt das es da um erhebliche Summen und den EInzug ins Viertelfinale geht u der pfeift die Dortmunder zweimal zurück, davon ein gehaltener Elfer da wäre ich glaub ich durchgedreht, weil das war einfach nur lächerlich
Klar, aus Weidenfellers subjektiver Sicht waren seine Reaktionen sehr verständlich. Und wie du schon sagst, trotzdem halbwegs die Ruhe zu behalten ist stark. Ich hätte glaube ich auch Probleme gehabt mich zu zügeln. :-)
Aber objektiv hat Gräfe alles richtig gemacht. Bei Kubas Elfmeter hat er schon 3-4 Sek. vor der Ausführung wie wild in seine Pfeife gepfiffen um die Ausführung zu unterbinden und Ratayczak zurück auf die Linie zu beordern. Das die Pfiffe in der Atmosphäre untergehen und Kuba trotzdem ausführt ist nicht seine Schuld und er muss den Elfer wiederholen lassen. Auch wenn er drin war und Dortmund ja dadurch eigentlich keinen Nachteil durchs Ratayczaks zu weites Stehen vor dem Tor hatte.
Bei Lambertz Elfmeter entscheidet er auch richtig. Weidenfeller tippelt da schon während Lambertz anläuft 2m vor der Torlinie, also deutlich zu weit vorne. Lambertz hat dadurch, regeltechnisch gesehen, einen Nachteil und der verschossene Elfmeter muss wiederholt werden.
-> Subjektiv die emotionalen Ausbrüche von Weidenfeller verständlich, objektiv alles richtig gemacht vom Schiedsrichter.
er war richtig stark, hat mir sehr gefallen... paar bälle hat er wirklich brutal raus, sonst hätte die geschichte anders ausgehen können, aber um ehrlich zu sein, ich hätte es düsseldorf gegönnt!
noch eine frage, was spielt weidenfeler denn für einen handschuh und was wurde bei ihm modifiziert? also ich meine welchen schnitt usw.
Geändert von Fabie (21.12.2011 um 14:10 Uhr)
Weiter, immer weiter!Oliver Kahn
Puma PowerCat 1.12, Außennaht, Daumen komplett aus Haftschaum.
hm, dann ist wohl weidenfeller einer der wenigen die ihren hs nicht mit innennaht tragen..
Weiter, immer weiter!Oliver Kahn
Dass meine Sympathien in diesem Spiel nicht dem Sieger galten, ist wohl klar
Weidenfeller hat ein sehr gutes Spiel gemacht, war ja auch schon beim Elfer vor dem Fehlschuss dran. Auch ohne den Dortmundern die Daumen zu drücken, muss man mal sagen, dass ein verwandelter Elfer nicht weiderholt werden muss, wenn der Torwart sich einen Vorteil verschafft hat, indem er vor der Linie steht. Angenommen, der Schütze verschießt danach, hätte man sich zurecht fragen müssen, wo der tiefere Sinn dieser Regelauslegung gelegen hätte. In der Logik des Regelzwecks war die Wiederholung des Düsseldorfer Elfers korrekt, denn wenn der Spieler verschießt, muss man den Torhüter für dessen Fehlverhalten mit der Wiederholung bestrafen - auch wenn der Ball daneben gegangen ist. Dass beide Male die Geschichte zu Ungunsten der Dortmunder ausgelegt wurde, war ein weiteres Kuriosum des Spiels.
Ich möchte mal einen Torwart sehen, der nicht zumindest mit der Auftaktbewegung (und sei es auch nur minimal) vor dem Treffmoment schon im Feld ist. Na ja, sei`s drum.
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