Das ist das Problem an den Medien. Es reden Leute, die meinen Ahnung zu haben, obwohl sie noch nie gegen den Ball getreten, gewscheige denn im Tor gestanden habe. Das merkt man nicht nur im Profi-Bereich sondern auch bei uns habe ich das schon festgestellt.
Mal eine Spielszene: Gegnerischer Spieler spielt steil auf den Stürmer der nimmt das Leder an und versucht unseren 1. TW zu überlupfen, der herausgekommen ist. Unser TW kratzt das Ding mit allem Erdenklichen was in ihm steckt noch über die Latte und da muss ich mir als 2. TW von einem unserer Fans anhören, dass er da nicht gut aussieht und Glück gehabt hat und er ja viel zu weit vor dem Tor stand. Ich hab dann nur gemeint zu unserem Fan:"Bist du bescheuert das war sau stark gehalten, was soll er denn Sonst machen?". Fan:"Eija einfach auf der Linie bleiben dann kann er nicht überlupft werden." Da mein ich: " Schon richtig, dass Problem ist nur der Spieler geht noch 3m weiter und nun nicht nur 1 Möglichkeit (lupfen) sondern 2 (beide Ecken in die er das Leder einschieben kann)." Da konnte der Fan nicht mehr sagen.
Und so ist es doch bei Lehman auch gewesen. Ein Ball der nicht sofort gefangen ist wird sofort als Unsicherheit abgestempelt, wobei doch oft das Gegenteil der Fall ist. Jeder Torwart macht bei schnellen Bällen die direkt auf ihn zukommen und kein Gegenspieler in direkter Nähe ist wohl das Gleiche. Er prällt den Ball mit den Händen nach unten auf den Boden um ihm die Wucht zu nehmen und dann sicher zu fangen. Viel sicherer als ein Ding mit voller Wucht direkt zu fangen. Nur für jemanden der keine Ahnung vom Torwartspiel hat ist das eine Unsicherheit, weil diese Person noch nie ne Kirsche mit 120 Sachen auf die Kiste gefeuert kriegt hat und jemand anders gefordert hat diese auch direkt und ohne Umwege zu fangen.
Und wenn diese Leute dann noch in der Gewalt eines Mikrofons sind, dann ist das Problem perfekt, denn alle Personen die einen ähnlich miserabelen Fußballverstand haben nehmen solche Worte auf wie ein Schwamm und schon ist die Unruhe da.




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