Vorweg: Nix gegen irgendjemanden persönlich.
Es ist doch so:
Vielleicht hätte Lehman "inside-out" rauskommen sollen, also mit dem Körper zur Strafraummitte. Herr Lahm hätte natürlich auch mal durchziehen können, dann hätte er Torres ausreichend ausgebremst, so dass Lee-män den Ball hätte erreichen können. Und so zieht sich die ganze Geschichte weiter.
Nachher sind alle schlauer.
Und ich stelle mich ganz klar auf die Seite der Torhüter und sage, dass dieses im-nachhinein-Klugschei*en und nach-Fehlern-graben die schlimmste Mode ist, die die Kahn-Lehmann-Diskussion 2006 hervorgebracht hat.
Zu Mittelfeldspielern sagt nach dem Spiel NIEMAND "Oh, den Pass hättste aber mal in die Mitte spielen müssen, dann hätten wir nicht verloren!!!".
Phrasendrescherei: "da muss er doch so, und hier und da und überhaupt!" Ich bin sehr versucht dann zu antworten: "Er MUSS gar nix. Nur Schei*en und Sterben, mehr muss er nicht!!!"
Ich finde es GRAUENHAFT.
Das hat alles nix mit Lehman oder Kahn oder Enke oder was-weiß-ich-wem zu tun.
Mir geht das ständige Genöle gegen die Torhüter dermaßen aufn Keks!
Hab gestern mit meinem besten Freund, der auch Torwart ist, das Finale geglotzt und wir waren uns darüber einig, dass Lehmann keinen Fehler gemacht hat.
Natürlich kann er beim Tor drin bleiben, er ist aber davon ausgegangen, dass Lahm nicht aufhört, Fußball zu spielen, nur weil er rausläuft.
Ich könnt mich noch mehr aufregen, aber ich hör jetz auf.![]()






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