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Thema: Torwart-Foul

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Amateurtorwart
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    Zitat Zitat von katzundgold
    Die oberste Regel sollte sein, seinen Gegenspieler nicht zu verletzen oder zu gefährden, wer sich damit nicht anfreunden kann, sollte nicht mit anderen zusammen etwas machen.

    Wer fahrlässig eine Verletzung seines Gegenspielers in Kauf nimmt (ohne das der sich komplett blöd verhält) gehört einfach nicht auf den Fußballpllatz, jedenfalls nicht wenn dort Fußball gespielt wird.
    Das unterschreib' ich dir sofort.

    Allerdings frag' ich mich oft, ob ich nicht schon alleine dadurch, daß ich mich z.B. vor einen Stürmer werfe, um den Ball zu kriegen, riskiere, ihn zu verletzen. Denn in der Mehrzahl der Fälle heißt die Gleichung Davorwerfen=Zusammenprall (die wenigsten können rechtzeitig stoppen oder drüberspringen). Und so hab' ich schon ziemlich oft jemanden recht unsanft von den Beinen geholt... allerdings zum Glück meist ohne Verletzungsfolgen.

    Grüße,
    Charlie

  2. #2
    Torwarttalent
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    Ich würd mal sagen das davorwerfen gehört einfach zum Torwartspiel dazu. Du willst ja schließlich den Ball haben und gehst somit auf dem schnellsten Weg dorthin. Darüber muss sich auch der Stürmer im Klaren sein, dass du in dem Fall ohne zu zögern rauskommst und denn Ball unter dir begräbst. Und für gewöhnlich sieht der Stürmer auch, ob er noch eine Chance hat, an den Ball zu kommen oder nicht. Im zweiten Fall sollte er den Angriff natürlich abbrechen, um den Keeper und sich selbst nicht zu gefährden.

    Aber allgemein unterstütze ich natürlich die Aussage, es soll zumindest bei Angriffen gegen den TW pingeliger gepfiffen werden. Es kann nicht sein, dass ich den Ball am Boden liegend sicher in den Händen habe und dann ein Stürmer meint, nochmal nach dem Ball in meinen Händen treten zu müssen...
    Auch die Problematik bei Ecken geht mir sehr gegen den Strich: Egal was du machst, irgendein **** stellt sich immer direkt vor dich und blockiert dich und deine freie Sicht auf den Ball. Ich schiebe solche Leute immer weg, aber pfeiffen tun die Schiris das nie. Das ist doch eine klare Behinderung des TWs, das müsste doch eigentlich gepfiffen werden!
    Aber ich finds ja zumindest schonmal gut, dass man innerhalb des 5ers alles für sich gepfiffen bekommt, egal was da so passiert. Da brauch der Stürmer nur ungünstig zu stehen und hindert dich dadurch an den Ball zu kommen (keine Absicht) und schon wird gepfiffen. Das finde ich gut. Mal sehen, wie sich das noch so entwickelt.
    Jeder Torwart hat ne Macke...

  3. #3
    Freizeitkeeper
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    Zitat Zitat von keep0r
    Ich würd mal sagen das davorwerfen gehört einfach zum Torwartspiel dazu. Du willst ja schließlich den Ball haben und gehst somit auf dem schnellsten Weg dorthin. Darüber muss sich auch der Stürmer im Klaren sein, dass du in dem Fall ohne zu zögern rauskommst und denn Ball unter dir begräbst. Und für gewöhnlich sieht der Stürmer auch, ob er noch eine Chance hat, an den Ball zu kommen oder nicht. Im zweiten Fall sollte er den Angriff natürlich abbrechen, um den Keeper und sich selbst nicht zu gefährden.

    Aber allgemein unterstütze ich natürlich die Aussage, es soll zumindest bei Angriffen gegen den TW pingeliger gepfiffen werden. Es kann nicht sein, dass ich den Ball am Boden liegend sicher in den Händen habe und dann ein Stürmer meint, nochmal nach dem Ball in meinen Händen treten zu müssen...
    Auch die Problematik bei Ecken geht mir sehr gegen den Strich: Egal was du machst, irgendein **** stellt sich immer direkt vor dich und blockiert dich und deine freie Sicht auf den Ball. Ich schiebe solche Leute immer weg, aber pfeiffen tun die Schiris das nie. Das ist doch eine klare Behinderung des TWs, das müsste doch eigentlich gepfiffen werden!
    Aber ich finds ja zumindest schonmal gut, dass man innerhalb des 5ers alles für sich gepfiffen bekommt, egal was da so passiert. Da brauch der Stürmer nur ungünstig zu stehen und hindert dich dadurch an den Ball zu kommen (keine Absicht) und schon wird gepfiffen. Das finde ich gut. Mal sehen, wie sich das noch so entwickelt.
    um mal darauf zu sprechen zu kommen wenn sich ein stürmer vor dich stellt bei einer ecke...wo soll das denn eine behinderung sein?er nimmt dir ja nur die sicht also musst du dich einfach anders stellen...also wenn das ein stürmer bei mir macht hole ich mir immer einen spieler zu mir der den weg drängt sobald der spieler der vor dir steht dich daran hindert an den ball zu kommen(durch körperkontakt) dann ists eine behinderung und dann muss der schiri pfeifen aber auch nur im 5er...

  4. #4
    Blickfeld
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    05.02.2006
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    Zitat Zitat von Charlie
    Das unterschreib' ich dir sofort.

    Allerdings frag' ich mich oft, ob ich nicht schon alleine dadurch, daß ich mich z.B. vor einen Stürmer werfe, um den Ball zu kriegen, riskiere, ihn zu verletzen. Denn in der Mehrzahl der Fälle heißt die Gleichung Davorwerfen=Zusammenprall (die wenigsten können rechtzeitig stoppen oder drüberspringen). Und so hab' ich schon ziemlich oft jemanden recht unsanft von den Beinen geholt... allerdings zum Glück meist ohne Verletzungsfolgen.

    Grüße,
    Charlie
    Ha!

    Ja, da wird es kompliziert...

    Solche "Konventionen" gibt es wohl einige, die nicht expliziert in den Regeln fixiert sind, aber uneindeutige Situationen betreffen.

    Man muß eben sehen, daß man da sinnvolle Konventionen oder besser Regeln schafft, d.h. auch einigermaßen einfache oder elegante Formulierungen, ohne jede Situation einzeln beschreiben zu müssen...

    Wenn der Torwart nichts machen darf, gibts halt lauter Tore in diesen Situationen, oder man muß das Tor doch verkleinern.

    Obwohl hier konkret eine Ähnliche Situation ist, wie sie Feldspielern an der Seitenauslinie oft passiert (Profis).

    Einer läuft schnell mit oder zum Ball entlang der Linie, der Verteidiger kommt etwas seitlich entgegen und grätscht....

    In jedem Falle (ob er den Ball kriegt, wegspielt, oder zu spät kommt) wird der "Angreifer" oder Ballbesitzende hier hochspringen, das ist Konvention, um das Verletzungsrisiko zu vermindern und auch um weiterlaufen zu können, falls man den Ball vorbeigespitzelt kriegt.

    Diese Situation ist ein bischen wie Schachspiel... die Seitenauslinie ermöglicht kein beliebiges Ausweichen zu beiden Seiten, deswegen ist die Grätschaktion, die auch beim Treffen des Balls den anderen mit umhauen kann, durchaus gerechtfertigt, mitten im Feld wäre das nicht so sinnvoll.

    Da die Hände und der Kopf etc. vom Torwart sehr verletzlich sind, der Strafraum "Seine" besondere Zone, könnte man diese Situation ähnlich bewerten, der Stürmer muß sehen, daß er wegkommt, trifft der Torwart den Ball nicht, gibt es oft ja auch keinen Elfer.

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