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Thema: Puls

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  1. #1
    Amateurtorwart Avatar von Donni
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    Zitat Zitat von dennis d
    hi, wie find ich raus bei was für einem puls ich kondition aufbau?wenn ich nämlich jetzt mit einem zu niedrigen pulsschlag trainieren würde , dann würd ich abnehmen und keine kondition aufbauen und des will ich nicht. kennt sich da jemand mit aus?
    mfg dennis
    Oh lala.. da besteht einiges an Nachholbedarf.
    Hoffe MarktheShark wird sich da noch einschalten
    Also es gibt speziell für das Ausdauertraining 3 Methoden um die Ausdauer (nicht Konditon, denn Kondition ist ein Oberbegriff für Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer) zu trainieren.

    Die Dauermethode: Geringe Intensität, keine Pausen, hoher Umfang (also über langen Zeitraum)

    Die Extensive Methode: Mittlere Intensität, unvollständige Pause, mittlerer Umfang

    Die Intensive Methode: Hohe Intensität, lohnende Pause, kleiner Umfang

    Fürs Ausdauertraining sind die Extensive Intervallmethode und die Dauermethode interessant.

    Ich würde dir die Dauermethode empfehlen. Das heißt du machst Dauerläufe mit geringer Belastung. So 50-60 % Belastung. Gut wäre auch eine Pulsuhr. Bei der Dauermethode müsste dein Puls bei circa 140 liegen. Wenn du keine hast kannst du folgendes machen: Solange du dich noch gut unterhalten kannst, hast du das richtige Tempo. Je nach Trainingsfortschritt wird sich das Tempo erhöhen, da du auf dem selben Puls die selbe Belastung laugen kannst. Fang am besten mit 30-20 min an. Durch dieses Training kannst du deine Grundlagenausdauer verbessern.

    Du kannst aber auch das extensive Intervalltraining durchführen. Das sieht wie folgt aus. Du läufst 4 min mit einem Puls von 170. Dann machst du eine "Pause" indem du das Tempo drosselst und auf 140 Puls runterschraubst. Diesen niedrigeren Puls 4 min bebehalten. Danach wieder die 170 Puls Belastung. Dies immer im Wechsel. Ich würde dir fürs erste 5 Durchgänge empfehlen. Diese Pulswerte sind Richtwerte, werde aber für gutes Ausdauer training empfohlen.

    Deine Bemerkung mit dem Fettabauen ist nicht wirklich richtig. Denn bei jeder Aktivität wird Energie verbraucht. Erst an die Kreatin-Speicher, dann an die Kohlenhydrate und dann an die Fettspeicher. Wenn das passiert vergehen circa 20 min. Ab da verbrennt dein Körper Fett. Ob du willst oder nicht! ;-)

    Hoffe ich konnte helfen.

    Achja, wenn du Ausdauer- Training betreiben willst, empfiehlt es sich eine Puls Uhr zu kaufen, da der Puls der beste Indikator für den Zustand deines Körpers ist und du diese Pulswerte z.b. vom extensiven Training am besten einhalten kannst.

  2. #2
    Internationale Klasse Avatar von dennis d
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    danke, ich bin überrascht, dass ein forumuser so viel zeit in die beantwortung meiner frage steckt. ich muss sagen dein eintrag ist sehr informativ. ich werde in sofort beim nechsten training berherzigen.

    noch ne frage: dauermethode ist eher für ausdauer und intensive methode eher für muskelaufbau?

  3. #3
    Amateurtorwart Avatar von Donni
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    Gern geschehen ;-)

    Intensives Ausdauertraining geht an die Belastungsgrenze.
    Du läufst mit einem Puls von 185-200. Dies ist für Ausdauertraining nicht zu empfehlen. Das trainiert eher Willenskraft aber keine Grundlagenausdauer. Und für den Muskelaufbau ist es auch nicht förderlich, da dort Muskelfasern angesprochen werden die viel zu dünn sind.
    Geändert von Donni (19.10.2006 um 17:28 Uhr)

  4. #4
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    @ donnui

    woher weißte denn das alles???
    Es gibt kein Glück, es gibt nur Können.

    Ravelli!!!!Bitte komm endlich zurück!!!!

  5. #5
    Amateurtorwart Avatar von Donni
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    Bücher lesen, informieren halt

  6. #6
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    Avatar von Stetti
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    Hi,
    ich lese hier gerade den Thread und denke mir: Das ist doch genau das, was wir grade in der Schule machen.

    Momentan ist Mittwochs unsere Halle doppelt belegt, weshalb wir Mittwochs immer Theorie machen und dort hat uns unser Sportlehrer genau das gleiche gesagt, Kondition steht für Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit, das ganze mit extensiv und intensiv, usw.

    Was vll. auch noch für den ein oder anderen interessant sein könnte:

    Zum Muskelaufbau/Krafttraining:
    Es gibt 2 verschiedene Arten von Krafttraining, die isotonische Methode und die isometrische. Beim (regelmäßigem) Krafttraining wird der Durchmesser der Muskeln vergrößert.

    isotonisches Krafttraining - z.B. Liegestützen, Sit-ups usw. Die Muskeln werden angespannt und wieder entlastet, angespannt und wieder entlastet, immer in einem bestimmten Rhytmus. Dadurch wird Blut durch die Adern gepumpt, was die nötige Energie für den Muskelaufbau liefert.

    isometrisches Krafttraining - Beim isometrischen Krafttraining geht es darum, die Muskeln über einen größeren Zeitraum anzuspannen. Die Muskeln werden dabei nicht abwechselnd angespannt und entlastet, sondern in einem dauerhaften Zustand angespannt. Dadurch fließt kein Blut durch die Adern und es gibt auch keinen Muskelaufbau.

    So, auch ein wenig gefachsimpelt, wenn was falsch ist, korrigiert mich.

    Hoffe ich konnte manchen Usern helfen.

    M.f.G.

    Stetti

  7. #7
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    ja danke stetti...
    hat mir mal mein trainer im fitnesscenter erzählt aber hab die hälfte nicht verstanden. jetzt weiss ich endlich wieder welche übungen für welchen zweg sind.
    "Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht."
    Oliver Kahn

  8. #8
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    Zitat Zitat von Donni
    Oh lala.. da besteht einiges an Nachholbedarf.
    Hoffe MarktheShark wird sich da noch einschalten
    Also es gibt speziell für das Ausdauertraining 3 Methoden um die Ausdauer (nicht Konditon, denn Kondition ist ein Oberbegriff für Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer) zu trainieren.

    Die Dauermethode: Geringe Intensität, keine Pausen, hoher Umfang (also über langen Zeitraum)

    Die Extensive Methode: Mittlere Intensität, unvollständige Pause, mittlerer Umfang

    Die Intensive Methode: Hohe Intensität, lohnende Pause, kleiner Umfang

    Fürs Ausdauertraining sind die Extensive Intervallmethode und die Dauermethode interessant.

    Ich würde dir die Dauermethode empfehlen. Das heißt du machst Dauerläufe mit geringer Belastung. So 50-60 % Belastung. Gut wäre auch eine Pulsuhr. Bei der Dauermethode müsste dein Puls bei circa 140 liegen. Wenn du keine hast kannst du folgendes machen: Solange du dich noch gut unterhalten kannst, hast du das richtige Tempo. Je nach Trainingsfortschritt wird sich das Tempo erhöhen, da du auf dem selben Puls die selbe Belastung laugen kannst. Fang am besten mit 30-20 min an. Durch dieses Training kannst du deine Grundlagenausdauer verbessern.

    Du kannst aber auch das extensive Intervalltraining durchführen. Das sieht wie folgt aus. Du läufst 4 min mit einem Puls von 170. Dann machst du eine "Pause" indem du das Tempo drosselst und auf 140 Puls runterschraubst. Diesen niedrigeren Puls 4 min bebehalten. Danach wieder die 170 Puls Belastung. Dies immer im Wechsel. Ich würde dir fürs erste 5 Durchgänge empfehlen. Diese Pulswerte sind Richtwerte, werde aber für gutes Ausdauer training empfohlen.

    Deine Bemerkung mit dem Fettabauen ist nicht wirklich richtig. Denn bei jeder Aktivität wird Energie verbraucht. Erst an die Kreatin-Speicher, dann an die Kohlenhydrate und dann an die Fettspeicher. Wenn das passiert vergehen circa 20 min. Ab da verbrennt dein Körper Fett. Ob du willst oder nicht! ;-)

    Hoffe ich konnte helfen.

    Achja, wenn du Ausdauer- Training betreiben willst, empfiehlt es sich eine Puls Uhr zu kaufen, da der Puls der beste Indikator für den Zustand deines Körpers ist und du diese Pulswerte z.b. vom extensiven Training am besten einhalten kannst.
    Sorry, aber das ist haarsträubend was du da schreibst.

    Wenn sein mittlerer Belastungspuls bei 140 liegen würde und das deiner Aussage nach 50-60% sein sollen, wo liegt dann sein absoluter Belastungspuls?
    Bei 260 oder mehr Schlägen?
    Da fällt er auf der Stelle tot um.

    Wichtig ist als 1.:

    Wo liegt der momentane Fitnessstand?
    Wie Alt und wie schwer ist man?
    Was ist das Ziel?

    Ich würde zu einem Sportmediziner gehen und dort ein paar tests machen lassen um all die Fragen oben zu beantworten. der kann einem dann auch sagen inwieweit man sich belasten kann um 1. ein optimales Trainingsziel zu erreichen und 2. dem Körper nicht zu schaden.

  9. #9
    Nationale Klasse Avatar von fragsiN
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    Bei Männern

    Maximale HerzFrequenz = 220 - Alter

    Fettverbrennungspuls = max. HF * 0,65
    Konditionsaufbaupuls = max. HF * 0,75

    Sind natürlich auch nur Richtwerte die sich wahrscheinlich durch Gewicht und Fitnesszustand variieren.
    Geändert von fragsiN (14.07.2008 um 07:50 Uhr)

  10. #10
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    Also auf 240 kam ich schonmal
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  11. #11
    Nationale Klasse Avatar von Anadur
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    Da bist du aber gerade vor einem aus dem Zoo entlaufenen Tiger weggelaufen oder ?

  12. #12
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    Nein, da hatte ich einen leichten Herzfehler, wodurch der Impuls (?) zum Herzschlag bei Belastung "im Kreis" lief. In einer Operation wurde der Nerv durchtrennt und seitdem habe ich kein Herzrasen mehr.
    Farblegende: Moderator | Privatperson

  13. #13
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    Zitat Zitat von fragsiN
    Bei Männern

    Maximale HerzFrequenz = 220 - Alter

    Fettverbrennungspuls = max. HF * 0,65
    Konditionsaufbaupuls = max. HF * 0,75

    Sind natürlich auch nur Richtwerte die sich wahrscheinlich durch Gewicht und Fitnesszustand variieren.
    Das mag sein das dies so im Internet als Pi mal Daumenregel gerne genommen wird ist aber leider in der Praxis vollkommen verkehrt, wenn nicht sogar lebensgefährlich.

    Wenn man überlegt das ein Ronny Scholz, seines Zeichens Radprofi bei Team Gerolsteiner, einen max. Puls von 205 hat sind diese 220 Schläge brutal hoch gegriffen.
    Daran sollte man sich in keinem Falle halten, auch wenn der Internetarzt oder die Krankenschwester um die Ecke das behauptet.

  14. #14
    Blickfeld Avatar von McClane
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    Zitat Zitat von Opti
    Wenn man überlegt das ein Ronny Scholz, seines Zeichens Radprofi bei Team Gerolsteiner, einen max. Puls von 205 hat sind diese 220 Schläge brutal hoch gegriffen.
    Es heißt ja auch 220 - (Minus!) das Alter - gilt im Übrigen nicht nur für Männer. Das würde bei mir einen Höchstpuls von 203 ergeben. Das bedeutet also, dass Ronny Scholz mit seinen 30 Lenzen mit einem Puls von 205 relativ hoch liegt, sollte normal um die 190 sein.

    Beim normalen Training hab ich nen Puls zwischen 130 und 140, ist laut unserem Teamarzt auch vollkommen in Ordnung, wenn wir mehrere Sprints hintereinander machen, geht er auch mal höher, aber die meisten Sportler kommen auch sehr schnell wieder vom Höchtspuls runter.
    Geändert von McClane (20.07.2008 um 20:02 Uhr)

  15. #15
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    Zitat Zitat von McClane
    Es heißt ja auch 220 - (Minus!) das Alter - gilt im Übrigen nicht nur für Männer. Das würde bei mir einen Höchstpuls von 203 ergeben. Das bedeutet also, dass Ronny Scholz mit seinen 30 Lenzen mit einem Puls von 205 relativ hoch liegt, sollte normal um die 190 sein.

    Beim normalen Training hab ich nen Puls zwischen 130 und 140, ist laut unserem Teamarzt auch vollkommen in Ordnung, wenn wir mehrere Sprints hintereinander machen, geht er auch mal höher, aber die meisten Sportler kommen auch sehr schnell wieder vom Höchtspuls runter.
    Tut mir leid, aber halte dich bloss nicht an solchen vollkommen idiotischen Richtlinien. Demnach hätte ja dann ein 10 Jähriger einen Höchstpuls von 210, oder wie soll ich das verstehen?
    Und ein 20 Jähriger einen von 200, ganze 5 Schläge unter dem eines Topathleten.
    Ich muss morgen nochmal zum Arzt wegen meiner Schulter und frag den mal. Mein Arzt ist auch in der Saison Mannschaftsarzt der DEG Metro Stars aus der Deutschen Eishockey Liga, mal sehen was der sagt.

  16. #16
    Nationale Klasse Avatar von das Tier im Tor
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    Hey, diese 220 minus Alter sind ein ganz grober Wert. Die maximale Herzfrequenz eines jeden Einzelnen ist aber höchst individuell, hab ich weiter oben aber auch schonmal gesagt. Festzustellen am besten durch einen Leistungsdiagnostiker. Steh auch bereits weiter oben. Bitte lesen, mag ned alles zweimal sagen. Danke!
    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)

    in memoriam Robert Enke

  17. #17
    Blickfeld Avatar von McClane
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    Wenn du dazu noch beachtest, dass auf Kinder solche Regeln eh nicht zutreffen (im Grunde genommen sollte man auch bei Kindern und Jugendlichen im Wachstum keinen BMI ausrechnen), dann hast du's schon fast, ja. Hier geht es ja nicht um den Trainingspuls, sondern um das, was für das Herz die Obergrenze ist. Dazu kommen Dinge wie der Optimalpuls und der Trainingspuls, die man beachten muss - optimale Kalorienverbrennung ist beispielsweise bei ca. 70-80 % des Höchstpulses, optimaler Konditionsaufbau etc.
    Wir hatten in Sportkunde mal folgende Formel (Lagerström-Formel) bekommen:

    Individueller Trainingspuls = Ruhepuls + (220 - 2/3 Lebensalter - Ruhepuls) x Fitnesskategorie

    Für Sportarten, die nicht nur Ausdauer, sondern auch Krafttraining beinhalten, statt den 2/3 lieber 3/4 nehmen. Die Fitnesskategorien sind folgende:

    1. Inaktive Menschen, die noch nie Sport getrieben haben oder Leute mit Herz/Kreislauferkrankungen - 55 % = Faktor 0,55
    2. Ehemalige Gelegnheitssportler - 60 %
    3. Leute, die mind. 2x in der Woche Sport treiben - 65 %
    4. Sportler, die mind. 4x in der Woche trainieren - 70 %
    5. Hochleistungssportler und Profis - 75 %

    Ich meine, wie idiotisch können die Regeln sein, wenn sie sich der freundliche Kardiologe um die Ecke schon ins Untersuchungszimmer nagelt und wenn es in Sportschulen gelehrt wird? Viel Spaß beim Rechnen

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