@Bahnschranke18
Es ist nicht das erste mal, dass mit "Sozial Media" was schief geht! Kann mich da an einen Fall erinnern, in der ein bestimmter Spieler von seinen Kollegen über eine spezielle What-App-Gruppe gemobbt wurde. Leider hat dann einer davon ne Nachricht an die falsche Gruppe geschickt, in der u.a. sein Trainer es zu lesen bekam. Ergebnis: 2 Rauswürfe an die Rädelsführer, der Rest auf Bewährung!
So, nun nach was zu den Torwart-Kommandos! Es gibt Torhüter, die kommentieren alles und gehen ihren Mitspielern damit auf den Senkel. Dann gibts Keeper, die hin und wieder was von sich geben, wobei so manches Kommando völliger Blödsinn ist. Dann gibt es welche, die sagen nichts! Letztere Gruppe werden nie zu Plappermäulern werden oder umgekehrt werden die temperamentvollen Tpyen nicht zu Schweigern werden. Egal, was man ihnen sagt! Der Trainer hat da nur einen begranztes Maß an Korrekturmöglichkeiten.
Das hat jedoch zunächst einmal gar nichts mit der Torwartsposition zu tun, sondern mit Menschentypen! (Übrigens wollte man Manuel Neuer als Kind auf Schalke nicht weiter fördern, weil er den Verantwortlichen zu klein und zu still erschien. Größer ist er ja geworden, aber er sehr viel lauter wohl nicht. Ich will damit sagen, dass es nicht unbedingt immer ein Vorteil ist, wenn ein Keeper seine Abwehr permanent dirigieren möchte. Die Defensivspieler sollen sich schon in ihren Aktionen ans Stellungspiel ihres Keepers anpassen.)
Viel wichtiger als das Kommando an die Mitspieler ist das eigene Positionsspiel. Wenn du da zu spät zum Ball kommst, dann nützt dir auch das Kommando an deine Mitspieler allein nichts. Am besten ist es, wenn du die Kommandos jeweils bei den Trainings-Abschlußspielen übt. Hol dir da die Sicherheit fürs Spiel! Aber stell deine Coaching für die Mitspieler nicht gleich ein, nur weil es mal schiefgegangen ist. Es braucht halt seine Zeit, bis sich deine Mitspieler und du dich darauf eingestellt haben.




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