Danke, Schnapper.
Ja, ich denke, dass ich mich sehr habe davon beeinflussen lassen, aber glaub mir: Es war wirklich der blanke Horror. Ich hätte nie gedacht, dass alle Schwierigkeiten, die im Bezug auf die äußeren Umstände eintreten können, an einem Tag in einem Spiel zueinander kommen. Mit wachsender Erfahrung werde ich sicherlich damit besser umgehen, aber dieses Spiel war anscheinend einfach verhext. Ich denke auch, dass der Gedanke an meine Verletzung und das Spielen mit ihr bis zum Ende, mich auch sehr in meiner Wahrnehmung der äußeren Umstände beeinflusst hat. Ich konnte eben an nichts anderes denken, als meine Schulter und die Angst, dass wieder etwas passiert sein könnte (wir beide kennen uns schon...). Mein Trainer hat mir nachher erzählt, dass er eher an Kreislaufprobleme dachte, da ich, wahrscheinlich wegen der Verletzung, sehr blass war.
Also zusammengefasst ist an diesem Tag einfach alles schief gegangen. Es war einfach nicht mein Tag.
Allerdings habe ich mir im Nachhinein kaum Sorgen um meine Leistung und das Spiel gemacht, sondern vielmehr meine ganze Energie darin gesteckt meine Verletzung schnellst möglich unter Kontrolle zu kriegen. Schnell wieder ins Training einsteigen heißt es jetzt.
Ich denke auch, dass diese innere Ruhe auch mit der Erfahrung kommt. Danke für deinen Zuspruch.
Kamst du zum Einsatz, Pauli?
Heute hat meine Mannschaft gegen den SG Schulzendorf (2. Männer) gespielt und im Elfmeterschießen 5-4 gewonnen (reguläre Spielzeit: 2-2). Das Zusehen hat schon etwas weh getan, da es ein wirklich schöner Tag zum Fußballspielen und für einen Torwart ein tolles Spiel war. Aber so ist es nun einmal. Ich bin aber stolz über die Leistung, die meine Mädels abgeliefert haben.![]()






...). Mein Trainer hat mir nachher erzählt, dass er eher an Kreislaufprobleme dachte, da ich, wahrscheinlich wegen der Verletzung, sehr blass war.
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In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
