PRESSEERKLÄRUNG
München, den 7. Mai 2007
FC Bayern München sagt Unfallopfer jegliche Hilfe zu /
Ab sofort bundesweite Stadionverbote und Hausverbote
für Fangruppierung
Mit Bestürzung hat der FC Bayern München den Überfall einer Gruppierung am
vergangenen Samstag, 5. Mai 2007, auf einem Autobahnrastplatz bei
Würzburg zur Kenntnis genommen.
Der Vorstand des FC Bayern München hat am heutigen Montag, 7. Mai 2007,
mit dem Opfer des schändlichen Vorfalls Kontakt aufgenommen. Der
verunglückten Frau, bzw. deren Ehemann, wurde in einem persönlichen
Telefongespräch unsere Betroffenheit über das Geschehene zum Ausdruck
gebracht und seitens des FC Bayern München jegliche Hilfe im medizinischen
Bereich zugesagt.
Bei einem ausführlichen Gespräch mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt der
Staatsanwaltschaft Würzburg, Herrn Clemens Lückemann, hat sich der
FC Bayern über den bislang vorliegenden Ermittlungsstand erkundigt und kann
nunmehr folgende Erklärungen abgeben:
1. Bei der Gruppierung „Schickeria München“ handelt es sich um keinen
Fanclub des FC Bayern München.
2. Der FC Bayern und seine Fans distanzieren sich aufs Schärfste von dieser
Gruppierung und den Vorfällen vom vergangenen Samstag, 5.5.07.
3. Gegen alle 73 Insassen der beiden Busse, von denen die Vorfälle in
Würzburg ausgingen und deren Namen und Adressen dem FC Bayern
mittlerweile vorliegen, erteilt der FC Bayern München ab sofort ein
bundesweit gültiges STADIONVERBOT über die längstmögliche Dauer.
4. Alle 73 Insassen der beiden Busse erhalten sowohl auf dem Gelände des
FC Bayern München (München, Säbener Straße) als auch auf dem Gelände
der Allianz Arena München HAUSVERBOT.
5. An die Gruppierung „Schickeria München“ werden ab sofort keine
Eintrittskarten mehr ausgegeben.
FC Bayern München AG
Der Vorstand
Karl-Heinz Rummenigge
Uli Hoeneß
Karl Hopfner
Wollte nicht schon wieder einen neuen Thread eröffnen und habe es dann einfach hier reingepackt.
Sicher ein schwerer Schlag für die Gruppe,mal sehen wie es nun weiter geht.




Zitieren