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Thema: Neuer, Manuel (FC Bayern München, Bundesliga)

  1. #7601
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    Löw geht frühestens nach der EM. Danach schickt er Neuer in die Wüste bzw. an den Tegernsee, bis dahin spielt er als Nr. 1.


    der Wächter

  2. #7602
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    Seine Zeit in München läuft ab. Verletzt - muskuläre Probleme.
    Ich trainiere 7 x die Woche und habe keine muskulären Probleme. Falls doch gehe ich, mache ich jede Woche, zur meiner Massage und die bringt das wieder in Ordnung.

    Nach Beendigung seines Vertrags 30-06-2012 kommt ein neuer ( Wortwitz ) ob sie auf Früchtl vertrauen glaube ich nicht.

    http://www.transfermarkt.de/manuel-n.../spieler/17259



    der Wächter

  3. #7603
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    Schon vor einiger Zeit hatte ich gesagt, man möge abwarten, wie es sich weiterentwickelt. Verdachtsmomente gegen Grindel gab es schon früher, aber es fehlten die Beweise, weshalb die Unschuldsvermutung zu gelten hatte!

    Mit dem Rücktritt von Reinhard Grindel dürfte wohl auch die Debatte um Nationaltrainer Löw und seinem Trainerstab neu entfacht werden. Denn der glückliche Sieg gegen die Niederlande dürfte die Gemüter noch nicht vollends beruhigt haben.

    Auch die Torwartfrage soll sachlich geklärt werden. Ausagen wie: "er ist unser Mannschaftskapitän" haben nicht unbedingt einen Zusammenhang zur aktuellen Leistung. Denn erst einmal sollte es um die persönliche Leistung gehen. Erst dann kann es um zusätzliche Aufgaben innerhalb der Nationalmannschaft gehen.

    Die z.T. falsche Kaderzusammenstellung und insbesondere die taktischen Fehlleistungen im deutschen Spielsystem liegen zunächst in der Verantwortung des Nationaltrainers. Sollte dies nicht wie gewünscht funktionieren, so haben die Verantwortlichen zu handeln. Doch hier hatte man das Gefühl, das komme was sei, die Verbindung zwischen Grindel und Löw von den sportlichen Geschehen unberührt bleibt.

    Grindels Entscheidung zur vorzeitigen Verlängerung mit Löw und dessen Unterstützung beim Umgang mit verdienten Nationalspielern könnte so manchem Verantwortlichen auf den Plan rufen, die Dinge (insbesondere der Umgang in der Nationalmannschaft) nochmals sachlich zu analysieren. Denn Spielern, die im Verein "voll im Saft stehen" zu erklären, sie würden niemals mehr eine Rolle in der Nationalmannschaft spielen, widerspricht dem Leistungsprinzip, dessen sich eine deutsche Nationalmannschaft stellen sollte. Alle Kandidaten incl. Manuel Neuer haben einen Anspruch auf eine faire Beurteilung. Geschieht das nicht, dann wird die Nationalmannschaft direkt und die dort spielenden Akteure indirekt Schaden nehmen.

    In unserer Nationalmannschaft sollen die Besten spielen und von einem der besten Trainer zu einem Team geformt werden! Manuel Neuer kann weiterhin dazu gehören, aber er muß es nicht (mehr) zwangsläufig!

  4. #7604
    Blickfeld
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    Hat einen Muskelfaserriss in der Wade.

    Mindestens 2 Wochen Pause.

    Keine Ahnung was ich davon halten soll, so etwas kann passieren aber mir erschließt sich nicht warum nicht auch er nicht mal rotiert und stattdessen
    Ulreich bzw. Früchtl oder Hoffmann spielt. Bei den Feldspieler ist so etwas Standard .


    https://fcbayern.com/de/news/2019/04...icht-zu-siegen




    der Wächter

  5. #7605
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    Schade um ihn, aber in 14 Tagen ist er ja wieder fit.

    Die Torwartrotation stellt an und für sich kein Problem dar. Allerdings muß sich dann in den Köpfen der Verantwortlichen in den Vereinen und der Talentförderung etwas ändern.

    Ein Denkfehler, dass zwar Feldspieler ihre Position im Laufe der Jahre verändern können, der Torwart jedoch nicht, beeinträchtigt schon früh die Entwicklung von talentierten Keepern. Hier sitzt der vermeintlich schwächere (meist jüngerer Jahrgang) Torwart auf der Reservebank, statt dann als Feldspieler weitere Erfahrungen zu sammeln. Auch der stärkere Torwart bekommt nur noch selten Spielpraxis auf dem Feld. Beim isolierten, traditionellen Torwarttraining gehts häufig nur noch um Bälle halten.

    Würde der Keeper weiterhin Praxis als Feldspieler bekommen, statt auf der Reservebank zu sitzen, dann könnte er dort den Abstoß beim Freistoß trainieren. Er könnte ist vielen Situationen die Laufwege richtig einzuschätzen, Flanken abzulaufen. Er würde mit dem Ball am Fuß alles das können, was seine Feldsspierlkollegen erlernen, sodass er nicht nur ein bißchen Mitspielen, sondern als 11. Feldspieler für sein Team einen guten Job macht.

    Hier ist es eher Zufall, wer Torwart wird. Der überwiegende Teil wechselt zunächst ins Tor, weil andere schneller und besser am Ball sind. In der C-Jugend ist ihr Rückstand als Feldspieler so groß, dass sie meist nicht mal mehr einfache Bälle verarbeiten können. In dieser Altersstufe wechseln Feldspieler ins Tor und können vielfach schon nach kurzer Zeit dort mehr leisten als ihre Vorgänger.

    Obwohl das Längenwachstum längst noch nicht abgeschlossen ist, findet auch hier schon eine Talentauswahl "mit dem Zollstock" statt. Wenn jedoch später ein differenziertes Stellungsspiel nötig ist, bei der durchschnittlich 5 - 6 Meter und auch mal ein 15 - 20 Meter Sprint vorkommt, dann braucht man handlungsschnelle Torleute und keine, die auch aus der Dachrinne saufen können.

    Genau, wie jeder Feldspieler für den Wettkampf trainiert, will auch der Torwart seine im Training erworbenen Fähigkeiten im Spiel ausprobieren.

    Wer nicht mindestens auf 50 % Wettkampfeinsätze kommt, dessen Entwicklung verläuft in den seltensten Fällen erfolgreich. Dass immer mehr ausländische Keeper das Tor in den deutschen Profivereinen hüten werte ich als Zeichen von fatalen Fehlern während der Torwart-Ausbildungszeit.

    Während so manch ein Feldspieler seine Position im Laufe der Jahre, ja selbst noch während seiner Profizeit verändert, wird die Torwartposition schon sehr früh fixiert. Doch je länger einer nur noch das Tor hütet, je weingier wird es möglich, ihn auch auf dem Feld einzusetzen, weil mangels Entwicklungschancen dieser Fähigkeiten sein Einsatz die Mannschaft schwächen würde.
    Jedes Wochenende sehen wir Torwartpatzer, weil es zu lange braucht, bis ein Ball verarbeitet wird oder ein einfacher Paß zum Mitspieler mißlingt. Aber ist das ein Fehler des Torwarts oder ist es ein Systemfehler in seiner Ausbildung?

    Wenn aber die Ausbildung von Torleuten auf eine breitere Ausbildungsbasis gestellt wird, dann sollte es doch dem DFB als größte Fussballorganisation der Welt gelingen, deutlich mehr talentierte Keeper für das allerhöchste Niveau auszubilden.

    Davon sollten schließlich auch die Profiligen profitieren, indem sie selbst auf der Torwartposition rotieren können. Denn auch ein Torwart braucht mal eine Pause oder kann aufgrund einer Verletzung sein Team nicht unterstützen.

    Hier wäre es m.E. auch wichtig die Kompetenzen im Trainerstab neu zu definieren. Sie sollten sich in dem Teil überlappen, der fürs Spiel wichtig ist. Denn der Torwart ist nicht mehr der eTorlinienathlet, sondern weitaus mehr Teil der Mannschaft. Deshalb ist es wichtig, dass der Torwarttrainer und der Mannschaftstrainer sich fachlich kompetent über alles, was im torgefährlichen Bereich und darüber hinaus, unterhalten können. D.h. hier sollte ebenfalls eine Veränderung in der Trainerausbildung stattfinden, damit in Zukunft solche Denkfehler einer stark eingeschränkten Torwartausbildung vermieden werden können.

    Mag es sein, dass ich mit meiner Meinung die Ausnahme bin. Aber vielleicht konnte ich den ein oder anderen von euch zum Nachdenken anregen, dass ich alles was früher war, für ewige Zeiten Bestand haben muß?

  6. #7606
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    Deine Ausführung ist für den Amateurbereich ja ganz gut, aber glaubst du ein Profi Torwart hier Manuel Neuer würde / könnte im Feld mitspielen.

    Er braucht eine Pause bzw. Pausen nur geht das in die Köpfe der Trainer und der Führungsetage nicht rein.



    der Wächter

  7. #7607
    Amateurtorwart
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    Nein, natürlich nicht! Er wäre aber vermutlich neben Ter Stegen der einzige deutsche Profi-Keeper, der sich einen Stammplatz als Bezirksliga-Feldspieler erkämpfen könnte. Was der Rest so Woche für Woche mit dem Ball am Fuß macht, darüber brauchen wir nicht großartig zu reden. Sie bekommen den Ball irgendwie weg und mit etwas Glück landet er beim Mitspieler. Jeder Defensiv-Spieler würde für derlei Abspielfehler die Reservebank drücken, aber bei den Keepern drückt man ein Auge zu, denn sie können es ja nicht besser!

    Es gibt mir um die 15-jährige Ausbildung, in der alle Fähigkeiten trainiert werden sollten, die im Spiel wichtig sind.

    Vor 20 Jahren genügte es, dass ein Keeper den Ball weit nach vorn schießen konnte. Im Zielfeld warete ein kopfballstarker Mitspieler, um den Ball weiterzuleiten. Alles andere hatte der Libero zu besorgen. Heute soll der Keeper einen großen Teil der Libero-Aufgaben übernehmen, aber er wird dafür unzureichend ausgebildet.

    Weil aber auch die TW-Trainer häufig nicht die Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß mitbringen, wird dies im Training vernachlässigt. Jörg Daniel hatte mal den Vorschlag gemacht, bei diesem Training technisch versierte Feldspieler zu integieren, weil der TW-Trainer diese Fähigkeit nicht besitzt. Das klappt jedoch fast immer deshalb nicht, wenn der Feldspieler die Situation nicht mit den Augen des Trainers sieht, deshalb nicht weiß, worauf es aus Sicht des Torwarts ankommt, sondern aus seiner Warte versucht, den Torwart irgendwie zu überlisten.

    Natürlich kann man selbst als 30-jähriger Profi-Keeper alles nachholen. Aber je älter man ist, desto schwieriger wird es! Bei dem Teil der Torleute, die deshalb ins Tor gewechselt sind, weil sie keine Lust hatten, dem Ball hinterher zu jagen, da sehe allerdings ziemlich schwarz. Denn wie sollst du etwas gut machen, wozu du gar keine Lust hast?

  8. #7608
    Amateurtorwart Avatar von PepeReina25
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    Zitat Zitat von twtrainer Beitrag anzeigen
    Nein, natürlich nicht! Er wäre aber vermutlich neben Ter Stegen der einzige deutsche Profi-Keeper, der sich einen Stammplatz als Bezirksliga-Feldspieler erkämpfen könnte. Was der Rest so Woche für Woche mit dem Ball am Fuß macht, darüber brauchen wir nicht großartig zu reden. Sie bekommen den Ball irgendwie weg und mit etwas Glück landet er beim Mitspieler. Jeder Defensiv-Spieler würde für derlei Abspielfehler die Reservebank drücken, aber bei den Keepern drückt man ein Auge zu, denn sie können es ja nicht besser!

    Es gibt mir um die 15-jährige Ausbildung, in der alle Fähigkeiten trainiert werden sollten, die im Spiel wichtig sind.



    Vor 20 Jahren genügte es, dass ein Keeper den Ball weit nach vorn schießen konnte. Im Zielfeld warete ein kopfballstarker Mitspieler, um den Ball weiterzuleiten. Alles andere hatte der Libero zu besorgen. Heute soll der Keeper einen großen Teil der Libero-Aufgaben übernehmen, aber er wird dafür unzureichend ausgebildet.

    Weil aber auch die TW-Trainer häufig nicht die Fähigkeiten mit dem Ball am Fuß mitbringen, wird dies im Training vernachlässigt. Jörg Daniel hatte mal den Vorschlag gemacht, bei diesem Training technisch versierte Feldspieler zu integieren, weil der TW-Trainer diese Fähigkeit nicht besitzt. Das klappt jedoch fast immer deshalb nicht, wenn der Feldspieler die Situation nicht mit den Augen des Trainers sieht, deshalb nicht weiß, worauf es aus Sicht des Torwarts ankommt, sondern aus seiner Warte versucht, den Torwart irgendwie zu überlisten.

    Natürlich kann man selbst als 30-jähriger Profi-Keeper alles nachholen. Aber je älter man ist, desto schwieriger wird es! Bei dem Teil der Torleute, die deshalb ins Tor gewechselt sind, weil sie keine Lust hatten, dem Ball hinterher zu jagen, da sehe allerdings ziemlich schwarz. Denn wie sollst du etwas gut machen, wozu du gar keine Lust hast?


    Du glaubst also ernsthaft, ohne dir nahe treten zu wollen, dass Ter Stegen und Neuer die einzigen deutschen Torhüter sind, die sich einen Platz in der Bezirksliga erkämpfen "könnten"? Dass es nur die beiden wären, ist in meinen Augen mehr als abwegig. Unabhängig davon, ob es überhaupt Sinn macht, sich darüber Gedanken zu machen, dass deutsche Keeper in einer schwachen Amateurliga im Feld spielen könnten, empfinde ich es einfach als zu hart und schlichtweg falsch. Ich würde soweit gehen und sagen, dass ein Großteil der Bezirksliga Feldspieler fußballerisch zu schwach sind um einen Torhüter in der Bundesliga zu mimen, rein was das Spiel mit Ball anbelangt.

  9. #7609
    Amateurtorwart
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    @PepeRaina25
    Man mag darüber streiten, ob vielleicht noch der ein oder andere Profikeeper ähnliche Qualitäten wie die beiden Genannten haben könnte. Doch darum ging es mir nicht. Es ging mir um den Erwerb von Fähigkeiten, die ein Torwart vor 20 Jahren noch nicht benötigt hat.

    Ich wollte aufzeigen welche Fehler während der Entwicklungsphase bei den Torleuten gemacht werden, die schließlich dazu führen, dass die meisten Keeper fussballerische Defizite aufweisen, die ihren Feldspielerkollegen vermutich die Karriere kosten würden. Es gibt hierbei wenig Unterschiede zwischen dem Amateur- und Profibereich.

    Denn wenn man bedenkt, dass der Torwart ausserhalb des Strafraums als Feldspieler behandelt wird und auch innerhalb des Strafraums beim Rückpaß ähnliche Qualitäten wie ein Feldspieler benötigt, dann fehlt es häufig an entsprechenden Inhalten während der Ausbildung.
    Weil aber die im Training erworbenen Fähigkeiten ausreichend Zeit benötigen, um im Wettkampf ausprobiert zu werden, brauchen auch sie mindestens 50 % Spieleinsatz, um sich weiterentwickeln zu können, ansonsten klafft die Leistungsschere immer weiter auseinander. Bei manchem Keeper mag schon der Mannschafts- oder der Vereinswechsel mit mehr Einsätzen ein Erfolg sein, viele geben jedoch frustiert auf. Darunter auch Talente, die nur deshalb zu wenig Einsätze erhalten, weil sie nach ungeschriebenem Gesetz den Trainern zu klein sind. Auch Manuel Neuer war seinen Trainern bis zur C-Jugend zu klein und zu schüchtern. Er hatte jedoch das Glück, dass sein Torwarttrainer schon früh sein Potenzial entdeckt hat und sich erfolgreich für ihn eingesetzt hat. Doch was nützt es, wenn es einer von 100 oder 1000 ist, wenn das System der Torwartförderung krankt?

    Vielfach wird ignoriert, dass sich das Freizeitverhalten geändert hat. Trainerentscheidungen werden nicht mehr einfach so hingenommen. Wir haben einen Dropout selbst bei talentierten Keepern, weil ihre Ausbildung nicht mehr dem Bedarf und den Wünschen der Nachwuchskeeper entspricht, weshalb von Jahr zu Jahr weniger talentierte und gut ausgebildete Torleute im Seniorenbereich aller Ligen ankommen. Im Profibereich mag das Abwerben exzelenter Torleute aus anderen Ausbildungsvereinen noch möglich sein. In vielen Amateurligen braucht man jedoch Torleute, die sich mit dem eigenen Verein identifizieren und nicht für ein paar Euro mehr zum nächsten Verein weiterziehen.

    In der Torwartausbildung muß sich durchgängig etwas ändern, damit ein Talent die Chance auf eine gute Ausbildung bekommt. Hierfür gibt es jedoch nicht mal eine bundesweite Struktur. Ernst Thaler (Verbandstrainer BWB) hat versucht eine Trainerlizenz mit Schwerpunkt auf das Torwarttraining zu etablieren. Der DFB hat aber nur den Mannschatstrainerteil anerkannt, woraufhin er mittlerweile die Ausbildungsakademie des von Oli Kahn gegründeten Unternehmens leitet. Er ist international bereits sehr erfolgreich, aber hier kennt ihn kaum jemand! Andere Defizite wurden bereits von @Steffen dargelegt.

    Man findet auch hier häufig Begriffe wie: "der Keeper sah hier nicht gut aus"! Eine so grobe Beschreibung einer Fehlleistung von Feldspielern kennt man eigentlich nicht mehr. Ich sage ja nicht, dass es keine Weiterentwicklung gegeben hat, aber es gibt noch sehr viel zu tun, damit wir auch in Zukunft ausreichend Torleute auf dem obersten Leistungslevel haben. Denn wer sich umschaut wird entdecken, dass ausländische Keeper mehr und mehr diese Plätze einnehmen.

  10. #7610
    torwart.de-Team Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von twtrainer Beitrag anzeigen

    Ich wollte aufzeigen welche Fehler während der Entwicklungsphase bei den Torleuten gemacht werden, die schließlich dazu führen, dass die meisten Keeper fussballerische Defizite aufweisen, die ihren Feldspielerkollegen vermutich die Karriere kosten würden. Es gibt hierbei wenig Unterschiede zwischen dem Amateur- und Profibereich.
    Joa, und welche Defizite haben Feldspieler im Bereich Torhütertechnik... selten das ein Profi-Feldspieler in der Bezirksliga einen Torwart verdrängen würde....
    Lassen wir das, war nie eine Leuchte...

  11. #7611
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    Deinen Ansatz verstehe ich nicht?
    Schließlich wird in der Schule auch zunächst in der Breite ausgebildet, um später in die Tiefe zu unterrichten. Das aus viele Jahre Erfahrung und guten Gründen. Oder sollte man schon in der Grundschule festlegen, welcher Beruf vom Schüler ergriffen wird und ihn danach nur noch das vermitteln, was er für diesen Beruf braucht?

    Bei einer zu frühen beruflichen Spezialisierung spricht man vom Fachidioten, bei der im Fussball vom Positionsidioten.

    Doch während man es heutzutage als selbstverständlich betrachtet, dass Feldspieler (früher gabs Manndecker, Ausputzer, Rechts-/Links-Außen, Mittelstürmer, usw.), aufgrund ihrer Ausbildung unterschiedliche Positionen einnehmen können, ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Nur beim Torwart wird noch die große Ausnahme gemacht. Das paßt das Beispiel gut mit dem Feldspieler im Bereich Torhütertechnik und dem Profi-Feldspieler, der nicht mal in der Bezirksliga einen Torwart verdrängen würde! Schaut man jedoch in die Vita von Torhütern mit guten Balltechniken, dann waren die zunächst als Feldspieler unterwegs. Über Feldspieler, die in ihrer Kindheit Torhüter waren, ist indes nichts bekannt. Denn so wie die Ausbildung erfolgt, werden sich die Fähigkeiten entwickeln.

    In einigen NLZ heißt es, man würde erst in der U 17 mit einer Positionsausbildung starten. Schaut man allerdings genauer hin, dann gibts auch hier eine Differenzierung bei den Torhütern.

    Sorry, wir kommen hier ein wenig vom Thema ab. Aber ich finde es trotzdem sehr interessant.

  12. #7612
    Blickfeld
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    Nimmt zum Saison Finale der BL auf der Tribüne Platz.

    Die Physio machen bestimmt Überstunden um Ihn für Pokalfinale einsatzbereit zu bekommen



    der Wächter

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