seufz, also hier ist die entweder oder Mentalität, also entweder ich bin gut in der Zielverteidigung oder in der Raumverteidigung! Das ist der ganz falsche Ansatz! In beiden muss ich nach Perfektion streben um das maximale zu erreichen. Das Prinzip des aktiven Torwartspiels hat einzig Torbinho verstanden, ich nenne das auch das dominante Tw-spiel.
Bei Flanken ist das wohl am verständlichsten, ich kann auf der Linie kleben und passiv sein und dan in der Zielverteidigung reagieren, das nenne ich auch devotes Tw-spiel.Anadur , wenn man das so sieht wie Du agiert man in seinem ganzen Leben nie, denn letztendlich reagiere ich auch im eigenen Ballbesitz auf die äusserlichen Einflüsse, denn ich spiele den Ball ja dahin, wo z.B. ein freier Spieler steht, ich reagiere also auf die Spielsituation! Aktiv bzw. dominant verstehe ich so, das ich die Wahl habe auf Spielsituationen zu reagieren!Eingutes Bsp. ist das Tor von Götze gg. Gladbach! MAtS steht bei der Flanke von Müller in der Standzone, denn Müller ist in der Box fachlisch gesehen in Nahdistanz in der Standzone. MAtS entscheidet sich für die second goal Verteidigung , die passive/devote Variante. Ihm bleibt letztlich nichts anderes übrig als so viel Tor wie möglich abzudecken um das Tor zu verhindern und es gelingt ihm natürlich nicht! Die dominante Variante ist , zu erkennen das nur Götze von Müller anspielbar ist, dieser steht in der Kippzone, MAtS muss also in die Kippzone wechseln, bevor Müller den Rückpass spielt und kann dann aktiv auf den Ball verteidigen. Sollte Müller das nicht tun und tatsächlich noch wieterlaufen, was aber fast unmöglich war, hat er immer noch genug Zeit wieder die Standzone zu besetzen! Das ist aktives/dominantes TW-spiel! Das bedarf natürlich eine unglaubliche Handlungsschnelligkeit , durch schnellstes Verarbeiten von Informationen und deshalb trainiere ich so wie beschrieben! Und bitte verwechselt jetzt das nicht, ich sage so aktiv wie möglich, daß das nicht immer geht ist auch klar, aber es kommt häufig vor!
Das ich dieses dominante TW-spiel auch spielen kann, hat eine gute Zielverteidigungstechnik zur Grundvoraussetzung, denn sonst konzentriere ich mich auf die technik und kann unmöglich diese Handlungsschnelligkeit erreichen! Anders wie bei Steffen hat bei mir aber die Raumverteidigung oberste Priorität, denn die brauche ich, um überhaupt erfolgreich in der Zielverteidigung zu sein. Raumverteidigung beginnt nämlich schon bei eigenem Ballbesitz!Und auch bei Steffens einwand, das es diese TW nicht mal im DFB Leistungszentrum gibt, so kann ich nur erwiedern- noch nicht Steffen-noch nicht-!
Und so spielt es letzlich keine Rolle mehr, welche Anforderung im Seniorenbereich der Tw in der jeweiligen Mannschaft erfüllen soll, denn er kann es einfach!
@Anadur: mit erschrecken las ich das Du diese Trainingsmethode kennst, denn ich halte mich für den Erfinder des Neuromuskulärenreziproken Twtrainings unter Neuro- physichen und psychischen Aspekten. Diese Technik wird gerade bei 2 holländischen Clubs und 1 belgischen Club , die ich dieses Trainingskonzept vorgestellt habe experimentell durchgeführt. Ich wäre Dir daher sehr dankbar, wenn Du mal ein Feedback gibst, woher Du das kennst! Danke!




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