Deinen Ansatz verstehe ich nicht?
Schließlich wird in der Schule auch zunächst in der Breite ausgebildet, um später in die Tiefe zu unterrichten. Das aus viele Jahre Erfahrung und guten Gründen. Oder sollte man schon in der Grundschule festlegen, welcher Beruf vom Schüler ergriffen wird und ihn danach nur noch das vermitteln, was er für diesen Beruf braucht?

Bei einer zu frühen beruflichen Spezialisierung spricht man vom Fachidioten, bei der im Fussball vom Positionsidioten.

Doch während man es heutzutage als selbstverständlich betrachtet, dass Feldspieler (früher gabs Manndecker, Ausputzer, Rechts-/Links-Außen, Mittelstürmer, usw.), aufgrund ihrer Ausbildung unterschiedliche Positionen einnehmen können, ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Nur beim Torwart wird noch die große Ausnahme gemacht. Das paßt das Beispiel gut mit dem Feldspieler im Bereich Torhütertechnik und dem Profi-Feldspieler, der nicht mal in der Bezirksliga einen Torwart verdrängen würde! Schaut man jedoch in die Vita von Torhütern mit guten Balltechniken, dann waren die zunächst als Feldspieler unterwegs. Über Feldspieler, die in ihrer Kindheit Torhüter waren, ist indes nichts bekannt. Denn so wie die Ausbildung erfolgt, werden sich die Fähigkeiten entwickeln.

In einigen NLZ heißt es, man würde erst in der U 17 mit einer Positionsausbildung starten. Schaut man allerdings genauer hin, dann gibts auch hier eine Differenzierung bei den Torhütern.

Sorry, wir kommen hier ein wenig vom Thema ab. Aber ich finde es trotzdem sehr interessant.