Super Schilderung der Situation, Chris. Chapeau.
Ich denke auch, dass schon der Ansatz falsch war und es deswegen mit diesem Gegentor endet. Natürlich hat auch Schnapper recht, denn da muss er nicht raus, aber wenn er es schon tut, dann muss er es auch richtig machen. Das zeigt Chris deutlich genug auf.
Und Aschekind: Ich bin da der gleichen Meinung wie La_Chat. Frag mal Luke im Forum, der kann dir etwas von miesen Fouls in solchen Eins gegen Eins Situationen erzählen und zu meiner Hochachtung steht er jetzt immer noch im Tor und das erfolgreich, wie ich denke. Uns Torhütern bleibt in solchen Situationen eben nur das Vertrauen in die eigenen Schutzfähigkeiten und in das Verantwortungsgefühl des Stürmers. Das ist nämlich keineswegs ein älteres Phänomen oder eines der Kreis- und Bezirksklassen. Ich habe schon in der B-Jugend einer polnischen Stürmerin gegenüber gestanden, die meinte, ihre Plastik-Kunstrasenstollen in eine Stelle knapp unter meinen Augen zu versenken. Das ist und bleibt eben das Risiko der Position.




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Ich habe schon andernorts gesagt, dass meine Auslegung der Regel ganz klar so ist (und so wurde es mir Sonntag auf Nachfrage von unserem Schiri bestätigt), dass der Torwart als zu schützen gilt, wenn er beide Hände am Ball hat. Das war bei Neuer - ohne dass das abschließend zu klären wäre - womöglich der Fall. Gehen wir mal nach "in dubio pro reo": Sprechen wir dann immer noch von einem Fehler? Anders die Situation beim 0:2 in Hannover. Da hat er an der 16er-Grenze aber mal gar nichts zu suchen. Das war un- oder übermotiviert, wie man es bei Neuer noch relativ oft sieht.
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.

