also ich denke es ist nich falsch inner f damit anzufangen, aber halt nur grundlagen und später, ich meine so inner d richtig stark zu fordern und zu verbessern.
also ich denke es ist nich falsch inner f damit anzufangen, aber halt nur grundlagen und später, ich meine so inner d richtig stark zu fordern und zu verbessern.
Es gibt kein Glück, es gibt nur Können.
Ravelli!!!!Bitte komm endlich zurück!!!!
Gefordert muss der Torwart aber auch schon in der F-Jugend sonst wird es ihm zu langweilig und er hört vielleicht mit dem Fußballspielen auf.
Also woirklich immer geeignete Übungen vorbereiten und nicht erst auf dem Platz Übungen ausdenken oder in eine Reihenfolge bringen.
also ich trainiere selbst eine f-jugend und muss sagen der torwart gehört auch schon so früh gefördert. es ist unglaublich zu sehen was so kleine kicker in ihrem alter schon zu leisten sind wenn man spezifisch auf ihre individuellen aufgaben eingeht, vor allem beim torwart. da ich selbst einer bin übernehme ich das tw-training bei unserer F2, wie auch letztes jahr bei der alten F2(alle zur neuen saison in die F1 aufgestiegen), und ich muss sagen nicht nur die eltern sind begeiustert vom fortschritt ihres sohnes ^^
Weidenfeller, Casillas, Kahn, Schmeichel, Jaaskelainen, Valdez, Buffon, Boruc, Kuszak, Barthez, Coupét, Van der Sar, Lehmann, Tizié, Seaman, Wiese, Neuer, Peruzzi, Ricardo, Haguita, Canizares, Enke.
Hallo zusammen,
ich habe diesen Beitrag mit großem Interesse gelesen, denn ich kenne diese verschiedenen Ansätze nur zu gut.
Mein Sohn ist jetzt 9, spielt in einer sehr erfolgreichen F1-Mannschaft (Kreismeister, diverse große Turniersiege) im Tor - und das mit großer Leidenschaft.
Ich bekomme immer wieder versichert, dass er wahnsinnig talentiert sei, er hat seiner Mannschaft schon zigmal den Allerwertesten gerettet, 7- bzw. 9-Meterschiessen haben sie noch nie verloren.
Er hat keinerlei Angst vor schwierigen Situationen und beißt trotz ständiger Verletzungen immer wieder die Zähne zusammen.
Was mir jetzt aber auf der Seele brennt ist folgendes:
Ein richtiges TW-Training findet bei uns im Verein nicht statt. Ab und zu mal (max. einmal im Monat) nimmt sich der Trainer mal eine Viertelstunde Zeit, um bestimmte Techniken zu trainieren, ansonsten wird halt im normalen Trainingsbetrieb auf´s Tor geschossen.
Jetzt hatte ich am Wochenende mit einem Trainer der älteren Jugenden eine Unterhaltung, die mir seither im Magen liegt...
Er meinte, mein Sohn sei wahnsinnig talentiert und man müsste das mit allen Mitteln fördern. Er müsse einfach seine Technik verfeinern, etc...
Denn... "sonst überholen ihn irgendwann die, die weniger Talent mit ständigen Training wettmachen..."
Jetzt bin ich wirklich hin- und hergerissen....
Aus seinem Verein möchte ich ihn nicht rausnehmen, das Verhältnis untereinander, unter den Spielern und Eltern (was man in dem Alter nicht unterschlagen sollte...) ist super.
Aber meine ständigen Bitten seit 2 Jahren, doch für die "kleineren" auch ein TW-Training anzubieten laufen leider immer wieder ins Leere.
Fussballschulen in Frankfurt / Umg. machen immer nur Ferienkurse, ich habe noch nichts "permanentes" gefunden...
Die Eintrachtjugend rekrutiert ihre Spieler auch nur aus der Ferienschule und das TW-Training dort soll auch nicht so der Knaller sein, hab ich schon aus mehreren Quellen gehört.
Was würdet ihr raten?
Abwarten und Tee trinken?
Oder wirklich mit Hochdruck an seiner Förderung arbeiten?
Wäre für jede Meinung dankbar...
Es ist leider in kleinen Vereinen immer ein Problem, einen Torwarttrainer zu finden.
Das eine Viertelstunde im Monat nicht ausreicht, das wissen wohl alle, aber mit 9 Jahren spielt er ja F-, vllt auch schon E-Jugend. Na klar wäre etxra TW-Training wünschenswert, aber in dieser Altersllasse spielen die meisten nun mal zum Spaß. Wenn er wirklich talentiert ist, dann reicht es auch, erst zu Beginn der D-Jugend wirklich richtig mit ihm zu trainieren.
Ich sitze momentan gerade in einem Trainerlehrgang und dort wurde permanent betont, dass die Kinder in allererster Linie Spaß haben sollen und nicht auf Erfolg gedrillt werden sollte.
Hallo,
jetzt einmal langsam:
Also in der F-Jugend sind die Kinder noch im vollen Wachstum. Viele Trainingseinheiten können hier zu Problem führen... Gerade wenn die Kinder sehr motiviert sind, es Spaß macht, kann es ein Trainer zu gut meinen.
Die generelle Haltung, daß bereits in der F-Jugend Torwarttraining gemacht werden soll, das kann ich so nicht stützen. Es ist ein klares Jain.
Denn Torwarttraining wird oft verwechselt mit dem, was so allgemein damit in Verbindung gebracht wird, wie Sandgrube, "Flugstunden" und so ein Kram. Das ist aber völliger Blödsinn.
In der F-Jugend sollte ein Fußballtorwart lernen, seine Angst zu überwinden, und natürlich zu agieren und sich die Fußballerischen Grundtechniken anzueignen. Also einen Ball stoppen, einen Pass spielen, einen Abschllag ausführen und einen Abstoß machen (langer Pass) und einen satten Vollspann zu entwickeln.
Als Torwarttraining lernt man den Kindern den Korbgriff, den diese meist aufgrund der kleinen Finger kaum korrekt ausführen können und den Umarmungsgriff. Man bringt ihnen bei, im tiefem Umarmungsgriff den Ball sicher zu halten und dann die Mannschaft wieder ins Spiel zu bringen.
Man macht spielerisch etwas Ausdauertraining und verbindet es mit dem Umarmungsgriff.
Spielerisch kann man dann auch mal in die Sandgrube gehen und den Kindern dann eine gute Fallschule (ich empfehle hier die Judo Fallschule) beibringen.
In der E-Jugend intensiviert man diese Trainingsform und lert weitere Ballbeherrschungstechniken, die ein Fußballer braucht, und bringt einem torwart Stellungsspiel und Ablenken bei, also Ablenken von Bällen über die Querlatte im einfachen "Strecksprung". Wenn die Torleute sich unbedingt werfen wollen, gut, das kann man ab und an spielerisch dem Torwart sozusagen 'beibringen' es ihn also ausführen lassen. Bei den Fangtechniken lernt man nun den Korbgriff und versucht es zu intensivieren, indem man nun auch den Korbgriff im hohen Ballfangen übt.
Erst ab der D-Jugend legt man dann wirklich so, und übt die ersten Formen des Werfens und des Ballfangens im Sprung im oberen Korbgriff. Verbessert nun das Fangen im Umarmungsgriff und geht präzise auf Fehler ein, als auch auf die korrekte Fallschule. Alles was der Torhüter freiwillig mehr machen will, kann man immer mal wieder einstreuen, sollte es aber nicht gezielt trainieren.
In der C-Jugend steht dann das Hechten auf dem Programm und das Tauchen...
in den Altersstufen entsprechend, ab der D-Jugend beginnt man dann auch mit Kraftausdauer, speziellem Spungkarft und Oberkörpertraining. Aber bitte, lasst in tiefen Altersstufen den Kindern noch den Spaß am Fußball. Will hier ein kleiner "Torwart" unbedingt sich werfen und unbedingt auch mal in die Sandgrube, gebt nach, aber trainiert es nicht. Seht es als Spaß und Spiel an, nicht als Training. Ermutigt.
Es ist schön, Kinder sind allein motiviert genug. Zerstört es daher nicht, indem Ihr Dinge fordert, die die Kleinen so nicht leisten können und sollen.
Insbesondere gilt das für viele Trainer, die F-Jugendliche trainieren wie A-Kugendliche, diese förmlich schinden. Klar macht es den Kindern vielleicht Spaß, doch man kann ebenso viel damit körperlich kaputt machen.
Treibt es nicht zu intensiv.
Und die Eltern: Seit nicht zu ehrgeizig.. die Kinder entwickeln sich gerade, wollen dies ausprobieren und das ausprobieren. Gebt Ihnen Halt, aber forciert nicht etwas, zwingt Eure Kinder nicht in eine Rolle, die vielleicht diese gar nicht ausfüllen können und Ihr daher vielleicht (noch) mehr fordert als der Trainer. Lass einfach Euren Kindern den Spaß am Fußball, alles andere kommt ab der D-Jugend, wo diese speziellen Techniken erstmals wirklich wichtig werden und dann auch rasch genug erlernt werden können und die Kinder es auch begreifen und umsetzen können.
Ich habe selbst einen Sohn, der unbedingt Torhüter werden will. Ich sage nicht,, er habe Talent, aber er hat Spaß daran und ist mutig genug, es auch zu tun. Er würde sich sogar als Bambini ins Tor der F- oder E-Jugend stellen. Doch er darf nicht.
Also bin ich sein Trainer. Ich schieße daher mal auf sein Tor und lobe, tue auch also ob ich korrigiere, ja ich muß sogar um der Rolle gerecht zu werden, auch mal schimpfen. Denn das tue ich ja auch mit den ältern, und damit er es als 'richtiges Training' empdindet, gehört es dazu.
Und das macht Ihm dann Spaß.
Wir trainieren daher Reaktionsübungen, die sind nicht anstrengend und er empfindet es als 'richtiges' Training. Wir machen leichte Technikübungen zum Umarmungsgriff, die er als Kraft und Techniktraining empfindet. Die Großen bekommen da das Grinsen, weil der Kleine schwitzt und ackert, obwohl er gar nicht müsste. Aber er möchte diese Anstrengung empfinden und dann ist es so.
Und beim "Schußtraining" dann springt und fliegt er wie Jens Lehmann persönlich, und ab und an muß der Papa dann auch in die Sandgrube gehen, damit man eben die Sache richtig 'lernt'. Dann machen wir leicht Bälle geworfen, wonach er sich werfen und hechten kann. Das mißlingt oft, aber er empfindet es als Training. ich muß nur aufpassen, es nicht zu übertreiben und Ihn zu überanstrengen.
Denkt daher daran: Es sind Kinder, und der spaß am Sport sollte dort alles sein. Da muß man Gewinnen hinten an stellen und viele Klassenleiter stellen dies inzwischen deutlich hervor und lassen daher die F-Jugend ausser Konkurrenz spielen. Die Spiele finden nach Spielplan statt, doch es gibt keinen Aufstieg, keinen abstieg, nichts... und man denkt darüber nach, es auch in der E-Jugend einzuführen.
Weil viele Eltern und Trainer einfach von Kindern zuviel fordern.
Daher bitte, haltet Euch an bestimmte Torwarttrainingsvorgaben, wie diese in meinen Lieblingsbuch abgefasst wurden und so auch allgemein in den meisten Fußballverbänden gemacht werden.
Also, Torwarttraining geht erst richtig ab der D-Jugend los.
Das findet meine 100 prozentige Zustimmung und so sollte es sein.Zitat von Sina
Erst ab der D-Jugend, doch das sagte ich schon mal.
Und mein Trainerlehrgang geht erst im September losaber bestimmte Bücher schreiben gleiches. Und diesen Büchern vertraue ich einfach, denn sie sind fast zeitlos.
Geändert von Steffen (04.06.2007 um 22:19 Uhr)
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Also ich muss dem Steffen da vollkommen recht geben. Nicht zu früh anfangen, bzw. richtig anfangen ist gefragt. Ich mach das TW-Training bei uns im Verein für die Kleinfeld-Mädchen, also E und D Juniorinnen. Mir ist dabei wichtig, dass das Training spielerisch abläuft. Ich mache Übungen aus der Ballschule, viel Koordination, einfache Techniken (sinnvoll didaktisch aufgebaut) und inzwischen dürfen sie zum Schluss auch eine Runde "fliegen", da sind sie ganz heiss drauf. Das hab ich aber vorher schon methodisch schön aufgebaut, damit die Knie vom Boden wegbleiben oder sie schön auf die Seite fallen und nicht auf den angewinkelten Ellbogen.
Mit den Kleinen mach ich auch gerne Fangübungen mit mehreren, bzw. verschiedenartigen Bällen, in kleine Spiele integriert, denn Fangen ist einfach das A und O des Torhüters. Ich lass sie Parcours laufen, vorwärts, rückwärts, über Hürden oder untendurch, auf einem Bein hüpfen, Purzelbaum machen... dazwischen bekommen sie immer wieder Bälle zugeworfen. Solche Sachen. Das macht unheimlich viel Spass und fördert u.A. die Orientierungsfähigkeit (Strafraumbeherrschung!), den Gleichgewichtssinn und einige andere koordinativen Faktoren. Bei uns im Training wird viel gelacht.
Bei den Grösseren achte ich dann schon mehr darauf, dass die Technik stimmt, wenn sie einen Ball aufnehmen und das klappt auch schon sehr gut. Und ich mach vor allem sehr viel ohne Handschuhe. Wer einen Ball ohne Handschuhe fangen kann, der tut sich später mit noch viel leichter.
Das Training findet regelmässig statt einmal die Woche und dauert etwa 45min. Ich denke das reicht völlig. Wie gesagt, wichtig ist der Spass. Und sie müssen freiwillig kommen. Es nutzt nichts, jemanden zum Training zu zwingen. Wenn das der Fall ist, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht (Vaclav Havel)
in memoriam Robert Enke
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