Eintracht-Torhüter

Für immer Nikolov

Von Ingo Durstewitz
Erschienen am Dienstag, dem 17.11.2009 in Frankfurter Rundschau

[...]Natürlich ist Skibbe dann auch gefragt worden, ob dies unweigerlich das Ende für Markus Pröll im Sommer bei Eintracht Frankfurt bedeutet. "Im Grunde schon", antwortete Skibbe in einer ersten schnellen Reaktion, ehe er etwas zurückruderte und dem 30-Jährigen gar Chancen einräumte, im neuen Jahr in den Zweikampf zwischen Nikolov und Fährmann einzugreifen.
Dass sich die Wege von Eintracht Frankfurt und Markus Pröll am Saisonende trennen, scheint aber unausweichlich. Der Vertrag des langjährigen Stammkeepers läuft aus, zudem gilt der gut verdienende Torwart als verletzungsanfällig. Schon vor Beginn dieser Runde sollte er eigentlich abgegeben werden, doch der Rheinländer dachte nicht im Traum an einen Vereinswechsel.
Glücklich wurde er in Frankfurt dennoch nicht mehr, erst kürte Skibbe Nikolov zur Nummer eins, im September zog sich Pröll dann auf kuriose Weise eine schwere Schulterverletzung zu, als er nach einem Testspiel mit einem kleinen Mädchen kollidiert wäre, es im Fallen auf die Seite hob – und mit voller Wucht auf die Schulter krachte. Alle Bänder waren durch, eine OP war unumgänglich.
Pröll aber kämpfte sich zurück, wie so oft, in der vergangenen Woche stand er erstmals im Training wieder im Tor, viel früher, als alle dachten. Besonders große Chancen, noch mal die Nummer eins zu werden, hat er bei der Eintracht dennoch nicht.


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