Das Jahr des ewigen Oka

[...]Prölls Unfall

Markus Pröll wiederum war vielversprechend in die Vorbereitung gestartet, kam dann kurz ins Straucheln und zog sich bei einem kuriosen Unfall eine Schultereckgelenksprengung zu. Pröll musste beim Versuch, Autogrammjägern zu entkommen, einem kleinen Mädchen ausweichen und war dabei schwer gestürzt. Obwohl er schneller als erwartet wieder zurückkehrte, war er fortan in Ungnade gefallen. Noch nicht einmal das Versprechen einer Chance als Nummer zwei, das ihm der Trainer im Winter öffentlich gegeben hatte, wurde eingehalten.

Markus Pröll, den nicht wenige für den besten der vier Eintracht-Torhüter halten, muss den Verein verlassen. Die Argumente, Pröll sei zu teuer, scheinen nur vorgeschoben, denn Gespräche mit ihm über mögliche Gehaltseinschränkungen hat es nie gegeben. Die Fans haben ihn zum Abschied gefeiert. «Dieser tosende Applaus hat sehr gut getan, es hat mich sehr berührt», sagt er, «Frankfurt wird immer ein Teil von mir bleiben». Ein neuer Arbeitgeber ist noch nicht bekannt. Mit Markus Pröll muss auch Jan Zimmermann gehen, der über die Rolle des Ersatzmanns für den Ersatzmann nie hinaus gekommen ist. [...]

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