Zitat Zitat von Steffen
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Bei all diesen Übungen gilt: Da man ein Rückwärtsmoment hat, ist Fangen zwar gut, doch man muß darauf achten, nicht mit dem Ball ins Tor zu fallen. Auch beim ablenken des Balles ist die Orientierung oberste Priorität, sonst lenkt man sich den Ball selbst ins Tor, was auch recht blöde kommt.
Schon deshlab sollte man sich für diese Übungen mehr Zeit nehmen und in Ruhe ausführen, denn es belastet Koordination der Bewegung sowie das Reaktions und Orientierungsvermögen sehr stark.

Und nun lach mal nicht: Rückwärts ist unsere Sprungkraft leicht höher als vorwärts, erkannt hat das ein Fosberry und viele Leichtathleten quält der Fosberry heute noch....
Steffen, ich gehe davon aus, dass du Dick Fosbury, den Erfinder des Flops im Hochsprung meinst. Und wenn wir uns den Bewegungsablauf beim Flop anschauen, können wir Torhüter einiges lernen. Ich bin allerdings - im Gegensatz zu Steffen- nicht der Meinung, dass unsere Sprungkraft beim Rückwärtslaufen höher ist. Der Vorteil, und deswegen können wir rückwärts tatsächlich höher springen liegt in der anderen Schwerpunktverlagerung beim Rückwärtssprung.
Entscheidend für uns Torleute ist dabei allerdings, dass wir aus dem Rückwärtslauf nicht versuchen, gerade in Verlängerung unser Laufrichtug zu springen, sondern aus dem Rückwärtslaufen, das am Besten in leichter Bogenform stattfindet, schräg bis seitlich nach hinten springen, da wir dabei die günstigste Schwerpunktverlagerung haben. Wer das Glück hat, an seinem Trainingsgelände eine Hochsprunganlage zu haben, soll das mal ausprobieren. Und wer es mal probiert hat, kann bei niederer Sprunglatte gleich mal probieren, ein paar schön zugeworfene Bälle zu fangen und so, seine Koordination trainieren. Passt aber von anfang an auf folgendes auf: Ihr dürft niemals - im Gegensatz zum Hochspringer - auf dem Rücken landen. Das geht zwar auf der Matte einwandfrei, aber auf Rasen oder gar Hartplatz....naja...