In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
Yannick,
wie viele andere Torleute machst Du es wahrscheinlich so, daß Du ein Knie nach innen eindrehst und damit zu Boden gehst.
Diese Technik hat einige Nachteile, auch wenn man Sie so noch sehr, sehr oft sieht und diese auch so noch gelehrt wird.
Die Nachteile erfährst du gerade, es ist eine sehr statische Technik, die kaum Variation und Anpassung zuläßt.
Versuche mal, statt das Knie nach innen zu drehen, einen kleinen Schritt in Richtung Ball zu machen, dabei die Knie stark zu beugen und den Oberkörper nach vorn zu bringen.
Das bringt Dich automatisch in eine Fallbewegung nach vorn.
Jetzt muss das Timing stimmen und man muss mit dem richtigen Fuss den Auftakt gemacht haben, dann hält man auch solche Bälle sicher. Denn nun ergreifen die Hände den Ball im Vorwärtsfall und man landet, den Ball sicher unter sich, nach vorn auf Bal und Unterarmen.
Viele Torleute trainieren das aus einer vollen Grätsche - Fehler = Tor
Ich mache es gern, um Vertrauen und Schulung des Griffes der Hände den Torleuten angedeihen zu lassen, aber es ist so keine Technik.
Die Technik ist dann mit Auftaktschritt, um so die Lücke zwischen den Beinen zu schließen.
Kann man gut auf einem Video von und mit Hans Leitert sehen - ich versage durch eine Seiten Apraxie völlig, während ein anderer Torhüter ohne meine Schwäche die Übung vorbildlich ausführt.
Siehe Video Blaue Mauer
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Solche Bälle sind halt immer KackeSteffen hat es ja bereits gut erklärt, aber glaube nicht, dass selbst wenn du alles perfekt ausführst der Ball immer sicher in der Hand ist.
So wie Steffen es beschreibt ist es die optimale Lösung, nur haben wir nicht immer die Zeit dafür. Ein Ball wird abgefälscht, hat eine blöde Rotation, der Platz ist Nass oder uneben und der Ball springt vollkommen anders auf.
Solche Bälle kann man nicht immer sofort sichern. Es ist also nicht zwangsweise ein Fehler von dir, nur weil du den Ball erst abklatschen läßt um ihn anschließend zu sichern. So etwas kann man auch mit Absicht machen, gerade wenn man etwas Platz und Zeit hat im Spiel.
wenn du dir nicht sicher bist, dann übe die Bälle sauber zur Seite zu klären. Immer noch besser als den Ball quasi für den Stürmer zu stoppen.
Selten, aber ich gehe hier 100% pro mit Anadur konform
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Sorry, aber da muß ich klar wiedersprechen. Ich würde grundsätzlich im training immer das festhalten der bälle trainieren. Das absichtliche ablenken der bälle gibts nur, wenn der ball so weit weg ist das das festhlten einfach nicht mehr möglich ist! Alles andere geht gar nicht.
@Yannick
Diese bälle sind ganz klar schwer zu verarbeiten. Trotz allem, laß dir im training ständig und immer wieder genau diese bälle zu spielen. Beobachte den ball sehr genau und gehe mit power in den ball rein. Nicht nach hinten fallen oder ähnliches. Du musst das timing besser schulen. Denk auch ans camp. Stehe neutral, gewicht nach vorne verlagern, nicht auf der ferse stehen....du weisst schon und dann gehts schön diagonal nach vorne mit power in den ball hinein.
Geändert von Steffen (11.09.2009 um 06:58 Uhr) Grund: Der Verständlchkeit halber: Zitat zuerst einsortiert
Eh isch misch uffresch, iss mirs libber egal!
Danke für die Hilfe!
Ich habe in den letzten Einheiten genauer drauf geachtet und schon kleine Fortschritte feststellen können. Wichtig ist wirklich, dass man das Gewicht nach vorne verlagert und auf den Fußballen steht, dann ist der Oberkörper quasi automatisch über dem Ball.
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Aber Yannick,
das ist doch wohl absolute Grundvoraussetzung für egal welche Form.. und wie oft habe ich dir auf dem Camp gesagt, daß du zu weit hinten stehst und ich glaube auch Mathias hat sich den Mund in Fransen gefaselt!
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Die meisten technischen Fehler bzw. Mängel basieren nun einmal auf der falschen Ausführung von Grundtechniken. Ich weiß nicht, wieso ich einen Drang habe, nach hinten zu fallen. Vielleicht ist es Angst? Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nie gelernt habe, wie ich richtig stehen soll und dass nie jemand - bis zum Camp - darauf geachtet hat. Wir alle wissen ja, dass es schwer ist, etwas umzustellen, wenn man es fast 15 Jahre lang falsch gemacht hat.
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Steffen, das Zauberwort ist Gewohnheit.
Pauli wurde es wahrscheinlich nie anders gezeigt oder korrigiert.
Von daher brauch es Zeit, bis dieses als Automatismus passiert...
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