Zitat von Stetti
Stetti,
für eine Technikanalyse reichen die 4 Mins mühelos.. Ein ganzes Spiel, da mach ich (noch) keine Analyse, das bereden wir noch so. Geht in der derzeitigen Liga zum Glück noch
Zitat von Stetti
Stetti,
für eine Technikanalyse reichen die 4 Mins mühelos.. Ein ganzes Spiel, da mach ich (noch) keine Analyse, das bereden wir noch so. Geht in der derzeitigen Liga zum Glück noch
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
Ich werde das Video dann ja auch zusammenschneiden und mich auf meine Szenen beschränken.Zitat von Steffen
Aber einfach mal so filmen lassen, werde ich vll. schon am Montag machen.
Ich bekomme auch kein Torwarttraining. Wir haben aber einen A-Jugend-Keeper, derzeit aber keine A-Jugend. Da er sich in anderen Vereinen nicht wirklich wohl gefühlt hat, ist er zu uns zurückgekommen und trainiert regelmäßig mit uns.
Ich verstehe mich mit ihm sehr gut. Ab und zu lässt unsere Trainerin uns zwei dann mal ein paar Übungen machen.
Da werde ich ihn mich mal filmen lassen und - wenn er möchte - auch umgekehrt, könnte ihm ja sicherlich auch nur helfen.
Ich werde nächste Woche auch mal die Kamera hinter das Tor stellen und dann mal schauen was ich dann zu sehen kriege![]()
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Videoanalyse für Technik:
Kamera nicht hinter das Tor! Sondern dann aus Richtung des Balles in Voderansicht.
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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Geändert von th.jack (05.08.2008 um 20:48 Uhr)
th.jack, interessante Kritikpunkt. Kannst du mir dann mal - aus deiner Sicht - eine gute Übung zum Trainieren des Übergreifens bei hohen Bällen schildern?
Farblegende: Moderator | Privatperson
Jetzt bin echt mal überrascht. Ein Torwart braucht keine Kraftausdauer?Zitat von th.jack
Kraftausdauer ist doch die Fähigkeit die Maximalkraft über einen definierten Zeitraum ohne Ermüdungsverlust wiederholen zu können. Ich weiss, dass die älteren Definitionen dies noch etwas anderst festlegen, da sie nicht nur den Zeitraum sondern auch die Anzahl der Wiederholungen vordefinieren, was zum Beispiel beim Kraftsport gefragt ist.
Kraftausdauer stellt daher zwei Anforderungen an den Muskel. Zum einen natürlich die verfügbare Maximalkraft, die die eigentliche Last bewältigt und zugleich aber Stoffwechselanforderungen, die es dem Muskel ermöglichen möglichst geringe Ermüdungserscheinungen zu bekommen. Für den Torhüter weiterhin wichtig ist dass er die Maximalkraft möglichst schnell umsetzen kann, womit wir zur Schnellkraft kommen, die du richtigerweise angesprochen hast. Die Schnellkraft ist nichts anderes als das schnellst mögliche erreichen der Maximalkraft im Muskel und ist im neuromuskulären Bereich angesiedelt. Die Ansprechzeit des Muskels sollte unter 30ms liegen, was mit einer schnellen Umsetzung der Nervenimpulse im Muskel erreicht wird.
Ein Torhüter sollte in der Lage sein möglichst viel seiner Maximalkraft in Form von Schnellkraft auf den Platz zu bringen, das allerdings über 90 oder 120 Minuten und unter Umständen unter Dauerbeschuss. Dies geht nur mit Kraftausdauer.
Vor diesem Hintergrund halte ich Steffens Trainingsmethoden für absolut gerechtfertigt.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
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Geändert von th.jack (05.08.2008 um 20:49 Uhr)
Harter Toback, Tom.
Schlimm nur, daß Du dann die Technik nicht kennst, auf den Bildern meiner Website.
Auf dem dritten Bild ist übrigens ein normales Hechten seitwärts zum Ball zu sehen....
Auf dem vierten die Absprungphase zum Ablenken des Balles mit der Technik des Hechtens und Übergreifens...
Ein torhüter braucht sehr wohl Kraftausdauer.Zitat von th.jack
Denn Kraftausdauer bedeutet, daß der Muskel über die gesamte Zeitspanne jederzeit fähig ist, die volle Leistung abzurufen. Also nach 90 Minuten immer noch maximale Sprungkraft entwickeln zu können, egal wie ermüdet der Körper an sich ist.
Das ist ein Unterschied.
Recht hast Du, daß ein Torwart Schnellkraft braucht. Doch neben Schnellkraft ist auch die Kraftausdauer wichtig. Denn ohne Ausdauer nutzt die ganze Schnellkraft nichts. Ein Sprinter, der allein Schnellkraft trainiert, kann einen 100 Meter Lauf machen, dann ist nichts mehr mit Bestzeit, der Muskel hat keine Kraftausdauer, auch wenn der Läufer sich bereits nach 5 Minuten ansonsten erholt hat. Der Muskel an sich ist aber nicht fähig, trotz der Erholung, die erneuten 100% zu leisten.
Anders beeim Diskus oder Speerwerfer: Hier muß der Muskel für 3 Durchgänge fit sein und im dritten Durchgang immer noch fähig sein, die maximale Leistung abzugeben, und für ein Stechen ggf. auch noch einen vierten Durchgang hinlegen zu können, ohne einzubrechen.
Auch beim Stabhochspringer muß beim 10 Anlauf noch jeder Muskel 100% bringen, denn je länger die insgesamte Belastungsphase dauert, umso heftiger wird die Belastung (weil die Höhe zunimmt). auch hier muß die Kraftausdauer perfekt sein.
Und jeder dieser Leute trainiert nicht allein Schnellkraft, die man braucht für die explosiven Bewegungen (Der Sprung beim Stabhochspringer und die explosive Armexpansion sind Schnellkaft!), sondern auch die Ausdauer.
Denn ein Torwart steht vielleicht nicht 90 Minuten und Feuer, aber es gibt Spiele, wo der Torwart 90 Minuten keine wirkliche Erholung hat.
er braucht daher die Ausdauer, damit er nicht unter der allgemeinen Schwachbelastung die letztendlich für die Parade wichtige Schnellkaft verliert.
Der Torwart ist also kein Marathonläufer, aber auch kein Sprinter.
Somit ist Kraftausdauer schon wichtig!
Mein bester, was nun Vorbereitung auf das Spiel ist und was nicht, überläßt man dem Trainer. Denn wenn es Dienstags ein Abschlußspiel gibt, aber Sonntags erst das Spiel ist, kann er Dienstags ruhig im Abschlußspiel eine Niete sein. Ist nicht wichtig.nach einem gutem torwarttraining sollte der torwart in der lage sein, voll konzentriert am abschlussspiel teilnehmen zu können. den diese spielform ist die vorbereitung auf das anstehende spiel und somit ist es wichtig, dass der keeper aus müdigkeit fehler macht.
Ob er dabei Fehler macht, oder keine Fehler macht, ist dann für den Tag auch nicht wichtig... und in der Vorbereitung kann der Torwart sogar im richtigen Spiel mal körperlich runter sein.... wenn es dem Trainingsfortschritt dient... zur Not kann dann die Nummer 2 ran
Stimmt nicht. Denn aus dem Kniestand kann man sowohl nach vorn, als auch nach hinten abkippen. Und der Torwart sollte nicht auf dem Ballen stehen, denn um die Technik korrekt auszuführen muß der Torwart im Absprung auch im Fußgelenk das ja nicht umsonst Sprunggelenk heißt, eine maximale Streckung herbeiführen. Es reicht nicht aus der Knie allein zu strecken, sondern für die letzten cm muß auch der Fuß mit einer Streckbewegung Energie abgeben....2. bei dieser kniestandübung, die ich als kraftübung ok finde, muss der torwart auf dem fussballen stehen und nicht auf dem ganzen fuss. sonst fällt er nach hinten und er sollte so springen, dass die flugbahn des balles abgekürzt wird.
Fehlt das, machste was nicht richtig....
Nun erklär mir mal: Was ist taktisches Trainieren?3. die übungen sollen innerhalb eine übungsreihe und der reinen übungsform zum taktischen trainieren übergehen.
Was ist der Unterschied von Taktik zu Strategie?
Also, habe ich eine taktische Vorbereitung oder eine strategische Vorbereitung?
Und wie spielen Strategie und Taktik zusammen?
Und wenn Du das beantwortet hast, erklärst Du mir bitte obigen Satz. Denn den kapiere ich mal gar nicht.
Da stimme ich dir zu. Ein Power Joint dauert nicht mal eine Minute, die Pause dauert aber oft Minuten. Und die Pause wird länger, je mehr Wiederholungen man macht. Ist also aerobes Training... Und Vollgas erwarte ich bei den meisten Übungen!und wie geschrieben, weniger ist oftmal mehr. also lieber die übungen kürzer machen, dafür in höchster intensität arbeiten, und öfter.
Aber ich komme nicht mit: Du schreibst, weniger ist mehr. Dann schreibst Du aber: mit höchster Intensität arbeiten und öfter...
Ja was nun, weniger und intensiv, oder schwächer und öfters? oder intensiv und oft?
*lachen* Das kommt darauf an. Mit Medizinball können 15 Stück ausreichend sein...ebenso beim krafttraining. nach 15 beinpressen oder sit-ups aufzuhören bringt nichts.
Es kommt eben auf die Belastung an und was man möchte. Möchte man Schnellkraft trainieren, dann wenig Last und dafür oft und flott. Möchte man Kraftausdauer machen, dann richtig Last und langsam und oft...
Naklar, noch so einer, der Medizinbälle für Blödsinn hält, die aber regelmäßig eingesetzt ein wunderbares ergonomisches Krafttraining sind.muskeln müssen gereizt werden und arbeiten um sich zu entwickeln. und dann auch noch gleich mit medizinbälle ... hilfe.
Und es geht hier nicht allein um 'Muskelentwicklung', das ist was für Bodybuilder. Hier geht es darum, dem Muskel zu erst einmal die Leistung zu entlocken und dann, wenn der es nicht schafft, natürlich eine Muskelgewebssteigerung zu erreichen. Also nicht Masse, sondern klasse!
Kannste machen. Ich mach 15 mit Medizinball, und dann was anderes. Du machst also eine andere Übungsform. Ich gehe auf reine Kraft, zu mehr auf Kraftausdauer.die keeper sollen soviele wiederholungen machen, dass sie drei sätze schaffen. z.b 10 sit-ups - pause, und das dreimal und mit eigengewicht.
Achja'? Warum macht es den Keeper kaputt?sollte das besser funktionieren, dann nehmt die hände als gewicht. z.b zum erwärmen die hände nach vorne. will man dann das gewicht erhöhen, die hände hinter den hopf und gestreckte arme. aber nicht das was hier gemacht wird.
damit macht ihr die keeper kaputt!
Ich zitiere mal:
Zitat von Fussballtorwart, Meyer&Meyer Verlag
Zitat von Torwarttraining, Patric Mulders, BLV Verlagshaus
Zitat von Torwartraining, Frans Hoeck, BLV
Zitat von Mit Spaß zum Erfolg-Torwarttraining mit Sepp Maier, wero press
So.. mehr Leute will ich nicht zitierenZitat von Modernes Torwarttraining, B&W Verlag
Du darfst diesen Übungsformen natürlich widersprechen. Ich mag diese auch nicht, kenne aber deren Nutzen
Im dritten Bild erkennt man nur die Flugphase kurz vor der Landung bei der Technik des Hechtens nach einem halbhohen Ball.p.s. steffen, bei deiner website fällt mir auf, auf dem dritten bild, dass du links zum ball gehst, du dich aber mit dem rechten bein abdrückst. ich glaube dies hast du auch oben irgendwo beschrieben. warum?
Im vierten Bild erst sind die von Dir genannten Punkte erkennbar: Absprung rechtes Bein, linke Hand geht zum Ball....
Kennste die Technik nicht?
Studiere mal:
Frans Hoeck, Torwarttraining, BLV Seite 59: Das Ablenken mit Hechtsprung nach oben....
oder
György Hargtay, Modernes Torwarttraining, B&W Seite 63: Abbildung 29 und Text dazu.
Auch bei Partic Mulderss ist die Technik beschrieben....
Warum? Weil man mit der anderen Hand aufgrund des ergonomischen Bewegungsablaufes besser erreicht und der Bewegungsradius der Sprung/Fluglage nicht ermöglicht, mit der seitengleichen Hand den Ball zu erreichen.
Noch Fragen?
Lassen wir das, war nie eine Leuchte...
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Geändert von th.jack (05.08.2008 um 20:49 Uhr)
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