Zitat Zitat von Bela.B Beitrag anzeigen
Heute war ein Spieltag, wo man mal wieder sehen konnte, warum ein Spieler am kurzen Pfosten stehen sollte.
Lautern konnte so 2 Kopfballtore erzielen. Ach der VFB kam so zum Torerfolg.
Mann kann zwar so vllt. Kopfbälle verhindern, dennoch bleibe ich ein Fan der Pfostensicherung am kurzen Pfosten.

Kann auch sein, dass ich altmodisch denke, aber ich habe auch gerne Leute am langen Pfosten stehen.
Teams wie Pauli verzichten ja dadrauf und haben so schon einige Gegentore kassiert.
Ich finde nicht, dass du altmodisch denkst. Fakt ist einfach, dass es leichter ist, einen Kopfball auf das Tor (meist auch mit Anlauf und Schwung dementsprechend) zu köpfen, als ihn stehend und sich dieser Geschwindigkeit des Stürmers entgegensetzend vom Tor weg zu befördern. Allein schon aus dieser Überlegung heraus bin ich auch ein "Fan der Pfostensicherung", wie du es so schön gesagt hast, Bela.
Ich habe einfach schon in vielen Spielen erlebt, wie am langen oder kurzen Pfosten gleich gerettet wurde. Mein Trainer kritisiert mich deswegen auch immer, aber warum sollte ich denn eine Spielerin in den Zweikampf im Strafraum schicken, die sowieso nur halbherzig zum Kopfball hochsteigt? Wenn man ihr jedoch "die Pistole auf die Brust setzt", dann reagiert sie gut und nimmt "zur Not eben auch mal den Kopf" - wie sie es immer formuliert Das ist natürlich eher eine Sache, die in den höheren Ligen nicht mehr vorkommt, aber was soll man denn mit so jemandem im Gedränge? Dass die Einstellung hackt, ist eine andere Sache... Aber in dem Moment muss ich mit dem arbeiten, was ich habe.