Moinsen Ikarus,
wir nennen die Dinge doch beim Namen!
Wir haben oben doch schon über Brot gestritten, und auch darüber, ob nun vollkorn oder nicht.
wir haben einen Auszug über Fleisch gemacht, und wissen, daß Kartoffeln und Getreide wertvolle Kohlehydrate liefern.
Auch ist doch klar, daß wir keine Sportlerdrinks brauchen, also das Zeug aus Fruchtsaft, Wasser und einer Messerspitze Salz (pro Liter!) selbst herstellen können.
Auch wissen wir, daß wir mit Obst, Gemüse und anderen frischen Zutaten genug Nährstoffe, Mineralien und Vitamine aufnehmen, so daß wir keine zusätzlichen Pillen, Tabletten oder Flüssigkeiten brauchen, die nur der Pharmaindustrie das Geld in die Tasche spülen (Ausnahme: Leute die eine Stoffwechselstörung haben)

Jetzt sind wir beim Thema Fett, und da durften wir die ersten Punkte zum Thema Käse und Milch lesen.

Leider aber, und ich denke da auch an mich selbst, ist es schier unmöglich, jemand einen Ernährungsplan aufzustellen. Jeder von uns, kann mal Iden einbringen, und man kann sehenm, was bei rauskommt. Denn wenn man die Inhaltstoffe der Zutaten kennt, muß man für Sich selbst die Sache einplanen und zusammen stellen. Denn nur dann schmeckt es jedem von uns.
Der Mensch ist nicht wie beim Bienenvolk: Alle gleich, sondern jeder einzelne ist ein Individum. Gerade beim Fußball hebt sich der torwart als Individuum, als Einzelstück, als Besonderes hervor.
Doch beim essen, da zeigt sich, daß wir alle anders sind und jeder einen anderen Geschmack hat.

soll ich nun Paulianer verbieten, Vollkorn zu essen, nur weil ich der Meinung bin, der Vollkorn-Hype ist überzogen und die Bäckereien kippen eh nur Müll ins Brot?
Um Gottes willen, Nein! streiten, Diskutieren, ja. Aber bitte, keine Ernährungsvorschriften machen.
Das muß jeder für sich selbst entscheiden!

Das schreibt auch TimT... Denn wenn man nun die Couch-Potatoes sieht... Glaubst du wirklich, wenn man diesen einen Ernährungsplan aufstellt, daß diese damit weniger werden? Kaum!
Es ist ja gerade das Problem: viel und falsches Essen. Oft vielleicht nicht mal falsch, aber einfach zu viel. Dann fehlt es an Bewegung (die Daumen und Fingerbewegung am Xbox Controller schließe ich mal bewußt aus) und frischer Luft, vielleicht kommt Rauchen, Alkohol und Schlafentzug dazu, und voilá haben wir etwas, was man bestimmt mit keiner Diät wett machen kann.
TimT hat es so toll geschreiben:

Zitat Zitat von das Tier im Tor
Bevor es zu viel wird, noch eins: die Dosierung machts. Ein Weissbier ach dem training ist OK, zwei sindschon zu viel. Ein Stück Schokolade? Kein Thema. Bei einer ganzen Tafel wirds problematisch. Und warum nicht mal ein Burger bei McDoof? Solang es nicht jeden Tag ist. Man muss sein Essen auch geniessen. Vieles kann man lernen, bzw. sich an- oder abgewöhnen. Aber sobald es zum Zwang wird (ich "muss" jetzt noch das oder das essen, sonst stimmt mein Ernährungsfahrplan nicht mehr) würde ich sagen, man kann alles auch übertreiben. Bewusste Ernährung ist wunderbar, aber wenn man mal Lust auf eine Currywurst hat, mein Gott, wir sind auch nur Menschen. Muss ja nicht grad direkt vor oder nach dem Training sein...
du verstehst?

Es ist daher besser, zu verstehen, was wo drinnen ist, und was wo nicht drinnen ist. zu verstehen, wo vielleicht ein wenig zuviel Werbung bei ist, und wo vielleicht aufgrund werbung ein anderes, besseres Produkt in den Rückstand gerät, was aber besser ist.
Auch müssen wir verstehen, daß es nicht schlimm ist, mal FastFood zu essen, aber wir müssen verstehen, daß immer FastFood bestimmt nicht günstig ist.
Wir müssen einfach alle lernen, uns mit dem Thema Ernährung, insbesondere dem Punkt "Was esse ich?" näher zu befassen und dann auch vielleicht mal uns selbst hinter den Herd in die Küche zu stellen, und erfahrungen zu sammeln.
Was nutzt es, wenn Ihr Steak macht, aber weil Ihr es nicht wisst, Euer Steak im besten Butterfett schmort, anstelle es in der Grillpfanne mit wenig Öl fast fettfrei zu braten?
Was nutzt es, wenn Ihr fettige Pommes esst, weil es aus der Fritteuse einfach geht, anstelle Euch Bratkartoffeln mit einem Bruchteil an Fett in der Pfanne zu machen?
Was nutzt es Euch, die Maggi Tüte aufzureißen (nichts gegen Maggi, es schmeckt!) und über die Nudeln zu kippen, anstelle zu wissen, wie man eine Bolognese Sauce rasch und einfach selbst zubereiten kann?
Ihr und Euer Geschmack entscheiden. Und Ihr entscheidet auch, was und wieviel Ihr esst. Das kann und soll Euch keiner vorschreiben.
Aber: Wenn Ihr wisst, was Ihr esst, wird Euch auch bewußt werdne, wann Ihr zuviel esst und wann Ihr mal etwas gegessen habt, was man besser nicht zu oft isst....

Doch das ist ein Lernprozess. Und ich bin das beste Beispiel, daß es funktioniert, aber damit nicht gleich bedeutet, daß sich etwas ändert. Denn ich weiß ungefähr was wo drinne ist, aber ich esse einfach zuviel.
Dieses Bewußtsein, das Appetit nicht gleich Hunger ist, das fehlt mir und es ist mühsam es wieder zu bekommen.
Da kann mir eine Diät nur helfen, die Waage zu beeinflussen, aber die Sache im Kopf, die ändert sich damit nicht, denn kaum ist die Diät rum, zack sind die Kilos auf der waage wieder da...
Also gehe ich nun den langen, steinigen Weg, und lerne, mich kontrollierter zu ernähren..... Anstelle drei Schnitzel erst einmal 2, später dann nur noch 1.... Anstelle Abends drei Brote, lieber eine Banane, einen Apfel und eine Scheibe Toast....

Vestehst Du, warum dieses Thema nicht sein kann, daß hier jemand schreibt:
Du sollst essen... und Du darfst nicht essen...
Denn auch das wäre falsch.... (IMHO)