Eben!
Es gibt um Volumen, und das ist Dichte.
Wenn ich 20 Kilo zuviel habe, und das als Fett, dann sieht man es, weil es sich z.B. am Bauch bei Männern sehr sichtbar anlagert...
Aber auch schon 10 Kilo fallen bei vielen Männers sehr auf, weil die Ansammlung aher an einer Stelle passiert als verteilt.
Bei Frauen, die eh weniger Muskelmasse und dafür etwas mehr gut verteiltes Fett haben, können 10 Kilo oft nicht mal so die Optik stören.
Aber 10 Kilo sind 10 Kilo.
Bei Muskeln verteile ich die 10 Kilo auf den Körper, der optische Eindruck ist sicherlich besser, als 10 Kilo Fettschwappelbauch.
Sind aber immer 10 Kilo.
Und der Körperumfang ist keine fixe Maßeinheit, das Kilo schon.
Die Aussage, daß Muskeln mehr wiegen als Fett ist daher falsch, denn ein Kilo bleibt ein Kilo. Ein Kilo Fett wiegt genauso viel wie ein Kilo Muskeln.
Somit ist, wenn wir trainieren, eine Gewichtszunahme normal. Denn wir bauen Muskeln auf, aber nehmen nicht gleichzeitig so rasch Fett ab: Wir haben also eine Gewichtsvermehrung, weil wir etwas drauf packen, und nicht weil wir "umwandeln"... Erst nach dem "Draufpacken" kommt mit dem Prozess dann eine Reduktion des Fetts, und damit eine Gewichtsverminderung.
Damit bleibt es ein Mythos, und wie gesagt: Körperumfang ist eine schlechte Maßeinheit und selbst der BodyMassIndex ist mies, weil damit viele Bodybuilder an krankhafter Adipositas leiden müßten, aber einen Körperfettanteil von zum Teil unter 10% haben....
Bleiben wir also einfach beim Gewicht und den Fähigkeiten. Wenn der Dicke mit 1,75 cm ebenso die Dinger aus dem Winkel kratzt, warum sollte sich dann versuchen, aus dem einen Schlanken mit 65 Kilo zu machen, der keine Power mehr hat?




Zitieren
