Im Training mache ich das, was mir vom Trainer vorgegeben wird, doch nicht einfach so weniger.
Gibt es allgemein Übungen, die man als Frau nicht machen sollte oder die sogar schädlich sind, wenn man sie falsch ausführt, die aber für Männer ok sind?
Im Training mache ich das, was mir vom Trainer vorgegeben wird, doch nicht einfach so weniger.
Gibt es allgemein Übungen, die man als Frau nicht machen sollte oder die sogar schädlich sind, wenn man sie falsch ausführt, die aber für Männer ok sind?
Sina, mir sind keine Übungen bekannt, die man als Frau nicht ausführen sollte, weil sie geschlechtsbedingt schädlich sind. Übungen die falsch ausgeführt werden, haben für Frauen und Männer das gleiche Risiko, nämlich Überbelastung und ein erhöhtes Verletzungsrisiko.Zitat von Sina
Die Vorgaben des Trainers sollten sich immer am Leistungsstand seiner Schützlinge orientieren, unabhängig vom Geschlecht. Ein schlechter Trainer kann beide Geschlechter kaputt trainieren.
Ich war gerade mit einer Frauenmannschaft (Bayernliga) eine Woche im Trainingslager und habe festgestellt, dass die Gefahr des Übertrainierens bei Frauen wesentlich höher ist. Ihr Frauen seid schnell dabei, übertriebenen Ehrgeiz an den Tag zu legen und keine Schwäche zu zeigen. Lieber Durchhalten, um jeden Preis, anstatt Vernunft walten zu lassen.
Stell dir vor, du gehst in dich - und keiner ist da
Wer glaubt es reicht, wenn man bis zum Umfallen kämpft irrt sich...kämpfe darum Aufzustehen!!!
ich denke, um den Männern zu beweisen, dass die Frauen es auch können.Zitat von strigletti
Dies ist allerdings falscher Ehrgeiz.
Man muss so trainieren, dass es einen weiterbringt und nicht kaputt macht.
Vorallem denke, ich, dass man ab einem gewissen Grad an Erschöpfung die Übungen eh nicht mehr ordentlich machen kann
In stillem Gedenken an Spideratze und Robert Enke.
Lasst uns rausgehen und Bälle fangen, Spiele gewinnen und was noch viel wichtiger ist:
Lasst uns jede Sekunde des Lebens leben und geniessen - nichts ist für immer ! ! !
...und genau deswegen ist der Trainer so wichtig. Ein Trainer muss auch wissen, wann er bremsen muss.Zitat von Schnapper82
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Leider gibt es von diesen Trainern nicht viel im Jugendbereich und in den unteren Klassen.Zitat von strigletti
Die TRainieren so lange, bis ihr Schützling nicht mehr laufen kann.
Das bringt meiner Meinung nach nicht weiter, sondern wirft eher zurück.
Vorallem im Jugendbereich finde ich es wirklich crass, dass da bei manchem Vereinen jeder auf die Jugendlichen und teilweise Kinder losgelassen wird.
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@Schnapper82: Warum sollte ich als Frau, die in einer Frauenmannschaft trainiert und spielt, Männern beweisen wollen, das ich es auch kann? Da is doch weit und breit kein Kerl.. sry, aber so hab ich das grad verstanden...
@strigletti: Erstmal danke. Und dann: Ich weiß nicht, wie das bei der Mannschaft war, die du begleitet hast, aber: Viele Frauen fangen ja relativ spät und müssen sich dann auf den Trainer verlassen... es gibt ja auch immer einen Unterschied zwischen Aufgeben, weil man nicht mehr kann oder nicht mehr will. Die Grenze zwischen beidem liegt doch teilweise relativ nah beieinander und dann sag ich mir persönlich: Also ich merke schon, wenn es keinen Sinn mehr hat, aber wenn jetzt zB bei einer Übung noch 3 Schützen dran sind - warum sollte ich die nicht auch noch schießen lassen, wenns ne Übung für die is?
ich meine zum Beispiel einem männliche Trainer oder männlichen ZuschauernZitat von Sina
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Sina, ich möchte das mit dem "den Männern etwas beweisen, etwas anderst ausdrücken. Ersetze das Wort "beweisen" durch "orientieren", und das ganze beginnt Sinn zu machen. Du selbst gibst zum Beispiel nicht Silke Rottenberg, sondern Robert Enke als sportliches Vorbild an. Fakt ist, dass ein Sportler sich im Regelfall an den Besten orientiert, um sich selbst zu verbessern. In den meisten Sportarten haben dadurch Männer diese Vorbildfunktion und werden so zum Leitbild und die eigene Leistung wird mit dem Vorbild verglichen. Aus diesem Leistungsvergleich ergibt sich aber auch ein Problem, dass geschlechtsunabhängig existiert. Die grosse Differenz zwischen dem eigenen Können und dem des Vorbildes, treibt viele dazu diese Lücke mit Gewalt schliessen zu wollen; aber genau das funktioniert nicht. Die Annäherung an die Leistung des Idoles kann nur schrittweise erfolgen, wobei die Ausgangsposition immer der aktuelle Leistungsstand ist. Bei Frauen, die sich einen Mann zum Vorbild nehmen, wird diese Annäherung durch die geschlechtsspezifischen Unterschiede erschwert, da eine Frau in diesem Fall ihre Vorteile, die sie eben auch hat, nicht in die Waagschale werfen kann.Zitat von Sina
Zum anderen Teil deines zitierten Posts: Wenn die drei Schützen noch schiessen sollen, weil es für sie gut ist, dann hat das nichts mit Torwarttraining zu tun, sondern du bist in einer Helferrolle für die Feldspieler, die dir zwar nicht wirklich was bringt, aber im Sinne der Mannschaft wichtig ist. Als Torhüter(-in), muss man diese Unterscheidung stets im Auge haben und darf dies unter keinen Umständen miteinander verwechseln, da sich sonst die Trainingsinhalte schnell zum Nachteil entwickeln.
Die Grenze zwischen nicht mehr wollen und nicht mehr können, ist leider nicht immer ganz so einfach zu ziehen, wie du es machst. Nimm mal deine Lieblingsübung aus dem Training und die, die du am wenigsten magst. Für deine Lieblingsübung wirst du noch genug Kraft und Kozentration finden, wenn bei deiner ungeliebten Übung, schon lange nichts mehr geht, oder?
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